Die News! Mit einer großen Portion Fairness, über nachhaltige Produktion, der Lust auf Herbst und #Allesfürdasklima

Was für eine Woche! Jede Menge zu tun, strahlender Sonnenschein, eisiger Regen, der Journelles Office Sale samt anschließendem Umzug wird vorbereitet, vorher findet noch unser Journelles Brunch Club statt und es sind fleißig News in meinem Postfach gelandet.

Für euch gibt es natürlich wieder die Creme de la Creme aus dem Netz. Wie wäre es zum Beispiel damit, am Freitag frei zu machen und für das Klima mit uns streiken zu gehen?

Vorgemerkt! #Allesfürsklima

Diesen Freitag heißt es: Geht auf die Straße! Schließt eure Läden/Onlineshops! Gebt euren MitarbeiternInnen frei und zeigt der Politik, dass auch die Wirtschaft echten Klimaschutz will!

Am 20. September können wir gemeinsam ein Zeichen setzen und Verantwortung für unseren Planeten übernehmen. Wir sind auch mit dabei, daher wird auf Journelles am Freitag kein neuer Artikel online gehen. Das Start-up Einhorn ruft unter dem Motto „Aussterben nervt“ dazu auf, sich Greta Thunberg und Fridays for future anzuschließen und am Klimastreik teilzunehmen.

Wieso der 20. September besonders wichtig ist? Es ist der Auftakt zum UN Climate Action Summit in New York und außerdem setzt sich das Klimakabinett der Bundesregierung an diesem Tag zusammen und beschließt die Eckpunkte für ein deutsches Klimaschutzgesetz. Der richtige Zeitpunkt also um laut zu sein!

Facts:

Wann? 20.09.2019, 12 Uhr 

Wo? Hier findet ihr den Streik in eurer Nähe.

An Berliner: Alle Einhörner treffen sich um 11 Uhr am Finanzministerium (Wilhelmstr. 97). Wir gehen gemeinsam als Block mit den Entrepreneurs4Future zur Klimademo. Mehr Infos hier.

Schön wars! Demna Gvasalia verlässt Vetements

Diese News haben für Wirbel gesorgt: Demna Gvasalia, der vor fünf Jahren gemeinsam mit seinem Bruder das Label Vetements gegründet hat, gibt nun die Rolle des Chefdesigners ab.

Der in Düsseldorf aufgewachsene Designer erklärte: „I started Vetements because I was bored of fashion and against all odds fashion did change once and forever since Vetements appeared and it also opened a new door for so many. So I feel that I have accomplished my mission of a conceptualist and design innovator at this exceptional brand and Vetements has matured into a company that can evolve its creative heritage into a new chapter on its own.“ Zweifelsohne ist Vetements das Label, das die Modewelt verändert hat und den Logo- und Streetwear-Trend mit überraschenden, teils ironischen Kreationen (erinnert ihr euch an das DHL-Shirt für schlappe 300 Euro?) mitbegründet hat.

Was Demna Gvasalia betrifft, er bleibt Balenciaga und damit der Modewelt weiterhin erhalten.

Time to get cozy!

Hach ja, der Regen gibt sich schon den dritten Tag in Folge die Ehre und in unseren Postfach trudeln weiterhin fleißig die Lookbooks und Kampagnen für den Herbst ein. Es geht also mit großen Schritten Richtung kuscheliger Herbstzeit.

Besonders schön, weil so unaufgeregt, ist die neue Kampagne von Ganni. Cardigans, Turtlenecks, Capes und Westen werden wieder herausgeholt und übereinander getragen, aber auch Materialien wie Leder, Strick, Mesh und Kaschmir werden munter miteinander kombiniert. Wen das kühle Wetter überrascht hat, empfehle ich einen Blick auf das neue Lookbook zu werfen und sich von den Layering-Optionen inspirieren zu lassen.

Shopping Pro Tipp

Eine kleine erwähnenswerte News: Unser liebstes Schuhlabel Aeyde bietet das erste Mal eine kleine Auswahl ikonischen Styles in Größe 43 an. Zum Beispiel der Chelsea Boot aus Wildleder in Camel oder Lou, ein Ankle Boot aus schwarzem Glattleder.

 

Oliver Peoples x Re:done

Uh là là. Das kalifornische Eyewear-Label Oliver Peoples macht nämlich gemeinsame Sache mit der nachhaltigen Denimmarke Re/Done und bringt eine limitierte Unisex-Sonnenbrille heraus. Die für Oliver Peoples eigens designte Sonnenbrille ist von den 60er Jahren inspiriert und mit schwarzem Acetatrahmen sowie braun getönten Gläsern in limitierter Auflage (zum Beispiel hier) erhältlich. Die Devise lautet also: schnell sein!

Kampagnen-Liebe: Atelier by Vagabond

Wer uns kennt, weiß: Mit neuem Schuhwerk rennt man bei uns offene Türen ein und wir besitzen eine große Schwäche für hochwertige (und doch preiswerte!) Schuhe. 2015 hat die schwedische Schuhmarke Vagabond Shoemakers das Atelier Konzept ins Leben gerufen, um spannende, konzeptionelle Mini-Kollektionen zu entwickeln.

Mehr muss nicht gesagt werden, außer: Schaut euch die coole Kampagne zu der neuen Capsule Collection an! Warum die neuen Schuhmodelle an Models zeigen? Dachten sich auch die kreativen Köpfchen hinter der neuen Kampagne “Atelier by Vagabond”. Die neue Capsule Collection wurde von der britischen Fotografin Annie Collinge inszeniert und sieht dabei einfach mal herrlich anders aus!

Hallo Herbst! H&M Concious Fall Collection

Für die neue H&M Conscious Fall Collection wurde neben Bio-Baumwolle, recycelter Wolle und eine gemischte Faser mit TENCEL™ Lyocell auch recyceltes Polyester verarbeitet. Letzteres besteht zu 100 Prozent aus PET-Flaschen. Somit kommt H&M seinem Ziel, nämlich ab 2030 ausschließlich nachhaltig gewonnene Materialien einzusetzen, einen Schritt näher.

Die Kollektion besteht aus lässigem Strick, karierten Blouson, Animal-Print und übergroßen Kapuzenpullovern; alles in Tönen wie Beige, Schwarz und Orangerot gehalten. Die Kollektion ist, wie immer, locker und dabei dennoch elegant. Ich könnte mich mit dem ein oder anderen Teil jedenfalls gut anfreunden.

Auf einer Odyssee durch die Kosmetik

An Naturkosmetik führt derzeit wirklich kein Weg vorbei. Überall in den Regalen findet man Dinge wie „Mit natürlichen Farben“, „mit naturbasierten Inhaltsstoffen“ und immer wieder „Bio“ prangt es dick und fett auf Shampoos, Duschgels, Cremetiegeln und Deosticks, daneben meist großflächige Abbildungen von Früchten, Blüten oder Pflanzen. Und davon sind, wenn überhaupt, meist nur verschwindend geringe Anteile enthalten. Ein weiteres Problem? Die Kosmetikprodukte, die nicht unter die Rubrik Naturkosmetik fallen, auf die man dafür seit Jahren vertraut, mit natürlichen Beauty-Produkten zu ersetzen, fällt häufig ebenfalls schwer. Hinzu kommen kryptische Begriffe wie „Probiotic Skincare“, „Memory Effect“ oder das inflationär verwendete „Anti Aging“, die, wenn ich das mal so sagen darf, eine Zumutung sind und mich noch mehr verwirren.

Deshalb hat die liebe Dunja, die selbst seit sechs Jahren in der Naturkosmetik arbeitet, die CleanMyRoutine-Workshops eingeführt. In einem dreistündigen Workshop erfährt man alles über Naturkosmetik, kann Fragen stellen, sich mit anderen austauschen und Produkte ausprobieren – und das alles bequem zu Hause. On top gibt es noch eine Goodie Bag. Toll!

Die Teilnehmerzahl ist sehr klein und daher sehr intim; die Workshops können je nach Anzahl der Teilnehmer in jeder Stadt stattfinden. Mehr dazu hier.

Lookbook-Crush: Kaviar Gauche Ready-to-Wear

Mit dem Thema Brautmode habe ich mich bisher noch nicht wirklich auseinander gesetzt, aber was da die Tage in mein Postfach geflattert kam, könnte ein Anfang sein! Denn das Berliner Label Kaviar Gauche hat zu seinem 15-jährigen Brand-Jubiläum eine Ready-to-Wear Capsule Collection kreiert. Mit locker sitzenden Suits und Abendkleidern erfinden sich die beiden Designerinnen zwar neu, bleiben aber ihrer femininen und eleganten Linie treu. Und um die Teile anziehen zu können, muss man keinen Antrag bekommen haben. Puh!

Herzlichen Glückwunsch, Daere!

Die Gründerinnen des #itsaboutusbrunch haben eine ebenso klare wie besondere Mission: Annika Rogge (hier zu ihrem Closet Diary), Isabell Briest und Kinga Katharina Slota möchten das Netzwerk unter Frauen fördern. Dafür laden sie regelmäßig eine Gruppe verschiedenster Persönlichkeiten zu einem intimen Sonntagsbrunch ein, bei der Frauen netzwerken, Probleme besprechen und vor allem voneinander lernen können.

Nun gehen die drei Gründerinnen einen großen Schritt weiter und verwandeln den #itsaboutusbrunch in eine frauenfördernde Initiative namens Daere. Herzlichen Glückwunsch! Mittlerweile in Berlin und Hamburg, wird Daere auch über den Brunch hinaus vernetzen, um allen Frauen eine Stimme zu geben. Weiter so!

So sympathisch: hejhej-mats

Bei einigen wird der Name hejhej-mats eventuell ein Glöckchen läuten lassen. Für alle, die das nachhaltiges Start-up nicht kennen, kommt hier eine flotte Zusammenfassung: Zwei junge Gründerinnen haben die sogenannten closed-loop Yogamatten entwickelt, die aus recycelten PET-Flaschen hergestellt werden und am Ende des Produktlebenszyklus zu 100% recycelbar sind. Die komplette Tasche wird in Deutschland und in Zusammenarbeit mit Menschen mit Handicap genäht. Dazu kann man den Gurt der hejhej-bag ganz einfach abnehmen und während der Yogapraxis nutzen. Klingt gut, ne?

Na dann: Bis zum 13. Oktober läuft die Crowdfunding Kampagne für die hejhej-bag auf der Plattform Startnext. Direkt im Anschluss wird die Produktion gestartet; alle vorbestellten Taschen werden vor Weihnachten ausgeliefert. Hier gehts zur Crowdfunding-Kampagne.

Never change a winning team!

Man soll eben nicht immer aufhören, wenn es am schönsten ist. Das dachten sich wohl auch die Gründerinnen von The Female Company und gehen nach dem Tampon Book mit ihrer größten Kampagne an den Start. Worum es geht?

77 % der Frauen fühlen sich laut NEON unwohl, über die Periode zu sprechen. Dazu gab es nach dem Launch ihrer plastikfreien Tampons beim dm-drogerie Markt viele Beschwerden über die Darstellung eines Tampons mit roter Farbe auf den Aufstellern.

So gehts nicht, meint The Female Company und möchte deshalb mit einer lautstarken Kampagne #Lippenbekenntnis dafür sorgen, dass ganz Berlin und ganz Instagram über die Periode gesprochen wird. Deswegen hängt auch ein 200 Quadratmeter großes Plakat am Moritzplatz in Berlin mit großen Frauenlippen. Zusätzlich rufen sie ihre Community dazu auf, ihre Lippen unter dem Hashtag #Lippenbekenntnis zu teilen.

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Alle Bilder via PR

Kommentare

  1. Katharina sagte am

    So coole News und ichvfindeces grandios, dass Ihr beim Klimastreik am Freitag mitmacht. Yay! Nur die Vorstellung der Conscious Collection macht mich nicht glücklich: So schön es wäre, wenn ein Fashionriese tatsächlich nachhaltig produzieren würde: Das ist bei H&M nicht der Fall. Schon gar nicht, was die Menschen betrifft, die diese Kollektion und die anderen herstellen.

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