Journelles Maison: Prints & Poster – DER Deko-Trend des Jahres!

In meiner Jugend gab es zwei Arten von Poster: Die Starschnitte aus der BRAVO und schwarz-weiße Romantik-Poster, die man über einen Katalog bestellen konnte. Jetzt sind Poster wieder da, allerdings geht es nicht um kitschige Motive, wie sich auf Motorhauben küssende Paare. Vor allem Worte sind gefragt. Das erste Poster, was mir auffiel, war „I

In meiner Jugend gab es zwei Arten von Poster: Die Starschnitte aus der BRAVO und schwarz-weiße Romantik-Poster, die man über einen Katalog bestellen konnte. Jetzt sind Poster wieder da, allerdings geht es nicht um kitschige Motive, wie sich auf Motorhauben küssende Paare. Vor allem Worte sind gefragt.

Das erste Poster, was mir auffiel, war „I love you, Blogs & Coffee“ von Made by Girl in der Küche von Marlene Sørensen. Dann entdeckte ich im Onlineshop von Anita Hass die Bilder der Hamburger Künstlerin Skyren und stellte ganz schnell auf Journelles die fünf besten Onlineshops für Prints und Bilder vor, nicht ahnend, dass der Poster- & Print-Trend im Laufe des Jahres größer und größer werden würde. Jessie hat vor Kurzem über die Galaxie,-Natur,- und Marmordrucke von Kristina Krogh geschrieben, aber kennt ihr auch schon die Schwedin Therese Sennerholt?

Interessant ist, dass immer mehr Mode-Läden und Concept Stores solche Prints anbieten, weil sie als Hybride zwischen Kunst und Design gelten. Der Voo Store hat neben Nike Sneakern und MSGM-Sweatshirts die Poster des dänischen Typographie-Studio Playtype im Angebot, deren Designer nicht nur Buchstaben dekorativ aussehen lassen, sondern auch dem guten alten Jahreskalender zu einem Comeback verhelfen.

Im Human Empire Shop gibt es dagegen u.a. Städteposter von Paris, Hamburg, Amsterdam oder Stockholm zu kaufen, mit denen man sich am liebsten die ganze Bude plakatieren möchte.

Bei Etsy und Dawanda findet man unter den Suchwörtern „Poster“ oder „Art Print“ unendlich viele Vorschläge, einige davon sind sogar individualisierbar. Mir gefallen auch die Wasserfarben-Prints der Berlinerin Monja Gentschow oder Geometrie-Poster, nicht zu vergessen die Prints von One Must Dash, etwa „This is not a Hotel“ (in Deutschland via Heimelig Shop). Kurz vor Redaktionsschluß bin ich dann noch auf den amerikanischen Künstler-Onlineshop society6 gestoßen, durch dessen Angebot ich mich gerade durchklicke. Der Print- und Poster-Trend nimmt kein Ende!

Das Beste: Viele Poster sind schon ab 10 Euro erhältlich. Mit Washi Klebeband oder einem Rahmen von Boesner oder Habitat kann man sie gleich aufhängen oder einpacken und verschenken. Meine Lieblinge wie etwa das Britney Spears Poster von J.E.WELS & GRAPHICS BERLIN seht ihr in der Galerie.

Von Alexa

Ich liebe schreiben, bloggen und schöne Dinge zu entwerfen, also mache ich all das.

Als Journalistin habe ich für Magazine und Zeitungen wie Business Punk, Fräulein, Gala, FTD/how to spend it, Instyle, Lufthansa Magazin, Stern, Tagesspiegel, Vanity Fair und zitty gearbeitet. Meine Online-Erfahrungen habe ich u.a. Stylebook und styleproofed gesammelt. Mein Blog heißt Alexa Peng, mein Schmuck-Label vonhey. Ich komme aus dem Rheinland und bin in einem Dorf am Waldesrand aufgewachsen, wo nur einmal in der Stunde ein Bus fuhr. Da muss man sich was einfallen lassen, um sich nicht zu langweilen. Meine Tante hatte in der Stadt eine Boutique und einen Schrank voller Kleider, Schuhe und Taschen, mit denen wir Kinder verkleiden spielen durften. Wir haben Modenschauen im Hobbykeller veranstaltet und die ganze Nachbarschaft eingeladen. Dass ich mal was mit Mode machen würde, war also klar. Nach dem Abi habe ich an der AMD in Hamburg Mode-Journalismus studiert und später an der UdK in Berlin einen Master of Arts in Kulturjournalismus gemacht. In Zukunft will ich mein Label weiteraufbauen, die Welt sehen und gute Geschichten schreiben.

(Foto: Sandra Semburg)

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5 Antworten auf „Journelles Maison: Prints & Poster – DER Deko-Trend des Jahres!“

Ich liebe solche Poster! you are my happy place von hello petersen steht als nächstes auf meiner liste 😉

Also ich mag die Poster wirklich sehr gern! Ich frage mich nur ständig: Wie lange noch? Deshalb werde ich wohl in meiner neuen Wohnung nicht übertreiben mit diesem Trend…

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Journelles ist das grösste unabhängige Mode-Blogazine in Deutschland und wurde 2012 von Jessie Weiß gegründet. Die 34-jährige Unternehmerin legte 2007 den Grundstein für die Modeblogosphäre mit dem Netz-Urgestein LesMads und arbeitet seither als Journalistin, Moderatorin und Kreativdirektorin.