Die LiebLinks! Ein Ratgeber für RevolutionärInnen, Berlins grüne Seite und unsere Bewunderung für Michelle Obama

Jede Woche präsentieren wir euch die Mode- und Lifestyle-News, ab sofort werden wir noch persönlicher und zeigen euch die höchst subjektiv betitelten besten Perlen des Internets, die unser Team Journelles diese Woche für euch entdeckt hat. Die LIEBlinks in ihrer reinsten Form!

Wie wollen wir heute arbeiten?

„Diese Frage haben wir uns als Gründerinnen in den vergangenen Jahren immer wieder gestellt und die Antwort ist: nicht so, wie es das gängige Konzept von Arbeit vorgibt“, sagt Lisa Jaspers, Gründerin des Fair-Trade-Unternehmens FOLKDAYS. Sie fügt hinzu: „Wir glauben an eine neue Arbeitskultur, an Normen wie Wertschätzung, Kollaboration, Vertrauen, gemeinsames Wachstum.“

Auf der Suche nach frischen Ansätzen und Vorbildern sprachen Ryland und Jaspers mit einigen der progressivsten Gründerinnen weltweit, darunter Dame Stephanie (Steve) Shirley, Vivienne Ming, Catherine Mahugu, Joana Breidenbach, Ida Tin, Jennifer Brandel und Anna Yona. Im Interview teilten sie ihre persönlichen Erfahrungen zu Themen wie Organisationsentwicklung, Team Building und Innovation. Zusammengefasst haben sie ihre Antworten in dem inspirierenden Ratgeber Starting a Revolution. In acht Kapiteln bündelt das Duo umfassend die unterschiedlichen Business-Ansätze der Unternehmerinnen sowie die aus den Interviews gewonnenen Erkenntnisse.

Das Buch der beiden Berliner Gründerinnen Naomi Ryland und Lisa Jaspers erscheint am 31. August in deutscher Übersetzung.

Wir sind auf die Suche gegangen und haben großartige Frauen gefunden, die beweisen, dass eine andere Arbeitswelt mehr als nur eine schöne Utopie ist. Von ihnen haben wir bereits selbst vieles ge lernt. Dieses Wissen möchten wir nun mit anderen in Form eines Buches teilen – Naomi Ryland

Lieblings-Reels der Woche

Podcasts, die man gehört haben muss

Gehört: The Michelle Obama Podcast

Gedacht: „Nachdem ich Becoming – das erste Buch der ehemaligen First Lady – verschlungen habe, zählte ich förmlich die Tage bis zur Veröffentlichung ihres Podcasts. Egal was diese Frau anpackt, sie schafft es sich politischen wie persönlichen Themen authentisch und inspirierend zu widmen. Auch ihr Video auf Instagram (siehe unten) macht deutlich, wie bedeutend diese Frau für Amerika und die Zukunft sein wird. In ihrem Podcast lernt man Michelle Obama von einer ganz anderen und intimen Seite kennen“ – Luisa, Werkstudentin Journelles

Gehört: An honest conversation about race in fashion by Fashion No Filter

Gedacht: „Wenn es um informative und reflektierte Konversationen zu moderelevanten Themen geht, gehört der Podcast von den Modejournalistinnen Camille Charrière and Monica Ainley de la Villardière zu meinen Favoriten. Die beiden schaffen es, die Oberflächlichkeit der Fashion-Szene zu durchbrechen und den Zeitgeist einzufangen. In der neuen Mini-Reihe übergeben sie das Mikro an Henrietta Gallina, Kreativdirektorin und Co-Moderatorin des Podcasts The Conversations, die Themen wie Rassismus und Diskriminierung in den Vordergrund rückt. Es wird Kritik geübt, aber auch Lösungsansätze geboten – top! Drei derart intensive Folgen, dass ich danach erstmal teil durchatmen musste“ – Luisa, Werkstudentin Journelles

Schon gesehen?

Bei Instagram gibt es jetzt den neuen Filter Los Angeles. Wer sich also schon immer den Glow der Sunshine City gewünscht hat, kann sich diesen jetzt per Swipe ganz einfach ins Gesicht zaubern.

Blazer: The Frankie Shop, Bluse: Isabel Marant, Leggings: The Row, Tasche: Bottega Veneta, Flip Flops: Arket

Das Mode-Update

Closed macht Herbstlaune!

Corona hat die Modewelt beeinflusst, das ist klar. Die Produktionsbedingugen haben sich geändert, das Konsumverhalten merklich abgenommen. Warum? Weil wir gemerkt haben, was uns wirklich wichtig ist. Nichtsdestotrotz überzeugen einige unserer Lieblingslabels mit aufregenden Kollektionen und spannenden Lookbookbildern, die zum Shoppen einladen. Der erste Drop der Winterkollektion 2020 von Closed gehört ganz klar dazu.

Die Linie Seaside Green wurde von Model Zippora Seven gestylt und vom ihrem Freund Terrence Conners in ihrem Garten im US-amerikanischen Montauk abgelichtet. Unaufgeregt und herbstlich rustikal machen die Bilder schon jetzt Lust auf die kühlere Saison. Der erste Drop wird ab Ende August online und in ausgewählten Stores erhältlich sein. Layering und karierte Strick-Styles in Nuancen von Navy bis Grün stimmen bei Closed unsere modischen Lieblingssaison ein.

Labels, die wir auf Instagram entdeckt haben

Lookbook Liebe: Stilikone Pernille Teisbaek für EDITED

It’s very individual if you like a fitted or oversized look, but go for something long term as a suit that can last many years ahead and can be styled separately in so many ways. Go for a classic color that works within your wardrobe – Pernille Teisbaek

Fotos von Polina Vinogradova via EDITED

Jessies Weekly Favorites

Mānuka Honig für die Gesundheit? Ja!

Wir müssen gestehen, es gibt nur wenige Marken, die uns von Anfang an überzeugen. Als Viola Menzel, Gründerin von Mahōni, jedoch am Montag spontan in unserem Büro vorbeischaute, waren wir hin und weg. Mit dabei hatte sie die ersten Produkte ihre jüngst lancierten Brand. Manhōni ist das Ergebnis jahrelanger Recherche im Kampf gegen gesundheitliche Beschwerden wie Ausschläge, Magenprobleme oder Halsschmerzen und Pickel.

Für ihre Produkte, die im praktischen Reiseformat als Sachet oder in der Tube erhältlich sind, verwendet Viola ausschließlich hochwertigen Mānuka Honig aus Neuseeland. Abgefüllt wird dieser in Deutschland. „Ich wollte sicherstellen, dass dem Honig keine unnötigen Zusatzstoffe beigemischt werden“, erklärt die Gründerin und langjährige Bekannte von Charlotte bei Besuch im Journelles Office.

Die alternative Verwendung von Mānuka geht im Übrigen auf die Māori zurück, die in Neuseeland beheimatet sind. Der Honig des Mānuka Baumes hielt sie stark und kräftig. Das ist es, was Mānuka für Mahōni bedeutet: Kraft, Vitalität und Mut. „Ein Gefühl der Unsterblichkeit im Alltag“ heißt es auf der Webseite. We love! Hier geht’s zur Website.

Team Journelles liebt Beauty: unsere Favoriten der Woche

Unsere Reise zu…

… den nachhaltigen Lieblingsplätzen in Berlin

In diesem Jahr haben wir unsere Wahlheimat nochmal ganz neu kennengelernt. Statt in die Sommerferien zu fliehen oder Kurztrips über das Wochenende zu planen, entdecken wir die neuen uns bisher unbekannten Seiten Berlins. Denn eins ist sicher: diese City ist eine nie endende Baustelle, die immer wird und niemals bleibt. Wer sich, egal ob Zugezogener oder Tourist, ebenfalls an den altbekannten Sehenswürdigkeiten satt gesehen hat, kann mit diesem Reiseführer Berlins grüne Seite entdecken – von Bio Cafés über nachhaltige Shopping-Tipps bis hin zu Natur pur.

Egal ob Restaurants, Hotels, Kultur oder Aktivitäten, in Berlin lässt sich die Freizeit mit geringem ökologischen Fußabdruck gestalten. Elisabeth Green verrät in ihrem Buch Berlin Nachhaltig ihre Lieblingsplätze, an denen Genuss und Gewissen miteinander in Einklang gebracht werden.

– Dieser Artikel enthält Affiliate-Links. –

Bilder eingebettet via Instagram und via Journelles. Fotos zu CLOSED via CLOSED. Fotos zu Edited von Polina Vinogradova via EDITED, MAHŌNI.

Text von Sarah Luisa Kuhlewind und Katharina Hogenkamp. 

Kommentare

  1. Hallo,

    ich bin langjährige Leserin, was auch aussagt, dass ich Euer Blogazine sehr gerne lese. Was mich allerdings langsam stört, ist das ihr sehr einseitig berichtet. Es geht nur um „Frauen-Power“, nur Nachhaltiges, nur Fairtrade, blablabla… es fehlt einbißchen die Diversität. Es gibt genug Menschen und Frauen die sich nachwievor nicht mit Fairtrade befassen, nicht vegan essen und keine vegane Nagellacke verwenden und nicht „grünes Leder“ tragen. Das ist nur mein sehr persönliches Feedback, aber wie gesagt, wäre nett, wenn es auch um „andere“ Themen und Produkte gehen könnte.

SCHREIBE EINEN KOMMENTAR.

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Geben Sie einen Text ein

Geben Sie Ihren Namen ein