Office Gear: Team Journelles wears #4

Wir haben es schon oft gesagt, aber es ist wahr: die Fashion Week steckt den meisten von uns noch ordentlich in den Knochen und das Wochenende wurde vor allem zum Kräfte auftanken genutzt. Kein Wunder, schließlich sind wir nonstop unterwegs gewesen. Nachdem die meisten von uns die vergangenen Tage also genutzt haben, um die Batterien wieder aufzuladen, kommen wir heute zur inzwischen vierten Ausgabe unserer Office Gear.

Herrje, ist der Januar denn schon wieder rum? Herzlich Willkommen also zu einer gemütlichen und leicht  verfrorenen Ausgabe unserer Montagslooks. Der Winter war am heutigen Shootingtag nämlich eindeutig ausgeschlafener als wir und hat sich von seiner sonnigsten und frischesten Seite gezeigt. Und jetzt ebenso frisch ans Werk!

Jessie

Und schon sind wir wieder im montäglichen Alltagstrott angekommen und haben bei der heutigen Redaktionskonferenz kurz die Berliner Modewoche Revue passieren lassen und die Themen für die kommenden Tage besprochen – schön wuselig ist es montags inzwischen im Journelles Office, weshalb wir künftig mehr Platz benötigen. 10 Personen an sechs Schreibtischen sind etwas zu kuschelig!

Am Wochenende habe ich mich auch mit der Immobiliensuche beschäftigt, allerdings rein privater Natur. Nach einigen sehr anstrengenden Tagen lag ich relativ erschlagen auf der Couch und habe die üblichen Portale auswendig gelernt. Erfolglos, aber auch das ist ja eine Art Fortschritt. Zu meinem heutigen Montagsoutfit gibt es übrigens nicht wirklich viel zu erzählen – ich stecke gerade in einer modischen Krise und habe keinerlei Inspiration, würde am liebsten jeden Tag in meiner Jogginghose rumlaufen. Am Sonntag war übrigens International Sweatpants sowie Hug Day! Put your hands together, mein Gemütszustand ist mit diesem Tag restlos erklärt.

Samthose: Jake*s, Rollkragenpullover: JOUUR., rote Strickjacke: Ganni, Ohrringe: Kenneth Jay Lane, Schuhe: Ports 1968, Mantel: Isabel Marant, Tasche: Céline Box Bag

Charlotte

Eine Woche mit tollen Gesprächen, vielen Eindrücken, inspirierenden Begegnungen und akutem Schlafmangel lag hinter mir und ich hatte mich schon auf ein ruhiges Wochenende gefreut. Die Realität sah jedoch anders aus und die über die Woche aufgenommene Energie hat mich am Wochenende nicht ruhen lassen. Mit einem Kinoabend am Freitag (Downsizing – lauter kleine Menschen, hach!), Abendessen mit Freundinnen beim Italiener sowie einer spontanen Küchenparty am Samstag und einem Besuch in der Galerie König am Sonntag war mein Wochenende alles andere als ruhig. Die Augenringe sind zwar nicht der einzige Schmuck, den ich diesen Montag trage, auf jeden Fall aber der wertvollste – schöne Erinnerungen sind ja bekanntlich unbezahlbar.

Inspiriert von Pia, die vor einer Woche mit ihrem tollen Closed-Pullover ins Büro kam, hat mich mein innerer Schweinehund verführt und ich habe kurzerhand die EC-Karte im Sale glühen lassen. Eine neue Jeans gab es gleich dazu. Ups. Vielleicht sollte ich es Jessie gleichtun und den Rest des Monats Shopping-Fasten?

Mantel: Tom Tailor (ähnlich hier), Pullover: Closed, Hose: Closed, Top: H&M (ähnlich hier), Schuhe: Converse

Lisa

Nach einer Woche voller Outfit-Wechsel, Mode rund um die Uhr und einer Menge Veranstaltungen mit vielen Sektgläschen und Cin-Cin, war ich heute vor allen Dingen eines: modefaul. Das höchste der Gefühle waren wahrscheinlich noch meine Ohrringe, die ich gerne als mein privates Windspiel spazieren trage. Ansonsten lautete die Devise heute „basic und bequem”.

Ebenso unspektakulär war mein Wochenende. Den Abschluss der Arbeitswoche machte ein feuchtfröhlicher Besuch beim Tapasladen in Moabit (quasi in einer anderen Stadt!) mit der Familie meines Freundes. Am Samstag stand mal wieder die Dauerbaustelle Wohnung auf dem Programm, höchst unspannend, wie ich zugeben muss. Außerdem konnte ich endlich meinen geliebten und vermissten Hund Martha abholen. Die habe ich nämlich über die Fashion Week kurzerhand bei einer lieben Freundin gelassen.

Am Sonntag ging es dann noch ganz gemütlich ins Kino. An dieser Stelle lege ich euch den Film „Die dunkelste Stunde” mit dem von mir sehr verehrten Gary Oldman in der Rolle des Winston Churchill ans Herz. Und nun, frisch mit Power aufgetankt, in die neue Woche!

Jacke: ein Erbstück meiner lieben Omi (ähnlich hier), Pullover: Isabel Marant (ähnlich hier), Jeans: Levi’s 90s Baggy (ähnlich hier), Tasche: A.P.C., Ohrringe: Mango (ähnlic hier), Schuhe: Acne Studios

Marlene

Meine Zeit nach dem Abitur habe ich im Unternehmen meines Vaters gearbeitet – in der Hotelbranche sind Anzüge und Kostüme Pflicht. Kein Wunder, dass ich seitdem meine unzähligen Blazer im Kleiderschrank mit Vergnügen habe ruhen lassen.

Nachdem seit einem halben Jahr der Blazer-Hype nun aber nicht abklingen will, habe ich mir jetzt nochmal ans Herz gefasst und das Office-Piece dank Hoodie, Jeans und weißen Boots downgestylt. Großer Pluspunkt: frieren tue ich in diesem Zwiebellook auf jeden Fall nicht. Vielleicht sollte ich mich für das nächste Wochenende einfach mal richtig anziehen, damit es keine Ausreden mehr gibt nicht an die frische Luft zu können. Meistens eskaliert das Wochenende in einer Shopping-Tour oder ich halte mich ausschließlich zwischen Couch und Bett auf. Egal, irgendwann klappt es schon mit der richtigen Mischung! Den richtigen Look habe ich ja jetzt … ein Hoch auf Basics und Klassiker!

Mantel: Ganni (ähnlich hier), Blazer: Comptoir des Cotonniers (ähnlich hier), Hoodie: &Other Stories (ähnlich hier), Jeans: Urban Outfitters (ähnlich hier), Schuhe: Kurt Geiger (ähnlich hier), Socken: &Other Stories (ähnlich hier), Ring: Sabrina Dehoff

Marie

Die letzte Woche war ganz schön heavy, die Fashion Week hatte es, trotz gekürztem Schauenplan und weniger Events, ganz schön in sich. Mit akutem Schlafmangel musste das Wochenende daher ruhiger ausfallen. Am Sonntag wurde erstmal ausgeschlafen, dann ein wenig Zeit auf Instagram und Co. verbracht, im Commonground am Rosenthaler Platz gecoucht und danach eine riesengroße Portion Sushi im Kuchi gegessen. Hiernach war dann auch Schicht im Schacht, das Foodbaby hat mich komplett ausgeknockt.

Nach so einem gemütlichen Sonntag war die Motivation am Montagmorgen dann groß: Kein Wunder also, dass ich meinen neuen Powersuit rausgekramt habe und mit einem Kaffeebecher in der Hand energievoll ins Journelles-Office spaziert bin. Die Woche kann starten, ich bin bereit!

Blazer: & Other Stories, Hose: & Other Stories (Alternative hier), Mantel: J.Lindeberg, Kaschmirpullover: COS (alt, Alternative hier), Schuhe: MA&LO, Tasche: Céline, Kette: Maje

Yildiz

Letzte Woche war es wieder soweit: Der Blick in den Kleiderschrank war so unfassbar unbefriedigend. Vielleicht liegt es am tristen Januar und der an das Wetter angepassten Laune. Oder einfach an der Tatsache, dass man, wie jedes Jahr im Winter, an den Punkt gelangt, an dem man eben nur noch zwischen seinen warmen Lieblingspullis wechselt und den dazu passenden Mantel wählt. Neue Inspiration musste also her und eventuell ja auch ein neues Fundstück, das ich noch in die Fashion Week integrieren könnte.

Am liebsten gehe ich dann zu der bezaubernden Barbara in ihren Secondhand-Laden Neuzwei bei mir in Neukölln, der mittlerweile meine Anlaufstelle für alle Belange geworden ist. Gutes muss nämlich nicht immer nigelnagelneu sein, gepflegte Mode aus zweiter Hand kann teilweise sogar mehr und die Freude ist umso größer, wenn man ein Teil ergattert hat, das kein Massenexemplar ist und gleichzeitig schon ein bisschen Geschichte hinter sich hat. 

Für die Fashion Week habe ich leider nichts passendes gefunden, aber die Wahrscheinlichkeit ist eher gering, dass ich ohne einen Schnapper den Laden verlasse: Der weiße kuschlige Cardigan, den ich heute trage, hat mich am Ende dann doch noch von der Seite angeflirtet. Seitdem ist es wirklich die ganz ganz große Liebe! Dazu trage ich meine Stiefel von Bimba y Lola, die ich seit der Paketzustellung nicht mehr ausziehe.

Mantel: Vintage (ähnlich hier), Cardigan: Vintage via Neuzwei (ähnlich hier), Hemd: Jil Sander Vintage (ähnlich hier), Jeans: Levi’s, Schuhe: Bimba y Lola (ähnlich hier), Tuch: Vintage (ähnlich hier), Tasche: Givenchy, Ohrringe: Sabrina Dehoff

 

Ari

Das ganze Wochenende habe ich in meinem neuen waldgrünen Strickpulli, einem Sale-Fund von Closed, gelebt. Und auch heute Morgen habe ich in alter Gewohnheit zu dem Klamottenhäufchen vom Vortag auf dem Sessel neben meinem Bett gegriffen. Manchmal könnte ich eine Woche am Stück problemlos das Gleiche tragen – Hand hoch, wem es auch so geht!

Dazu trage ich eine Jeans von & Other Stories, Boots von Aeyde, eine Jacke von Tôteme (ähnlich hier) und meine meist getragene Tasche im Winter: die Twisted Bag von Céline, die aufgrund der News vom Wochenende bei ein paar Kolleginnen direkt auf der Wunschliste gelandet ist.

Mein Strickmütze ist von Carhartt (ich hatte die gleiche schon mit 17) und bedeckt meine ziemlich kälteempfindlichen Ohren, aber kaschiert auch den Fakt, dass meine Haare von einer neuen Haarkur aus der Drogerie ziemlich platt am Hinterkopf liegen. Als ich nach dem Föhnen die müden Strähnen entdeckte, war allerdings keine Zeit mehr für erneutes Haarewaschen, also half nur noch die Mütze.

Pia

Ich rede mir ein, dass Montage für mich ausschlaggebend dafür sind, wie meine restliche Woche verläuft, demnach versuche ich sie mir so schön und angenehm wie möglich zu gestalten. Dazu trägt definitiv immer ein Start im Journelles-Office bei!

Heute habe ich mir zum ersten Mal konkrete Office-Gear-Gedanken gemacht und mir morgens nach drei Wochen Pause vorgenommen, mal wieder dabei sein zu wollen. Das Ergebnis seht ihr hier, gemütlich und warm eingepackt trotze ich dem Berliner grau: mit JOUUR. Mantel, dickem Strick-Sweater, Lammfell Boots und direkt zwei Schals. Die Woche kann kommen!

Mantel: Jouur. Jola, Pullover: Closed (andere Farbe hier), Rock: Zara (ähnlich hier), Schal uni: Closed (ähnlich hier), Schal kariert: J. Crew (ähnlich hier), Boots: Hugo Boss (ähnlich hier)

Kommentare

  1. Hallo Ihr Lieben,
    man sieht den Looks an, dass die Fashionweek anstrengend war und man von diesen ständigen Outfitwechseln und Events leicht ermüdet ist und es jetzt gern wieder etwas „normaler“ und bequemer sein möchte! Wer kann es Euch verdenken!

    Am besten hat mir Aris Look gefallen, den würde ich so genauso tragen und mich darin wohlfühlen!

    Erholt Euch gut und viel Kraft für die neue Woche!

  2. Ich liebe Marlenes Layering Look! Daran gefällt einfach alles, die Kombi aus sportlich und schick und die Farben grau, rot und weiß. Und gleichzeitig sieht es so gemütlich und warm aus! Bitte einmal alles in die Shoppingbag.

  3. Eure Outfits sind eine perfekte Inspiration für mich bei diesem Wetter. Sehr schön anzuschauen und nachstylen.

    • Christiane sagte am

      Auch wenn der Pelz geerbt ist , ist ein Tier auf grausame Weise dafür gestorben.
      Pelz ist einfach ein NO GO, mich regen auch die unsäglichen Pelzkrägen und Bommel total auf.

          • Christiane sagte am

            Genau. Und durchs Tragen trägt Lisa zur gesellschaftlichen Akzeptanz von Pelz bei.

          • Nach dieses Logik müsstet ihr auch Fake-Fur veteufeln, weil dieses ja aussieht wie Echtpelz und dadurch den Trend Pelz ja gerade am leben erhält. Hätte Lisa dazu geschrieben: Keine Sorge, es handelt sich um Fake-Fur wäre aber alles in Ordnung gewesen oder wie? Ich finde dieses ewige Fingerheben nicht nur anstrengend, sondern noch dazu scheinheilig. Würdet ihr ebenso reagieren, wenn eins der Mädels UGG Boots trüge? Dafür sterben auch Tiere, auch unter weniger erfreulichen Bedingungen. Wahrscheinlich haben die Moralapostel hier selbst UGGs an den Füßen und tragen in Dritte-Welt-Ländern unter gruseligen Arbeisbedingungen zusammengenähte Klamotten aus Stoffen, die zuvor von armen Menschen in giftigen Färbebädern in dem neuesten Farbton gefärbt wurden, während sie hier jemanden verurteilen, der ein lange gehegtes, altes Kleidungsstück aufträgt. Mannomann.

          • Mir war natürlich klar, dass meine Jacke die Geister scheidet und ich verstehe alle Standpunkte. Für mich gilt jedoch: Vintage-Pelz auftragen ist vertretbar. Diese Jacke hat schätzungsweise 40 Jahre minimum auf dem Buckel, ist das einzige Pelz-Teil, dass ich besitze und je besaß und ich sehe keinen Unterschied darin, ob ich sie trage, sie im Schrank hängen bleibt oder ich sie verkaufe: der Nerz ist schon länger tot, als ich lebe.
            Unsicher bin auch ich oft, was das Befeuern der Akzeptanz von Pelz angeht, wenn man ihn trägt (ich rede hier nur von Vintage, bei Neupelz steht es ausser Frage). Dennoch bin ich der Meinung, dass man Vintage-Pelz auf den ersten Blick erkennt und es außerdem auch bei Pelz nachhaltig ist, alte Teile aufzutragen. Niemals würde ich mir Jacken mit Fellbesatz, Mützen mit Fellbommeln oder irgendeine andere Art von Fell / Pelz kaufen. Manche von euch werden sicher auch lachen, wenn ich sage, dass ich seit 7 Jahren vegetarisch lebe. Ich nehme die (vorhersehbare) Kritik an, finde die Diskussion wichtig, bleibe aber bei meinem Standpunkt: Vintage-Pelz darf aufgetragen werden.

  4. Mir gefällt Jessies Look ausgesprochen gut. Der orangene Cardigan als Hingucker macht es für mich wirklich überhaupt nicht „fashionmüde“ sondern sehr gut gekleidet. Zusammen mit der weiter Hose eine tolle Kombi, von der ich mich gerne inspirieren lasse. Sehr sehr schön!

SCHREIBE EINEN KOMMENTAR.

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Geben Sie einen Text ein

Geben Sie Ihren Namen ein