Die News! #WeAll can make a change, eine Petition gegen eine überflüssige Studie und neue Lookbooks

Unsere LiebLinks stehen heute auch ganz im Zeichen des International Women’s Day am 8. März, also diesen Freitag:

Wofür ein Mann einen Euro verdient, bekommt eine Frau in Deutschland rund 21 % weniger. Bettina Metz, Geschäftsführerin der UN Women Germany, zählt noch mehr atemstockende Fakten auf. Die wichtigste Lektion hier schon mal zum auf-die-Unterhose-sticken: #WeAll can make a change. Auch die Debatte um das Thema Abtreibung und den Paragraph 219a hat, es musste ja so kommen, hysterische Töne angenommen, während wirklich wichtige Taten fehlen. Eine wichtige Forderung hat Nike van Dinther von This is Jane Wayne, die wir in unseren News unterstützen möchten. Auch die Mode feiert den Weltfrauentag, etwa die neue Style Story von & Other Stories oder das Designer Shopping von Mytheresa.

Viel Spaß beim Schmökern!

Esprit x UN Women Nationales Komitee Deutschland: #WeAll can make a change!

„Frauen sind auch in Deutschland noch weit von einer Gleichstellung entfernt. Sie verdienen 21 % weniger, leisten anderthalb Mal so viel unbezahlte Pflege- und Sorgearbeit und landen schneller in Altersarmut. Häufiger als jeden dritten Tag wird eine Frau von ihrem Partner getötet. In Deutschland. Deshalb kämpfen wir dafür, dass Frauen endlich dieselben Verwirklichungschancen haben wie Männer“, sagt Bettina Metz, Geschäftsführerin Deutsches Komitee für UN Women.

Anlässlich des Weltfrauentages am 8. März hat sich Esprit mit UN Women Germany für die „#WeAll“-Awareness-Kampagne zusammengetan und ein limitiertes T-Shirt aus nachhaltiger Baumwolle herausgebracht. 100% der Erlöse gehen an UN Women Nationales Komitee Deutschland, das sich mit der UN Women weltweit für die Gleichstellung der Geschlechter und die Stärkung der Frauenrechte einsetzt.

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#WasfürnSpahn: Eine Petition gegen die Verschwendung von fünf Millionen Euro

Weil Nike van Dinther von This is Jane Wayne gegen eine Studie zu den „seelischen Folgen“ von Schwangerschaftsabbrüchen des Gesundheitsministers Jens Spahn ist, hat sie die Online-Petition #WasFürnSpahn ins Leben gerufen. Der CDU-Politiker plant, fünf Millionen Euro für diese überflüssige Studie zu verschwenden. Nike fordert, die fünf Millionen Euro für Sinnvolles auszugeben: „Für Hilfe statt Hass.“ Nach knapp drei Wochen haben bereits über 75.000 Menschen die Petition unterschieben; Ziel sind 150.000 Unterschriften. Also nochmal alle Kräfte sammeln und weiter am Ball bleiben. Auch jede Nachricht an Spahn, jede Email, jede Instagram-Message soll den Gesundheitsminister endlich dazu bringen, Stellung zu beziehen.

Wer sich uns und den Janes anschließen möchte, sollte hier unbedingt unterschreiben. Mehr Infos findet ihr auch hier.

Herr Spahn, wie wäre das wohl, wenn 5 Millionen Euro tatsächlich für Sinnvolles bereit stünden? Für die Ausbildung von FrauenärztInnen, für Hebammen, Pflegekräfte und Geburtshilfe, für Opfer von sexueller Gewalt und Missbrauch, für den niederschwelligen Zugang zu Informationen, Beratungsstellen und (ärztlicher) Hilfe für Frauen in Konfliktsituationen oder für den Kampf gegen Kinderarmut, für die Unterstützung von Alleinerziehenden, für die psychologische Betreuung von ungewollten Kindern und Müttern, die niemals welche werden wollten, für mehr Aufklärung oder die Pille für den Mann?!

Jessies Eigentumswohnung: Der Start einer neuen Kolumne!

Schon den ersten Teil von Jessies neuen Kolumne über ihre Eigentumswohnung gelesen? Nein? Dann habt ihr heute noch etwas vor 😉 Der zweite Bericht folgt in wenigen Wochen – und wer vorab mehr über Jessies Erfahrungen erfahren möchte, abonniert am besten unseren Newsletter. Dort erscheint der zweite Teil der Wohnungskolumne einige Tage vorher. Frohes Lesen!

MyTheresa: Women’s Day Designer Shopping

Wie gesagt: Am Freitag feiern wir den International Women´s Day. Aus diesem Anlass hat Mytheresa ihre zweite Printausgabe von „The Album“ mit einem speziellen Kapitel über starke Frauen lanciert.

Zudem gibt es ein Kapitel mit dem Titel „Personal Matters“, für das zwölf internationale Designer private Teile an Mytheresa gespendet haben. So schenkt Alessandro Michele ein Gucci-Jacke, Maria Grazia Chiuri eine Book-Tote und ein Statement T-Shirt, beides von Dior, und Demna Gvasalia eine unterschriebene Balenciaga-Tasche.

Alle Artikel werden vom 8. bis zum 19. März auf Mytheresa für einen guten Zweck verkauft. Den Link dafür bekommt ihr über das Magazin oder Instagram. Der Erlös wird zu 100% an „mothers2mothers“, einer Nonprofit Organisation, die sich für die Eindämmung von HIV durch Bildung und Unterstützung ein von Müttern einsetzt, gespendet.

 

Must-Watch: Falsche Vorbilder?

So interessant wir Dokumentation über das Internet, Instagram und die Auswirkungen auf die Gesellschaft finden: Die meisten von ihnen schauen sich wie schlecht recherchierte Beiträge an. Selten etwas Neues! Eine Ausnahme ist die neue Kurzdoku „Falsche Vorbilder“ von Arte, auf die wir durch Lisa von Blogger Bazaar aufmerksam geworden sind.

Die Anklage in dem Beitrag: Bekannte Influencerinnen reproduzieren das Frauenbild der 50er Jahre. Es fehle an Diversität und verschiedenen Frauentypen, alle würden gleich aussehen. Was der Beitrage aber nicht liefert, ist eine Antwort. Er wirft seine Frage in den unendlichen großen Raum der sozialen Netzwerke, ohne eine Lösung anzubieten. Trotzdem ein spannendes Thema und ein interessanter Beitrag!

Be bold! Be weird – who cares!

& Other Stories hat mit seiner neuesten Style Story (#Dancingstories) anlässlich des Weltfrauentags ein buntes und humorvolles Lookbook über die Geschlechtercodes entworfen, mit der sie Frauen auf der ganzen Welt ermutigen möchten, aus diesen auferlegten Grenzen auszubrechen und für Selbstbestimmung einzustehen, sich frei von Erwartungshaltungen und Einschränkungen der Gesellschaft zu machen.

Hinter der Kampagne steht ein Tanz-Ensemble aus LA: Eine Gruppe von Frauen, die voll Power strotzen und genau diese Energie an andere Frauen weitergeben möchten.

Gemeinsame Sache: Pallas Paris x Claire Thomson-Jonville

Ein besonders schönes Lookbook, das uns in dieser Woche untergekommen ist, ist das von Pallas Paris – im Prinzip das Label für DEN perfekten Anzug.

Das französische Label hat sich erneut mit der französischen Modeikone und Self-Service-Chefredakteurin Claire Thomson-Jonville zusammengetan und den zeitlosen Signature-Look um eine Tomboy Coolness aufgefrischt: Pastell, Bermuda Shorts, Denim – vor allem der herrliche Dreiteiler mit der ersten Weste des Labels hat es uns angetan und ernennen den Look hiermit offiziell zum Outfit des Frühlings.

Candy Crush: Sweethearts Capsule Kollektion von Nina Kastens

Humor ist heute nicht nur ein wichtiger Baustein in der Mode-, aber auch in der Schmuckwelt. Nichts ist schlimmer als krampfhaft erwachsene Ohrringe. Das weiß niemand besser als Nina Kastens, die als Ergänzung zu ihrer „Treat yourself“-Kollektion die „Sweethearts“ launcht. Die Ohrringe, Ketten und Armbänder mit herzförmigen oder runden Anhängern sind inspiriert von der mädchenhaften Mariah-Carey-Ästhetik der späten 90er Jahre. Für uns und unsere Leidenschaft für bunte Süßigkeiten natürlich ein absolutes Must-have.

Die Caspule Kollektion ist ab heute online erhältlich.

Kauf Dich Glücklich: Studio Marrakesh S/S 2019

Auch der Concept Store Kauf Dich Glücklich liefert uns in dieser Woche coole Looks, etwa das geblümte Kleid, das uns an ein wenig an die begehrten Teile des französischen Labels Rouje erinnert oder das Midi-Kleid mit Leoprint. Die neue Kollektion „Studio Marrakesh“ versorgt uns für den Fall, dass die Temperaturen doch bald auf 20 Grad steigen. You never know!

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Kommentare

  1. Huhu, danke für die bunten News mit Engagement- ich frage mich gerade, wieviel die Kampagne von &OS kostete und wie das wohl wäre, dieses Geld für sinnvolle Projekte auszugeben?
    Nichtsdestotrotz, vorm Weltverbessern- man muß ja bei sich selbst anfangen, nä- werde ich jetzt mal Jessies Kolumne verschlingen:-)
    Sonnigen Tag, liebe Grüße
    Helen

  2. Christa sagte am

    Hmm, wer bitte reagiert denn in der Debatte um das Thema Abtreibung und den Paragraph 219a hysterisch? Die Befürworter? Die Gegner? Aber die erfreuen sich doch gerade an der Bewilligung dieser unnötigen Studie… Gerade weil der Begriff Hysterie nur zu gerne Frauen zugeschrieben wird, die aus männlicher Sicht irrational, übertrieben geltungsbedürftig und überemotional für eine Sache laut werden, finde ich ihn hier ungeschickt gewählt.

    • Alexandra sagte am

      Huhu Christa, mit „hysterisch“ habe ich nicht nur die Frauen gemeint, sondern eher alle, die sich mit dem Thema profilieren und besonders darstellen möchten, aber in Wirklichkeit nicht wirklich etwas dagegen unternehmen. Zugegeben, „hysterisch“ ist vielleicht falsch gewählt. Liebst, Alex

      • Huhu, nur kurze Anmerkung zum Thema „hysterisch“…. der Begriff stammt von dem Wort „hystera“, griechisch für Gebärmutter. Damit ist er etymologisch mit dem weiblichen Geschlecht (sex) verbunden. Insgesamt somit -wie ja bereits angemerkt 🙂 – ein ungeschickter Begriff!
        Liebst, Julia

  3. Hallöchen, könnt ihr das Leo Kleid verlinken? Ich kann es auf der Kauf Dich Glücklich Seite nicht finden. Danke danke

    • Alexandra sagte am

      Hey hey Lea, es sind noch nicht alle Artikel online, die trudeln die Tage bestimmt nach und nach in den Onlineshop. Liebe Grüße, Alex

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