125 Jahre Barbour! Der Langzeitklassiker Wachsjacke kommt nie aus der Mode

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Jetzt ist man also in dem Alter, in dem Modetrends erneut aufploppen – umso schöner, wenn man Klassikern immer und immer wieder begegnet, die sich dem Trendzyklus entziehen und ihren ganz eigenen Rhythmus haben. Stichwort: Wachsjacken! In meinem Kosmos sind sie erstmals im zarten Alter von 15 aufgetaucht, als ich von meiner Hip-Hop-Zeit mit tief hängenden Hosen umschwenkte auf Poloshirts, Segelschuhe und Logo-Täschchen. Damals habe ich in allen möglichen Secondhand-Shops auf ein Schnäppchen gehofft, aber mein Budget (Zeitungen austragen war nicht so lukrativ) hat es nie zugelassen, eine echte Barbour-Jacke zu ergattern.

Wenige Jahre später, ich hatte gerade mit dem Bloggen begonnen und durchsuchte am liebsten Flohmärkte nach Vintage-Highlights, verliebte ich mich in eine Gummistiefel und Barbour-Jacke tragende Alexa Chung, die bis dato noch recht unbekannt war. Die Briten wissen somit erwiesenermaßen schon lange (oder: dem Wetter geschuldet womöglich schon immer), wie man echte traditionelle Klassiker cool aussehen lässt. Kein Wunder, dass ich Chungs aktuelle Barbour-Kollektion so unheimlich gut finde.

Mein Stil hat seither viele Phasen durchgemacht und siedelt sich irgendwo zwischen minimalistisch und sportlich mit französischen Boho-Elementen an, aber die Barbour-Wachsjacke funktioniert immer noch – oder wieder.  Ganz gleich, ob man sich in der Natur oder Stadt aufhält.

Und siehe da, 17 Jahre später kann ich nun auch ein Modell mein Eigen nennen, noch dazu eine besonders hübsche Variante der Wachsjacke Ladies Icons Beaufort, eine, die zu allem passt, die nicht nur hübsch anzusehen, sondern tatsächlich zu gebrauchen ist, vor allem wenn es gerade draußen stürmt. Besonders gern mag ich den Kragen und die Manschettenriegel aus Samt sowie die großen Patten- und Schubtaschen mit goldenem Reißverschluss.

Zwei Looks, dieselbe Jacke: Oben trage ich Jeans, Rolli und Boots zur Beaufort, unten die schickere Variante mit Satinrock und Fischerhut, dem Barbour Wachshut Icons Dovecote aus gewachster Baumwolle mit Nahtdetails an der Außenseite. Erhältlich in zwei Farben!

Die Geschichte von Barbour

Die Traditionsfirma, die 1894 in South Shields gegründet wurde, und inzwischen in der fünften Generation geführt wird, feiert dieses Jahr ihr 125-jähriges Jubiläum und damit einen wichtigen Meilenstein in der Unternehmensgeschichte.

Alles begann 1894, als der schottische Unternehmer John Barbour den ersten Barbour-Store am Market Place in South Shields, einer aufstrebenden Hafenstadt im Nordosten Englands, eröffnete. Er stattete Fischer, Seeleute und Dockarbeiter mit wetterfesten Kleidungsstücken aus, um sie vor dem Nordseewetter zu schützen. Innerhalb weniger Jahre stieg die Firma zum führenden Lieferanten von Ölhäuten an der Nordseeküste auf und belieferte nicht nur Seefahrer, sondern alle, die im Freien arbeiteten.

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts war Barbour dann in ganz Großbritannien bekannt. 1908 produzierte Malcolm Barbour, Johns Sohn, den ersten Bestellkatalog, um der steigenden Nachfrage gerecht zu werden. Mit dem 12-seitigen Katalog baute Malcolm das Unternehmen weltweit aus. Die Produktauswahl reichte von Jacken, Bekleidung und Schuhen für Herren, Damen und Kinder bis hin zu Accessoires wie Schlafsäcken und Gartenzubehör.

Auch mehrere Jahrzehnte später ging es für Barbour weiter bergauf: Duncan Barbour, Malcolms einziger Sohn und begeisterter Motorradfahrer, brachte 1936 den einteiligen Barbour International-Motorradanzug auf den Markt. Der Anzug machte Barbour zum Marktführer in der Motorradbekleidung und diente außerdem als Prototyp für den sogenannten Ursula-Anzug, der während des Zweiten Weltkriegs zur Standardausrüstung der britischen U-Boot-Flotte wurde.

In den 60er Jahren übernahm John Barbour aus der nächsten Generation die Geschäftsführung des Unternehmens und legte den Fokus auf die Herstellung von Countrywear. Nach seinem frühzeitigen Tod 1968 übernahm seine Frau Margaret Barbour die Geschäftsführung. Sie führte in den 80er Jahren viele weitere Wachsjacken-Modelle ein, die maßgeblich zu Barbours Erfolg beitrugen und noch heute getragen werden. Später wurde ihr von Queen Elisabeth II. der Ehrentitel Dame für ihre besonderen Verdienste um das Land verliehen.

Barbour Icons Re-Engineered Collection

Was einst als Hersteller von wetterfester Bekleidung für Seeleute begann, ist heute eine globale Lifestyle-Marke, die für Qualität, Langlebigkeit, Liebe zum Detail und Funktionalität bekannt ist.

125 Jahre später lanciert die Marke die „Barbour Icons Re-Engineered Collection„, die eine Auswahl an limitierten Jacken für Damen und Herren umfasst, die legendäre Modelle aus der Barbour-Geschichte neu interpretieren: über die Haydon Wax Jacket aus dem Jahr 1910 über Stepp- und Countrymodelle bis hin zu einem modernen Barbour-Modell aus der jüngeren Vergangenheit.

Jede Jacke hat ihre ganz eigene Geschichte, die darauf wartet, entdeckt zu werden.

Paul Wilkinson, Global Marketing & Commercial Director bei Barbour, über die Kollektion

Zu diesem Anlass wurde in Zusammenarbeit mit der Ridley Scott Creative Group ein neuer Kampagnenfilm produziert, bei dem der britische Filmemacher Antony Crook Regie führte. In diesem Rahmen hat die Filmemacherin und Fotografin Jordan Scott, Tochter des Regisseur und Produzenten Sir Ridley Scott, eine „Director’s Jacket“ entworfen.

Meine vier Favoriten:

*In bezahlter Kooperation mit Barbour

Kommentare

  1. Ich muss ehrlich sagen, dass ich den Barbour-Jacken nix abgewinnen kann – zu mir passen die einfach nicht. Ich sehe damit aus, als würde ich im Moor auf Wachteljagd gehen. Aber das Modell, das du trägst, finde ich tatsächlich ganz schön.

  2. Nina M. sagte am

    Inzwischen gefallen mir die Jacken richtig gut, auch wenn sie an mir selbst nicht gut sitzen. Für die Übergangszeit sind sie sicher super.
    Früher – zu Schul- und vor allem Studiumszeiten – waren sie für mich das Symbol schlechthin für Jura-Studentinnen aus gutem Hause.

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