Fokus auf die Taille: Blazer im Hourglass-Stil à la Balenciaga

Der Blazer mit einer Hourglass-Silhouette ist keine Neuheit, nein wirklich nicht. Er haust eigentlich schon eine Weile in manchen Schränken (Jessie hat sich einen vor einem Jahren gekauft.) Genauer gesagt feiern Mäntel und Blazer mit überstarken Rundungen, schmalen Taillen und den Hüftepads, die ein bisschen an Schulterpolster erinnern, seit Demna Gvasalias Debüt-Kollektion bei Balenciaga ein Comeback.

Lange Zeit bestimmten gerade Schnitte die Mode: weite Hemden, locker fallende Blusen, oversized Mäntel und Blazer – fernab von einer femininen Silhouette und der Betonung der Taille und Hüfte. Die Damenmode hat sich die maskulinen Schnitte zu ihrem gemacht – das wird sich in Zukunft auch nicht ändern. Doch zu den klassischen Schnitten und Oversized Cuts gesellt sich nun die betonte Hourglass-Silhouette.

Zum Hintergrund: Für sein Debüt als neuer Chefdesigner überarbeitete Gvasalia einen Entwurf von Cristóbal Balenciaga aus den 50er Jahren.

Unser Favorit? Der Blazer von Le:Apt!

Zugegeben, ein weiteres Mal muss ich meine Meinung revidieren: Denn bei dem Debüt von Demna Gvasalia habe ich mich noch köstlich über diese Schnitte amüsiert. Tragbar? Nein! Wie bescheuert. Denn Jessie, Pernille Teisbaek & Co. beweisen einmal mehr, wie gut sich diese extravaganten Blazer im Alltag machen – und mir wie herrlich inkonsequent ich in meinen (modischen) Entscheidungen bin, hehe.

Ein weiterer Pluspunkt: Dieser Schnitt setzt nicht nur die Taille wunderbar in Szene, sondern streckt optisch auch das Bein.

Jessies Blazer aus dem Header ist von Stella McCartney.

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