Kolumne: Designer werden politisch – wichtiges Statement oder cleveres Marketing-Kalkül?

Mode ist mehr, als nur ein hübsches Outfit: Es geht um den Ausdruck der eigenen Identität und der Verkörperung von Werten. Ein atemberaubendes Kleid zu schneidern, ist schließlich auch für Designer keine wirkliche Herausforderung, erst die Botschaft dahinter macht es zu einem echten Statement-Piece. Die Kreativen nutzen ihre Kollektionen deshalb als Sprachrohr ihrer Überzeugungen und als (kritischen) Spiegel von Zeitgeist und Gesellschaft. Auch deshalb inszenierte Karl Lagerfeld auf der Pariser Fashion Week im September 2014 den legendären, feministischen Protestlauf seiner Models.

Doch wie politisch darf Mode sein? Diese Frage wird aktuell heiß diskutiert, nicht nur in Instagram-Kommentaren, sondern auch hier bei uns im Journelles Office. Unsere Meinung: Mode MUSS in diesen Tagen unbedingt politisch sein.

Diese Woche präsentierte etwa Lala Berlin auf der Kopenhagen Fashion Week die neue Fall 17 Kollektion – diesen Rahmen nutze Label-Chefin Leyla Piedayesh, um sich als erste deutsche Designerin öffentlich zum neuen US-Präsidenten Donald Trump zu äußern: Am Ende der Show hielt sie ein Schild mit der Aufschrift „I’m An Immigrant“ in die Höhe, um gegen die „Attacken auf die Menschenwürde zu protestieren“. „Es war eine impulsive, aber dennoch wohl durchdachte Aktion, die sich auch in meiner Fall Kollektion widerspiegelt. Think, Change and Revolution war ein Leitmotiv und dies ist das Resultat“, erklärt uns die gebürtige Iranerin, die von den neuen Einreiseregelungen übrigens auch persönlich betroffen ist, denn ihre für dieses Jahr geplante Reise nach Los Angeles fällt jetzt flach.

Leyla bekam tosenden Applaus für ihre Aktion, das Foto ging durch die Medien – mehr noch als die gezeigten Looks.

Und auch die Herbst Winter Kollektion 2017, die das dänische Brand Ganni am selben Tag zeigte, bekam durch das Motto „Love Society“ vor dem aktuellen Hintergrund gleich noch eine Extraportion Aufmerksamkeit. „Die Kollektion ist meine Form eines Beitrags zur Lage. Ich halte an dem Ideal einer liebenden, achtsamen Gesellschaft fest. Eine, die den Dialog sucht, uns auffordert zusammenzustehen und aufeinander Acht zu geben. Mit Liebe gibt es immer Hoffnung“, so das Statement von Creative Director Ditte Reffstrup.

Es steht an dieser Stelle natürlich außer Frage, dass man die Augen vor der Realität auf gar keinen Fall verschließen darf und dass man Reminder wie diesen gar nicht oft und laut genug in die Welt hinaus schreien kann. Und doch gibt es Stimmen, die die wahren Beweggründe aller Designer, die sich zurzeit politisches Engagement auf die Fahnen (und Schilder) schreiben, kritisch hinterfragen. Geht es hier tatsächlich darum, zu rebellieren und wachzurütteln? Oder steckt dahinter am Ende (auch) eine schlau inszenierte, clever kalkulierte Marketingmaßnahme? Nach dem Motto: Mit einem „Anti-Trump“-Signal kann man nur positive Schlagzeilen machen?

Foto: Kowa-Berlin

Dieses Gefühl hatte übrigens auch der eine oder andere Besucher der Graduate Show der Akademie Mode und Design in Berlin am vergangenen Wochenende. Als das erste Model der Nachwuchsdesignerin Sarah Drosdziok mit einem politisch motivierten Plakat auf den Runway trat, war den meisten bereits klar, dass sie mit ihrer Kollektion „Be the Change“ am Ende sehr wahrscheinlich zur Siegerin gekürt werden würde.

Nein, man kann die aktuellen Geschehnisse in den USA gar nicht oft genug thematisieren. Und auch, wenn es sicher aufmerksamkeitssteigernd sein mag, es ist eben auch verdammt wichtig, eine kritische Haltung immer und immer wieder zu kommunizieren und den breiten Zugang zur Öffentlichkeit zu nutzen, die ein Modelabel oder Designer hat.

Während viele die Herbst Winter 17/18 Kollektion, die das umstrittene und gleichermaßen gehypte Label Vetements während der Haute Couture Woche in Paris zeigte, erschrocken mit „diese Schmuddel-Looks sind eine Frechheit“ abtaten, hatten genau diese auch eine sehr tiefgründige Botschaft: Chefdesigner Demna Gvasalia wollte nämlich ein Abbild unserer oberflächlichen und fragwürdigen Gesellschaft kreieren und arbeitete dafür bewusst mit Stereotypen von Punk bis Pelzträgerin, Hooligan bis Homeless, Broker bis Bauarbeiter…

Fotos: via Vogue.com

Die Vogue, Business of Fashion und Man Repeller feierten die Präsentation für ihre „hochpolitische Aussage“ und das „Statement about diversity and identity“. Anderen waren skeptisch, schließlich könnte dieses Konzept genau so gut ein weiterer PR-Gag eines aufmerksamkeitsgierigen Labels sein – für den sich die Kreativen Backstage feiern, weil sie uns alle (mal wieder) reingelegt haben. Grundsätzlich ist es jedenfalls ein extrem schmaler Grat zwischen Integrität und Eigennutz – aber am Ende ist es doch fast zweitrangig, solange die Botschaft stimmt.

„Anstand ist unsere einzige, echte Währung!“

Die französische Designerin Sophie Theallet erklärt, warum sie die Zusammenarbeit mit Melania Trump verweigert

Diese grundlegende Diskussion um Mode als Politikum wurde ja vor einigen Wochen überhaupt erst erneut angestoßen, als sich die ersten Designer weigerten, Melania Trump als neue First Lady auszustatten. Während ihre Vorgängerin Michelle Obama übergroße Fashion-Fußstapfen als Designer’s Darling hinterlässt – sie wechselte leidenschaftlich zwischen amerikanischen und internationalen Labels, Newcomern wie Jason Wu und Traditionshäusern wie Gucci oder Versace – verweigern Designer wie Tom Ford, Marc Jacobs oder Derek Lam der neuen First Lady jegliche Unterstützung.

Auch die französische Designerin Sophie Theallet, die auch Michelle Obama während ihrer Amtszeit regelmäßig ausstattete, erklärte in einem offenen Brief auf Instagram, dass sie „die Äußerungen zu Rassismus, Sexismus und Fremdenfeindlichkeit“ aus der Trump-Regierung in keinster Weise mit ihren Werten vereinen kann – und rief ihre Kollegen dazu auf, ebenfalls jede Zusammenarbeit abzulehnen. „Anstand ist unsere einzige, echte Währung.“

Carolina Herrera und Tommy Hilfiger sehen das offenbar etwas anders, vermutlich auch im Hinblick auf die herkömmliche Währung Geld. Die Flotus (die sich aufgrund des irrsinnigen Trump-Imperiums theoretisch ja sowieso alle Kleider selbst kaufen könnte) auszustatten, schafft schließlich Aufmerksamkeit und fleißig Umsatz. „Melania ist eine sehr schöne Frau, jeder Designer sollte stolz sein, sie einkleiden zu dürfen. Ich finde nicht, dass man an dieser Stelle politisch werden sollte“, erklärte Hilfiger gegenüber WWD.

Eine höchst bedenkliche Aussage, schließlich sagt sie im Grunde aus, dass der Designer jeden ausstattet, der schön ist. Egal ob Terrorist, Rassist oder Wohltäter. Zu seinem Wort stand der Designer dann am Ende aber doch nicht – schlauem PR-Berater oder später Einsicht sei Dank.

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A photo posted by sophie theallet (@sophietheallet) on

An incredible moment in American history — President Donald J. Trump taking the oath of office.

A photo posted by The White House (@whitehouse) on

Am Ende kam das himmelblaue Kaschmir-Ensemble, das Melania bei der Amtseinführung ihres Mannes trug, jedenfalls von Ralph Lauren, der sich mit seiner politischen Meinung grundsätzlich bedeckt hält und seit Jahren First Ladies ausstattet, unabhängig, welcher Partei ihre Gatten angehören. „Die Amtseinführung ist ein Moment, in dem die Vereinigten Staaten von Amerika sich der Welt von der besten Seite präsentieren müssen. Es war uns wichtig, die Tradition eines Iconic Styles aufrechtzuerhalten“, so das Statement eines Sprechers aus dem Hause Lauren. Hier wird offensichtlich ziemlich problemlos zwischen Finanzen und Feingefühl unterschieden.

Weil das Label die Zusammenarbeit nicht boykottierte, wird es nun übrigens selbst boykottiert, unter Hashtags wie #boycottralphlauren findet man auf Twitter und Instagram unzählige Aufrufe dazu.

Wie man seine politische Haltung der Öffentlichkeit mitteilt, bleibt am Ende jedem selbst überlassen. Hauptsache ist doch, dass man es tut. Auch wenn es ein ziemlicher Drahtseilakt sein kann, wie vor kurzem auch Olivia Wilde feststellen musste. Die Schauspielerin, die sich bereits während des Wahlkampfes für Hillary Clinton stark gemacht hat, ließ sich einen neuen Haarschnitt verpassen, um sich noch etwas deutlicher vom Look und der neuen First Lady selbst zu distanzieren: #nomoremelaniahair schrieb sie unter ihren Instagram-Post, den viele ihrer Follower als albern empfanden.

Meine Meinung: Es gibt kein „Falsch“, wenn mit einer Aktion die richtige Absicht verfolgt wird. Denn dann heiligt ein ehrenwerter Zweck sogar das fragwürdigste Mittel. Im Moment muss nun mal jedem Menschen klar gemacht werden – und sei es durch noch so banale Schilder oder Tweets – dass hier etwas ganz gewaltig schief läuft. Und so schnell wie möglich geändert werden muss.

Instagram/harryjoshhair

Was denkt ihr über die aktuell sehr präsenten politischen Statements auf Runways? Findet ihr es richtig, dass Designer der amtierenden First Lady Melania Trump die Ausstattung verweigern? 

Wir sind sehr gespannt auf eure Meinungen!

Foto Header: Lala Berlin

Kommentare

  1. SvenJA sagte am

    Ich hatte gehofft, dass ihr das Thema aufgreift, vielen Dank! Grds finde ich, dass Mode auch dazu da ist, politische Statements abzugeben, ja. Aber im Fall von Lala erscheint mir das eher als PR-Maßnahme – warum sie sich in Kopenhagen mit dem Schild auf die Bühne stellt, erschließt sich mir nicht. Gegen Trump zu protestieren befürworte ich, aber der Bezug zu DK? In meinen Augen war die Aktion undurchdacht und ist damit als fishing for compliments einzustufen.

  2. Sehe ich genau so. Natürlich steckt hinter solchen Aktionen oft ein gewisses wirtschaftliches Kalkül und jeder Designer freut sich, wenn er dadurch zum Gesprächsstoff wird und am Ende gar das eine oder andere Teil mehr verkauft.
    Allerdings finde ich es trotzdem wichtig, denn solche Labels haben eine gewisse Prominenz und Reichweite, außerdem zusätzlich eine Vorbildfunktion und genau deshalb ist es wichtig, dass sie ihre Stimme nutzen um auf die politischen Missstände hinzuweisen, bis es wirklich jeden erreicht hat.
    Für ein ebenso wichtiges Statement halte ich übrigens die Weigerung der Designer, Melania Trump einzukleiden. Denn auch wenn ich die Dame für weltpolitisch weitgehend unerfahren halte und der Meinung bin, dass sie doch mehr aus Versehen in diese Rolle als First Lady geraten ist, glaube ich auch, dass selbst trotz allem für so viele Dinge steht, die verachtenswürdig sind und gegen die es sich zu wehren gilt. Nicht zuletzt, weil die Dame ein völlig veraltetes Frauenbild propagiert indem sie strahlend an der Seite ihres Frauenverachtenden Mannes steht.

  3. Eine Aussage verstehe ich nicht, warum fällt die Reise von La La Berlin’s L.P. flach? Sie hat sicherlich seit jahrzehneten die deutsche Staatbürgerschaft. Soweit ich weiss hat Trump noch nichts gegen Deutsche…Mir fällt auf, dass viele nun nach ihren Wurzeln graben, was toll ist! Weniger toll ist diese für PR auszuschlachten, wie Leyla. Die wenigsten die bei Journelles kommentieren oder sich auf der Fashion Week tünmeln, wissen was es bedeutet nicht zu EU zu gehören und kennen die damit verbundenen Restriktionen nicht. Als jemand der mit ausländischen Studentin arbeitet, die wirklich betroffen sind (Brexit, Ukraine Konflikt, USA Horror) finde ich die La La Berlin aktion nur peinlich aus den oben genannten Gründen: Leyla P. kann nach LA wenn sie will!

  4. Super, dass Ihr das hier aufgreift! Und ich finde es verdammt gut, wenn manche Designer Melania nicht ausstatten möchten und dazu stehen. Hier bei Journelles nehmt Ihr doch auch keine Kooperation an, die Ihr nicht mit Eurem Gewissen oder Euren persönlichen Moralvorstellungen vereinbaren könnt oder? Jessi schrieb sowas mal glaube ich und das finde ich gut und sehr, sehr wichtig. Natürlich kann man sich (und seine Vorstellungen gleich mit) für Geld verkaufen. Das kann jeder machen, wie er mag. Aber wenn Leute das nicht tun, finde ich das ganz großartig. So einfach ist es natürlich nicht immer, aber ich bezweifle sehr, dass einer der Designer, die sich verweigern, auf das Geld angewiesen wäre. Bei diesem Thema schlägt neben meinem Modeherz mein Sozialarbeiterinnenherz. Ich bin für jeden Menschen auf dieser Welt dankbar, der im Kleinen oder im Großen ein Zeichen gegen Trump setzt. Weil´s so verdammt wichtig ist.

  5. @ARDA
    Leyla ist Deutsch-Iranerin, als solche hat sie also zwei Staatsbürgerschaften. Ihre iranische Staatsbürgerschaft kann sie nicht ablegen, da der Iran seine Bürger grundsätzlich nicht aus der Staatsbügerschaft entlässt. Selbst wenn sie ihren Pass wegwirft, sie bleibt Iranerin. Sie kann, sollten die Regeln für Doppelstaatsbürger nicht gelockert werden, nicht in die USA einreisen.

  6. Kristiane sagte am

    Die kritische Haltung, die hier von den Designern eingefordert bin, vermisse ich an einem Ort wie diesem. Sowohl in den Artikeln, als auch aus ethischer Sicht in der Auswahl der präsentierten Marken und Unternehmen.
    Eine Diskussion dazu hätte ich persönlich interessanter gefunden 😉

    (Anmerkung: Die politische Situation in Dänemark ist mmn durchaus Grund genug, um sich vor Ort kritisch zu positionieren. Über 20% für eine rechtspopulistische Partei als Resultat der Parlamentswahlen? Leider sind ähnliche Ergebnisse hierzulande ja scheinbar kaum Grund für großen, lauten Gegenprotest.)

  7. @Alina. Aber genau diese Regelung wurde für Doppelstaatler doch gelockert. Bei der Einreise in die USA gilt der Pass, den man zeigt. Wer neben dem z.B. iranischen Pass einen deutschen Pass besitzt, reist als deutscher Staatsbürger ein. Ist u. a auf der Seite der amerikanischen Botschaft nachzulesen https://de.usembassy.gov/de/dringende-mitteilung-fuer-visa-antragsteller-doppelstaater/
    Vielleicht bringt Leyla mit ihrer Reiseabsage eher ihre Protesthaltung zum Ausdruck – als Solidaritätsbekundung.

  8. Diesen Artikel finde ich sehr wichtig, er ist differenziert und gut geschrieben, Anna-Lena.

    Das wichtigste Fundament gesellschaftlicher Evolution ist, besonders in Zeiten wie diesen, das Recht auf freie Meinungsäußerung und die Offenheit für friedliche, konstruktive Diskussionen. Nur so kann man als Individuum und als Gesellschaft lernen, nach dem Guten und Wahren streben und über sich hinauswachsen.
    Natuerlich duerfen und sollen Stimmen aus der Kunst und aus der Wirtschaft Stellung beziehen und signalisieren, fuer was sie enstehen. Sie muessen sich dann aber auch der Evaluation dieser Aussagen und konstruktiver Kritik stellen und offen bleiben fuer Diskussionen. Besonders, wenn Kunst und Kommerz so eng miteinander verwoben sind wie in der Modebranche, ist der Gedanke nicht abwegig, dass viel Marketingkalkuel hinter solchen Aussagen steckt (wie ich bei TIJW gestern beschrieben habe), speziell wenn die weltverbesserische Ideologie sich nur oberflaechig auf die Fahnen geschrieben wird, sich aber nicht in Corporate Social Responsibility, Nachhaltigkeit und fairen Produktionsbedingungen abzeichnet, wirkt es ein wenig hypocritical (eine Gesellschaft der Liebe und Achtsamkeit zu propagieren, aber nicht auf einen kleinen Teil der Marge verzichten zu wollen, um diesem Ziel wirklich entgegenzustreben ist schon ein bisschen ulkig)

    Ehrlichkeit und eine offene, respektvolle Diskussionskultur sind so, so wichtig.
    An dieser Stelle muss ich leider auch kritisieren, dass einer eurer neuen Admins schon des oefteren ihre Diskussionsbeitraege unter Artikeln im nachhinein editiert oder sogar geloescht hat, so dass der Gespraechsverlauf nicht mehr nachvollziehbar war oder verfaelscht wurde (U.a. auch unter dem Luxustaschenartikel vom 1. Februar, der jetzt nur noch ueber die Archive auffindbar ist.).
    Ehrlich jetzt, Maedels, sowas kann man nicht bringen und das passt auch ueberhaupt nicht zu Jessies Stil.
    Waehrend ich Journelles nie als ueberaus konsumkritisch, progressiv oder politisch empfunden habe, war Jessies Marke, genau wie sie selbst, doch immer authentisch, ehrlich und offen fuer Diskussionen.
    Diese Art von Faktenbeschoenigung und Imagekontrolle kann nur nach hinten losgehen.
    Wenn man sich nicht gut ausdrueckt, muss man dazu stehen, daraus lernen. Kroenchen richten und weiter gehts, alles andere ist albern und sieht besonders neben tollen, kritischen Artikeln wie diesem hier echt nicht gut aus.

  9. Danke, dass hier Politik endlich mal thematisiert wird! Ich hatte letztes Jahr im Sommer schon diesbezüglich meinen Unmut über den Mangel an weltpolitischen Themen und die starre Fokussierung auf Mode/Nabelbetrachtung etc. Schön, dass dieser Kurs thematisch etwas aufgelockert wurde. Und: toll geschrieben!

  10. Ich bin in erster Linie immer noch Politikwissenschaftlerin und Amerikanistin. Amerika gehört auch immer schon zu meinem Themenspektrum im Modeblog. Das betreibe ich so seit 3 Jahren. 3 Jahre, in denen Leserinnen oft befremdet waren. Weil ich doch „nur“ Modebloggerin bin. Eine sehr enge Sichtweise, denke ich.
    Vivienne Westwood war immer schon politisch. Ob das Marketing ist? Mag sein. Na und? LG Sabina

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