Reisetagebuch: Palm Springs & Las Vegas

Von Los Angeles aus ging es auf unserem #CaliRoadtrip nach Palm Springs: Das knapp 2 Stunden entfernte Wüstenörtchen im Coachella Valley galt in den 60ern als Erholungsort der reichen L.A.-Society; Frank Sinatra beispielsweise richtete sich dort eine Villa ein und Liberace verstarb in Palm Springs. Heute ist der Ort als Rentnerstädtchen verschrieen, aber so langsam kommen die jungen coolen Großstädter zurück und verbringen ihr Wochenende dort – ich kannte immer die Poolparty-Bilder aus dem ACE Hotel und wollte mit endlich mal selbst ein Bild des Hotspots machen.

Tatsächlich kann man in Palm Springs nicht viel mehr machen, als am Pool zu liegen, den traumhaften Sonnenuntergang zu genießen und wandern zu gehen – die optimale Vorbereitung für ein langes Partywochenende in Las Vegas!

Hier ist mein Reisebericht aus den beiden Städten.

PALM SPRINGS

Zwar sind das Parker (Luxus) und das ACE Hotel die angesagtesten Hotels der Stadt, aber ich habe auf diversen Buchungsportalen die Sparrows Lodge empfohlen bekommen. Eine kleine Ruheoase mit superhübschem Pool, Ranch-artigem Hof und jeder Menge Gemütlichkeit. Zur Begrüßung gibt’s Sangria an der Rezeption, die gleichzeitig Bar und Frühstückscafé ist, und wir fühlen uns sofort pudelwohl.

Noch voller Elan von L.A. hält es uns nicht so richtig am Pool, also checken wir die möglichen Aktivitäten aus – davon gibt es jedoch nicht wirklich viel. Es gibt einen Zoo in der Stadt. Und die längste Seilbahn der Welt in einem Stück, die Palm Springs Aerial Tramway auf den Mount San Jacinto. Gehen wir also wandern! 

Die Aussicht aus 2600 Metern über die Wüste ist fantastisch!

Wir „treffen“ Eichhörnchen und Rehe und wandern ein paar Stunden durch den Wald. Das geht in der Höhe ziemlich gut, schliesslich sind es etwa 15 Grad weniger als unten in der Wüste.

Wieder unten angekommen gab es diesen fantastischen Ausblick:

Wir futtern uns durch die Tripadvisor-Empfehlungen (Palm Springs Regeln: der hässlichste Schuppen hat den besten Burger, in der kitschigsten Atmosphäre gibt es das beste Seafood), genießen noch ein wenig das Sommer-Feeling im Oktober und dann ging es auch schon los nach…

LAS VEGAS

Mein treuester Begleiter unseres Roadtrips: das Samsung Galaxy Tab S, das uns immer den Weg gewiesen hat – vor allem durch die Wüste nach Vegas! Einen Teil der Route kann man über die Route66 fahren, ansonsten geht es meilenweit durch das Nichts. Unendliche Weiten, Wahnsinnslandschaften (die Fotos habe ich übrigens auch mit dem Tablet gemacht):

Das alles natürlich in unserem gemieteten knallroten Ford Mustang. Cabrio fahren geht bei der Hitze allerdings leider nicht.

 

Allein weil Las Vegas aus dermaßen vielen Filmen bekannt ist, muss man eigentlich mal gesehen haben. Ich freue mich aber am meisten über den Helikopterflug zum Grand Canyon, den wir schon in Deutschland gebucht haben. Mit dem Auto wären es mehr als vier Stunden zu dem Naturspektakel, geflogen sind es gerade mal 45 Minuten. Es ist mein absolutes Highlight des gesamten Aufenthaltes – über den Hoover Damm und den Colorado River geht es in die 450 Kilometer lange Schlucht. Die Landschaft ist atemberaubend! Der Helikopter landet sogar im Canyon, dort wird gepicknickt. Das lesbische Pärchen, das mit uns fliegt, hat sich dort sogar verlobt – einen besseren Ort hätten sich die Australierinnen kaum aussuchen können. <3

Dann beginnt in Las Vegas ein 48-stündiger Gambling- und Partymarathon: Mein Mann hat inzwischen Unterstützung vom Schwager bekommen und wir feiern, was das Zeug hält. (Jap, alle Klischees stimmen!). Die angesagtesten Clubs der Stadt sind das Marquee und Hakkasan. Wer schon mal auf Ibiza war, dem dürfte das gefallen. Unfassbare Soundanlagen, krasse Shows, fette DJs, Konfetti und durch den Raum gepumpter Sauerstoff en masse. Es darf sogar drinnen geraucht werden, was in keiner anderen Stadt in Amerika möglich ist.

Ich spiele das erste Mal Roulette, gewinne erst, verliere dann alles und gehe mit ganzen 80 Dollar am Ghostbusters-Automaten nach Hause – das ist in etwa ein Drink und der Eintritt für die Clubs. Wer nach Las Vegas fährt, kann sparen knicken!

Empfehlen kann ich übrigens das Hotel Cosmopolitan, unser Zimmer im 58. Stock war super und das Casino ist nicht so oll, ausserdem sind der Club Marquee und lauter gute Restaurants sind im Haus. Die Hotels sind natürlich so gebaut, dass man sie im Bestfall gar nicht verlassen muss…

Der Vegas Strip am Tag:

Gehört dazu: die Brunnen-Show vorm Bellagio!

 

Ich wäre ja gern in die Britney Spears Show gegangen, wurde aber überstimmt. Wer eine gute Magier-Show ohne viel Tammtamm sehen möchte, der sollte ins Rio zu Penn & Teller gehen!

Mit ordentlichem Kater und leerem Konto geht es dann nach San Francisco – mehr dazu dann ganz bald im letzten Teil meines Reisetagebuchs!

Kommentare

  1. Ich habe einen sehr ähnlichen Trip letztes Jahr gemacht und schwärme noch immer davon! Umso schöner deinen Reisebericht zu lesen. Den Grand Canyon fand ich übrigens auch sehr beeindruckend, da fühlt man sich als wäre die Zeit stehen geblieben.

    Liebe Grüße, Kati

  2. Toller Bericht! Kannst du uns sagen, wie lange ihr jeweils wo ward? Planne einen ähnlichen Trip nächstes Jahr…
    Liebe Grüße!

SCHREIBE EINEN KOMMENTAR.

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Geben Sie einen Text ein

Ich akzeptiere

Geben Sie Ihren Namen ein