Labelwatch: Raey, FWSS, Maison Kitsuné und Self-Portrait

Valentino, Kenzo oder Isabel Marant: Es gibt viele Marken, die in der Mode omnipräsent sind, einfach weil sie jede Saison tolle Entwürfe auf den Markt bringen. Darüberhinaus gibt es eine Vielzahl an Newcomern oder noch nicht ganz so bekannten Labels, deren Kollektion man ebenfalls unbedingt auf dem Schirm haben sollte. Das sind die Namen, die

Valentino, Kenzo oder Isabel Marant: Es gibt viele Marken, die in der Mode omnipräsent sind, einfach weil sie jede Saison tolle Entwürfe auf den Markt bringen. Darüberhinaus gibt es eine Vielzahl an Newcomern oder noch nicht ganz so bekannten Labels, deren Kollektion man ebenfalls unbedingt auf dem Schirm haben sollte. Das sind die Namen, die im Moment auf unserer Liste ganz oben stehen:

Raey – die Hausmarke von Matchesfashion.com

Eigenmarken liegen im Trend, siehe Iris + Ink von The Outnet oder Edited the Label. Anfang des Jahres hat auch der britische Onlineshop Matchesfashion.com ein Label namens Raey lanciert, das sowohl für Frauen als auch Männer minimalistische und zeitlose, aber keinesfalls langweilige Basics, angefangen von Sweatshirts, Shirt-Kleidern, Leggings bis hin zu Jumpsuits und Lederjacken, anbietet. Unser Lieblingsstück: der pinke Mantel. Die Kreativ Direktorin von Raey heißt Rachael Proud, hat vorher bei Topshop und Christopher Kane gearbeitet und gilt als eine der am besten angezogenen Frauen Londons.

Raey Spring Summer 2015
Raey Spring Summer 2015

FWSS – die norwegische Cousine von ACNE

Das Label Fall Winter Spring Summer (FWSS) wurde bereits 2012 auf dem skandinavischen Markt vorgestellt und findet nun auch in Deutschland immer mehr Fans. Dahinter steht die Designerin Nina Granerød, die ihren Abschluss an der Kaderschmiede Central Saint Martins College in London machte. Ihr Label ist jung, aber beeindruckend breit aufgestellt: So gibt es nicht nur tolle Kleider und Mäntel zu kaufen, sondern auch Allzweckwaffen wie Seidenblusen und Accessoires, angefangen von Kaschmir-Schals bis hin zu Sonnenbrillen. Online ist FWSS über den eigenen Onlineshop, The Corner oder Youheshe erhältlich.

Fall Winter Spring Summer Spring Summer 2015
Fall Winter Spring Summer Spring (FWSS) Summer 2015

Maison Kitsuné – mehr als nur hübsche T-Shirts

Diese T-Shirts oder Sweatshirts, auf denen „Je suis allée au Collège Kitsuné“ steht, habt ihr bestimmt schon einmal gesehen. Die Fans elektronischer Musik und Kunden des Pariser Concept Stores Colette wissen natürlich, dass es sich dabei um das Plattenlabel Kitsuné (Kitsune bedeutet auf Japanisch „Fuchs“) handelt. Inzwischen ist es zu einem vollständigen Modelabel, also einem „Maison Kitsuné“, gewachsen, das u.a. Taschen und Schuhe im Sortiment führt und zu dem erlesenen Marken-Portfolio von Net-A-Porter und Mytheresa zählt.

Maison Kitsune
Maison Kitsuné Spring Summer 2015

Fotos: Paul Bliss

Self-Portrait – supercoole Partykleider, die gar nicht so viel kosten

Neben Needle & Thread empfiehlt sich das britische Label Self-Portrait als neuer Party-Ausstatter. Der Designer heißt Han Chong und ist, wie Nina Granerød von FWSS (siehe oben), ein Absolvent des Central Saint Martins College. Angesichts seiner Spitzen-Kleider, Jumpsuits und Culottes bekommt man sofort Lust, sich in Schale zu werfen! Wer möchte, kann sein Lieblingsteil aus der Spring 2015 Collection auf der Website vorbestellen, allerdings sind manche Größen schon ausverkauft. Des Weiteren kann man versuchen, die Kleider von Self-Portrait bei Asos, Net-A-Porter oder Selfridges zu ergattern. Aber schnell: Die Dinger gehen echt weg wie heiße Semmeln!

Self-Portrait Spring Summer 2015
Self-Portrait Spring Summer 2015
Von Alexa

Ich liebe schreiben, bloggen und schöne Dinge zu entwerfen, also mache ich all das.

Als Journalistin habe ich für Magazine und Zeitungen wie Business Punk, Fräulein, Gala, FTD/how to spend it, Instyle, Lufthansa Magazin, Stern, Tagesspiegel, Vanity Fair und zitty gearbeitet. Meine Online-Erfahrungen habe ich u.a. Stylebook und styleproofed gesammelt. Mein Blog heißt Alexa Peng, mein Schmuck-Label vonhey. Ich komme aus dem Rheinland und bin in einem Dorf am Waldesrand aufgewachsen, wo nur einmal in der Stunde ein Bus fuhr. Da muss man sich was einfallen lassen, um sich nicht zu langweilen. Meine Tante hatte in der Stadt eine Boutique und einen Schrank voller Kleider, Schuhe und Taschen, mit denen wir Kinder verkleiden spielen durften. Wir haben Modenschauen im Hobbykeller veranstaltet und die ganze Nachbarschaft eingeladen. Dass ich mal was mit Mode machen würde, war also klar. Nach dem Abi habe ich an der AMD in Hamburg Mode-Journalismus studiert und später an der UdK in Berlin einen Master of Arts in Kulturjournalismus gemacht. In Zukunft will ich mein Label weiteraufbauen, die Welt sehen und gute Geschichten schreiben.

(Foto: Sandra Semburg)

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3 Antworten auf „Labelwatch: Raey, FWSS, Maison Kitsuné und Self-Portrait“

Nachdem ich Kitsuné als Label mit ihrem Artwork schon toll fand, war ich sehr gespannt auf die Kollektion. So wie es aussieht, werde ich nicht enttäuscht! Lässig und alltagstauglich – man kann also nicht klagen.
Letztens bin ich auch über ein tolles Label von zwei Schwestern gestoßen: Miuniku war auch im Halbfinale der H&M Design Awards 2014. Wer sich die Kollektion mal anschauen will, kann das gerne hier tun:

http://www.the-mrkt.de/farbenfreude-trifft-klare-linien-miuniku/

Liebste Grüße!

Maison Kitsuné ist mein persoenlicher Favorit! Ich laufe jeden Tag auf dem Weg zum Buero an einem Shop vorbei – mein Liebling im Moment: Die Shirts mit „EFFORT LESS FRENCH“ Druck! Super niedlich! ?

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Journelles ist das grösste unabhängige Mode-Blogazine in Deutschland und wurde 2012 von Jessie Weiß gegründet. Die 34-jährige Unternehmerin legte 2007 den Grundstein für die Modeblogosphäre mit dem Netz-Urgestein LesMads und arbeitet seither als Journalistin, Moderatorin und Kreativdirektorin.