Journelles Maison: Die schönsten Interior-Trends für den Herbst 2017

Der September ist da und unser Zuhause braucht ein herbsttaugliches Update – hier sind alle Wohntrends für die dunkle Jahreszeit

1. Nordic Materials von Broste Copenhagen

Weg von bunten Farben und dem Folklorestil des Sommers, hin zu natürlichen Materialien in schlichten Farben. In der aktuellen Herbst-/ Winterkollektion der dänischen Marke Broste Copenhagen findet man genau das: wunderschöne Accessoires aus natürlichen Stoffen wie Samt, Wolle und Leinen ebenso wie Glas, Metall, Ton, Leder, Fell und Holz – perfekt für den „Hygge“-Stil, für den die Dänen ja so bekannt sind. Wer weiß, vielleicht liegt es ja an den großen Wäldern, den lange Sandstränden oder idyllischen Fjorden, dass die Skandinavier auch im Interior eine Vorliebe für die Natur haben und sich ein Stück von draußen mit nach Hause nehmen. 

Trends: Dunkle Wandfarben, Navyblau und Mustermix

2. Opulente Tapeten von Farrow & Ball

Im Herbst und Winter mögen wir es auch mal urig und weniger minimalistisch. Mit der neuen Tapetenkollektion der britischen Kult-Manufaktur für Farben und Tapeten Farrow & Ball wird es in den vier Wänden gleich viel kuscheliger – und erinnert ein bisschen an ein langes Wochenende auf dem englischen Land. Cottage-Flair für Zuhause – und vielleicht ja auch was für Lexis neue Villa Peng?!

Trends: Florale Tapeten, Grüntöne

3. Minimalistische Büroeinrichtung von Gubi

Wir verbringen so viel Zeit auf der Arbeit, dass es dort im besten Fall auch ein bisschen nach Zuhause aussieht und man sich wohlfühlt, während man konzentriert arbeitet. Die neuen Officemöbel von Gubi verbinden minimalistisches Design mit Komfort, da kommt fast Esszimmer-Atmosphäre im Konferenzraum auf. Unser Interior-Liebling ist auf jeden Fall ein Gubi-Klassiker: der „Beetle Chair“.

4. BoConcepts neue Zeitlosigkeit

65 Jahre gibt es schon das dänische Traditionsunternehmen BoConcept schon. Zu diesem Anlass stellen sie eine neue Kollektionen aus Living und Dining sowie viele neue Accessoires im nordischen Stil vor, in die wir mal wieder verliebt sind. Kein Wunder, schließlich findet man viele Teile des Labels in unseren #teamjournelles-Wohnungen wieder, wie zum Beispiel den Cupertino Schreibtisch. Das neue Lookbook ist weniger trendorientiert und hält viele Wohnklassiker bereit. Unter anderem finden Brauntöne wieder Platz, nachdem sie lange von Samt und Rosa verdrängt wurden. Gefällt besonders den männlichen Mitbewohnern. 

Trends: braune Ledertöne, gedämpfte Farben, Gemütlichkeit

5. ferm Living Femininität

Nicht nur in der Mode mögen es die Skandinavier zurückhaltend, auch in ihrem Zuhause. So ist auch die aktuelle Kollektion von ferm Living zurückhaltend inszeniert, aber doch voller verspielter Details. Überladene Räume mit schweren und massiven Möbeln findet man hier nicht. Unsere Lieblinge sind die Poufs aus Velour und die zauberhaften Raumtrenner – schockverliebt in die hochglänzenden, runden Formen! Auch eine gute Idee: die Türen einer Altbauwohnung in Rosa zu streichen. Ein echter Blickfang! 

Trends: Rosa, goldene Akzente, Samt, runde Formen

7. Leuchtende Augenblicke Vita Copenhagen

So langsam wird es immer dunkler und dunkler und wenn ihr so wie ich zwischen 6 und 7 aufsteht, dann ist es vom Licht an manchen Tagen noch tiefste Nacht. Was man da braucht, um morgens nicht gegen das Tischbein zu laufen und sofort gute Laune am Morgen zu bekommen: Licht! Passend dazu hat eines unser liebsten Interior-Labels Vita Copenhagen eine neue Kollektionen mit den schönsten Lampen entworfen. Die Klassiker sind wie immer dabei, werden aber durch schwarze Akzente und neue Formen ergänzt. Ein schöner Bruch zu hellen Wänden – jetzt stellt sich nur eine Frage: Wer bringt die Lampen an?!

Trends: Kontraste in Farbe, Form und Material

Von Marie

Der erste Satz, wenn mich Leute kennenlernen ist: „Das ist aber selten.“ Ja, ich bin ein seltenes Exemplar: Berliner Eltern, Berliner Blut, Berliner Göre. Tatsächlich bin ich so sehr mit der Hauptstadt verbunden, dass ich meinem Kiez in Schöneberg seit über 20 Jahren die Treue halte und noch nie von hier weggezogen bin – und auch nicht dran denke. Und obwohl wir Schöneberger zwar sehr viel von Bio-Supermärkten und esoterischen Edelsteinläden halten, gibt es hier auch das ganz große Mode-Paradies: das KaDeWe. Der Tempel des Shoppings und der Ersatzkindergarten für meine Eltern, sozusagen das Småland bei Ikea für mich (andere Kinder haben dort ihren ersten Wutanfall, ich schmiss mich in voller Rage im Atrium des KaDeWe auf den Boden und weigerte mich zu gehen). Kein Wunder also, dass Mode und ich nie wirklich Berührungsängste hatten.

Spätestens seit der Oberstufe, in der ich – dank Blair Waldorfs Inspiration aus Gossip Girl (ja, das war meine Serie zusammen mit Gilmore Girls) – die Schule nie ohne Haarreif, Fascinator oder eine gemusterte Strumpfhose betrat, hatte auch mein Umfeld begriffen: Marie macht was mit Mode. Und weil ich damit in meinem katholischen "Elite-Gymnasium" so ziemlich die Einzige war, suchte ich meine Verbündeten 2011 woanders: im Internet. Auf meinem Blog Style by Marie. Und so begann meine modische Laufbahn.

Noch mehr Gleichgesinnte und vor allem Freunde fand ich auf der Akademie für Mode & Design in Berlin, bei der ich 2013 meine Ausbildung in Modejournalismus und Medienkommunikation startete. Was für mich seit der 1. Klasse klar war, nämlich das Schreiben mein Ding ist, wurde jetzt zu meinem Beruf: Journalistin. (Denn ja Oma, es gibt noch etwas anderes als Modedesignerin). Dank meines Blogs und einem Praktikum bei der Harper’s Bazaar Germany in der Online-Redaktion blieb ich auch dem Internet und dem Online-Journalismus treu. Und ratet mal, wo ich jetzt bin: Genau, bei Journelles, dem Blogazine, was alle meine Leidenschaften verbindet: Bloggen, Schreiben, online sein – zusammen mit euch!

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Journelles ist das grösste unabhängige Mode-Blogazine in Deutschland und wurde 2012 von Jessie Weiß gegründet. Die 34-jährige Unternehmerin legte 2007 den Grundstein für die Modeblogosphäre mit dem Netz-Urgestein LesMads und arbeitet seither als Journalistin, Moderatorin und Kreativdirektorin.