Schauenprotokoll: Augustin Teboul Winter 2014

Location/Uhrzeit: Galerie Nolan Judin in der Potsdamer Strasse, 16.00 Uhr Verspätung: 14 Minuten Promis: Keine gesichtet. Die meisten Gäste verpassten den ersten Durchgang der Präsentation und trafen etwas später ein. Talk: Zum ersten Mal zeigten die Designerinnen von Augustin Teboul Entwürfe in Beige. In den vorangegangenen Saisons war sonst stets Schwarz die vorherrschende (und einzige) Farbe.
Location/Uhrzeit: Galerie Nolan Judin in der Potsdamer Strasse, 16.00 Uhr

Verspätung: 14 Minuten

Promis: Keine gesichtet. Die meisten Gäste verpassten den ersten Durchgang der Präsentation und trafen etwas später ein.

Talk: Zum ersten Mal zeigten die Designerinnen von Augustin Teboul Entwürfe in Beige. In den vorangegangenen Saisons war sonst stets Schwarz die vorherrschende (und einzige) Farbe. Außerdem trugen die Models durchsichtiges Tape an den Schläfen – so wurde die Augenform verfremdet.

 

Thema: Show Girl meets Blumenmädchen meets Rock’n’Roll Chic. Als Grundlage für die Kollektion diente den Designerinnen das Album „Equinoxe“ von Jean Michel Jarre

Musik: Ebenjenes Album diente auch zur musikalischen Untermalung der Präsentation.

Farben: Die Kollektion ist komplett in Schwarz und Beige gehalten.

Materialien: Nylon und Neopren, Leder, schwarzer Samt, feiner Chiffon sowie funkelnder Strass und gehäkelte Strukturen,

Bemerkenswert: Die Liebe für’s Detail. Die einzelnen Outfits hätte man Minuten lang anschauen können und ein Detail nach dem anderen entdeckt. Strumpfhosen wurden von Hand bestickt, Kopfschmuck geknüpft, Kleider in stundenlanger Feinstarbeit hergestellt. Die Handwerkskunst und Fingerfertigkeit der Designerinnen ist einzigartig.

Möchte ich nächste Saison tragen: Für den alltäglichen Gebrauch sind die raffinierten Kreationen des Designer Duos nicht wirklich geeignet. Aber wenn sich der passende Anlass bietet, gerne eines der funkelnden Kleider. Zwar nicht wirklich tragbar aber großartig war auch der Schmuck, der einigen Models das Gesicht verschleierte. Mit aufgesticktem Kussmund und glitzernden Applikationen, unterstütze dieser ihre mystische Anmutung. 

Liebstes Outfit: Das Brautkleid und ein schwarzes glitzerndes Häkelkleid.

Goodiebag: Rouge von MAC und Haarpflegeprodukte von Sebastian Professional.

Von Julia

Vor 5 Jahren zog ich mit dem Wunsch, Modedesign zu studieren, von Mannheim nach Berlin - im Sommer 2011 dann hatte ich meinen Abschluss am Lette Verein in der Tasche. Um die Modebranche ein wenig besser kennen zu lernen und auch andere Dinge als Nähen, Zeichnen und Schnitttechnik zu probieren, habe ich seit dem redaktionell bei LesMads, Interview Magazin Deutschland und dem Zeit Magazin gearbeitet. Außerdem bin ich als Stylistin - zuletzt u.a. für It‘s Fashion TV - tätig.

Eines der faszinierendsten Dinge an der Mode ist für mich, wie sie die Art, wie wir uns fühlen und bewegen beeinflusst und verändert. Mode ist somit ein Kommunikationsmittel und ein Medium zwischen unserer Identität und unserer Umgebung. Wenn es nach mir geht, muss Mode jedoch nicht immer strengen Kriterien und Anforderungen standhalten. Ich bin absoluter Befürworter von spontanen Gefühlsergüssen beim Anblick eines Kleidungsstückes.

In diesem Sinne gibt es von mir auf Journelles jede Woche das Neueste aus den Onlineshops, alles zum Thema Shopping, Trendjournale und die schönsten Stilikonen.

Kommentare (1) anzeigen

Eine Antwort auf „Schauenprotokoll: Augustin Teboul Winter 2014“

Sieht nach einer wirklich wunderschönen Kollektion aus, gefällt mir echt gut!
Und ein Rouge von Mac in der Goodiebag klingt doch auch nicht schlecht 😉

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Journelles ist das grösste unabhängige Mode-Blogazine in Deutschland und wurde 2012 von Jessie Weiß gegründet. Die 34-jährige Unternehmerin legte 2007 den Grundstein für die Modeblogosphäre mit dem Netz-Urgestein LesMads und arbeitet seither als Journalistin, Moderatorin und Kreativdirektorin.