Reisetagebuch + Guide: Rhodos

Meine Mission: Alle griechischen Inseln eines Tages kennen gelernt zu haben! Letztes Jahr haben wir mit Santorini begonnen, nun war Rhodos an der Reihe. Und zwar mit dem ersten Flieger um 6 Uhr morgens, den unser reiseerprobter Sohnemann nicht mochte und die rund dreistündige Anreise zur Nervenprobe wurde.

Dabei empfinde ich frühe Flüge immer positiv, schliesslich hat man mehr „Urlaub“ – mittags waren unsere Koffer auf Rhodos bereits ausgepackt, wir hielten die Füße in den Sand und die miese Laune vom Morgen war wie verflogen.

Was wir 7 Tage lang auf der Insel gesehen und gemacht haben? Zumindest die Highlights und Favoriten möchte ich in meinem heutigen Reisetagebuch mit euch teilen!

Unser Hotel

Familienurlaub, wie er im Bilderbuche stand: Im im Sentido Apollo Blue Blue im Osten der Insel haben wir eine Woche lang das Rundumsorglospaket bekommen. Ein eigener Pool am Apartment, Essen all inclusive, nach Belieben à la Carte, nur wenige Meter bis zum ewig lange Sandstrand, eine wunderbare Blumenoase vor der Nase. Unser kleiner Sohn war allerorts ein Eyecatcher, die liebe Kellnerin im Frühstückslokal hat Levi jeden Morgen angeschmachtet und auf den Arm genommen, die Bartenderin am Pool wusste schon am zweiten Tag, was die komische Deutsche bestellen wird (Eiswürfel, Milch und einen doppelten Espresso, bitte!) und vom Hotelmanager höchstpersönlich haben wir die besten Restaurant- sowie Strandtipps auf der Insel bekommen. Kein Wunder, schliesslich wurde er auf der Insel geboren und kennt alle Insider-Orte (die ich euch nun im Journelles-Insider-Kreis weitegebe, hehe).

Wir haben uns pudelwohl gefühlt und uns an nach zwei Tagen des Ruhens an der Rezeption des Sentido Apollo Blue ein Auto geliehen, um die Insel zu erkunden. Los ging es meist erst nach Levis ausgiebigem Mittagsschläfchen – ich habe morgens dementsprechend am Pool gebrutzelt, meine Business Punk gelesen oder mit gesnoozt, am Nachmittag wurde dann das Kulturprogramm gestartet.

Wie ich meinen Koffer gepackt habe, konntet ihr euch bereits in einem Live-Video auf Facebook ansehen. Ein paar Outfit-Credits habe ich hier dennoch für euch:

Das erste rosafarbene Kleid ist von Mango, das andere ist von Ulla Johnson. Der Badeanzug ist von Love Stories, der Rock von Dodo Bar Or. Sonnenbrille Miu Miu, langes Blumenkleid Ganni und Bikini von Kiini.

Sonnenschutz:

Wir wurden mit Produkten von Ultrasun für die ganze Familie ausgestattet. Baby SPF50 mit mineralischem Filter für Levi, die Family SPF30 für uns. Meine Favoriten: die Face Anti-Age SPF30 extra fürs Gesicht und das After Sun Gel.

Ich bin mit den Jahren ein sehr vorsichtiger Genießer der Sonne geworden, gehe nur kurz in die pralle Sonne und versuche, den Kopf eigentlich immer im Schatten zu lassen. Besonders mit Baby ist ein Sonnenschirm wichtig, alles andere ist unverantwortlich. Das Besondere an Levis Sonnencreme ist, dass es sich um ein mineralisches Schutzprodukt ohne chemische Filter handelt – Produkte mit der Bezeichnung „Kids“ werden viel zu häufig von Eltern für Babys und Kleinkinder unter drei verwendet, was aber falsch ist.

Die Ultrasun-Produkte bieten mit den Formulierungen ohne hormonaktive und irritierende chemische Filter die ideale Basis für den täglichen Gebrauch, deshalb nutze ich die Face-Creme auch weiterhin hier in Berlin. Auch an so grauen Tagen wie heute, an denen sich die Sonne gar nicht erst blicken lässt, gelangen rund 70% der uns älter machenden UVA-Strahlung auf die Erde.

Sonnenschutz ist für mich ein echtes Herzensthema geworden, weshalb ich Ultrasun so gut finde: Es gibt keinerlei (0 Prozent!) kritische Inhaltsstoffe, sprich die Produkte enthalten kein Parfum, keine Mineralöle, keine Emulgatoren, keine Konservierungsmittel, keine PEG/PPG-Verbindungen. Gerade Emulgatoren stehen in Kombination mit Mineralölen im Verdacht, sogenannte Sonnenallergien auszulösen. Seit 2016 wird zudem auf Silikone und Aluminium-Verbindungen verzichtet.

Tipps für die Insel

Lindos

Das wohl schönste pittoresque Örtchen der Insel ist Lindos. Wenn man die kleinen touristischen Gässchen auch mal verlässt und bis hoch zur Akropolis läuft, verliebt man sich sofort in die Idylle. Ausserdem erinnert es mich an Oia auf Santorini. Man kann den Ort nicht mit dem Auto befahren, sondern lässt es auf einem grossen Parkplatz zu Beginn stehen. Den Sonnenuntergang von den zahlreichen Dachterrassen der Stadt zu bewundern ist ganz wunderbar!

Restaurant-Tipp für Lindos: Olive Street

 

Hier wurden wir von unserem Hotelmanager hingeschickt, das Restaurant ist in einem kleinen Hinterhof, hat nur eine winzige Dachterrasse (kurz vorher reservieren lohnt sich!) aber dafür großartiges Essen, superliebe Kellner und den Blick auf die Akropolis.

Rhodos Stadt

Die Hauptstadt der Insel muss man allein wegen der Altstadt, ihrem Großmeisterpalast und der beeindruckenden Festungsmauer gesehen haben – die Burg wurde im 14.Jahrhundert gebaut und 1988 zum Weltkulturerbe der UNESCO ernannt. Wir waren von den klar auf den Tourismus ausgelegten Shops und Restaurants im Inneren der Altstadt erst mal nicht beeindruckt, aber wenn man sich ein wenig entfernt, entdeckt man nettere Eckchen.

Ansonsten gibt es in der Neustadt gleich auf der anderen Seite noch ein paar moderne Shops – hallo, Sephora! – und der Stadtstrand an der nördlichen Spitze ist auch extrem schön, weil die Farben des Meeres so toll raus kommen.

In der Altstadt von Rhodos. (Oberteil: MSGM,  Rock: Love Stories)

Restaurant-Tipp in Rhodos´Altstadt: Nireas

Wir sind durch einen nicht sehr vorzeigbaren und fast runter gekommenen Teil der Altstadt geirrt, bis wir an einer Ecke meinten: Ah, das sieht doch endlich mal nett aus! Witzigerweise hatte mir das Restaurant Nireas vorab unsere liebe Tine empfohlen – wir haben also für den Abend reserviert und ganz hervorragend typisch griechisch frischen Fisch und Salat gegessen.

Kleid: Mango

Beach-Club-Empfehlung in Rhodos-Stadt: Ronda

Das Restaurant/Beachbar/Beachclub am Stadtstrand von Rhodos hat uns wiederum Lexi empfohlen. Coole Atmosphäre, wenn auch etwas zu laute Musik, gibt viel zu gucken (besonders die griechischen jungen Einheimischen, wenn man sonntags hingeht) und das Essen samt Location waren richtig gut! Auf jeden Fall für tagsüber zu empfehlen.

Bootstour

Eine Bootfahrt die ist schööön…. Wir haben einfach am Strand vor unserem Hotel eine dreistündige Bootstour mit Schnorchelstopps in drei Buchten gebucht. Diese 25 Euro haben sich mehr als gelohnt! Besonders entzückend war die Anthony Quinn Bucht – gab sogar Fischis zu sehen!

Tipp: Über die Insel ganz in den Süden fahren – dort wird es immer weniger touristisch

Je weiter man gen Süden fährt uns sich von der Touristen-Hochburg Faliraki entfernt, desto schöner und vor allem leerer wird es. Ganz im Süden kann man den Surfern zusehen, die Landschaft wird immer grüner und beruhigender. Auch wenn es sich vermehrt um Kieselstrände handelt, lohnt es sich sehr.

 

Unser liebstes Restaurant: Mourella

Genau hier, im Südosten der Insel, haben wir auch das beste Restaurant unseres Inselbesuchs gefunden, passenderweise an unserem dritten Hochzeitstag!

Das Mourella befindet sich in dem kleinen Ort Kiotari, ist wunderhübsch mit dem Blick aufs Meer gelegen und hat uns die beste Seafood-Platte dieses Jahres beschert!

(Das rote Kleid ist von Réalisation Par (ähnlich hier), die Schuhe von Isabel Marant (ähnlich hier) und die Tasche von Chloé.)

Unsere 3 Lieblingsstrände der Insel

 

Rhodos hat vielleicht nicht die schönsten Strände der Welt, aber das ist auch gar nicht weiter schlimm, den Rhodos hat Charme. Diese drei Buchten/Strände haben uns besonders gefallen:

Mojito Beach

Allem voran der Mojito Beach! Auf jeder anderen Insel wäre dieser Strand komplett überfüllt und ein Hipster-Magnet – hier ist die Stimmung aber gechillt, das dazugehörige Bed’n’Breakfast hat einen liebevoll gestalteten Garten in petto und macht das allerbeste aus dem endlos langen Kieselstrand, an dem meilenweit kein Mensch zu sehen ist. Auch bei den Liegen (man bekommt für 8 Euro zwei Liegen und den Schirm) gab es nachmittags noch genügend Auswahl. Nur der Mojito schmeckt nicht ganz so dolle. Aber was soll’s?!

Anthony Quinn Bay

Wir haben die Bucht vom Boot aus gesehen und uns direkt verliebt. Kristallklares Wasser, süße Liegeplätze, schöne Atmosphäre. Außerdem zu empfehlen ist die Aghati-Bucht und wer einen ewig langen Sandstrand mit vielen Liegen mag, ist am Tsambika Beach genau richtig.

St.Pauls Bay / Agios Pavlos Beach

Die Bucht ist direkt um die Ecke von Lindos, daher schaut man von dort aus auch direkt auf den massiven Felsen mit der Akropolis drauf. Irgendwie ein gutes Games-of-Thrones-Feeling! Aus irgendeinem Grund mussten wir nichts für die Liegen zahlen, kann aber auch am nahenden Gewitter gelegen haben, das uns eine halbe Stunde im Regen hat ausharren lassen. Sonst hätten wir noch das hübsche kleine Restaurant in der Bucht ausprobiert. Vorher konnten wir übrigens zwei Hochzeiten beobachten, die gleich nebenan in der Kapelle zelebriert wurden <3

Mein Kleid ist von Mango und sogar momentan im Sale!

*Dieser Guide ist in Kollaboration mit Ultrasun Deutschland entstanden. Herzlichen Dank für alles! 

Kommentare

  1. Liebe Jessi, superschöne Empfehlungen. Bin ab nächster Woche in Griechenland mit dem Segelboot unterwegs und fangen in Rhodos an. Werde mir das ein oder andere von deinen Tipps anschauen 🙂 Danke dir.
    Liebe Grüße aus Köln
    Silvia

  2. Hallo Jessie,
    ich mag Deinen Jeans-Rock total toll, allerdings ist der immer mit Love Stories verlinkt und die haben doch nur Unterwäsche, oder? Ist das vielleicht ein Fehler oder hab ich falsch geguckt?
    LG Simone

  3. Die Bilder sehen ja mehr als traumhaft aus! Also ich bin absoluter Fan von Griechenland und Rhodos steht auch auf meiner Liste. Dieses Jahr geht es aber erstmal wieder nach Marseille, Südfrankreich. Bin echt gespannt auf den Flug mit meinem Kleinen. Das ist ja immer aufregend, wenn die Kleinen keinen Bock haben, haben sie halt keinen Bock 😀

  4. Elisabeth sagte am

    Ein toller Reiseblog – viele schöne Bilder (inkl. Fashion-Blog, den ich sehr toll finde :)) und gute Tipps, die uns wir heute am letzten Abend in Rhodos Stadt noch anschauen (und gönnen) werden. In den Süden schaffen wir es leider nicht mehr, was ich nach deiner Beschreibung nun fast schade finde!
    Das Restaurant Olive Street hatten wir auch selbst entdeckt und können es genauso wie du wärmstens weiterempfehlen!
    Danke für einen wunderschönen Einblick in deinen Rhodosurlaub!

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