Office Gear: Team Journelles wears #31

Trotz Brücken- und Feiertag sind wir hochmotiviert und zeigen euch unsere Office Looks

Sind sie nicht zuckersüß, die drei Mädels in Pastellfarbe? Jap, ich finde schon. Und stelle mir in meiner fabelhaften Welt der Marie gleich einmal vor, wie ich im Breton-Shirt die drei zarten Makrönchen in Paris verkaufe.

Der Gedanke erheiterte uns jedenfalls alle Montagmorgen und wir starteten sehr beflügelt in die Woche – kein Wunder, wenn nach einem Montag dank Feiertag gleich schon wieder das Weekend-Feeling eintritt.

Jessie

Na, hattet ihr ein schönes (verlängertes) Wochenende? Wir haben am Montag vollständig das Büro besetzt – oder sagen wir mal so: Ich war immerhin zur Redaktionskonferenz mit meinem zahnenden und auf Kuschelkurs eingestellten Rabauken im Büro und habe dann weiter Familienzeit eingelegt. Auch das Wochenende war so gemütlich und schön wie lange nicht mehr – ich war wahrscheinlich noch berauscht von unserem Presse-Event im KaDeWe!

Und da der Herbst nun vollständig da ist, habe ich schon mal meinen Mantel Probe getragen, den ich in unserer Shopping-Kategorie vorgestellt habe. Der Rest ist so casual wie immer: Ich trage meine derzeit liebste Uniform.

Hose: Closed, Mütze JOUUR., Sneaker: Ports 1961

Marie

Eigentlich wollte ich das lange Wochenende mit meinem Freund in Madrid in der Sonne verbringen – Kraft tanken, sich erholen und dem Gehirn mal neues visuelles Futter geben. Wie das Leben aber so ist, es klappt nicht immer alles, wie man es sich wünscht. Stattdessen saß ich bei feinstem Herbstwetter am Wochenende auf einmal alleine in Berlin und musste mich einer neuen großen Herausforderung stellen: Entspannung! Wenn man immer unter Strom steht, ist es nämlich gar nicht so einfach, plötzlich mit dem Nichts-Tun konfrontiert zu werden. Konkret gesagt: Ich lag den ganzen Sonntag im Bett und frönte Netflix – wurde dabei aber von einem schlechten Gewissen geplagt. Da ist doch noch das Bad, was geputzt werden will. Und die Ablage müsste auch mal gemacht werden. Wer kennts?

Am Montagmorgen war ich nach einem Tag in Jogginghose dann doch etwas überfordert und griff zu meinem Standard-Look: Schwarz mit einem Farbkleks in Rot. Der neue Trenchcoat kaschiert meine morgendliche Kleiderschrank-Krise (zu der es öfters kommt) dann doch ganz gut. Stiefelchen dazu und ich bin fertig!

Trenchcoat: Uniqlo x J.W. Anderson (ähnlich hier), T-Shirt: Zara (ähnlich gesehen bei & Other Stories), Rock: Zara (alt, Alternative hier), Schuhe: & Other Stories

Charlotte

Für das letzte Wochenende hatte ich mir Ziele gesetzt: endlich mal wieder zum Sport (check!), zwei meiner besten Freundinnen treffen (doppelt check!) und Kuchen backen (ähm – kein check!).

Da Letzteres zeitlich nicht geklappt hat, ziehe ich morgens meinen neuen lavendelfarbenen Pullover an und setzte mein Honigkuchenpferdlächeln auf.

Im Office angekommen sehe ich Marlene und fühle mich gleich wie bei Ladurée. Wie Marie schon sagt, sehen wir zwei aus wie Makrönchen à la Framboise und Voilet. Die Mittagspause katapultiert uns zurück in die Realität: Es gießt wie aus Eimern und uns wird uns klar: Glücklicherweise sind wir nicht aus Zucker!

Jeansjacke: Levi’s, Pullover: & Other Stories, Hose: Zara (ähnlich hier), Sneaker: Nike, Tasche: Saint Laurent, Ohrringe: & Other Stories (Alternative)

Marlene

Entscheidungen treffen gehört nicht zu meinen Stärken. Meistens beginnt das ganze Dilemma schon in der Früh, wenn ich mich für eine Lieblingsfarbe entscheiden soll. Bevor heute früh nur irgendein Hauch von Frust aufkommen konnte, ließ ich mich einfach mutig in den Farbtopf plumpsen.

Schuld daran ist mein neuer Lieblingspullover von Edited, den ich seit letzter Woche bereits in allen möglichen Variationen getragen habe, zum Leid meines Boyfriends. Die Schlaghose hat meine Schwester bereits mit 15 getragen (mittlerweile ist das 17 Jahre her), als ich dann letztens bei einem Dinner in dem Traum von Hellblau erschien, musste sie zwei Mal hinschauen, um das gute Stück wieder zu erkennen. Das sind für mich die schönsten Momente!

Mantel: Ganni (ähnlich hier), Pullover: Edited, Hose: Vintage (ähnlich hier), Schuhe: Converse, Tasche: Danse Lente (ähnlich hier)

Von Marie

Der erste Satz, wenn mich Leute kennenlernen ist: „Das ist aber selten.“ Ja, ich bin ein seltenes Exemplar: Berliner Eltern, Berliner Blut, Berliner Göre. Tatsächlich bin ich so sehr mit der Hauptstadt verbunden, dass ich meinem Kiez in Schöneberg seit über 20 Jahren die Treue halte und noch nie von hier weggezogen bin – und auch nicht dran denke. Und obwohl wir Schöneberger zwar sehr viel von Bio-Supermärkten und esoterischen Edelsteinläden halten, gibt es hier auch das ganz große Mode-Paradies: das KaDeWe. Der Tempel des Shoppings und der Ersatzkindergarten für meine Eltern, sozusagen das Småland bei Ikea für mich (andere Kinder haben dort ihren ersten Wutanfall, ich schmiss mich in voller Rage im Atrium des KaDeWe auf den Boden und weigerte mich zu gehen). Kein Wunder also, dass Mode und ich nie wirklich Berührungsängste hatten.

Spätestens seit der Oberstufe, in der ich – dank Blair Waldorfs Inspiration aus Gossip Girl (ja, das war meine Serie zusammen mit Gilmore Girls) – die Schule nie ohne Haarreif, Fascinator oder eine gemusterte Strumpfhose betrat, hatte auch mein Umfeld begriffen: Marie macht was mit Mode. Und weil ich damit in meinem katholischen "Elite-Gymnasium" so ziemlich die Einzige war, suchte ich meine Verbündeten 2011 woanders: im Internet. Auf meinem Blog Style by Marie. Und so begann meine modische Laufbahn.

Noch mehr Gleichgesinnte und vor allem Freunde fand ich auf der Akademie für Mode & Design in Berlin, bei der ich 2013 meine Ausbildung in Modejournalismus und Medienkommunikation startete. Was für mich seit der 1. Klasse klar war, nämlich das Schreiben mein Ding ist, wurde jetzt zu meinem Beruf: Journalistin. (Denn ja Oma, es gibt noch etwas anderes als Modedesignerin). Dank meines Blogs und einem Praktikum bei der Harper’s Bazaar Germany in der Online-Redaktion blieb ich auch dem Internet und dem Online-Journalismus treu. Und ratet mal, wo ich jetzt bin: Genau, bei Journelles, dem Blogazine, was alle meine Leidenschaften verbindet: Bloggen, Schreiben, online sein – zusammen mit euch!

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15 Antworten auf „Office Gear: Team Journelles wears #31“

Liebe Jessi, sag mal trägst Du in deinen Ports-Sneakern auch Söckchen? Oder sind sie so bequem, dass auch barfuß möglich wäre?

Der Absatz ist ca. 5 cm und sie sind super bequem. Das Leder ist wirklich so weich, wie eine Socke!

Hach Marlene! Du trägst die Tasche meiner Träume, nur leider überall ausverkauft… Und dass du hellblaue Schlaghosen so gut aussehen lässt – Respekt!

Danke, liebe Vera! Ich hatte Glück und konnte die Tasche im Le Bon Marche in Paris noch bekommen. Da lohnt sich der Wochenendtrip so richtig 🙂

Jessie, woher ist dennd er tolle Mantel? Du schreibst, du hast ihn schon mal vorgestellt, aber ich finde den Atrikel irgendwie nicht…

Hej Franzi,
der Mantel ist von Stella McCartney via Vestiare Collective (wenn ich mich richtig erinnere). Aktuell ist er leider nicht.
Nicole

Jessie, ich muss ja mal sagen, du siehst einfach aus wie Jennifer Aniston!
Viele Grüße nach Hollywood 😉

Man sieht auch jeden Fall dass ihr Journellis aktuell ein Faible für Karo und Pastell Töne habt. Sieht schön aus!

Hallo Jessie, bei dir sieht die Hose von Closed unten etwas anderes aus als auf der Homepage. War die zu lang? Welche Größe hast du genommen? Bin zur Zeit auch auf der Suche nach einen Wollmantel für den Herbst, finde aber irgendwie nichts tolles. Hast du gute Ideen die auch bezahlbar sind ?? Danke und LG

Ja, die war etwa einen Kilometer zu lang, ich hab sie einfach abgeschnitten. Ist die Größe27 bei mir.
Wollmäntel: Unsere JOUUR.-Mäntel sind perfekt in meinen Augen! 🙂

Hallo Jessie, bei dir sieht die Hose von Closed unten etwas anderes aus als auf der Homepage. War die zu lang? Welche Größe hast du genommen? Bin zur Zeit auch auf der Suche nach einen Wollmantel für den Herbst, finde aber irgendwie nichts tolles. Hast du gute Ideen die auch bezahlbar sind ?? Danke und LG

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Journelles ist das grösste unabhängige Mode-Blogazine in Deutschland und wurde 2012 von Jessie Weiß gegründet. Die 34-jährige Unternehmerin legte 2007 den Grundstein für die Modeblogosphäre mit dem Netz-Urgestein LesMads und arbeitet seither als Journalistin, Moderatorin und Kreativdirektorin.