Die LiebLinks! Die digitale Haute Couture Week, ein Townhouse auf Mallorca, der Voo Store im neuen Gewand und Label-Neuentdeckungen!

Jede Woche präsentieren wir euch die Mode- und Lifestyle-News, ab sofort werden wir noch persönlicher und zeigen euch die höchst subjektiv betitelten besten Perlen des Internets, die unser Team Journelles diese Woche für euch entdeckt hat. Die LIEBlinks in ihrer reinsten Form!

Sind digitale Fashion Weeks die Zukunft?

Dior präsentiert Haute Couture online

Mit der Haute Couture Fashion Week in Paris beginnt im Juli eigentlich die zweite Hälfte des Modejahres mit Shows, Präsentationen und Events. Dieses Jahr ist alles anders. Mit einem zweiminütigen Instagram-Video eröffnete Naomi Campbells Ansprache am Montag die digitale Modewoche. 2020 wird diese auf einer eigens dafür eingerichteten Plattform präsentiert.

Das weltbekannte Topmodel spricht von einer Vision, Diversität und wie man in Paris jetzt die Zukunft gestalten kann. Paris galt lange Zeit als die Modemetropole. Mittlerweile laufen Städte wie Kopenhagen (hier findet die weltweit nachhaltigste Fashion Week statt) der französischen Hauptstadt den Rang ab. Immer wichtiger wird zudem der asiatische Markt. Die Shanghai Fashion Week setzt besonders im digitalen Bereich neue Maßstäbe. Kann das traditionelle Paris da noch mithalten?

Die Fédération de la Haute Couture et de la Mode legt jedes Jahr fest, welche Designer für die kommende Saison präsentieren dürfen. Saint Laurent verkündete indes eine separate Show. Sie entfernen sich vom saisonalen Kalender. Viele weitere Marken ziehen nach. Ist das vielleicht das Ende der Fashion Week, wie wir sie kennen? Wir sind gespannt, wie stark der Einfluss der neuen Online-Formate wird. Können diese Eindrücke wirklich ein physisches Event ersetzten? Wie können Fashion Week und der Modekalender nachhaltiger gestaltet werden? Und sind digitale Formate wirklich die Alternative?

HIER gehts zur exklusiven Präsentation der Herbst/Winter 2020/2021 Haute Couture Kollektion von Dior 

Artikel, die man gelesen haben muss

Gelesen: The Death of Fashion Shows? Not So Fast.

Gedacht: Ich bin sehr gespannt, wie die digitalen Plattformen genutzt werden. Ein Fashion Show vom Laufsteg ins World Wide Web zu transportieren bringt einerseits unendliches Potenzial und andererseits gefühlt unendliche Hürden mit sich. Ich kann mir zwar nicht vorstellen, dass eine so hautnahe Atmosphäre digital übersetzt werden kann, allerdings bin ich gespannt, ob sich an neuen Möglichkeiten und Präsentationsformate herangetastet wird. Tim Blanks bringt es in seinem Artikel auf den Punkt und lässt verstehen, warum Fashion Shows nicht aussterben werden. Selbst wer noch nie an einem Laufsteg saß, kriegt bei diesen so anschaulichen Beschreibungen Gänsehaut.

Gelesen: Clémentine. In her own body.

Gedacht: Ich glaube Garance Doré war die erste Modebloggerin, deren Karriere ich in Teenager-Jahren verfolgte. Ich bin mit ihr gewachsen und lese heute noch das Online-Magazin Doré. Ich liebe den französischen Charme! Dieser Artikel hat mich besonders berührt: eine so ehrliche und authentische Konversation, die den Begriff Body Positivity mit Leben füllt, statt ihn als plakatives Hashtag darzustellen.

Gelesen: Emma Watson über ihre neue Rolle als Nachhaltigkeitsbeauftragte in der Mode: “Diese Arbeit ist ein Staffelmarathon, kein Sprint“

Gedacht: Zunächst war ich etwas erstaunt, als ich hörte, dass Emma Watson im Vorstand des Modekonglomerates Kering zur Vorsitzende des “Sustainability Committee” berufen wurde. Dass dieser Move jedoch alles andere als reine Publicity ist, wurde vor allem in diesem Interview klar. Emma Watson wird hiermit umso mehr zum ultimativen Girl Crush!

Sandalen: aeyde

Das Mode-Update

Mit EDITED an die Nordseeküste träumen

Die neue Kollektion „Seaside Stories“ ist genau das, was der Titel vermuten lässt: ein Sommertraum, nach dem wir uns in diesem Jahr alle sehnen. Raue Natur, weicher Sand, kräftige Brandung, romantisches Abendrot – die Insel Sylt wurde zur perfekten Kulisse für die Per-Fall 2020 Linie.

Feminine Kleider mit voluminösen Ärmeln stehen im Kontrast zu klassischem Tailoring. Lässige und figurbetonte Silhouetten wechseln sich hier gekonnt ab. Die Kollektion spielt mit Stilbrüchen und verknüpft weibliche und maskuline Details.

Elemente vergangener Jahrzehnte, besonders der späten 80er und frühen 90er, versprühen Vintage-Flair. Gleichzeitig verleiht das Label seinen Looks ein frisches Update.  Ab dem 9. Juli ist die Kollektion in allen Stores sowie online erhältlich.

Bilder von Teresa Horstmann via Edited. 

Labels, die wir auf Instagram entdeckt haben

Manchmal kann Instagram auch ganz schön inspirierend sein, vor allem wenn Charlotte oder Jessie ihre schönsten Neuentdeckungen teilen. Diese Woche entdeckten die beiden einige sehr spannende Brands. Darunter: BUKI AKOMOLAFE und O-XUM MARKETPLACE. Bei beiden handelt es sich um BiPOC-Labels, die sich dem afrikanischen Esprit auch in ihrer Ästhetik verschrieben haben. „Bringing Africa To You“ lauter das Motte des Letzteren. Besonders in die schönen Korbtaschen haben wir uns verleibt.

NHỎ GIRL SHOP ist ein Vintage-Shop, bei dem über Instagram jeweils in den Kommentare Gebote abgegeben werden. Eine Art „Mode-eBay“ oder digitales Auktionshaus. Aber Vorsicht: Wir warnen vor potenziellem Suchtfaktor, denn die Teile sind heißbegehrt und man bleibt schonmal etwas länger in der Kommentarfunktion hängen!

Jessies Weekly Picks

Wochenend-Tipp: Der Voo Store mit neuen Interieur!

Nach langer Corona-Pause hat der Concept-Store im Herzen von Kreuzberg wieder geöffnet. Die Auszeit nahm der Shop zum Anlass, um das Interior rundum zu erneuern. Mit der kuratierten und überlegten Auswahl an Marken und Designer – darunter Jacquemus, Aesop oder Jil Sander – spiegelt der Laden, wie kein anderer, den Berliner Lifestyle wider. Neben namenhaften Modegrößen reihen sich lokale Produkte von teilweise noch unentdeckten Berliner Talenten. Wer hier Einkaufen geht, sollte Zeit mitbringen, denn der kleine Hinterhof lädt ebenfalls zum Verweilen ein. Große Shopping-Liebe abseits der überlaufenen Touristenmeilen!

Voo Store, Öffnungszeiten Mo – Sa 11 – 20 Uhr

Oranienstraße 24, 10999 Berlin, Germany

Pssst! Bei aeyde ist der Sommer-Sale gestartet!

Diese Produkte testet Jessie jetzt nach dem Nadine Andres Facial

Comfort Zone

Beauty-Geheimtipp

Für Jessie ging es vergangene Woche endlich zur heiß ersehnten Gesichtsbehandlung bei Nadine Andres in Berlin. Was im Anschluss an ihre Instagram-Story passierte, gab es laut Treatwell (die Nr. 1, um Beauty-Behandlungen online oder per App zu buchen) noch nie. Der Account der Kosmetikerin wurde kurzerhand außer Kraft gesetzt – die Nachfrage war zu hoch. We love und werden sicherlich wiederkommen!

Einen Termin bei Nadine Andres könnt ihr hier direkt buchen. Tipp: Unbedingt einige Wochen Vorlauf einplanen!

Nadine Andres Kosmetik & Massage

Heinrich-Roller-Straße 23, 10405 Berlin

Team Journelles liebt Beauty: unsere Favoriten der Woche

Beauty-Entdeckungen der Woche

Unsere Reise nach…

…Mallorca! Pssst, Townhouse-Geheimtipp!

In Berlin scheint der Sommer gerade eine Pause einzulegen. Der Himmel ist bedeckt und die Temperaturen sinken. Kein Wunder, dass wir jetzt umso mehr nach Sonne, Strand und Meer sehnen. Mallorca ist und bleibt ein Hotspot für die Deutschen. Das klare Wasser, die Palmen, der „Spanish Way of Life“ – hach, wie gerne würden wir uns jetzt für eine Auszeit auf die Insel begeben…

Wer noch buchen möchte für dieses Jahr: Wir haben einen absoluten Geheimtipp für euch! Das Boutique Stadthaus No.12 an der Ostküste der Balearen-Insel. Wunderschönes Interior, zwei Schlafzimmer, kleiner Pool und Dachterrasse – nur nicht unbedingt für Familien mit Kleinkindern geeignet (es gibt eine Altersgrenze ab 16 Jahren), aber dafür perfekt zum sofortigen Alltag entfliehen. Wir wollen sofort hin!

– Dieser Artikel enthält Affiliate-Links. –

Bilder eingebettet via Instagram oder via Journelles. Bilder von Edited by Teresa Horstmann via Edited, Dior via Antje Camp-Thieling PR, Boutique Stadthaus No.12, Voo Store.

Text von Sarah Luisa Kuhlewind und Katharina Hogenkamp. 

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