Journelles Maison: New Works – so sieht der Scandi-Chic der Zukunft aus!

Von wegen Scandi-Chic bedeutet rustikales Wohnen. Das Interior Label New Works zeigt, wie modernes minimalistisches Wohnen der Zukunft funktioniert.

Bei dem Stichwort „Scandi-Chic“ hat sofort jeder ein helles Wohnzimmer mit großen, gemütlichen Sofas, Schaf- oder Rentierfelle und schwarz-weiße Deko-Accessoires vor Augen. Fans finden diese Art zu Wohnen nicht nur zeitlos, sondern beruhigend, die andere Fraktion schlichtweg langweilig. Die Lösung: Möbel von New Works!

Das Label wurde erst letztes Jahr von Knut Bendik Humlevik in Kopenhagen gegründet und bereitet meiner Meinung nach die Zukunft des nordischen Lifestyles vor, die ebenso clean wie luxuriös ist. Diese Vision lässt nicht mehr an ein eingeschneites Holzhaus in der Pampa (so romantisch diese Idee auch sein mag), sondern an ein chices Loft in Kopenhagen oder Stockholm denken. Gute Beispiele, wohin der Trend geht, sind The Apartment, sowie die Wohnungen von Pernille Teisbaek oder Giovanna Engelbert.

Bei New Works stehen vier Grundwerte im Fokus, die das Unternehmen sympathisch und glaubwürdig wirken lassen: Natürlichkeit, Experimentierfreude, Rauheit und Handwerk. Geometrische Formen treffen auf Materialien wie Beton, Samt oder Messing, die Verarbeitung ist detailverliebt, aber niemals überladen.

Zu meinen Favoriten von New Works zählt der „Convent Dining Chair“, entworfen von Gastdesigner Rene Hougaard – für mich ist dieser Stuhl das Aushängeschild der ersten Kollektion. Auch stark: Das Regal-Modell „Florence“ in mattem Gold, das gerne das windschiefe Billy-Regal bei mir ablösen dürfte und die „Karl-Johan“-Lampe aus Rauchglas, dessen braungraue Farbe an einen Waldspaziergang im Herbst erinnern soll.

Bestellen kann man die Sachen direkt über den Onlineshop. Die Preise starten bei 16 Euro! Mehr Bilder seht ihr in der Galerie:

(Fotos: New Works)

Von Alexa

Ich liebe schreiben, bloggen und schöne Dinge zu entwerfen, also mache ich all das.

Als Journalistin habe ich für Magazine und Zeitungen wie Business Punk, Fräulein, Gala, FTD/how to spend it, Instyle, Lufthansa Magazin, Stern, Tagesspiegel, Vanity Fair und zitty gearbeitet. Meine Online-Erfahrungen habe ich u.a. Stylebook und styleproofed gesammelt. Mein Blog heißt Alexa Peng, mein Schmuck-Label vonhey. Ich komme aus dem Rheinland und bin in einem Dorf am Waldesrand aufgewachsen, wo nur einmal in der Stunde ein Bus fuhr. Da muss man sich was einfallen lassen, um sich nicht zu langweilen. Meine Tante hatte in der Stadt eine Boutique und einen Schrank voller Kleider, Schuhe und Taschen, mit denen wir Kinder verkleiden spielen durften. Wir haben Modenschauen im Hobbykeller veranstaltet und die ganze Nachbarschaft eingeladen. Dass ich mal was mit Mode machen würde, war also klar. Nach dem Abi habe ich an der AMD in Hamburg Mode-Journalismus studiert und später an der UdK in Berlin einen Master of Arts in Kulturjournalismus gemacht. In Zukunft will ich mein Label weiteraufbauen, die Welt sehen und gute Geschichten schreiben.

(Foto: Sandra Semburg)

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Journelles ist das grösste unabhängige Mode-Blogazine in Deutschland und wurde 2012 von Jessie Weiß gegründet. Die 34-jährige Unternehmerin legte 2007 den Grundstein für die Modeblogosphäre mit dem Netz-Urgestein LesMads und arbeitet seither als Journalistin, Moderatorin und Kreativdirektorin.