Office Gear: Team Journelles wears #22

Finally! Der Berliner Sommer feiert sein Outing und wir genießen das in luftigen Outfits

So schnell kann es gehen: in der letzten Woche noch in Lederjacke und Kaschmirpullover herumgetrieben, schwupps, schon steht nach dem schönsten Wochenende jetzt endlich der Berliner Sommer vor unserer Tür. 30 Grad, knallige Sonne – wir sind happy!

Nach so einem Temperaturanstieg wird der eigene Kleiderschrank erstmal neu entdeckt und das Aufstehen am Morgen macht so auch gleich viel mehr Spaß. Ach Sonne, bleib doch noch ein bisschen!

Jessie

Hot hot Berlin: So kann man sich schon mal auf den Sommerurlaub einstimmen! Bei uns läuft die Urlaubsvorbereitung auf Hochtouren und wir besorgen noch allerhand Kram (= zum Beispiel Kleider und Sonnencreme für unseren Kleinsten). Welch Zufall, dass dabei der Nandi Store auf unserem Weg lag und ich noch flott die schönste Korbtasche einpacken konnte (Marie berichtete), hehe.

Dazu trage ich heute ein Kleid von Isabel Marant Étoile, das mir meine Schwester zum 30.Geburtstag geschenkt hat, ich es aber im letzten Sommer wegen der Schwangerschaft nicht mehr tragen konnte. Dann eben dieses Jahr, denn das Schöne an den Marant-Sommerfummeln ist ja, dass sie so wunderbar zeitlos sind.

Gleiches gilt für meine Leo-Espadrilles von Céline (ähnlich hier). Dazu trage ich die Miu-Miu-Sunnies und eben die Ata Bag. Immer wieder schöne Marant-Schnapper könnt ihr übrigens bei The Outnet finden!

Marie

Wenn das Thermometer über 25 Grad anzeigt, ist das meine modische Happy-Time. Kleider, Schlappen, Shorts, Sonnenbrillen – das nenne ich Fashion-Paradies. Ich brauche morgens dann nämlich nur noch fünf Minuten vor dem Kleiderschrank und bin fertig, das erspart schon mal viel Stress und ich kann ein paar Minuten länger schlafen.

Dann fahre ich ganz gemütlich meine zehn Kilometer mit dem Fahrrad zur Arbeit, frühstücke am Schreibtisch bei offenem Fenster und strahlendem Sonnenschein und abends wird der Tag bei einer Weißweinschorle oder einem Radler beendet – da kommen mir lange Tage im Office auf einmal gar nicht mehr sooo lang vor. Trotzdem beneide ich die anderen europäischen Länder um ihre verkürzten Sommerarbeitszeiten. Man darf ja wohl noch träumen, oder?

Schwarzes Leinenhemd: Escada Vintage (ähnlich hier oder hier), Camisole: Zara (ähnlich hier), Jeansshorts: Vintage Levi’s, Basttasche: via The Goods (viele tolle Alternativen findet ihr hier), Schuhe: Robert Clergerie, Ketten: Pernille Corydon, Kurshuni

Yildiz

Wie Jessie bereits in ihrem neuen VLOG erwähnt hat, darf man die Quality Time mit seinen Mädels nicht vergessen. Deswegen habe ich dieses Wochenende insbesondere genutzt, um mit meinen Freundinnen viel Zeit zu verbringen. Shopping, durch die Restaurants essen (hierfür nochmal ein großes Dankeschön an unsere Food-Expertin Marlene, durch die ich als Berlinerin meine Stadt kulinarisch nochmal ganz neu entdecke), Drinks auf der Dachterrasse schlürfen und eine Baby-Gartenparty am Sonntag standen auf der Liste. Dass mich dann noch die Sonne durch das Wochenende begleitet hat, war nach wochenlanger Mangelerscheinung, natürlich die Kirsche auf dem Sahnehäubchen.

Mit steigenden Temperaturen kommt allerdings bei mir – im Gegensatz zu Marie – auch die immer länger werdende Wartezeit vor dem Kleiderschrank und die kreisenden Fragezeichen vor meinem Gesicht. Wie ich schon erwähnt hatte, fällt es mir gar nicht so leicht, eine Sommeruniform für die Stadt auszuwählen, in der ich mich wirklich wohl fühle. Mein neues Maxi-Kleid habe ich deswegen am Wochenende besonders lieben gelernt – super luftig, unkompliziert und man fühlt sich ausreichend angezogen. Dazu meine neuen Raffia-Schuhe und fertig ist mein Summer-City-Look. Die Sammlung an langen Sommerkleidern muss ich aber auf jeden Fall noch erweitern, wir hoffen schließlich auf ein längeres Summer-Comeback, oder?

Kleid: mint&berry, Schuhe: Hanishken, Tasche: Céline (ähnlich hier), Armbänder: von Mama (ähnlich hier)

Von Marie

Der erste Satz, wenn mich Leute kennenlernen ist: „Das ist aber selten.“ Ja, ich bin ein seltenes Exemplar: Berliner Eltern, Berliner Blut, Berliner Göre. Tatsächlich bin ich so sehr mit der Hauptstadt verbunden, dass ich meinem Kiez in Schöneberg seit über 20 Jahren die Treue halte und noch nie von hier weggezogen bin – und auch nicht dran denke. Und obwohl wir Schöneberger zwar sehr viel von Bio-Supermärkten und esoterischen Edelsteinläden halten, gibt es hier auch das ganz große Mode-Paradies: das KaDeWe. Der Tempel des Shoppings und der Ersatzkindergarten für meine Eltern, sozusagen das Småland bei Ikea für mich (andere Kinder haben dort ihren ersten Wutanfall, ich schmiss mich in voller Rage im Atrium des KaDeWe auf den Boden und weigerte mich zu gehen). Kein Wunder also, dass Mode und ich nie wirklich Berührungsängste hatten.

Spätestens seit der Oberstufe, in der ich – dank Blair Waldorfs Inspiration aus Gossip Girl (ja, das war meine Serie zusammen mit Gilmore Girls) – die Schule nie ohne Haarreif, Fascinator oder eine gemusterte Strumpfhose betrat, hatte auch mein Umfeld begriffen: Marie macht was mit Mode. Und weil ich damit in meinem katholischen "Elite-Gymnasium" so ziemlich die Einzige war, suchte ich meine Verbündeten 2011 woanders: im Internet. Auf meinem Blog Style by Marie. Und so begann meine modische Laufbahn.

Noch mehr Gleichgesinnte und vor allem Freunde fand ich auf der Akademie für Mode & Design in Berlin, bei der ich 2013 meine Ausbildung in Modejournalismus und Medienkommunikation startete. Was für mich seit der 1. Klasse klar war, nämlich das Schreiben mein Ding ist, wurde jetzt zu meinem Beruf: Journalistin. (Denn ja Oma, es gibt noch etwas anderes als Modedesignerin). Dank meines Blogs und einem Praktikum bei der Harper’s Bazaar Germany in der Online-Redaktion blieb ich auch dem Internet und dem Online-Journalismus treu. Und ratet mal, wo ich jetzt bin: Genau, bei Journelles, dem Blogazine, was alle meine Leidenschaften verbindet: Bloggen, Schreiben, online sein – zusammen mit euch!

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5 Antworten auf „Office Gear: Team Journelles wears #22“

Maries Outfit ist toll! Die Länge der Hose ist mal was anderes. Super Alternative zu klassischen Shorts. Sieht irgendwie erwachsener und angezogener aus. Wird nachgemacht 🙂

Mir geht es so wie Yildiz, ich tue mich mit der Sommeruniform immer eine bisschen schwer, besonders wenn man mehr als einen Bikini tragen muss. ?
Vielleicht magst du dazu mal einen Artikel mit deinen Tipps schreiben, weil ich find deine „Unsicherheit“ sieht man dir gar nicht an und du siehst sehr gut angezogen aus!

Liebe Grüße

Hey Theresa, ich habe mir mal eben für meine Antwort Marlenes Account stibitzt. Erstmal vielen Dank für die lieben Worte! Ich trage gerne lange und weite Sachen und finde, dass ein leichter Stoff absolut mit einem kurzen Kleid oder Rock mithalten kann. Diesen Sommer bin ich zum Beispiel ein großer Fan von Leinenstoff! Wir haben übrigens schon mal einen Artikel mit ein paar Ideen für sommerliche Outfits in der Stadt veröffentlicht. Vielleicht kannst du dich ja davon noch ein bisschen inspirieren lassen 🙂 Liebe Grüße, Yildiz

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Journelles ist das grösste unabhängige Mode-Blogazine in Deutschland und wurde 2012 von Jessie Weiß gegründet. Die 34-jährige Unternehmerin legte 2007 den Grundstein für die Modeblogosphäre mit dem Netz-Urgestein LesMads und arbeitet seither als Journalistin, Moderatorin und Kreativdirektorin.