Shop the Trend: Souvenir Jackets

Die grüne Steppjacke links oben im Header, die mal bitte merken. Dabei wird es sich wohl um eines der am meisten kopierten Stücke im Frühjahr/Sommer 2016 handeln. Das Design stammt von Chloé und so ziemlich jeder Onlineshop hat das Modell als Key Piece auf die Order-Liste gepackt, wohlwissend, dass der Bomberjacken-Trend nach wie vor große

Die grüne Steppjacke links oben im Header, die mal bitte merken. Dabei wird es sich wohl um eines der am meisten kopierten Stücke im Frühjahr/Sommer 2016 handeln.

Das Design stammt von Chloé und so ziemlich jeder Onlineshop hat das Modell als Key Piece auf die Order-Liste gepackt, wohlwissend, dass der Bomberjacken-Trend nach wie vor große Begeisterung auslöst. Schöne Grüße von den Streetstyle-Fotografen: Auf der New Yorker Fashion Week haben alle Models und Moderedakteure Bomberjacken getragen.

Kenner bezeichnen solche bestickten Satinjacken mit vorzugsweise asiatisch anmutenden Motiven übrigens nicht als Bomberjacken, sondern „Souvenir Jackets“ oder „Sukajan“.

Diese Art von Jacken entstanden in Japan während der Besetzung durch die Amerikaner im Zweiten Weltkrieg. Amerikanische Soldaten ließen sich in dieser Zeit prächtige Symbole wie Tiger oder Drachen auf ihre Bomber- oder Baseballjacken sticken. Auf Etsy oder Instagram findet man dazu massenweise Inspiration.

 

 

Neben den klassischen Bomberjacken in Oliv oder Schwarz geht der Trend also zu bestickten oder gesteppten Edel-Blousons aus Spitze, Leder oder Jacquardstoffen, die man im Büro und abends tragen kann, ohne dass die Kollegen gleich Angst bekommen. Das Chloé-Ding ist so wie eine Original-Sukajan wendbar.

Gucci, Saint Laurent, Valentino – man kann sagen, dass wir von Souvenir Jackets umzingelt sind, denn der Trend gilt auch für die Männer.

Wer kein Grün, geschweige denn Tiger mit ausgefahrenen Krallen über der Schulter mag: Es gibt jede Menge Alternativen, zum Beispiel mit Patches. Die schönsten Modelle aus den Onlineshops seht ihr hier:

(Fotos im Header: Chloé, Luisaviaroma, Urban Outfitters, Mytheresa)

Von Alexa

Ich liebe schreiben, bloggen und schöne Dinge zu entwerfen, also mache ich all das.

Als Journalistin habe ich für Magazine und Zeitungen wie Business Punk, Fräulein, Gala, FTD/how to spend it, Instyle, Lufthansa Magazin, Stern, Tagesspiegel, Vanity Fair und zitty gearbeitet. Meine Online-Erfahrungen habe ich u.a. Stylebook und styleproofed gesammelt. Mein Blog heißt Alexa Peng, mein Schmuck-Label vonhey. Ich komme aus dem Rheinland und bin in einem Dorf am Waldesrand aufgewachsen, wo nur einmal in der Stunde ein Bus fuhr. Da muss man sich was einfallen lassen, um sich nicht zu langweilen. Meine Tante hatte in der Stadt eine Boutique und einen Schrank voller Kleider, Schuhe und Taschen, mit denen wir Kinder verkleiden spielen durften. Wir haben Modenschauen im Hobbykeller veranstaltet und die ganze Nachbarschaft eingeladen. Dass ich mal was mit Mode machen würde, war also klar. Nach dem Abi habe ich an der AMD in Hamburg Mode-Journalismus studiert und später an der UdK in Berlin einen Master of Arts in Kulturjournalismus gemacht. In Zukunft will ich mein Label weiteraufbauen, die Welt sehen und gute Geschichten schreiben.

(Foto: Sandra Semburg)

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Journelles ist das grösste unabhängige Mode-Blogazine in Deutschland und wurde 2012 von Jessie Weiß gegründet. Die 34-jährige Unternehmerin legte 2007 den Grundstein für die Modeblogosphäre mit dem Netz-Urgestein LesMads und arbeitet seither als Journalistin, Moderatorin und Kreativdirektorin.