Die News! Über Hanf in Beautyprodukten, den Renten Gap und spanisch-amerikanische Beziehungen

Unsere News kommen diese Woche nicht mit dem gewohnten Fashion-Input daher, stattdessen gibt es jede Menge Gesprächsstoff: Besser gute Beratung als schlechte Ratgeber? Wieso verzichten Frauen im Laufe ihres Lebens auf bis zu 750.000 Euro? Haben wir nicht mehr Geld verdient? Und wird Secondhand die Fast Fashion-Industrie überholen? Na, neugierig geworden?

Alles Fragen, die wir in unseren LiebLinks stellen. Frohes Lesen!

Das beste Video der Woche: Entscheidet selbst – Besser gute Beratung als schlechte Ratgeber?

Einfach so, wie mit einem Fingerschnipps, haben die liebe Nike von This is Jane Wayne und die Sparkasse in Zusammenarbeit mit der Werbeagentur Jung von Matt das beste Video seit laaaaaangem veröffentlicht. Unsere liebe Kollegin hat auf der Frankfurter Buchmesse getestet, wie Menschen in der Öffentlichkeit auf total unpassende Ratgeber-Lektüren reagieren.

Herausgekommen ist dabei ein super amüsantes Video, dass aber auf ein sehr ernstes und reales Thema aufmerksam machen soll: Die Rentenlücke zwischen Frauen und Männern über 65 Jahren (unter anderem Renten Gap genannt) liegt im bundesweiten Durchschnitt bei 53 Prozent. Damit landet Deutschland im EU-Vergleich mit Luxemburg auf den letzten Platz.

In diesem Sinne: Ist dieses Video zum Lachen oder zum Heulen? Entscheidet ihr!

Must-Read: Unsere Lesetipps der Woche

  1. Und da wir gerade bei dem Thema sind, habe ich hier einen spannenden Artikel bei der {Zeit} gefunden: Gleichberechtigung: Ihr habt mehr verdient! „90 Prozent aller Frauen zwischen 30 und 50 Jahren verdienen laut Bundesfamilienministerium weniger als 2000 Euro netto im Monat. Fast ein Drittel aller Frauen in Deutschland zahlen null Cent in eine private Altersvorsorge ein. Ökonomen haben ausgerechnet, dass eine Frau – Akademikerin, zwei Kinder, Teilzeit-Lösung – im Laufe ihres Lebens auf bis zu 750.000 Euro verzichtet: erst in der Babyphase, dann beim Wiedereinstieg und schließlich bei der Rente.“ Solange Frauen ihre Finanzen nicht im Blick haben, wird das nichts mit der Gleichberechtigung, sagt die Autorin Katrin Wilkens.
  2. Ebenfalls spannend: Ultrafast Fashion: Wo Zara und H&M zu langsam sind – Junge Modefirmen wie ASOS oder Boohoo bieten Trends immer schneller an – und hängen damit sogar die alten Vorreiter der fixen Mode ab. Wie kriegen sie das hin? Und was heißt das für unseren Konsum?

Spanisch-amerikanische Beziehungen: Leandra Medine x Mango

Alle Fans von Leandra Medine: Digitalen Terminkalender rausholen und notieren! Denn die lang ersehnte Mango-Kollektion von Leandra Medine ist ab dem 30. Oktober erhältlich. Die Gründerin von Man Repeller hat sich mit der Modekette zusammengetan und eine limitierte Herbstkollektion mit mehr als 30 Designs und Accessoires entworfen. Das Besondere ist der Mix aus verschiedenen Materialien mit recycelten Stoffen wie Baumwolle, Wolle oder Polyester und neuen Herstellungsverfahren, zum Beispiel bei der Jeans.

Big News: Filippa K setzt neue Ziele

Über die schwedische Marke und ihren bewussten Konsum habe ich an dieser Stelle bereits vor einigen Wochen geschrieben. Bis jetzt bezieht Filippa K den Großteil seiner Rohstoffe aus nachhaltiger Produktion. Doch nun hat es sich das Unternehmen zum Ziel gemacht, bis zum Jahr 2030 ausschließlich recyclebare Materialien zu verwenden sowie eine vollständige Rückverfolgbarkeit und Transparenz entlang der gesamten Lieferkette zu gewährleisten. Na, das sind ja mal tolle News zum Wochenbeginn!

Hanf für Beautyfans

Wer mich kennt, weiß: Hanföl als Inhaltsstoff in Beautyprodukten finde ich nach wie vor sehr spannend, im April habe ich mich hier schon einmal intensiver mit dem Thema beschäftigt. Fakt ist, durch seine Vielseitigkeit hat sich Hanfsamenöl mittlerweile zu einem angesagten Wirkstoff in der Beautywelt entwickelt. Kein Wunder also, dass die hippe New Yorker Beautymarke Milk Makeup seine Kush-Serie, die Hanföl beinhaltet, um neue Produkte erweitert.

Das erste Produkt der Reihe war die Kush-Mascara: Da Milk Makeup zu 100 Prozent vegan ist, verwenden sie darin statt Bienenwax (was oft der Wirkstoff in üblichen Mascaras ist) Hanfsamenöl. Jetzt folgen unter anderem ein beruhigender Balsam, der die Lippen mithilfe von Hanföl mit Feuchtigkeit versorgt, und ein Brow Gel in acht Farbtönen.

Neue Studie zu Secondhand: Ein klares Ja für mehr Nachhaltigkeit

Das Ergebnis der neuen Studie von Vestiaire Collective, die gemeinsam mit mit BCG zu dem Thema Secondhand veröffentlicht wurde, ist eindeutig: Gebrauchte Mode wächst derzeit viel schneller als Firsthand und wird die Fast Fashion-Industrie Voraussagen zufolge sogar schon in einem Jahrzehnt eingeholt haben.

Die Studie von Vestiaire Collective und BCG beschäftigt sich mit den Gründen, warum immer mehr Menschen Secondhand einkaufen:

  • 70 Prozent denken beim Einkauf von Mode aktiv an Nachhaltigkeit.
  • 59 Prozent davon sehen ökologische Auswirkungen als vorrangiges Anliegen.
  • 97 Prozent kaufen Secondhand, da sie für ihr Geld einen entsprechenden Wert möchten. 62 Prozent haben eine Luxusmarke erstmals Secondhand gekauft, da sie sich diese Firsthand nicht leisten können.
  • 62 Prozent kaufen Secondhand, da sie auf der Suche nach ausverkauften und limitierten Stücken sind, die anders nicht mehr zu bekommen sind.
  • 83 Prozent geben das vielfältige Auswahl an Produkten und Marken als Grund an, warum sie Secondhand kaufen.

Labelwatch: Charlotte Lebeck

Na, hallöchen! Ich muss gestehen, ich war in letzter Zeit wirklich sehr gelangweilt von all den Labels, die da einen auf Instagram anspringen. Zu allgegenwärtig die immer gleichen Designs, zu schnell das Trendrad. Und nun bringt ein dänisches Schmucklabel mein Herz wieder zum Hüpfen.

Schlicht, minimalistisch und skulptural kommen die handgearbeiteten Schmuckstücke von Charlotte Lebeck daher. Die dänische Designerin, die ihr Unternehmen 2012 gegründet hat, entwirft Schmuck, das stark von der nordischen Natur inspiriert ist. Mehr zu Charlotte Lebeck hier.

Neues aus dem Hause Rosendahl

Und wieder einmal sind die Dänen Schuld. Genauer genommen das dänische Traditionsunternehmen Rosendahl. Sie erweitern nun ihre „Grand Cru“-Kollektion um eine moderne Steingutserie namens „Grand Cru Sense„. Mit kontrastreichen Oberflächen eignet sich das funktionale Geschirr perfekt für Snacks, Fingerfood oder Bowls und lässt sich dazu auch noch praktisch gestapelt, platzsparend aufbewahren oder als nachhaltiger Behälter für Lebensmittel (ganz ohne Plastik) einsetzen.

Schaut doch mal rein: Bis Weihnachten sind es zwar noch einige Tage, aber an der Wunschliste kann man schließlich nie früh genug arbeiten, oder?

Event-Tipp: Lala Berlin Flash Sale

Für ein wenig gute Laune zum Schluss habe ich für alle Berlinerinnen noch einen fantastischen Event-Tipp: den Lala Berlin Flash Sale. Vom 26. bis zum 28. Oktober, von 11 bis 20 Uhr werden in der Wattstraße 11-13 Samples und Teile aus vergangenen Kollektionen zu günstigeren Preisen verkauft. Na, wer ist dabei?

Alle Bilder via PR

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