#PFW SS2017 Highlights: Chloé, Isabel Marant, Loewe uvm. – Teil 1

Hui, gerade mal geblinzelt und schon sind wir nach den Fashion Weeks in New York, London und Mailand bei der letzten und wohl spannendsten Station des Modemonats September angekommen: Bonjour Paris!

Die Stadt der Liebe und des Baguettes feiert diesmal ganz schön viele Premieren: Anthony Vaccarello gab sein Debut bei Saint Laurent, Bouchra Jarrar präsentierte ihre erste Kollektion für Lanvin und heute wird die erste weibliche Designerin, die jemals für Dior gearbeitet hat, Maria Grazia Chiuri, ihre Entwürfe zeigen. Neben all diesen gespannt erwarteten Neuanfängen beweisen aber auch Chloé, Isabel Marant und Dries van Noten, warum sie schon seit Jahren ganz oben auf der Liste unserer Lieblingslabels stehen. Los geht’s mit dem ersten Teil unserer Paris-Highlights!

Balmain

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Die #BalmainArmy ist erwachsen geworden. Statt extrem aufwendiger Perlenstickereien, die wir die letzten Jahre bei Balmain in fast jeder Saison sahen, setzt Designer Olivier Rousteing diesmal auf bunte Ethno-Details, fließende Seidenstoffe und – neben den knappen Bodycon-Dresses, die sein Markenzeichen sind,  auf erstaunlich viel fließenden Stoff. Ob das etwas damit zu tun hat, dass Olivier Rousteing jetzt auch dem Club der 30-Jährigen beigetreten ist? Mag sein, wir finden die neue Reife steht Balmain aber mehr als gut.

 

Chloé

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Fotos via vogue.com

Motoren abstellen, Helm runter, Overalls aus. Nachdem wir letzte Saison mit Chloé einen richtigen Biker-Trip unternommen hatten, präsentiert Clare Waight Keller diesmal eine sehr viel urbanere Kollektion. Chloé at its best: Feminine Rüschen, plissierte Maxikleider, französische Sportlichkeit hier, einen Hauch maritimes Feeling da. Très chic!

 

Dries van Noten

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Flowerpower war das Stichwort bei Dries van Noten. Und das betrifft nicht nur die Kollektion, sondern auch die Kulisse der Show: Riesige Eisblöcke mit den schönsten Blumenarrangements bescherten den Models mit der Zeit kalte und vor allem nasse Füße. Ein Glück, dass die Mäntel, die aus seidenen Stoffen und Lackleder gefertigt sind, sie warm hielten. Dries van Noten bleibt seiner ganz eigenen Linie wie immer treu und das bedeutet: Nichts geht nicht! Weiße Basic T-Shirts zu opulent bestickten Oberteilen, zarte Lingerie über maskuline Hemdblusen. Für diese Kontraste lieben wir van Noten so sehr.

 

Fenty x Puma

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Fotos via vogue.com

Noch ein Debut auf der Paris Fashion Week: Rihanna zeigte ihre erste Runway-Kollektion für Fenty x Puma und lässt uns ein bisschen vergessen, dass wir es hier eigentlich noch mit Puma-Sportswear zu tun haben. Die Sängerin hat mit dem Mix aus Streetwear und dem 18. Jahrhundert bestimmt auch den Geschmack von Kollege Kanye West getroffen: Übergroße Kapuzenpullover, Bomberjacken, Asia-Prints und Korsagen, die uns an die leicht traumatischen 2000er-Jahre erinnern. Tja, damit ist Bad Girl RiRi wohl zurecht endgültig in der Riege der Designer angekommen. Bravo!

 

Isabel Marant 

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Die Kollektion macht Spaß, fanden wohl nicht nur Models wie Gigi Hadid backstage, sondern auch wir beim Sichten der Looks. One-Shoulder Tops mit Volants, wilde Millefleurs-Muster und ein bisschen Metallic – die Meisterin des französischen Chics weiß einfach, wie man eine richtig gute Boho-Party feiert! Also wir RSVPn dann mal lieber schnell für nächsten Sommer, denn da sind wir mit den tollen Marant-Looks am Start.

 

Lanvin

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Fotos via vogue.com

Auch wenn wir Alber Elbaz und seine niedlichen Runway-Auftritte am Ende der Schauen vermutlich noch ein paar Saisons vermissen werden, so feierte Neu-Designerin Bouchra Jarrar doch ein mehr als gelungenes Debut bei Lanvin. Jarrar schafft spielend den Mix aus Lanvin-Klassikern und Neuheiten: Cropped-Lederjacken, Overalls und zarter Lingerie-Spitze bringen frischen Wind in das französische Traditionshaus. Vielleicht hat sie ja noch den ein oder anderen Tipp für Anthony Vaccarello. Das schreit nach einem Kaffee-Date!

 

Loewe

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Fotos via vogue.com

Warum wir hier keine fancy Collage gebaut haben? Loewes Looks sind so kunstvoll, die brauchen das Drumherum gar nicht. Patchwork-Kleider, Rüschenspiele an Ärmeln und verrückte Accessoires wie Fledermausketten und überdimensionierte Armreifen – J.W. Anderson zeigte sich mal wieder in Bestform, von den tollen Loewe Taschen ganz zu schweigen. Was wir für eine Trendlektion gelernt haben? Mustermix, wir kommen!

(Header: Fotos via vogue.com)

 

Kommentare

  1. Hannah sagte am

    Unglaublich, dass ich hier jetzt Texte von dir lese. Und was soll ich sagen, Runway Reports lagen dir schon immer! ??

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