Journelles Special: So feiert Tine dieses Jahr Weihnachten

Ich bin ein grosser Weihnachtsfan. Zwar habe ich seit einigen Jahren nun doch eingesehen, dass es das Christkind gar nicht gibt – diese kribbelige Aufregung vor dem Fest ist aber geblieben. Und genauso hänge ich an unseren Weihnachtstraditionen. Als einmal in meiner Familie laut darüber nachgedacht wurde, ob man nicht auf einen Christbaum verzichten könne, war der Protest von meiner Seite so groß, dass sich wohl in den nächsten Jahren niemand mehr trauen wird, diesen Gedanken überhaupt zu denken. Auch die zunehmende Tendenz sich nichts zu schenken, werde ich auf Lebzeiten boykottieren! Ich finde es einfach schön, sich darüber Gedanken zu machen, wie man jemandem eine Freude machen kann. Der materielle Wert steht dabei nicht im Vordergrund, sondern dass man sich mit dem Anderen auseinandergesetzt hat, zugehört hat und daher vielleicht schon seit Monaten weiß, was man schenken wird.

Los geht’s mit meinem Weihnachtsspecial, hier könnt ihr noch einmal lesen, wie Jessie, Marie und Kerstin die Feiertage verbringen.

Wie verbringst du Heiligabend?

Wie jedes Jahr verbringe ich den Heiligabend zusammen mit meiner Schwester bei meinen Eltern. Meistens beginnt der 24. Dezember mit einem Kater, weil ich mich am Abend zuvor mit alten Freunden treffe. Manche davon sehe ich tatsächlich nur einmal im Jahr an Weihnachten, da viele mittlerweile über den ganzen Erdball verstreut sind. Der Rest des Tages verläuft hingegen meistens ziemlich gemütlich. Nachdem der Baum geschmückt ist, ziehen wir uns alle etwas Festliches an. Das finde ich schön, es verleiht dem Ganzen etwas Feierliches. Und da man ohnehin im Haus bleibt, stellt sich wenigstens für einen Abend die lästige Muss-ich-Strumpfhosen-tragen-Frage nicht! Nachdem dann die Geschenke verteilt sind, sitzen wir noch gemütlich zusammen.

Stichwort Festtagsschmaus: Was gibt es bei dir an den Feiertagen zu Essen?

Für das Essen am Heiligabend haben sich in meiner Familie über die Jahre drei Klassiker etabliert, die sich reihum abwechseln. So gibt es entweder Käsefondue (mein Favorit), Raclette (mögen alle) oder Fondue Chinoise (der Favorit meiner Schwester und meines Vaters). Was alle Gerichte gemeinsam haben: Man kann stundenlang essen und auf dem Tisch ist immer etwas los.

3 Essentials für ein harmonisches Fest?

  1. Bewegung! Lange Spaziergänge sind die Rettung, wenn die Stimmung zu kippen droht. Und auch sehr gut gegen Weihnachtspfunde.
  2. Genügend Lesestoff, dann gibts auch keinen Streit um die Fernbedienung.
  3. Einen Eimer Wasser in unmittelbarer Nähe des Weihnachtsbaums aufstellen.

Was steht auf deiner Wunschliste für die Bescherung?

Bisher waren meine Wintermäntel entweder schwarz, grau oder dunkelblau. Warum eigentlich? Statt weiterhin jeden Tag in gedeckten Farben herumzuschleichen, habe ich den Avalon Coat von Acne Studios im schönsten Rosa ganz oben auf meiner Wunschliste gesetzt.

Über Schmuck freue ich mich immer besonders, weil es so ein persönliches Geschenk ist und mich beim Tragen immer an die Person erinnert, die ihn mir geschenkt hat. Richtig schön finde ich den Face Ring von Sarah & Sebastian oder die goldenen Panier-Ohrringe von Anissa Kermiche.

Ausserdem habe ich leider einen Lampentick und eine Schwäche für Vasen und Teller…


Dein Lieblingsfilm in Sachen Weihnachten?

Horrorfilme! Neben all dem Engelsgesang, Sissi-Geschmachte und Kindchenschema-Zeichentrick für mich eine willkommene Abwechslung. Ausserdem ist man garantiert nie alleine und hat immer jemanden zum Festklammern. Mein Tipp (auch für schwächere Nerven geeignet): der iranische „Vampir-Western“ A Girl Walks Home Alone At Night

Last Minute Geschenkidee?

Duftkerzen! Kerzenlicht passt zur Stimmung, feine Düfte zur Gemütlichkeit und im Januar kann man dann Hyazinthen in die leeren Gläser pflanzen. Ich kenne niemanden, der sich nicht darüber freut.


Dein Look für die Feiertage?

Etwas Romantisches mit vielen Rüschen, wie das dunkelblaue Kleid von MSGM, Pumps mit Samt und grosse Ohrringe, vielleicht in silber…


Vorsätze für 2017?

Vorsätze… I eat you for breakfast! Ich nehme mir nichts mehr vor. Wenn ich etwas will, dann mach ichs einfach und wenn ich es nicht mache, dann wollte ich es offensichtlich nicht genug.

Kommentare

  1. Ach wie sympathisch!
    Vor der Trennung meiner Eltern haben wir genauso wie du Weihnachten gefeiert. Diese wohlige Heimeligkeit, noch als Erwachsene mit meinem Bruder zusammen über die Feiertage in unserem Elternhaus zu sein, habe ich immer sehr genossen.
    Schöne Feiertage dir und deiner Familie!

    • Ja man fühlt sich fast nochmal wie fünf 🙂 Wünsche Dir und Deiner Familie, in welcher Konstellation nun auch immer, auch wunderschöne Feiertage!

  2. Nee wie fünf fühle ich mich nicht, aber ordentlich kitschig darf es sein. Je kitschiger, desto besser. Das halte ich aus…Der Mantel ist superschön und die Schleifenschlappen auch. Rüschen sind nicht so meins, da geht mir wiederrum das Kitschgen ab…mit den Weihnachtsbaum will ich auch nicht konkurrieren. Schöne Feiertage und LG aus Frankfurt von Sabina

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