Reisetagebuch: Velassaru auf den Malediven

Die schönste Art und Weise, die Flitterwochen noch mal Revue passieren zu lassen? Fotos durchschauen und schwärmen! Das gilt bekanntlich für jeden Urlaub, aber nie waren Erinnerungen so eng mit den schönsten Tagen meines Lebens verknüpft wie in diesem Jahr. Für unseren Honeymoon hatten wir uns im Vorfeld das Klischeereiseziel Malediven ausgesucht – ganz nach

Die schönste Art und Weise, die Flitterwochen noch mal Revue passieren zu lassen? Fotos durchschauen und schwärmen! Das gilt bekanntlich für jeden Urlaub, aber nie waren Erinnerungen so eng mit den schönsten Tagen meines Lebens verknüpft wie in diesem Jahr. Für unseren Honeymoon hatten wir uns im Vorfeld das Klischeereiseziel Malediven ausgesucht – ganz nach dem Motto: Ein Mal im Leben müssen wir das gemacht haben.

Der Ort ist prädestiniert für Paare und Zweisamkeit, kostet aber ein kleines Vermögen – dabei sind wir schon in der Nebensaison gereist. Das Meer war wesentlich unruhiger als in der Hauptsaison, die von November bis April dauert, dafür haben wir aber fast ununterbrochen gutes Wetter gehabt. Kleine Regenfälle zwischendurch waren vielmehr erfrischend. In meiner Postkarten-Serie habt ihr ja schon ein paar modische Eindrücke bekommen, heute zeige ich euch unser erstes Resort Velassaru sowie die beeindruckende Unterwasserwelt!

Velassaru ist mit dem Boot nur 20 Minuten von der Hauptinsel Male entfernt, weshalb wir uns nach dem Langstreckenflug via Abu Dhabi zuerst für die kürzeste Anreise entschieden haben. Sobald man einen Fuß auf die magische Insel gesetzt hat, packt einen die Entspannung. Sieben Tage türkisfarbenes Wasser, Palmen, frische Kokosnüsse und eine angenehme Abgeschiedenheit trotz anderer Gäste – die Insel ist in jedem Winkel bezaubernd. Meine Bilder sind übrigens nicht gephotoshoppt. Es sieht da wirklich so aus.

Velassaru wurde 2009 komplett neu aufgebaut, insgesamt gibt es 128 Häuser. Wir haben einen Ocean Water Pool Bungalow gebucht und wie der Name schon sagt, gibt es einen eigenen Pool. Auf dem Wasser. Mit Treppe direkt in den Ozean hinein. Als wir zum ersten Mal eintreten, fallen mir beinahe die Augen aus dem Kopf. Diesen Ausblick werde ich nie vergessen – ein unglaubliches Erlebnis! Wir haben viel Zeit in unserem Bungalow verbracht, aber auch immer zwischen Strand und dem riesigen Infinity Pool gewechselt.

Eine der meist gestellten Fragen war übrigens:

Wird einem dort denn nicht langweilig?

NEIN. In Großbuchstaben! Wir haben gelesen, geschnorchelt, geangelt, gegessen (sehr viel gegessen und getrunken) und die wahnsinnige Unterwasserwelt bestaunt. Wer keine Probleme damit hat, sich ununterbrochen mit seinem Partner oder Ehegefährten auszutauschen, dem wird ganz sicher nicht langweilig 😉

This must be underwater love…

Bestimmt waren die Riffe vor 25 Jahren noch bunter und toller, aber vieles lässt sich bei unserem rasanten Klimawandel einfach nicht aufrecht erhalten. Trotzdem waren die Malediven das schönste Unterwassererlebnis, das ich je hatte. Wir haben nicht nur Haie und Schildkröten gesehen, sondern auch Rochenschwärme, einen riesigen Stechrochen, zahlreiche Fischarten und einen Grauspitzenriffhai, bei dem ich kurz vor einem Herzinfarkt stand. Das ist aber nur die Babyversion:

Die Unterwasseraufnahmen habe ich mit einer Canon Powershot D30 gemacht!

Kulinarisch kommt man zu gut auf seine Kosten, wie meine Waage später bestätigte: Die Küche ist indisch angehaucht, aber sehr international – es gibt insgesamt 5 Restaurants, wovon mich besonders das Fischrestaurant direkt am Meer überzeugt hat. An den anderen Tagen haben aber sowohl morgens als auch abends das grossartige Buffet leer geräumt. Kein anderer Koch hat mir mein Omelett am Morgen so auf den Punkt gemacht, hach ja.

All die Köstlichkeiten hätte ich übrigens auch wieder abtrainieren können. Zum Beispiel auf dem Insel eigenen Tennisplatz oder dem Fitnessstudio. Ich habe aber lieber im SPA abgehangen und die Dampfsauna genossen.

Hier sind noch weitere meiner Bilder von der Insel – ich will unbedingt zurück an diesen magischen Ort! Vielleicht zur Silberhochzeit?!

Von Jessie

Ich bin Jessie Weiß, 32 Jahre jung, lebe verheiratet in Berlin, bin Mama von Levi (1), schwanger mit dem zweiten Kind sowie Gründerin von Journelles. Ich liebe Phoebe Philo, Stella McCartney und Isabel Marant, kann aus anatomischen Gründen nicht auf hohen Schuhen laufen, habe einen Céline-Taschentick, tanze und höre leidenschaftlich gern Hip Hop, kann mir selten Ironie verkneifen, leider immer noch kein Französisch sprechen, obwohl ich Paris für die schönste Modestadt der Welt halte, gucke am liebsten Jimmy Fallon, Jan Böhmermann, Game of Thrones oder entspanne beim Serienmarathon auf Netflix, bin ein kleiner Workaholic mit Multitaskingtalent, professionelle Instagram-Durchscrollerin, in jeder Lebenslage tollpatschig, habe ein Faible für skandinavisches Interior und einen Kissen-Tick, bin groß im Wellness machen und wäre daher noch lieber professionelle Hoteltesterin. Mode ist meine grosse Liebe, aber meine Kohle investiere ich eher in Reisen und Essen – und neuerdings fast ausschliesslich in mein Kind.

Als alter Bloghase – 2007 habe ich LesMads mitbegründet – ging im Oktober 2012 mein persönlicher Traum in Erfüllung: Ich habe mich mit "Journelles" selbstständig gemacht. Das Blogazine ist mein digitales Zuhause, News-Plattform, Modetagebuch und tägliche Anlaufstelle für spannenden Content rund um die Themengebiete Interior, Reisen, Beauty und sowohl High Fashion als auch Contemporary Labels und Highstreetmode.

Nebenbei habe ich die Modesendung It's Fashion auf EinsPlus von der ARD moderiert, berate Firmen im Social-Media-Bereich, halte Vorträge und reise um die Welt, um euch täglich den schönsten Content zu präsentieren. Im Juni 2015 habe ich mein eigenes Modelabel JOUUR. gegründet.

2016 ist mein Sohn Levi auf die Welt gekommen. Baby-Themen werden seither auf Mini Journelles behandelt und das nun auch wieder intensiver, da unser zweites Kind unterwegs ist.

Journelles ist inzwischen gewachsen: Wir sind ein sechsköpfiges Redaktionsteam im Berliner Prenzlauer Berg und haben im Sommer 2018 unseren ersten temporären Concept-Store, den Journelles Marché, eröffnet.

Mein Credo: Mode muss Spaß machen, auf Augenhöhe funktionieren und sollte sich nicht so ernst nehmen.

Mehr über mich findet ihr im Presse-Bereich, auf Instagram und ab und an auf YouTube. Subscribe!

Aktuelles Presse-Feature:

VOGUE.DE: "Influencer im Portrait: Jessica Weiß - Alles, nur kein Stillstand"

Kommentare (14) anzeigen

14 Antworten auf „Reisetagebuch: Velassaru auf den Malediven“

Wow, das sieht wirklich wunderschön aus. Ich kann verstehen, dass du da wieder hin möchtest, da würde ich auch gerne mal hin 😉

Das sind einfach traumhaft schöne Bilder!! Wir hatten unseren Honeymoon in Thailand – aber für unseren 10. Hochzeitstag fahren wir vielleicht auch auf die Malediven! Wunderschön. Und wenn dann noch das Handy und der Computer aus ist, kann man die Erholung seines Lebens finden.

Herzliche Grüße aus Frankfurt
Anna

http://stil-box.net/

Hallo,

erstmal gratulation für diese PERFEKTE Hochzeit ..hier hat wirklich alles gepasst, angefangen vom Wahnsinns-Kleid bis hin zum Video, zur Deko, Location, Hochzeitsreise etc. RESPEKT

ad Hochzeitsreise, da ich gerade am Malediven-Urlaub-Planen bin: hattet ihr all-inclusive … also alle Getränke etc. inklusive?
Is zwar jetzt echt eine blöde Frage ..aber auf wie viel is euch der Urlaub (alles in allem) gekommen?

Vielen Dank für deine Hilfe.

Alles Liebe!

Bei diesem Hotel lohnt sich All Inclusive in jedem Fall – man kommt mit Getränken und Co sicher über den All Inclusive Preis hinaus und kann dann in allen Restaurants speisen. Im zweiten Resort hatten wir AI, dazu bald mehr 🙂

Ich kann mich den obrigen Kommentaren nur anschliessen. Einfach traumhaft! Steht schon lange auf meiner Reise-Liste…mal schauen, ob ich auch bis zu den Flitterwochen damit warten muss… 😉

Sehr schöne Fotos und Eindrücke! Schade dass die Malediven so teuer sind als Reiseziel. Aber gut für dich dass die Agentur Häberlein und Maurer dieses Resort betreut 🙂

Hach, toll, wenn man sich so was leisten kann. Das ist nicht selbstverständlich und wirft Fragen auf, die nicht böse gemeint sind.

tolle bilder wow wow wow— but for me, absolutely boring!
auch wenn du dieses NATÜRLICH mit einem fetten NEIN negiert hast, wäre es für mich und meinen Freund definitiv zu langweilig. Tolle Strände gibt es auch woanders und dann sicherlich mit interessaterem Alternativprogramm. Aber für ganz frisch verliebte Paare sicherlich ganz nett!

@nika: Man muss nicht frisch verliebt sein, ich war mit meinem Mann zweimal in den letzten 8 Jahren auf den Malediven und wir haben uns keine Sekunde gelangweilt. Ich denke, dass viele Mitmenschen ständig Action brauchen und verlernt haben, im Urlaub die Seele baumeln zu lassen. Oder sie haben ihrem Partner nichts mehr zu sagen und müssen sich jede Minute beschäftigen.
Statt auch im Urlaub Listen abzuarbeiten, ist süßes Nichtstun im Paradies sensationell gut für den eigenen Akku. Ich würde es immer wieder machen und empfehlen.

Zum Glück ist die Sponsoring Frage jetzt geklärt. Einige scheinen ja sonst nicht ruhig schlafen zu können.

Es sieht wunderschön aus. Ganz offensichtlich. Ich muss mir das irgendwann im Leben auch einmal anschauen. Blöderweise kann ich gerade nicht anders. Ich muss darüber nachdenken, dass wir den Klimawandel bewirken, ich auch, ich auch, indem wir andauernd irgendwohin fliegen, energie-anspruchsvolle Häuser und Angebote in Ecken der Welt haben wollen, wo vor ein paar Jahrzehnten bloß Kokosnüsse herum lagen. Das ist natürlich auf der anderen Seite auch gut, schließlich gibt es Menschen Arbeit und Wohlstand, die zur Zeit der Kokosnüsse bitterarme Fischer waren. Aber um die bunten Korallenriffe ist es trotzdem schade und vielleicht ist das sogar gefährlich. Versteht ihr, was ich meine? Ich ändere mein Leben auch nicht, finde es toll, viele Ecken der Welt zu entdecken und finde, dass das unseren Horizont erweitert und für viele und vieles gut ist. Aber manchmal, zum Beispiel beim Niedergang von Korallenriffen, fühle ich mich dabei schrecklich unwohl. Auch wenn ich, genau wie Jessie, eine solche Hochzeitsreise wohl gemacht hätte. Und irgendwann bestimmt mal auf die Malediven fahren werde.

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Journelles ist das grösste unabhängige Mode-Blogazine in Deutschland und wurde 2012 von Jessie Weiß gegründet. Die 34-jährige Unternehmerin legte 2007 den Grundstein für die Modeblogosphäre mit dem Netz-Urgestein LesMads und arbeitet seither als Journalistin, Moderatorin und Kreativdirektorin.