Lookbook-Liebe: Bally Spring/Summer 2016

Die wichtigsten Fakten zuerst: Seit Februar 2014 ist Pablo Coppola der Kreativdirektor des Schweizer Traditionsunternehmens Bally. Nein, er ist nicht mit Sofia Coppola verwandt. Könnte er aber, zumindest was den Coolness-Faktor seiner Entwürfe betrifft!

Und das kommt nicht von ungefähr: Der gebürtige Südamerikaner begann als Praktikant bei Céline, hat dann das Handwerk u.a. bei Christian Dior, Tom Ford, Alexander McQueen, Burberry und Michael Kors gelernt. Ein ziemlich beeindruckender Lebenslauf.

Sein Ziel ist nicht minder ambitioniert: Pablo Coppola will Bally nicht neu erfinden, sondern das Beste aus der einst legendären Schuh- und Accessoiremarke herausholen. Das gelingt ihm mit jeder Saison immer besser.

Die Ready-to-wear Kollektion für Frühjahr/Sommer 2016, die letzte Woche im Mailänder Palazzo Durini-Caproni präsentiert wurde, steht laut Presse-Texte „für die gelungene Verbindung aus minimalistischer Ästhetik, makelloser Kultiviertheit und künstlerischer Eigenwilligkeit“. In unseren Worten: Die Kollektion ist der Knüller.

Wildleder-Kleider mit Gucklöchern, perfekt geschnittene Blazer, hier und da ein Touch The Row, hier und da eine Prise Yves Saint Laurent und Céline – das Sir Edmund Hillary bei der Erstbesteigung des Everest ein Paar Rentierstiefel von Bally trug, ist ab sofort nur noch eines von vielen Highlights in der Geschichte des Unternehmens. Bally ist übrigens nach Hérmes das zweitälteste Luxusunternehmen der Welt!

Auch in Sachen It-Bags sollte man das Bally wieder auf dem Schirm haben:

 

Ein von Bally (@bally_swiss) gepostetes Foto am

 

Übrigens sollte man sich neben der Trendfarbe Gelb für den Sommer ebenfalls wohl mehr und mehr mit dem Kuhfell-Thema anfreunden. Bei Bally sieht der Look dank des unfehlbar guten Geschmacks von von Pablo Coppola nicht nach Loveparade oder Rodeo-Turnier aus. Topmodel Jamie Bochert kann sowieso alles tragen.

Alle Bilder aus dem Lookbook seht ihr in der Galerie:

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