Schauenprotokoll: Hien Le Sommer 2016

Der erste Termin auf der Berlin Fashion Week für uns: Hien Le! Bei dem Blumenworkshop mit Marsano hat er uns noch über seine Idee, für die neue Kollektion mit Plissée zu arbeiten, erzählt. Umso mehr waren wir auf das Ergebnis gespannt. 3 Fakten über den Designer: Obwohl erst 2011 gegründet, zählt das Label von Hien

Der erste Termin auf der Berlin Fashion Week für uns: Hien Le! Bei dem Blumenworkshop mit Marsano hat er uns noch über seine Idee, für die neue Kollektion mit Plissée zu arbeiten, erzählt. Umso mehr waren wir auf das Ergebnis gespannt.


3 Fakten über den Designer:
Obwohl erst 2011 gegründet, zählt das Label von Hien Le zu den Zugpferden der Fashion Week. Seine Entwürfe stehen für den klaren, reduzierten Stil, der die Berliner Mode kennzeichnet. Die Kollektion für Sommer 2016 ist die 11. Kollektion – passend dazu lautet der Hashtag für instagram #hienle11th, der clever auf dem Infosheet kommuniziert wurde. Außerdem wurde im Vorfeld der Show das erste Hien Le Unisex-Parfum Hien Le No 1, welches in Zusammenarbeit mit Verdúu und dem Parfümeur Mark Buxton entstand, präsentiert. Alle PR-Jungs und Mädels dufteten danach!

 

 

Location: Das Kronprinzenpalais Unter den Linden. Nach wie vor mit der schönste Schauplatz der Fashion Week mit einem tollen großen Garten, in dem man anschließend frische Luft schnappen konnte. Hier findet u.a. diese Woche auch noch die Zeitmagazin Konferenz Mode & Stil und der Der Berliner Modesalon statt.

Talk: Erst einmal gab es ein großes Hallo, denn viele Freunde und Kollegen aus Hamburg oder München, ja selbst aus Berlin, hat man lange nicht gesehen. Spätestens nach zwei Minuten hatten alle im Saal Schweißperlen auf der Stirn: Nach dem Sommerwetter kam ein heftiges Gewitter, das auch Jessie und ihr weißes Sommerkleid nass machte, dann ein schwüles Wechselspiel aus Sonne, Wind und grauen Wolken. Wir haben uns trotzdem auf die Räder geschwungen, statt Taxi oder Bahn zu fahren und rechnen die Fahrten als Work-out an.

Promis: Julia Malik, Nela Lee und Hadnet Tesfai, die anschließend wieder schnell zu ihrem Baby nach Hause wollte.    

  Ein von HIEN LE (@studiohienle) gepostetes Foto am

 

Thema der Kollektion: „Matchpoint“, also die funktionale, aber gleichzeitig sehr chice Tennisbekleidung der 1960er und 70er Jahre.

Looks + Materialien: Entwürfe für sie und ihn, Blusen, Plisséeröcke, Polo-Shirts und Blousonjacken aus Seide, Sommerwolle und Schweizer Baumwolle sowie erstmals beschichtetes Leinen. Die wichtigsten Farben: Grasgrün, Meeresgrün, Hellblau und Apricot – das gilt auch für die Männer!

Soundtrack: Hat wie bei der Show für Hien Le Sommer 2015 unsere liebe Susanna alias DJ iamkimkong gemixt, u.a. mit Tracks von Kendrick Lamar, Soul II Soul oder Warren G.

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Das möchten wir nächste Saison tragen: Die Blusen mit dem überkreuzten Tennisschläger-Print, der von weitem wie kleine grüne Herzchen wirkt. Das Dessin hat Hien Le selbst entworfen.

Zitat der Kollegen: „Der Trenchcoat war toll!“

Highlight: Die Kombi aus offenem Hemd, T-Shirt und Rock!

Hien Le Sommer 2016 (Fotos: Mercedes-Benz Fashion Week Berlin)

Noch mit Fragezeichen: Dass sich Männer- und Frauenmode immer mehr mischt, finden wir an sich ja gut – aber weniger sollten die Entwürfe für uns deshalb nicht werden!

Instagram-Bilder:

 

Das Video von der Show:

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Die wichtigsten Looks:

(Fotos: Christian Marquardt/Getty Images für IMG))

Von Alexa

Ich liebe schreiben, bloggen und schöne Dinge zu entwerfen, also mache ich all das.

Als Journalistin habe ich für Magazine und Zeitungen wie Business Punk, Fräulein, Gala, FTD/how to spend it, Instyle, Lufthansa Magazin, Stern, Tagesspiegel, Vanity Fair und zitty gearbeitet. Meine Online-Erfahrungen habe ich u.a. Stylebook und styleproofed gesammelt. Mein Blog heißt Alexa Peng, mein Schmuck-Label vonhey. Ich komme aus dem Rheinland und bin in einem Dorf am Waldesrand aufgewachsen, wo nur einmal in der Stunde ein Bus fuhr. Da muss man sich was einfallen lassen, um sich nicht zu langweilen. Meine Tante hatte in der Stadt eine Boutique und einen Schrank voller Kleider, Schuhe und Taschen, mit denen wir Kinder verkleiden spielen durften. Wir haben Modenschauen im Hobbykeller veranstaltet und die ganze Nachbarschaft eingeladen. Dass ich mal was mit Mode machen würde, war also klar. Nach dem Abi habe ich an der AMD in Hamburg Mode-Journalismus studiert und später an der UdK in Berlin einen Master of Arts in Kulturjournalismus gemacht. In Zukunft will ich mein Label weiteraufbauen, die Welt sehen und gute Geschichten schreiben.

(Foto: Sandra Semburg)

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Journelles ist das grösste unabhängige Mode-Blogazine in Deutschland und wurde 2012 von Jessie Weiß gegründet. Die 34-jährige Unternehmerin legte 2007 den Grundstein für die Modeblogosphäre mit dem Netz-Urgestein LesMads und arbeitet seither als Journalistin, Moderatorin und Kreativdirektorin.