Journelles Maison: Papier d’Arménie – der älteste Raumduft der Welt

Duftkerzen von Diptyque, Raumspray vom englischen Hoflieferanten Floris oder Aromadiffuser von Jo Malone – ich bin immer auf der Suche nach einem neuen Wohlgeruch für daheim. Bei Zigarettenrauch und Bratfett verstehe ich gar keinen Spaß  – da kann es schon mal sein, dass ich die ganze Wohnung inklusive Garderobe mit Febreze einsprühe. Nennt mich ruhig eine

Duftkerzen von Diptyque, Raumspray vom englischen Hoflieferanten Floris oder Aromadiffuser von Jo Malone – ich bin immer auf der Suche nach einem neuen Wohlgeruch für daheim. Bei Zigarettenrauch und Bratfett verstehe ich gar keinen Spaß  – da kann es schon mal sein, dass ich die ganze Wohnung inklusive Garderobe mit Febreze einsprühe. Nennt mich ruhig eine Spießerin!

Jetzt habe ich etwas herrlich altmodisches entdeckt: „Papier d’Arménie„.

Es handelt sich dabei um nichts weiter als einen kleinen Brief Papierstreifen. Man reißt einen Streifen ab und faltete ihn wie eine Zieharmonika. Dann setzt man den kleinen Fächer hochkant auf eine feuerfeste Unterlage, zündet das Papier an und pustet die Flamme gleich wieder aus, damit das Papier langsam verglüht. Die Asche darf man nicht wegschmeißen – die duftet nach. Klingt von der Sache her wie Räucherstäbchen, aber der Effekt ist besser. Dem Rauch des „Armenischen Papiers“ wird nicht nur eine antiseptische, geruchsneutralisierende sondern auch stimmungsaufhellende Wirkung nachgesagt.

Das Räucherpapier wird seit 1885 in Frankreich hergestellt. Dafür wird es mit in Alkohol gelöstem Harz vom Benzoebaum, oder auch Styraxbaum genannt, getränkt und getrocknet. In Asien verwendet man da Harz des „Fieberstrauches“ für Räucherungen, die böse Geister vertreiben sollten.

Ich empfinde den Geruch als kuschelig, orientalisch und pudrig. Man fühlt sich geborgen. Ich bekomme auch keine Kopfschmerzen, was daran liegen dürfte, dass die Aromen aus natürlichen Rohstoffen bestehen und bei der Fixierung ebenfalls auf Chemie verzichtet wird.

Zu kaufen via Amazon, Manufactum oder direkt im Onlineshop von Papier d’Arménie.

Von Alexa

Ich liebe schreiben, bloggen und schöne Dinge zu entwerfen, also mache ich all das.

Als Journalistin habe ich für Magazine und Zeitungen wie Business Punk, Fräulein, Gala, FTD/how to spend it, Instyle, Lufthansa Magazin, Stern, Tagesspiegel, Vanity Fair und zitty gearbeitet. Meine Online-Erfahrungen habe ich u.a. Stylebook und styleproofed gesammelt. Mein Blog heißt Alexa Peng, mein Schmuck-Label vonhey. Ich komme aus dem Rheinland und bin in einem Dorf am Waldesrand aufgewachsen, wo nur einmal in der Stunde ein Bus fuhr. Da muss man sich was einfallen lassen, um sich nicht zu langweilen. Meine Tante hatte in der Stadt eine Boutique und einen Schrank voller Kleider, Schuhe und Taschen, mit denen wir Kinder verkleiden spielen durften. Wir haben Modenschauen im Hobbykeller veranstaltet und die ganze Nachbarschaft eingeladen. Dass ich mal was mit Mode machen würde, war also klar. Nach dem Abi habe ich an der AMD in Hamburg Mode-Journalismus studiert und später an der UdK in Berlin einen Master of Arts in Kulturjournalismus gemacht. In Zukunft will ich mein Label weiteraufbauen, die Welt sehen und gute Geschichten schreiben.

(Foto: Sandra Semburg)

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5 Antworten auf „Journelles Maison: Papier d’Arménie – der älteste Raumduft der Welt“

Cool! bei Manufaktum sogar im Sale. Ich kann übrigens auch diese neuen 4711-Raumsprays empfehlen!

Auch bei R.S.V.P. in der Mulackstrasse zu haben. Das Deckblatt sieht schöner aus als bei Manufactum, es ist günstiger aber genau das gleiche Papier mit dem unverwechselbaren gleichen Duft!

super Tipp, werd ich mir bei Gelegenheit mal besorgen und testen.
Wieviel kostet so ein Heftchen ?

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Journelles ist das grösste unabhängige Mode-Blogazine in Deutschland und wurde 2012 von Jessie Weiß gegründet. Die 34-jährige Unternehmerin legte 2007 den Grundstein für die Modeblogosphäre mit dem Netz-Urgestein LesMads und arbeitet seither als Journalistin, Moderatorin und Kreativdirektorin.