#PFW SS2017 Highlights: Stella McCartney, Acne Studios, Valentino uvm. – Teil 2

Oh oui, hier kommt Teil 2 unserer Paris Fashion Week Highlights.

Artsy! In Paris ging es nach unseren Highlights Teil 1 weiter mit den Fashion Week und wir sind beim Anblick der ganzen Farben geflasht – Edelsteintöne bei Givenchy, buntes Patchwork bei Acne Studios, farbenfrohes Herumgetanze bei Stella McCartney. Paris hat diese Saison seine elitäre Haltung heruntergefahren und glänzt dafür mit sympathisch zusammengewürfelten Looks. Los gehts mit unseren Highlights Teil 2:

Acne Studios 

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Globalisierung goes Fashion – Designer Jonny Johansson hat für die Sommerkollektion einen Blick außerhalb Schwedens geworfen und Inspiration im Nahen Osten gefunden. Bunte Prints, Paisley-Muster und Patchwork-Kleidungsstücke erinnern an modernes Nomadentum. Trotzdem bleibt Acne sich mit sportlichen Silhouetten, Baggy Looks und Workwear treu. Jonny, mit dir gehen wir gerne auf Weltreise!

 

Valentino 

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Ein bisschen Angst hatten wir ja schon, schließlich wurde Designer Pierpaolo Piccioli von seiner langjährigen Design-Partnerin Maria Grazia Chiuri für Dior verlassen. Unbegründet, wie sich dann herausstellte, denn Piccioli wuppt das Ding alleine mindestens genauso gut. Die Roben werden bei Valentino jede Saison noch traumhafter, die Bestickungen noch aufwändiger und der Glamour-Faktor immer größer. Damit wird die Chance, dass wir jemals so ein Valentino-Kleid besitzen können, jedoch auch immer kleiner, denn so viel Handarbeit will erstmal bezahlt werden. Wenn schon nicht an uns, dann sehen wir hoffentlich ganz viele Valentino-Dresses auf dem roten Teppich bei den Oscars (Alicia Vikander darin, das wäre doch mal ein Traum – oder?)

 

Givenchy

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Jetzt sind wir doch mal ganz ehrlich: In den letzten Saisons hatte Givenchy doch immer einen leichten Hang zum Prolligen. Doch diese Zeiten sind vorbei. Mit wunderschönen Edelsteinprints und Ketten, Sixties-Kleidern mit Krägen und bunten Kaleidoskop-Prints verzaubert das Label wieder. Gut gemacht Riccardo Tisci. Jetzt warten wir gespannt auf die neue Accessoires-Kollektion und hoffen auch hier auf edle Steine!

 

Ellery

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Achtung, Rüschen-Liebe. Kym Ellery beweist einmal mehr, warum man ihr Label mittlerweile in einem Atemzug mit Stella McCartney, Loewe und Co. nennen kann. Die australische Designerin setzt auf den Kontrast zwischen femininen und maskulinen Elementen: Rüschen und Anzug, Trenchcoat und roter Lack, zartes Blümchenkleid und derbe Overknees. Wie sagt die Vogue so schön: Mehr Game of Thrones als Easy Rider. Wir stimmen zu und sagen: Eine super Kombination aus Rebell und Romantik!

 

Stella McCartney

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Dass Stella McCartney eh schon zu einer unserer liebsten Designerinnen gehört, müssen wir sicher nicht mehr betonen. Nach dieser Show hat sie aber einen besonderen Platz in unserem Modeherzen eingenommen: Die Models tanzten Polonaise über den Catwalk und versprühten damit genau das, was das Motto der Marke ist: Lust am Leben. Auch die Logo-Shirts, T-Shirt Kleider und Hemdblusenkleider sind fürs „Real Life“ gemacht und nicht für irgendwelche Etepetete-Cocktailparties (obwohl wir mit den Looks auch gerne ausgehen). Die Slogans auf den Entwürfen: Girl Thanks, and No Fur, No Leather. Wir sagen nur: Dürfen wir bitten…Stella?

Das Video zum Mittanzen – und der gesamten Kollektion – gibt es hier:

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(Fotos Header: PR, vogue.com)

 

Von Marie

Der erste Satz, wenn mich Leute kennenlernen ist: „Das ist aber selten.“ Ja, ich bin ein seltenes Exemplar: Berliner Eltern, Berliner Blut, Berliner Göre. Tatsächlich bin ich so sehr mit der Hauptstadt verbunden, dass ich meinem Kiez in Schöneberg seit über 20 Jahren die Treue halte und noch nie von hier weggezogen bin – und auch nicht dran denke. Und obwohl wir Schöneberger zwar sehr viel von Bio-Supermärkten und esoterischen Edelsteinläden halten, gibt es hier auch das ganz große Mode-Paradies: das KaDeWe. Der Tempel des Shoppings und der Ersatzkindergarten für meine Eltern, sozusagen das Småland bei Ikea für mich (andere Kinder haben dort ihren ersten Wutanfall, ich schmiss mich in voller Rage im Atrium des KaDeWe auf den Boden und weigerte mich zu gehen). Kein Wunder also, dass Mode und ich nie wirklich Berührungsängste hatten.

Spätestens seit der Oberstufe, in der ich – dank Blair Waldorfs Inspiration aus Gossip Girl (ja, das war meine Serie zusammen mit Gilmore Girls) – die Schule nie ohne Haarreif, Fascinator oder eine gemusterte Strumpfhose betrat, hatte auch mein Umfeld begriffen: Marie macht was mit Mode. Und weil ich damit in meinem katholischen "Elite-Gymnasium" so ziemlich die Einzige war, suchte ich meine Verbündeten 2011 woanders: im Internet. Auf meinem Blog Style by Marie. Und so begann meine modische Laufbahn.

Noch mehr Gleichgesinnte und vor allem Freunde fand ich auf der Akademie für Mode & Design in Berlin, bei der ich 2013 meine Ausbildung in Modejournalismus und Medienkommunikation startete. Was für mich seit der 1. Klasse klar war, nämlich das Schreiben mein Ding ist, wurde jetzt zu meinem Beruf: Journalistin. (Denn ja Oma, es gibt noch etwas anderes als Modedesignerin). Dank meines Blogs und einem Praktikum bei der Harper’s Bazaar Germany in der Online-Redaktion blieb ich auch dem Internet und dem Online-Journalismus treu. Und ratet mal, wo ich jetzt bin: Genau, bei Journelles, dem Blogazine, was alle meine Leidenschaften verbindet: Bloggen, Schreiben, online sein – zusammen mit euch!

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Journelles ist das grösste unabhängige Mode-Blogazine in Deutschland und wurde 2012 von Jessie Weiß gegründet. Die 34-jährige Unternehmerin legte 2007 den Grundstein für die Modeblogosphäre mit dem Netz-Urgestein LesMads und arbeitet seither als Journalistin, Moderatorin und Kreativdirektorin.