News: Arket wird 1, ein weiteres Label verzichtet auf Pelz und der vegane Stan Smith

Heute stehen unsere LiebLinks ganz im Zeichen von Veränderungen und Wandel. Ein großes Traditionshaus hat verkündet, in Zukunft auf Pelz und Angora zu verzichten, ein ganzes Land hat einen großen Schritt in Richtung mehr Toleranz und Freiheit gemacht und ein Turnschuh-Klassiker wurde jetzt aus veganem Leder produziert. Unsere News haben also durchaus Material für emotionale Gespräche.

Viel Spaß beim Lesen unserer LiebLinks!

It’s a match! Stella McCartney und Adidas lancieren veganen „Stan Smith“-Sneaker

Manchmal gibt es neue Kollektionen oder Produkteinführungen, die einfach gut aussehen  oder nachhaltig sind und eine gute Message haben – und es gibt eine Mischung aus beidem wie diese News: Die Rede ist von Stella McCartney und Adidas, die gemeinsam einen veganen Stan-Smith-Sneaker lancieren.

Die originalen Sneaker mit grünem Fersenaufsatz, ursprünglich benannt nach dem legendären Tennisspieler Stan Smith, sind seit ihrer Markteinführung im Jahr 1963 ein absoluter Klassiker, der seit einigen Jahren sein großes Comeback erlebt – und eigentlich aus weißem Leder besteht.

Mit diesem Punkt konnte sich McCartney, die bei ihrem eigenen Label auf tierische Materialien verzichtet, nicht abfinden und hat in Kooperation mit Adidas ein Modell aus veganem Leder entworfen. Wie es dazu kam, sagte die englische Designerin gegenüber der {Vogue}: „Vor vielen Jahren bekam ich von meinem Mann und Adidas ein besonderes Paar ‚Stan Smiths‘ aus vegetarischem Leder. Mir ist aufgefallen, dass man den Unterschied zwischen dem Echtleder- und dem Kunstlederpaar nicht wirklich gemerkt hat.“ Sie habe daran gedacht, wie viele Tierleben gerettet werden könnten, wenn Adidas auf Kunstleder und nicht-tierische Leime umsteigen würde.

Die Sneaker sind seit Montag in den Läden erhältlich.

Neue Jubiläumskollektion: Arket feiert seinen ersten Geburtstag

Arket hat im Rahmen seiner Jubiläumskampagne eine Kollektion voller Modeklassiker auf den Markt gebracht: ein feiner Trenchcoat, ein elegantes Seiden-Kleid mit Spitze und kuscheliger Strick. „Viele dieser Produkte sind von Anfang an dabei und sind das, worauf wir uns in den nächsten Jahren beziehen werden. Die Auswahl an Kleidungsstücken ist durchsetzungsfähig und einfach zu tragen, definiert durch eine funktionale Eleganz und soll als Bausteine einer vielseitigen Alltagsuniform fungieren“, sagt Creative Director Ulrika Bernhardtz. Der Anlass für die Jubiläumskampagne ist der erste Geburtstag des Labels am 7. September 2018 – ein Jahr ist es schon her, dass Arket von der H&M-Gruppe ins Leben gerufen wurde. Happy Birthday!

Das sind unsere Lieblinge der Kollektion:

 

Historischer Schritt: Indien legalisiert die Homosexualität

Indien ist gesellschaftspolitisch sehr konservativ, Homosexualität stand sogar unter Strafe. Nach einem jahrelangen Rechtsstreit hat das Oberste Gericht in Indien das Verbot des homosexuellen Geschlechtsverkehrs unter dem entsprechenden Paragrafen 377  aufgehoben.

Das Verbotsgesetz, das im Jahr 1861 unter britischer Kolonialherrschaft in Kraft gesetzt worden war, sei ein „Instrument der Diskriminierung“ von schwulen, lesbischen, bi- und transsexuellen Menschen geworden, sagte Chefrichter Dipak Misra in Neu Delhi. Der Respekt vor der individuellen Selbstbestimmung jedes Einzelnen sei ein essentieller Bestandteil von Freiheit, hieß es zur Urteilsbegründung. Ein großer Triumph für die LGBTQI-Community!

H&M Herbstkollektion 2018: For every you

Camel-Mäntel, Midi-Kleider aus Chiffon, romantische Blusen, herbstliche Blumendrucke, Spitze und Karomuster – Nein, das ist nicht etwa unsere persönliche Einkaufsliste für die neue Saison, sondern der Inhalt der neuen Herbstkollektion von H&M.

Die Farben sind traumhaft herbstlich: Camel und Cremeweiß kombiniert mit Nuancen von Puderrosa, Rosé, Lila, Mauve und Burgunder. Feminine Silhouetten dominieren im Zusammenspiel mit hohen Schlitzen, gerafften Säumen, voluminösen Ärmeln sowie hohen Taillen und betonen wunderbar die Figur.

Die neue H&M-Herbstkollektion lässt uns jedenfalls unsere Sommersehnsucht etwas vergessen und wir freuen uns auf Camel-Coats und kiehohe Boots.

Die Kollektion ist ab 13. September online und in den Geschäften erhältlich. Bis dahin gibt’s unsere Favoriten für den Herbst:

 

 

Erfolg für den Tierschutz: Burberry zukünftig ohne Pelz und Angora

Gucci, Versace, Calvin Klein und Armaniein Luxushaus nach dem anderen verkündet seine Abkehr vom Echtpelz. Nun ist auch Burberry an der Reihe. Pelz sowie Angora sollen künftig tabu sein.

Und nicht nur das: Bei Burberry scheint derzeit so gut wie alles im Umbruch zu sein. Das Unternehmen verkündete, dass es künftig auf das Vernichten von unverkauften Produkten verzichten werde. Stattdessen sollen sie „wiederbenutzt, repariert, gespendet oder recycelt“ werden. Dieses Umdenken kam in Folge eines großen Skandals, bei dem vor einigen Monaten herausgekommen war, dass die Marke letztes Jahr überschüssige Ware im Wert von 37 Millionen US-Dollar (umgerechnet rund 31 Millionen Euro) verbrannt hatte, um sie vom Markt fern- und die Preise auf diese Weise hoch zu halten. Eine gängige Praxis in der Modewelt (wer weiß, ob Hedi Slimane ähnliches mit den letzten Teilen unter Phoebe Philo machen wird). Klingt gruselig, macht aber vor allem wütend.

Nichtsdestotrotz: Uns gefällt die Entwicklung im Hause Burberry. Bei der kommenden London Fashion Week wird Riccardo Tisci seine Debütkollektion als neuer Kreativdirektor zeigen und wir sind schon sehr gespannt.

Fashion-Coup: UGG x Y/Project

So hat man die UGG Boots noch nie gesehen. Das Pariser Label Y/Project hatte die ikonischen Treter während der Paris Fashion Week in März neu interpretiert. Das Ergebnis? Eine eigenwillige und provokante Kollektion. Der sonst knöchelhohe Boot ist ein Overknee geworden und einen Absatz gab es auch. Erinnert ein wenig an den gestiefelten Kater, oder?

Die 6-teilige limitierte Kollektion liegt preislich zwischen 230,- und 1.300,- € und wird ab Mitte September exklusiv auf Mytheresa.com erhältlich sein.

 

Alles Gute, Victoria Beckham!

Man mag es sich eigentlich kaum vorstellen, aber dieses Jahr feiert Victoria Beckham mit ihrem eigenen Label ihr zehnjähriges Jubiläum. Und dafür organisiert das Ex-Spice-Girl am 16. September eine Show in London sowie einer ersten eigenen Kampagne.

Diese ist eine Hommage an die von Marc Jacobs aus dem Jahr 2008: Juergen Teller hatte vor zehn Jahren Victoria Beckham in einer riesigen Einkaufstüte sitzend brillant aufgenommen und es war der erste „seriöse“ Schritt in der Modebranche – erst durch Jacobs´“Adelung“ wurde Victoria Beckham ernst genommen.

Für die erste Kampagne für ihr Modelabel sind die Protagonisten, also Juergen Teller und Victoria Beckham, die gleichen geblieben, nur dieses Mal sitzt die Designerin in einer Papiertüte ihres eigenen Labels. Das kann sich sehen lassen …

Lesenswert: Sind virtuelle Avatare die neuen Influencer?

Miquela Sousa lebt in Los Angeles, ist 19 Jahre alt und hat brasilianisch-spanische Wurzeln. Seit fast drei Jahren findet man sie unter dem Namen LilMiquela auf Instagram. 1,4 Millionen Follower hat sie mittlerweile hinter sich, und es werden Tag für Tag mehr.

Miquela mit Freunden beim Pizzaessen, auf einer Bank im Park, unterwegs neben Ashley Olsen – immer top gestylt, gekleidet in angesagte Markenfirmen, versteht sich. Kürzlich postete Lil Miquela sogar einen Artikel über sich in der Vogue. Es scheint das ganz normale Leben einer sehr erfolgreichen Influencerin zu sein.

Der einzige Unterschied? Miquela ist nicht real. Sie ist eine Kunstfigur, ein virtueller Star, am Computer entstanden. Was oder wer genau dahinter steckt, ist nicht bekannt. Auch {Business of Fashion} hatte bereits über sie berichtet. Inzwischen ist Lil Miquela nicht mehr der einzige, erfolgreiche Avatar. Meet Shudu Gram, zum Beispiel, ist das weltweit erste digitale Supermodel.

{Fashionunited} hat über den Aufstieg der virtuellen Avatare berichtet. „Social Media bietet weitgehend gleiche Wettbewerbsbedingungen, bei denen jeder die Möglichkeit hat, seine Stimme zu äußern. Also, warum nicht den nächsten Werbebotschafter für Ihre Marke technologisch maßschneidern lassen?“ Mehr dazu hier.

Text von Alexandra Kutek

 

Bilder im Header via PR & instagram/burberry

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