Meine Woche: Erwachsenwerden dank Eigentum?

Living the Klischee?

Ihr Lieben, meine vergangene Woche hatte es wirklich in sich. Neben den üblichen Kind- und Jobverpflichtungen, Schwangerschaftswehwehchen, lästiger Namenssuche und einsetzendem Nestbau gesellt sich nun ein weiterer Faktor in meinem vermeintlichen Erwachsenenleben (?!) dazu: Offenbar haben wir eine Eigentumswohnung hier in Berlin gefunden. Sowas passiert nicht von heute auf morgen, erst recht nicht der Rattenschwanz an Arbeit, der hinten dran hängt. Zuviel mag ich noch nicht verraten, das mache ich dann, wenn alles unter Dach und Fach ist.

Unsere To-Do-Liste war jedenfalls voll mit Makler, – Notar,- Bank,- Handwerkertreffen, Papierkram bis zum Umfallen, Präsentationen – von außen ist unser Familienbild damit um ein (spießiges) Klischee reicher. Lange Beziehung, Ehe, Kind, Eigentum, zweites Kind.  Zwickt mich mal einer, so fühl ich mich doch gar nicht.

In meinem Kopf bleibe ich immer die weltumreisende, 24-jährige Partybiene mit hohen Ansprüchen an die eigene  berufliche Karriere, verantwortlich für sich und sonst niemanden. Man streiche mal die Party und addiere die drei wichtigsten Männer in meinem Leben, aber sonst ist doch alles beim Alten? 😉

 

Gründerin Journelles

Pregnancy Reveal

 

 

 

Beginne ich mal mit meinem Wochenrückblick. Zu Beginn letzter Woche habe ich hier verraten, ob es ein Mädchen oder Junge wird.

Mehr als 20.000 Besucher haben an dem Tag fast die Seite lahm gelegt und damit sogar Gleichstand zur zweiten Schwangerschaftsverkündung erzielt!

Alles neu macht der September – auch Zuhause

Der Zimmer-Umzug

Mein „Alles neu macht der September“ Editor’s Letter versprach recht viel und privat geht es bei uns dementsprechend wirklich gerade rund. Zuhause mussten wir alle Räume tauschen und umziehen, damit Levi ein eigenes Zimmer bekommt und die Ankunft unseres zweiten Sohnen vorzubereiten. Tierisch anstrengend, gleichzeitig befreiend, viel auszumisten und dann ein ganz neues Wohngefühl in der eigenen Wohnung zu haben. Lohnt sich!

Mama Monday bei Mini Journelles

Immer montags in den Stories/Highlights erzähle ich bei @minijournelles von meiner Schwangerschaft. Derzeit dreht sich alles um die Namenssuche und ich habe eine ziemlich lange Jungs-Namensliste dank eurer Hilfe veröffentlicht (und nen persönlichen Schwank aus meinem Leben gibt es immer ungefragt dazu ;))

New in:

Die Stiefel von Isabel Marant, die ich euch in diesem Outfit-Post vorgestellt habe.

 

Haben wollen:

Den Rolli von Céline, denn ich habe Angst vor allem, was Hedi Slimane in Zukunft machen wird – allein die neuen Kampagnen gruseln mich schon so sehr!

Meine erste Herbstauswahl

Aktuell hinzugefügte Artikel findet ihr immer in der Journelles Boutique!  

Meine Outfits auf einen Blick

Alle Credits findet ihr tagesaktuell immer unter SHOP INSTAGRAM!  

Blazer: Zara (ähnlich hier), Jeans: GAP (ähnlich hier)

Bluse: SoSue (ähnlich hier)

Kleid: Isabel Marant (ähnlich hier), Schuhe: Isabel Marant

Kleid: Sandro (ähnlich hier), Stiefel: Isabel Marant, Sonnenbrille: Joseph

Bluse: SoSue (ähnlich hier), Jeans: GAP (ähnlich hier), Slipper: Bally (ähnlich hier)

Kleid: Love Binetti, Sandalen: Aeyde

Strickjacke: Edited the Label, Rock: Chloé (ähnlich hier), Schuhe: Isabel Marant, Tasche: Céline Box Bag, Sonnenbrille: Joseph

Mantel: Stine Goya (ähnlich hier), Bluse: Closed, Jeans: GAP (ähnlich hier), Schuhe: Isabel Marant, Sonnenbrille: Joseph

Kleid: Sandro (ähnlich hier)
Kleid: Asos (ähnlich hier)

Kleid: Needle & Thread, Armreif: Lilian von Trapp

Kleid: Ganni x Anita Hass (ähnlich hier), Schuhe: Ports 1961, Sonnenbrille: Joseph

Blazer: Stella McCartney (ähnlich hier), T-Shirt: Edited, Jeans: Gap (ähnlich hier), Schuhe: Bally, Tasche: Bally

Blazer: & Other Stories, Pullover: Asos (ähnlich hier), Leggings: H&M Maternity, Schuhe: Ports 1961, Tasche: Dragon Diffusion

Mantel: Edited (ähnlich hier), Kleid: Asos (ähnlich hier)

Kleid: Sandro (ähnlich hier), Ankle Boots: Isabel Marant

Blazer: & Other Stories, Bluse: & Other Stories, Kette: Celine

Mein Moodboard der Woche

Der Blazer!

 

 

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Ein Beitrag geteilt von Marie von Behrens (@mvb) am Sep 12, 2018 um 11:20 PDT

Schleife drum

 

 

 

 

 

 

 

 

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Die Sessel von Ligne Roset!

 

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Ein Beitrag geteilt von Kate Gelinsky (@kategelinsky) am Sep 16, 2018 um 1:36 PDT

 

Interior-Inspiration

 

 

 

 

 

 

 

 

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Pläne für diese Woche:

Termine, Termine! Am Freitag spreche ich bei „Women matter in Luxury“ von McKinsey, habe einen dritten großen Ultraschall und wir müssen viel Content produzieren – bleibt also wie immer eine schöne bunte Mischung!

HAPPY WEEK!

Von Jessie

Ich bin Jessie Weiß, 32 Jahre jung, lebe verheiratet in Berlin, bin Mama von Levi (1), schwanger mit dem zweiten Kind sowie Gründerin von Journelles. Ich liebe Phoebe Philo, Stella McCartney und Isabel Marant, kann aus anatomischen Gründen nicht auf hohen Schuhen laufen, habe einen Céline-Taschentick, tanze und höre leidenschaftlich gern Hip Hop, kann mir selten Ironie verkneifen, leider immer noch kein Französisch sprechen, obwohl ich Paris für die schönste Modestadt der Welt halte, gucke am liebsten Jimmy Fallon, Jan Böhmermann, Game of Thrones oder entspanne beim Serienmarathon auf Netflix, bin ein kleiner Workaholic mit Multitaskingtalent, professionelle Instagram-Durchscrollerin, in jeder Lebenslage tollpatschig, habe ein Faible für skandinavisches Interior und einen Kissen-Tick, bin groß im Wellness machen und wäre daher noch lieber professionelle Hoteltesterin. Mode ist meine grosse Liebe, aber meine Kohle investiere ich eher in Reisen und Essen – und neuerdings fast ausschliesslich in mein Kind.

Als alter Bloghase – 2007 habe ich LesMads mitbegründet – ging im Oktober 2012 mein persönlicher Traum in Erfüllung: Ich habe mich mit "Journelles" selbstständig gemacht. Das Blogazine ist mein digitales Zuhause, News-Plattform, Modetagebuch und tägliche Anlaufstelle für spannenden Content rund um die Themengebiete Interior, Reisen, Beauty und sowohl High Fashion als auch Contemporary Labels und Highstreetmode.

Nebenbei habe ich die Modesendung It's Fashion auf EinsPlus von der ARD moderiert, berate Firmen im Social-Media-Bereich, halte Vorträge und reise um die Welt, um euch täglich den schönsten Content zu präsentieren. Im Juni 2015 habe ich mein eigenes Modelabel JOUUR. gegründet.

2016 ist mein Sohn Levi auf die Welt gekommen. Baby-Themen werden seither auf Mini Journelles behandelt und das nun auch wieder intensiver, da unser zweites Kind unterwegs ist.

Journelles ist inzwischen gewachsen: Wir sind ein sechsköpfiges Redaktionsteam im Berliner Prenzlauer Berg und haben im Sommer 2018 unseren ersten temporären Concept-Store, den Journelles Marché, eröffnet.

Mein Credo: Mode muss Spaß machen, auf Augenhöhe funktionieren und sollte sich nicht so ernst nehmen.

Mehr über mich findet ihr im Presse-Bereich, auf Instagram und ab und an auf YouTube. Subscribe!

Aktuelles Presse-Feature:

VOGUE.DE: "Influencer im Portrait: Jessica Weiß - Alles, nur kein Stillstand"

Kommentare (6) anzeigen

6 Antworten auf „Meine Woche: Erwachsenwerden dank Eigentum?“

Kann man sich irgendwie um eure Wohnung bewerben oder ist die schon weg? Wir suchen gerade verzweifelt was, weil uns ein Kinderzimmer fehlt und es ist leider so unglaublich schwer…

Liebe Jessie, Glückwunsch zur Eigentumswohnung!! Wir sind vor 1 Jahr in unsere gezogen (die wir komplett selbst geplant haben) – und es fühlt sich immer noch irreal an. Aber auch supergroßartig. Deine Gedanken kann ich gut nachvollziehen, und das, wo ich doch deutlich älter bin als du. Beim Unterschreiben des Kredits hatte ich eine kurze Panikattacke. Das erste Mal Schulden und dann noch Freiberuflerin!! Aber es war genau der richtige Schritt – und angesichts der explodierenden Preise in Berlin wirtschaftlich eine verdammt gute Entscheidung. Freu dich!!

Liebe Jessi,
herzlichen Glückwunsch zum „Spiessertum“ 😉
Gerade gestern war mein Notartermin für eine Eigentumswohnung – von daher kann ich mich ganz gut in dich hineinversetzen. Es ist die grösste und längste Verpflichtung, die ich bisher mit einer Unterschrift eingegangen bin. Die Wohnung ist allerdings nicht für mich, sondern ich finanziere sie für meine Mutter. Dennoch ist es für mich eine grosse Entscheidung gewesen. Sie hat meine drei Geschwister und mich alleine grossgezogen und hätte sonst mit dem Eintritt in die Rente in vier Jahren kaum mehr was zu Leben übrig…
Jetzt folgt der nächste Schritt: Umbau- und Renovierung planen – unter anderem soll es eine bodengleiche Dusche geben oder anders ausgedrückt – das Bad barrierefrei werden. Klingt weniger stylisch. Ist aber die Realität – meien Mutter soll ja möglichst lange was von der Wohnung haben 😉 Da kommt das nächste grosse Thema für mich auf: das „wirkliche“ Älterwerden der Eltern… Und natürlich auch Gedanken an meine eigene Rente – sorge ich sinnvoll und ausreichend vor? Wie sieht die Welt in 30 Jahren überhaupt aus? Was wird (mir) dann wichtig sein im Leben? Vor 30 Jahren gab es so viele Selbstverständlichkeiten von heute noch gar nicht!
Viele liebe Grüsse in deinen Mittwoch,
Joana

Wenn man sich sicher ist, dass man in einer Stadt bleiben möchte, dann macht es ohnehin Sinn, in Betongold zu investieren und nicht die immer absurderen Mieten in den Städten zu bezahlen.
Mein Mann und ich haben diesen Schritt bereits vor neun Jahren – mir Anfang/Mitte 20 – gewagt, zu einer Zeit, in der man im Rhein-Main-Gebiet noch nachvollziehbare Preise für Wohneigentum bezahlt hat (im Nachhinein hätten wir zwei Wohnungen kaufen sollen 😉 ). Vor einigen Jahren dann haben wir außerdem ein freistehendes Haus am Stadtrand gebaut. Ich bin sehr sehr seehehr froh, dass wir diese mutigen Entscheidungen getroffen haben – zum richtigen Zeitpunkt. Heute könnten und wollten wir in oder um Frankfurt am Main diese höllischen Preise nicht (mehr) zahlen.

Mich macht es sehr traurig, wenn ich Freunde mit Kindern und „normalem“ Einkommen höre, die sich kaum noch eine 3- oder 4-Zimmer-Wohnung leisten können, geschweigedenn einen Kredit bekommen für Wohneigentum, weil das (hohe) Eigenkapital einfach nicht da ist.

Schulden hin oder her. Eigenheim ist das Allerbeste was man machen kann.
Absolutes Privileg was ich nicht missen möchte.
Drücke Euch die Daumen das auch alles klappt.

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Journelles ist das grösste unabhängige Mode-Blogazine in Deutschland und wurde 2012 von Jessie Weiß gegründet. Die 34-jährige Unternehmerin legte 2007 den Grundstein für die Modeblogosphäre mit dem Netz-Urgestein LesMads und arbeitet seither als Journalistin, Moderatorin und Kreativdirektorin.