„Love x Style x Life“: Interview mit Garance Doré über ihr Bestseller-Buch, die Zukunft des Modebloggens – und ihr Hochzeitskleid!

Garance Dore: "Love x Style x Life" (11)

Ein Interview mit der Illustratorin, Fotografin und Modebloggerin Garance Doré im Vorfeld ihres Book Signings bei The Corner Berlin? Easy, mach‘ ich! Zu diesem Zeitpunkt ahnte ich nicht, dass ich mit glühenden Wangen und schweißnassen Händen vor ihr stehen würde, voller Selbstzweifel, ob sie mich nett und meine Fragen interessant finden würde.

Ihr Buch „Love x Style x Life“ (aktuell auf Platz 8 der New York Times Beststeller Liste) fing ich am Vorabend an zu lesen, gegen Mitternacht fragte der Mann neben mir, wann ich endlich das Licht ausmache. Da war ich nach „Meine Style Bascis“, „So sieht man auf Fotos besser aus“, oder “ Die Geschichte meines Lebens Körpers“ gerade bei den „100 Liebeslektionen“ angekommen, einem Kapitel, in dem Garance über ihre Ex-Freunde und Sex schreibt.

Am nächsten Morgen saß ich um 8 Uhr senkrecht im Bett: Was um Himmelswillen will ich die Mutter aller Modeblogger eigentlich fragen? Wohl nicht, was ihre Wardrobe Staples sind, denn das steht 1. im Buch, ist 2. langweilig und 3. oberflächlich. Immerhin kündigt die 40-Jährige auf dem Buchrücken an, nicht nur darüber zu schreiben, wie man eine Jeansjacke trägt, sondern auch: „Wie liebt man jemanden.“

Meint sie damit ihren Ex Scott Schuman aka The Sartorialist oder ihren Verlobten Chris Norton? Ach du dickes Ei! Also setzte ich mich mit einer Tasse Kaffee an den Schreibtisch und machte zwei Stunden Hausaufgaben. Das Ergebnis: 20 Fragen, die ich Garance stellen wollte, ohne mich dabei wie ein Fan Girl zu fühlen.

Das Interview fand in der Privatwohnung von Emmanuel de Bayser, einem der beiden Inhaber von The Corner Berlin, statt. Ein Traum für jeden Interior-Fan und auch Garance schoß erst mal jede Menge Fotos, nachdem sie mich kühl begrüßt hatte und keine Anstalten machte, pünktlich mit dem Interview zu beginnen.

Wie das Gespräch gelaufen ist, lest ihr hier!

Hi Garance, wie schön, dass …

Wie lange dauert das Interview?

Sorry? Ach so, 20 Minuten!

Ok. Sollen wir uns doch nicht lieber auf das Sofa setzen? Das ist bequemer. Komm‘ wir ziehen die Schuhe aus und nehmen uns eine Tasse Tee mit.

(Wir ziehen um, Garance holt sich einen Tee und ein Glas Wasser. Ich habe ein Loch in der Socke.)

Das erste, was mir an deinem Buch aufgefallen ist: Es ist ziemlich schwer und riecht wie ein richtiges Buch! Warum wolltest du unbedingt ein Buch veröffentlichen, zumal du deine Karriere online gemacht hast?

Ich wollte, dass die Leute die ganze Message verstehen – und nicht nur immer ein Häppchen bekommen, so wie auf meinem Blog. Auf Garance Doré sieht man an dem einen Tag ein Portrait, an einem anderen liest man über meine Gedanken und Träumereien. In einem Buch möchte ich alles in einem zeigen.

Bis das Konzept für das Buch fertig war, hat es allerdings ziemlich lange dauert, weil ich auf meinem Blog über so viele Themen schreibe. Die richtige Balance zu finden war schwer.

Auf Refinery29 habe ich gelesen, dass es fünf Jahre gedauert haben soll, bis das Buch fertig war.

Warte, da muss ich nachrechnen… Mein Blog gibt es seit zehn Jahren und ich bekam ziemlich bald das erste Angebot ein Buch zumachen. Anfangs habe ich die Anfragen alle abgesagt. Als ich dann irgendwann doch einen Vertrag unterschrieben hatte, fiel mir auf, dass ich gar keine gute Idee für ein Buch habe. Also habe ich das Projekt wieder abgesagt, weil ich kein Buch machen wollte, nur weil ich die Gelegenheit dazu habe.

In dem Vorwort hast du geschrieben, dass du ein Buch mit Bedeutung machen wolltest. Bist du mit dem Ergebnis happy?

Ja, sehr! Es ist genau so, wie ich es mir vorgestellt habe. Zumal ich so viel gutes Feedback bekomme. Gestern lief ich durch Paris und wurde von Menschen angesprochen, die das Buch gelesen haben und sich bei mir bedanken wollten. Eine Frau erzählte mir, dass ihre Tochter im Krankenhaus lag und mein Buch das einzige Highlight gewesen sei, was sie aufheitern konnte. Das ist schon ziemlich überwältigend!

Dein Buch steht nach den Werken von Kate Hudson und Khloe Kardashian in den Top 10 der New York Times Bestsellerliste und wird bald auch auf Russisch und Chinesisch übersetzt. War dir bewusst, dass du Fans auf der ganzen Welt hast?

Wenn man eine Website hat, kann man ja sehen woher die Leser kommen. Aber dass mein Buch in so viele Sprachen übersetzt wird?! Wahnsinn! Dabei habe ich mir nie Gedanken gemacht, ob sich das Buch gut verkaufen wird der nicht. Ich wollte nur etwas machen, auf das ich stolz sein kann. Ein Buch ist nichts kommerzielles, man sollte so ein Projekt nie des Geldes wegen machen.

Auf dem deutschen Titel wirst du als „Die Fashion-Sensation aus Paris und New York“ angekündigt. Wie fühlt man sich denn so als Sensation?

Also, ich wache morgens nicht auf und denke: „Ich bin eine Fashion-Sensation!!!“ Aber ich weiß, was sie meinen. Als ich anfing, gab es von uns Bloggern nur eine Handvoll. Es ist eine Sensation in dem Sinne, weil wir die Sichtweise auf das Internet und die Mode verändert haben. Durch meine Arbeit habe ich etwas verändert. Allerdings habe ich damals das Ausmaß noch gar nicht gesehen. Ich habe einfach das gemacht, worauf ich Lust hatte. Dass wir – also die erste Generation der Modeblogger – die Branche damit grundlegend verändern werden, hat damals keiner von uns geahnt. Die meisten Türen blieben uns verschlossen und es war alles andere als glamourös. Wir verdienten nicht viel Geld und bekamen auch keine Geschenke. In diesem Sinne waren die Anfänge und das, was wir aus den Modeblogs gemacht haben, eine Sensation.

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Du hast 2006 angefangen. Damals haben die Print-Journalisten über Blogger gelästert, sie als Amateure belächelt und viele Designer haben euch den Zutritt zu den Shows verwehrt. Hat dir das wehgetan oder war es dir egal, weil du weiter dein Ding machen wolltest?

Mein Glück ist es, dass ich nicht besonders schüchtern oder scheu bin. Heute kenne ich alle und jeden in der Modebranche, aber damals war ich ein Nobody und konnte machen, was ich wollte. Mir war egal, was die Leute dachten. Dass ist mir übrigens bis heute wurscht.

Ich war wirklich überrascht, dass dein Buch so persönlich ist. Ich habe nach dem Abendessen angefangen zu lesen und um Mitternacht habe ich immer noch darin geschmökert. Ich fühlte mich an so vielen Stellen verstanden, zum Beispiel, wenn du über dein Gewicht schreibst und den Druck in dieser Branche dünn zu sein. Glaubst du, dass deine Ehrlichkeit dein Erfolgsgeheimnis ist?

Ehrlichkeit ist mir wichtig, denn so können sich die Leser mit mir identifizieren. Die Frage ist, ob ich trotz meines Erfolges und all den tollen Dingen um mich herum weiterhin authentisch bleibe? Verliere ich mich selbst, wenn ich an die schönsten Orte der Welt reise? Nein. Manchmal habe ich mich dabei erwischt, wie ich die Sachen runterspielen wollte, aber so ist jetzt mein Leben. Ich bin nicht mehr die junge Studentin, die dauernd pleite ist. Jetzt bin ich eine Frau im Alter von 40 und für mich ist es normal nur für eine Nacht nach Berlin zu fliegen, um mein neues Buch vorzustellen. Aber so etwas erlebt das Mädchen von nebenan natürlich nicht. Manche Leser werden deshalb richtig sauer und schreiben unter ein Foto mit einem teuren Paar Schuhe Kommentare wie „Wer soll sich die denn leisten können???“ oder Die Schuhe hat sie doch bestimmt nicht selber gekauft, sondern geschenkt bekommen!!!“ Ich will nicht lügen oder mich verstecken.

Wegen all dieser Vorzüge, die du gerade genannt hast – Reisen, Schuhe – träumen viele junge Frauen und Männer davon Modeblogger zu werden. Glaubst du, dass eine Karriere wie deine heute überhaupt noch möglich ist? Oder ist der Markt längst übersättigt?

Auf Instagram tauchen jeden Tag neue Leute auf, die unglaublich viele Follower haben. Die Millennials kommunizieren ganz anders miteinander und genau da setzt meine Arbeit für Marken an. Ich denke, dass der Markt noch lange nicht übersättigt ist, aber dass sich die Zielgruppen immer mehr aufteilen. Berühmtsein ist relativ. Du kannst sowohl nur für 10.000 Leute als auch zwei Millionen Leute ein Star sein, aber wenn man sich die ganze Welt anschaut, dann sind zwei Millionen gar nicht so viel. In Paris oder New York bist du ein Nobody, in anderen Städten rasten die Menschen wegen dir aus. Es sei denn, du bist Kim Kardashian und wirklich jeder kennt dich. Keine Ahnung wie sich das entwickelt, aber die Marken verteilen ihre Budgets heute anders und investieren nicht mehr nur in eine große TV-Kampagne, sondern wollen die Leute auf vielen verschiedenen Kanälen ansprechen.

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Es geht immer um „The Next Big Thing“. Jetzt sind alle verrückt nach Snapchat. Wo siehst du dich in Zukunft?

Das Buch ist zu einem guten Zeitpunkt erschienen. Ich konnte so eine gesunde Distanz zu mir und der Branche herstellen. Ich werde mich ganz sicher nicht an einer Art „Rat Race“ beteiligen, in dem es immer nur darum geht, die neueste Handtasche über der Schulter zu tragen oder möglichst lukrative Deals einzutüten. Ich möchte auf meinem Blog etwas mit Bedeutung machen und den Leuten ein digitales Zuhause bieten. Ich arbeite gerade stark an meiner Message und wie ich wieder mehr mit meiner Community zusammenrücken kann. Wir organisieren Events und treffen uns im wahren Leben. Bei meinen Book Signings habe ich so viel gelernt. Man kann nicht nur über Social Media mit den Leuten in Kontakt stehen. Das ist nur ein Tool von vielen. Ich bin ein kreativer Mensch und sehr sensibel. Es darf nicht nur um Follower und Page Views gehen, auch wenn ich in Interviews danach immer wieder gefragt werde. Ich checke diese Zahlen nie. Ich weiß es einfach nicht! Was mich viel mehr interessiert: Wie man Menschen wirklich berührt.

Mein Lieblingskapitel in deinem Buch ist das über Liebe. Und deins?

Das über Eleganz, denn ich habe viel gelacht, als ich es geschrieben haben. Das Kapitel über Karriere bedeutet mir auch viel. Jeder kennt das Gefühl, wenn man sich verloren fühlt und nicht weiß, wie es weitergehen soll. Meine Leser lieben dieses Kapitel. Ich stelle in dem Buch viele starke und schöne Frauen vor, die tolle Klamotten und perfekte Körper haben und darüberhinaus erfolgreich sind. In unserer Branche ist es ziemlich rar, wenn jemand offen darüber spricht, wie schwierig es ist, sich selbst zu finden.

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Du schreibst, dass du in dem Buch herausfinden wolltest, was eine Frau wirklich schön macht. Wie lautet deine Antwort?

Es gibt ein paar Ansätze, aber Schönheit entwickelt sich ständig. Natürlich kommt Schönheit von innen, deshalb gehen wir in dem Buch von Stil zu Leben und dann zur Liebe über. Ich sehe mich aber nicht als Ratgeberin, sondern eher als jemand, der die Menschen an die Hand nimmt und zeigt, wie es bei mir war. Deshalb endet das Buch mit dem Thema „Liebe“, denn wenn wir uns in jemanden verlieben, finden wir uns in ihm wieder. In meinem nächsten Buch will ich auf dieses Thema vielleicht noch genauer eingehen und über innere Schönheit und Gesundheit schreiben.

Du bist mit dem Jazz-Musiker Chris Norton verlobt. Wie wir alle wissen warst du vorher lange mit Scott Schuman aka The Sartorialist liiert. Bei dem Kapitel „Liebe“ ist er sicher hellhörig geworden. Hat er dein Buch gelesen?

Ja, ich glaube schon, dass er ein paar Seiten gelesen hat. Aber es ist komisch, wenn man das Buch der Ex-Freundin liest, oder? Wir haben darüber gesprochen. Er fand es toll, hat er zumindest gesagt. Aber er ist ein sehr höflicher Mensch. (lacht)

Was sind deine Pläne für den Sommer – und hattest du schon Zeit über dein Hochzeitskleid nachzudenken?

Für den Sommer habe ich noch keine Pläne, was toll ist! Ich würde gerne mal wieder nach Italien fahren, ich war so lange nicht dort. Über mein Hochzeitskleid habe ich noch gar nicht nachgedacht, ich hatte einfach keine Zeit dazu. Warst du schon mal verlobt?

Ja, ich war sogar schon mal verheiratet!

Wirklich? Und bist du nach dem Antrag total ausgeflippt?

Nee… Du?

Nach dem Antrag war ich überglücklich und wollte diesen Mann sofort heiraten, aber kurz danach bin ich in ein Loch gefallen, angesichts der vielen Vorbereitungen, die man für eine Hochzeit treffen muss. Jetzt haben wir eine ungefähre Idee davon, wie die Zeremonie und Party aussehen sollen. Bloß nicht zu konform, da sind wir beide nicht der Typ für.

Hauptsache man macht sich nicht zu viel Stress. Meinst du, du mutierst kurz vorher trotzdem zu einer „Bridezilla“?

Nein, wir wünschen uns eine kleine Trauung mit Freunden und Familie und danach feiern wir eine große Party in New York!

Das klingt perfekt. Alles Gute für dich, liebe Garance!

Mehr Bilder seht ihr in der Galerie:

Garance Dore:

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Garance Doré: "Love x Style x Life" (Mosaik Verlag)
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Garance Doré: "Love x Style x Life" (Mosaik Verlag)
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Garance Doré: "Love x Style x Life" (Mosaik Verlag)
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Garance Doré: "Love x Style x Life" (Mosaik Verlag)
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Garance Doré: "Love x Style x Life" (Mosaik Verlag)
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Garance Doré: "Love x Style x Life" (Mosaik Verlag)
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Garance Doré: "Love x Style x Life" (Mosaik Verlag)
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Garance Doré: "Love x Style x Life" (Mosaik Verlag)
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Garance Doré: "Love x Style x Life" (Mosaik Verlag)

Auch mal anschauen: Garance liest selbst aus ihrem Buch vor!

(Fotos: Garance Doré Studio, Erik Melvin, Scott Schuman)

Kommentare

  1. alexa@vonheyden.deannalisa.blank@googlemail.com

    Tolle Frau, aber wirklich sympathisch kommt sie in diesem Interview nicht rüber, finde ich.

    • alexa@vonheyden.dend9681@yahoo.de

      Hab ich auch gedacht. Sie wirkt schon sehr erfolgsorientiert und kalkulierend. Was ja völlig ok ist, aber nicht ganz zu der von ihr ansonsten kolportierten Lässigkeit passt.
      All ihren tollen Erlebnissen / Begegnungen / Klamotten zum Trotz: Tauschen möchte ich mit ihr nicht.

    • alexa@vonheyden.dealexa@vonheyden.de

      Sie war am Anfang reserviert und wollte genau wissen, was passiert. Je mehr wir gequatscht haben, desto netter und lustiger wurde sie. Ich denke, dass ist ganz normal. Vielleicht ist meine Übersetzung so, dass man ihr Timbre nicht 100% erkennt. Eine Französin, die Englisch spricht, ins Deutsche zu übersetzen fand ich ganz schön schwer 🙂

      • alexa@vonheyden.delena.clemens@gmail.com

        Pardon, Alexa, ich war fest im Glauben, Jessie hätte den Artikel verfasst und da fand ich die Formulierung angesichts ihrer doch noch frischen Hochzeit, die wir hier alle so freudig mitgefeiert haben, missverständlich.
        Stattdessen hätte ich mal gründlicher lesen sollen, das tut mir leid!
        Mit der Bitte um Entschuldigung,
        Lena

        • alexa@vonheyden.dethatsyourpoison@gmail.com
          Michelle sagte am

          Ich dachte auch Jessie hätte den Artikel gelesen 😀 Passiert mir hier ganz oft. Ich weiß auch nicht, wieso.

          Ich fand das Interview sehr interessant, aber Garance wirkte auf mich noch nie SO unsympathisch. Das habe ich aber irgendwie schon erwartet. Irgendwas ist (meiner Ansicht nach) nicht ganz rund an dem Garance Doré Phänomen. Aber ist ja auch egal 😀

          Schönes Interview! 🙂 Ich hätte sie auch gern mal live erlebt.

  2. alexa@vonheyden.desalon-stories@gmx.de

    Ein sehr spannendes Interview – und Alexa, Du hast prima Fragen gestellt 😉 Alles gut und nicht null acht fuffzehn.

    Ich habe mir das Buch letzte Woche auch gekauft und finde es großartig. An dieser Stelle muss ich gestehen, dass ich Garance Dorés Blog bisher nicht groß verfolgt und sie nie im TV oder so gesehen habe. Dass sie im Interview unsympathisch rüberkommt – mhmm… ?! Obwohl ich nicht finde, dass sie so karrieregeil wirkt wie manch andere. Schön auch, dass sie nicht so viel Wert auf Reichweite legt, aber das kann man ja auch leicht sagen, wenn man zu den Top Ten der Welt gehört.

    Alles im allem: Mir ging es so wie Di, Alexa. Habe das Buch innerhalb von 24 Stunden durchgehabt und finde sowohl den Aufbau als auch die Gedanken und Tipps und ehrlichen Geschichten spannend. Und ja, ich kenne die Autorin nur von Fotos, aber ich finde sie hat viel Klasse und Grandezza – ist so unglaublich französisch und authentisch und nicht so „gewollt“ wie manch andere Bloggerin, die einen auf französische Grandezza macht, hihi.

    Also, Fazit: tolles Interview, tolles Buch.

    Liebe Grüße aus FFM
    Anna

  3. alexa@vonheyden.delena.diehl@t-online.de

    Ich war nicht überzeugt von dem Buch bisher, aber ich glaube, jetzt lese ich es doch mal. Ich habe ihren Blog nie verfolgt, stand ihr eher „neutral“ gegenüber. Durch Zufall kam ich dann aber mal zu ihren Blogeinträgen über ihre Beziehung zu Chris… ich war ganz wild drauf, wenn ein neuer Teil von den ingesamt vier online kam. Seit dem finde ich sie super sympathisch. Tolles Interview 🙂

  4. alexa@vonheyden.decarbon.made@web.de

    Ich muss ehrlich sagen, ich folge ihrem Blog nur sporadisch (da sind mir inzwischen einfach zu viele Leute) – aber immer, wenn Garance selber schreibt, ist es richtig gut. Sie ist ehrlich, auch zu ihren „Ungunsten“ ehrlich. Finde ich richtig toll. Ihre Artikel haben mich oft schon zum richtig laut lachen und nachdenken gebracht. Passiert nicht oft!

  5. alexa@vonheyden.demadhavi@kaerlighed.de

    Ich liebe Garance. Ich finde, sie kommt im Interview authentisch und ehrlich rüber. Tolles Interview, Alexa!

  6. alexa@vonheyden.deeva@naekta.com

    Toller Artikel! Super geschrieben, Alexa. (Zugegeben war ich auch kurz verwirrt, wegen der Heiratsfrage 😉 )
    Ich hab das Buch schon seit einiger Zeit auf meiner Wishlist, aber jetzt kaufe ich es sofort….

  7. alexa@vonheyden.dehapp.katharina@yahoo.de
    Katharina sagte am

    Ich hab auch schon diverse Hochkarätig interviewt. Und auch nach dem 30. Mal war die Angst, unspannende Fragen (und die daraus resultierende Superdupervorbereitung) nicht weg. Also vollstes Verständnis und gerade deshalb auch ein dickes Kompliment an Dich: wunderbare Fragen und interessante Gesprächsführung!!! Dore scheint auch eine spannende Frau zu sein. Etwas kühl wirkt sie schon, ich fand auch den Satz „Ich stelle in dem Buch viele starke und schöne Frauen vor, die tolle Klamotten und perfekte Körper haben und darüberhinaus erfolgreich sind“ ein bisschen seltsam. Klingt jetzt nicht so warmherzig und gut.

  8. alexa@vonheyden.denachgestern@googlemail.com

    Tolle Klamotten und perfekte Körper? Na Glückwunsch :DDD
    Ansonsten: das mit dem richtigen Grüßen sollten einige deutsche Bloggerinnen auch verinnerlichen – vor allem, dass man Kollegen mit weniger Reichweite ÜBERHAUPT man grüßt, hehe.
    lg
    Esra

    http://nachgesternistvormorgen.de

  9. alexa@vonheyden.deinfo@stephanie-wetzel.de

    Ich folge Garance seit ca. 4 Jahren. Sie hat einen ganz eigenen Stil für ihren Blob entwickelt, das ist ihr hoch anzurechnen. Das Buch hat sie über alle Kanäle massiv promotet, ich muste mir das Cover gefühlte 1000-mal auf Instagram anschauen. Das fand ich sehr amerikanisch. Auch so persönlich über ihren harten Start als Illustratorin zu schreiben, ist sehr „eine typische „Vom-Tellerwäscher-zum-Millionär“-Geschichte. Mir fehlt da die Distanz, ich will das alles gar nicht wissen. Auch ihre Liebesgeschichte interessiert mich 0. Sowas teile ich lieber mit einer guten Freundin. Also, wie gesagt, sie ist sehr auf die amerikanische, Selfie-bezogene Art des Geldverdienens eingestiegen. Das nervt mich jedenfalls.

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