JOURlook: Lala Berlin x Isabel Marant oder die Fortsetzung von „Wie sieht man vor der Kamera eigentlich gut aus?“

Am Freitag bin ich in der Talkrunde Kölner Treff im WDR zu Gast und darf über mein Buch „Hinter dem Blau“ erzählen. Neben dem Lampenfieber (Hugo Egon Balder und Sarah Wiener kommen auch) ist mein Outfit meine größte Sorge. Immerhin werde ich als Modejournalistin angekündigt. Die richtigen Klamotten fürs Fernsehen zu finden ist echt nicht

Am Freitag bin ich in der Talkrunde Kölner Treff im WDR zu Gast und darf über mein Buch „Hinter dem Blau“ erzählen. Neben dem Lampenfieber (Hugo Egon Balder und Sarah Wiener kommen auch) ist mein Outfit meine größte Sorge. Immerhin werde ich als Modejournalistin angekündigt.

Die richtigen Klamotten fürs Fernsehen zu finden ist echt nicht einfach – das haben Jessie, Steffi von Ohhh Mhhh und ich schon bei unserem Modetalk „Wie sieht man vor der Kamera eigentlich gut aus?“ festgestellt. Jessie ist dank „It’s Fashion“ inzwischen ein erprobter TV-Hase und Steffi hat ihren NDR-Auftritt – wie ich finde – bravourös gemeistert. Und zwar in einem Mini-Kleid von Chloe!

Mein inoffizielles Briefing für den „Kölner Treff“ lautet: Kein Schwarz (säuft ab), kein Weiß (zu grell) und kein Rot (das Studio ist rot), nichts Kariertes oder Gestreiftes. Besser ein edles Oberteil mit V-Ausschnitt, das den Hals streckt und den Bauchspeck kaschiert, dazu eine 7/8-Hose, keine Socken dafür tolle Schuhe.

Im Fernsehen sieht man ja angeblich fünf Kilo dicker aus. Letzte Woche habe ich im Flieger Susan Sideropoulos gesehen, die früher bei GZSZ mitgespielt hat. Ich dachte immer, die sei ein bisschen proper, aber in natura ist sie ein zierliches Persönchen. Gleiches gilt für George Clooney, der vor Kurzem einige Zeit in Berlin verbracht hat. Man sah ihn öfters Sushi im „Dudu“ essen. Im Vergleich dürfte ich mit meiner Konfektionsgröße 40 auf dem Bildschirm wie eine Seekuh wirken – aber wenigstens halte ich die Stange für die Berliner Designer hoch.

Was ich also gefunden habe? Ein Komplett-Look von Lala Berlin (die Seidenbluse „Grace“ und Jeans „Luke“ waren sogar im Sale) und die schwarzen Schleifchen-Pumps aus Wildleder von Isabel Marant, die ich nach zwei Jahren Dauer-Recherche endlich bei Ebay ersteigern konnte. Ich fühle mich wohl – hoffentlich funktioniert das Outfit vor der Kamera. Schaltet ein – Freitag, 12. Juli 2013 von 21.45 – 23.10 Uhr.

Von Alexa

Ich liebe schreiben, bloggen und schöne Dinge zu entwerfen, also mache ich all das.

Als Journalistin habe ich für Magazine und Zeitungen wie Business Punk, Fräulein, Gala, FTD/how to spend it, Instyle, Lufthansa Magazin, Stern, Tagesspiegel, Vanity Fair und zitty gearbeitet. Meine Online-Erfahrungen habe ich u.a. Stylebook und styleproofed gesammelt. Mein Blog heißt Alexa Peng, mein Schmuck-Label vonhey. Ich komme aus dem Rheinland und bin in einem Dorf am Waldesrand aufgewachsen, wo nur einmal in der Stunde ein Bus fuhr. Da muss man sich was einfallen lassen, um sich nicht zu langweilen. Meine Tante hatte in der Stadt eine Boutique und einen Schrank voller Kleider, Schuhe und Taschen, mit denen wir Kinder verkleiden spielen durften. Wir haben Modenschauen im Hobbykeller veranstaltet und die ganze Nachbarschaft eingeladen. Dass ich mal was mit Mode machen würde, war also klar. Nach dem Abi habe ich an der AMD in Hamburg Mode-Journalismus studiert und später an der UdK in Berlin einen Master of Arts in Kulturjournalismus gemacht. In Zukunft will ich mein Label weiteraufbauen, die Welt sehen und gute Geschichten schreiben.

(Foto: Sandra Semburg)

Kommentare (19) anzeigen

19 Antworten auf „JOURlook: Lala Berlin x Isabel Marant oder die Fortsetzung von „Wie sieht man vor der Kamera eigentlich gut aus?““

Sieht toll aus – chic, leicht und lässig! Bin gespannt auf die Sendung – wird bestimmt super!

Das Outfit sieht super aus und steht dir ausgezeichnet! Du wirst deinen Auftritt prima meistern – da bin ich mir ganz sicher!
Viel Spaß und ich drück dir die Daumen;-))

Hi,

ich habe es gerade angeschaut. Mal abgesehen davon, dass du sehr hübsch ausgesehen hast, hat mich deine Stärke beeindruckt.

Viele Grüße

Iris

Ohjemine, LALA BERLIN!

Schön zweifelsohne – als ich mich für drei Jahren dort für ein ausgeschriebenes Praktikum beworben hatte, bin ich auch nach mehrmaligem telefonischen Nachfragen nur recht rüde abgewimmelt worden und habe nie eine Antwort erhalten. Als ich dann vor einem Jahr Layla Piedayesh auf einem Event erlebte, ist mir die Lust auf ihre Mode vollends verloren vergangen. Seitdem ich es mir leisten kann in Designermode zu investieren, tu ich das gern und voller Freude. Um Lala Berlin mach ich dabei jedoch einen großen Bogen, denn schöne Stoffe und Schnitte haben glücklicherweise auch viele andere nationale/internationale Designer, die zudem noch sympathisch und trotzdem professionel sind.

werde es mir noch nachträglich anschauen, aber die outfit-pics sind schon mal sehr schön! größe 40= seekuh, haha. du siehst doch bezaubernd aus!

Das sah wirklich alles zusammen sehr schön aus. Hast Du einen Tipp, wo man diese Ohrringe von Sabrina Dehoff bekommen kann. Im Netz sind die irgendwie vergriffen, ebay keine Chance.

Liebe Verena,
das Modell heißt „Chandelier“/Hollywood Collection (Artikelnummer Ho_025A) und ich habe es direkt in der Boutique auf der Torstraße in Berlin gekauft. T +49 (0)30 936.246.80

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

This site is protected by reCAPTCHA and the Google Privacy Policy and Terms of Service apply.

Journelles ist das grösste unabhängige Mode-Blogazine in Deutschland und wurde 2012 von Jessie Weiß gegründet. Die 34-jährige Unternehmerin legte 2007 den Grundstein für die Modeblogosphäre mit dem Netz-Urgestein LesMads und arbeitet seither als Journalistin, Moderatorin und Kreativdirektorin.