Die News! Umdenken bei Tiffany, neue Instagram-Hypes, das berühmteste Ei der Welt & die schönsten Lookbooks der Woche

Happy Humpday! Unsere heutige News-Ausgabe sollte wohl eher Lookbooks der Woche heißen. Fast wie im Sekundentakt entdecken wir eine coole Kollektion nach der anderen. Tendenz steigend! Auch im Instagram-Kosmos sind wir viel unterwegs – und haben das berühmteste Ei der Welt gefunden …

Wild at heart! Ganni Pre-Spring 2019

Den ganzen Winter sind wir gut damit beschäftigt uns über das Wetter, den Vitamin-D-Mangel und die Tristesse der Tage zu beschweren. Damit ist jetzt Schluss!

Wenn es nach Ganni geht, wird es im Januar erst richtig wild. Et voilà, Zebra-Print und Millefleurs sollen den Winter-Blues verjagen, Blumenkleider und Blusen im Animal-Print die Vorfreude auf das Frühling verkürzen.

Die Looks sind ab sofort exklusiv bei Ganni erhältlich.

Good News! Umdenken bei Tiffany

Der Ruf nach mehr Transparenz wird immer lauter, nicht nur wenn es um die Produktion von Kleidung geht. Auch im Schmucksegment will der Kunde genau wissen, woher Materialien stammen – und darauf scheint Tiffany & Co. nun reagieren zu wollen.

Denn das Schmuckunternehmen hat bekannt gegeben, zukünftig genaue Angaben darüber zu machen, aus welchen Ländern seine Diamanten stammen. „Diamanten, vor 3.000 Milliarden Jahren geformt und durch ein Wunder der Natur an die Erdoberfläche gebracht, sind Symbole für die wichtigsten Momente in unserem Leben. Es sollte nichts Unklares an Tiffany Diamanten geben“, so Alessandro Bogliolo, Chief Executive Officer von Tiffany & Co. „Unsere Kunden wollen und verdienen zu wissen, woher ihr wertvollster, geliebter Diamantschmuck kommt und wie er entstanden ist.“

Ab sofort wird jeder Diamant anhand einer Seriennummer zurückverfolgt. Diese wird per Laser so in den Stein geätzt, dass es für das bloße Auge unsichtbar wird, gleichzeitig offenbart es Verbrauchern und Kunden geografische Informationen zu ihren Diamanten. Ab 2020 wird zusätzlich der gesamte Fertigungsprozess offengelegt.

Ein neuer Liebling: Rowen Rose

Neben Outfit-Inspirationen, Items of Desire und Interior-Träumen finden sich auf Instagram vor allem auch eine Menge neuer, junger Modelabels. Und mit ihnen verhält es sich ähnlich wie mit Schuhen oder Handtaschen: Es gibt einfach nie genug davon. Es wird immer ein Label auftauchen, das schöner und besser ist. Doch was solls, denn wir haben eine neue Brand auf unserer Agenda: das Pariser Label Rowen Rose, das so neu ist, dass es die Designs noch nicht einmal zu kaufen gibt.

Die Französin Emma Rotenberg schafft einzigartige Stücke mit dem Ziel, tragbare Couture-Kollektionen mit kulturellen Bezügen zu Kunst, Kino und Poesie zu kreieren. Das Ergebnis sind raffinierte, androgyne und elegante Kleidungsstücke, von denen Streestyle-Ikonen wie Jeannette Madsen, Emili Sindlev oder Thora Valdimars bereits überzeugt sind.

Wer sich für den Kauf der Stücke interessiert, muss bis Februar warten, dann kommt die Kollektion in den Handel.

Mehr zu Rowen Rose findet ihr.

Lookbook-Liebe: Jil Sander Pre-Fall 2019

Sie sammelte Erfahrungen bei Louis Vuitton und Balenciaga, entwarf nach dem Weggang von Raf Simons für Dior. Er wiederum war viele Jahre Chefdesigner von Supreme und leitete die Marke OAMC, die sich auf Herrenmode spezialisiert: Das Ehepaar Lucie und Luke Meier wurden vor knapp zwei Jahren zum neuen Chefdesignerteam von Jil Sander ernannt. Das Ziel? Die Marke aus ihrem Dornröschenschlaf zu wecken und dem Label neues Leben einzuhauchen. Sind die Designerin, die in großen Traditionshäusern gelernt hat, und ihr Mann, tief verwurzelt in der Kultur der Streetwear, dieser Aufgabe gerecht geworden?

Ja, wenn ihr uns fragt. Auch diese Saison kommt die Kollektion wunderbar minimalistisch und doch verspielt daher: klassische Mäntel und Accessoires wie Schuhe auf hohen Plattformen, spitze Stiefel und Taschen, sowohl in der Mini als auch in der XXL-Ausführung. Letzteres wird sicherlich die Herzen all derer erobern, die Phoebe Philo so schmerzhaft vermissen.

Neuer Instagram-Hype: Der Cyborg-Look

Und plötzlich waren sie überall, zumindest auf Instagram: Fotos und Stories von glitzernden, funkelnden Gesichtern. Futuristische Cyborg-Wesen. Glänzende Masken. Schimmernde Vampire.

Grund dafür sind die neuen Face-Filter „Beauty3000“, „Zoufriya“ und „Blastzu“ der in Berlin lebenden Künstlerin Johanna Jaskowska. „Ich interessiere mich stark für soziale Experimente und beobachte, wie sich Menschen in verschiedenen Situationen verhalten. Ich mag es, Dinge zu erschaffen, sie den Menschen zu präsentieren und zu schauen, was sie damit machen. Und dann das Ganze zu analysieren. […] In meinen Arbeiten stecken immer eine gute Portion Humor und etwas Sozialkritik“, sagt Johanna Jaskowska im Interview mit der i-D. Doch die Künstlerin weiß auch, „dass es den Menschen heute um ihre Selbstvermarktung geht. Schön sein, sich selbst im besten Licht präsentieren. Narzissmus. Sie hat verschiedene Facetten: sei es, weil du deinen Körper präsentierst, deine Arbeit oder deinen Humor zur Schau stellst.“

Ihre Filter sind kostenlos, man muss lediglich ihrem Account folgen. So hat Johanna Jaskowska in nur wenigen Wochen 146.000 Follower gewonnen. Wahnsinn! Ein interessantes Marketingkonzept, das in Zukunft bestimmt auch weitere Marken für sich entdecken werden.

Denn die Strategie ist denkbar einfach: einen coolen Filter entwickeln, Fotos posten, neue Follower kassieren – und damit der Marke mehr Aufmerksamkeit garantieren. Sicher ist aber auch: Je mehr auf den Zug Richtung Insta-Fame aufspringen werden, desto schwieriger wird es mit einem neuen Filter aus der Masse herauszustechen.

Retro-Vibes bei & Other Stories

Es genügten zwei Worte: 70s Revisited – und schon war es um uns geschehen. Für seine erste Styling Story des Jahres hat sich &Other Stories mit der DJane Alix Brown zusammengetan. Die Amerikanerin hat ein Händchen für den Stil der 70er Jahre und kombiniert am liebsten Vintage-Pieces mit neuen Stücken. Gut, wenn sich beides in einem Look so wunderbar verbinden lässt.

Welche Items schreibt ihr auf eure imaginäre Wishlist? Unsere wären:

Ein neuer Star am Instagram-Himmel

Lange haben wir darüber debattiert: Ist das eine News wert? Na klar, ist schließlich ein neuer Rekord.

Ein Ei hat die Instagram-Königin Kylie Jenner vom Thron gestoßen. Bisher hielt das Foto von ihrer Tochter mit mehr als 18 Millionen Likes seit vergangenem Februar den Rekord, nun regiert das Ei mit über 44 Millionen Likes. Das Foto wurde am 4. Januar auf der Seite world_record_egg mit folgenden Worten gepostet: „Lasst uns gemeinsam einen Weltrekord aufstellen und den beliebtesten Beitrag auf Instagram schaffen. Den aktuellen Weltrekord von Kylie Jenner (18 Millionen) übertreffen! Wir schaffen das!“ Und nur zehn Tage später wurde das Ziel tatsächlich erreicht.

Wer genau hinter dem Instagram-Account steckt, ist nicht bekannt. Gegenüber des amerikanischen Online-Portals Buzzfeed gab der Profilinhaber an, der Account gehöre eigentlich Henrietta, einem Huhn aus einem Dorf in Großbritannien.

Jaja, Instagram & Co. – das ist schon irgendwie eine verkehrte Welt. Nun regiert eben ein Ei mit 44 Millionen Likes – und dieser Rekord wird sicher schwer zu brechen sein. Aber wer weiß, vielleicht schafft es ja das Huhn 😉

ALLE BILDER VIA PR & INSTAGRAM/ROWENROSE

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