Journelles Special: So feiert Marie dieses Jahr Weihnachten

Merry Christmas! Wir steuern zielstrebig auf das schönste Fest des Jahres zu und verraten euch an dieser Stelle, wie wir unser Weihnachtsfest verbringen

Hilfe, nur noch etwas über eine Woche bis Weihnachten und ich bin dieses Jahr mit allem echt spät dran. Das mag daran liegen, dass ich in den letzten vier Monaten an drei „Baustellen“ gleichzeitig gebastelt habe: Abschlussarbeit für die Uni, Umzug in meine Wohnung und natürlich das schönste der drei: Mein neuer Job als Redakteurin bei Journelles. Da blieb für weihnachtliche Stimmung wenig Zeit, ich war noch nicht mal auf einem Weihnachtsmarkt. Das hole ich aber dieses Wochenende nach (irgendwelche Empfehlungen?) und dann komme ich bestimmt auch dank unseres Fragebogens doch noch in die richtige Stimmung.

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Wie verbringst du Heiligabend?

Ich wünschte, ich könnte euch jetzt von glamourösen Parties, einer riesigen Familienfeier und schicken Paillettenkleidern berichten. Wäre schön – würde ich mir auch so wünschen – passiert aber nie. Stattdessen feiere ich ganz gemütlich mit meinen Eltern in kleiner Runde – und vielleicht ja sogar in Jogginghose.

Stichwort Festtagsschmaus: Was gibt es bei dir an den Feiertagen zu Essen?

Seit 22 Jahren das gleiche: Gans mit Rotkohl und Klößen. Generell bin ich ein Klöße-Fetischist und könnte das ganze Jahr über jeden Tag die Beilage essen – ob Kartoffelknödel oder Semmeln? Egal, Hauptsache rund!

Was steht auf deiner Wunschliste für die Bescherung?

Puh, da ich gerade umziehe und dafür schon ganz viele tolle Möbel und Haushaltsgeräte von meiner Familie bekommen habe, bin ich eigentlich wunschlos glücklich, es fehlen höchstens noch ein paar Kleinigkeiten in Sachen Deko. Und wenn ich mal so richtig träumen darf, dann unsere neue JOUUR. Cashmere-Sweatpants in Dunkelgrau, den berühmten Edited the label-Mantel in Khaki,  immer noch die Loewe Puzzle Bag in Rosa aus dem Fall Special (Jessie hat mich mit ihren Pink Bags in unserer Journelles Boutique voll infiziert, danke dafür) und einen & Other Stories Gutschein, denn da find ich immer viel zu viel gut – mittlerweile habe ich schon das Gefühl, dass mich die Verkäufer kennen: unangenehm!


3 Essentials für ein harmonisches Fest?

Meditationstechniken, die Sissi-Trilogie und natürlich eine Michael Bublé-CD nach der anderen. Wenn schon Kitsch, dann richtig!

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Dein Lieblingsfilm in Sachen Weihnachten?

Ich habs ja gerade schon verraten, die Sissi-Trilogie! Wobei ich auch immer wieder gerne den „Grinch“, „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ und „Buddy – Der Weihnachtself“ schaue.

Last Minute Geschenkidee?

Schmuck! Mit einem zarten feinen Armband, einer schönen Goldkette oder kleinen Steckern liegt man eigentlich nie falsch und jeder freut sich. Und mittlerweile gibt es so tollen Modeschmuck, dass man damit auch keine Angst mehr vorm Ablättern der Vergoldung haben muss. Meine Lieblingslabels sind Pernille Corydon, Tinchens, Saskia DiezSabrina Dehoff und Margova.


Dein Look für die Feiertage?

Ich hab es ja schon gestanden, ich trage sehr wahrscheinlich Jogginghose am Heiligabend selbst. Aber an den Feiertagen, die wir bei der restlichen Familie verbringen und an diversen Feiertagen hole ich natürlich meine Festtagskleidung heraus. Dieses Jahr ist das ganz sicher dieses Kleid von & Other Stories oder das Sternchendress von Denim & Supply by Ralph Lauren.

Ansonsten ist man mit dieser Auswahl aber auch gut und bequem (!) beraten:

Auf welchen Beauty-Look setzt du während der Feiertage?

Normalerweise bin ich eher der Typ für Lippenstift – geht schnell und hat einen relativ großen Effekt. Für aufwendige Augenmake-ups mit Lidschatten und Eyeliner braucht man viel Zeit und vor allem ein ruhiges Händchen – und das habe im Alltag nur sehr selten. Aber an den Feiertagen dafür umso mehr. Ich freue mich also auf ganz viel goldenen Glitzer auf den Augen und Highlighter auf den Wangen:

Einfach auf die Produkte klicken, um zum Onlineshop zu gelangen / Foto:Mango.com

Vorsätze für 2017?

Endlich in meine Wohnung eingezogen sein, die Küchenplanung (die mich so einige Nerven, Streits und schlaflose Nächte kostet) abschließen und nach fast vier Monaten Uni-Stress einfach nur eins tun: Wieder so richtig leben. Mit Freunden essen gehen, Museen und Ausstellungen besuchen, in Ruhe durch die Läden bummeln und das volle Klischee:  2017 muss ich mehr (oder überhaupt) Sport machen. Ach ja, und endlich die Freude am Kochen entdecken.

Von Marie

Der erste Satz, wenn mich Leute kennenlernen ist: „Das ist aber selten.“ Ja, ich bin ein seltenes Exemplar: Berliner Eltern, Berliner Blut, Berliner Göre. Tatsächlich bin ich so sehr mit der Hauptstadt verbunden, dass ich meinem Kiez in Schöneberg seit über 20 Jahren die Treue halte und noch nie von hier weggezogen bin – und auch nicht dran denke. Und obwohl wir Schöneberger zwar sehr viel von Bio-Supermärkten und esoterischen Edelsteinläden halten, gibt es hier auch das ganz große Mode-Paradies: das KaDeWe. Der Tempel des Shoppings und der Ersatzkindergarten für meine Eltern, sozusagen das Småland bei Ikea für mich (andere Kinder haben dort ihren ersten Wutanfall, ich schmiss mich in voller Rage im Atrium des KaDeWe auf den Boden und weigerte mich zu gehen). Kein Wunder also, dass Mode und ich nie wirklich Berührungsängste hatten.

Spätestens seit der Oberstufe, in der ich – dank Blair Waldorfs Inspiration aus Gossip Girl (ja, das war meine Serie zusammen mit Gilmore Girls) – die Schule nie ohne Haarreif, Fascinator oder eine gemusterte Strumpfhose betrat, hatte auch mein Umfeld begriffen: Marie macht was mit Mode. Und weil ich damit in meinem katholischen "Elite-Gymnasium" so ziemlich die Einzige war, suchte ich meine Verbündeten 2011 woanders: im Internet. Auf meinem Blog Style by Marie. Und so begann meine modische Laufbahn.

Noch mehr Gleichgesinnte und vor allem Freunde fand ich auf der Akademie für Mode & Design in Berlin, bei der ich 2013 meine Ausbildung in Modejournalismus und Medienkommunikation startete. Was für mich seit der 1. Klasse klar war, nämlich das Schreiben mein Ding ist, wurde jetzt zu meinem Beruf: Journalistin. (Denn ja Oma, es gibt noch etwas anderes als Modedesignerin). Dank meines Blogs und einem Praktikum bei der Harper’s Bazaar Germany in der Online-Redaktion blieb ich auch dem Internet und dem Online-Journalismus treu. Und ratet mal, wo ich jetzt bin: Genau, bei Journelles, dem Blogazine, was alle meine Leidenschaften verbindet: Bloggen, Schreiben, online sein – zusammen mit euch!

Kommentare (5) anzeigen

5 Antworten auf „Journelles Special: So feiert Marie dieses Jahr Weihnachten“

Hey Marie, du bist sooo sympathisch und ich wünsche dir, dass alle deine Wünsche und Träume in Erfüllung gehen und du bald stressfrei in deiner neuen Wohnung das „lernfreie“ Leben geniesst!! Frohes Fest

liebe marie, deine haare sehen so schön aus auf dem foto oben – was hast du denn für das styling benutzt?

u ich jogger auch an heiligabend u danach wirds schicker – also du bist nicht die einzige, die das so macht 😉
achja u die looks, die wir bis dato von dir sehen konnten, waren alle echt klasse, weiter so!

Oh danke dir! Das freut mich so sehr!

Hm, ich würde dir ja jetzt gerne das Geheimnis meines Haar-Stylings verraten, aber da gibt es keines. Ich habe einen 10 Euro Lockenstab von Tchibo und auf den wickle ich ganz normal die Strähnen. Dann nicht durchkämmen sondern nur mit den Fingern durch die Haare fahren und ein bisschen Haarspray!

Bald kommt aber auch ein ganz tolles Tutorial für schöne Beachwaves, was ich zusammen mit Ari gemacht habe! Bleib einfach dran hier bei Journelles 😉

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Journelles ist das grösste unabhängige Mode-Blogazine in Deutschland und wurde 2012 von Jessie Weiß gegründet. Die 34-jährige Unternehmerin legte 2007 den Grundstein für die Modeblogosphäre mit dem Netz-Urgestein LesMads und arbeitet seither als Journalistin, Moderatorin und Kreativdirektorin.