JOURlook: Karokleid und Streifenbluse

Am Sonntag heißt es für mich wieder: Fashion Week! Ich reise (wie immer mit Familie) nach Mailand und anschließend nach Paris. Während die Schauen schon laufen, sitze ich jeden Abend über den Bildern der Kollektionen und mache mir einen ersten Eindruck. Was wird mich im Showroom erwarten? Aufgeregt bin ich, wie jedes Mal. Und das nach mittlerweile zehn Jahren. Die Leidenschaft vergeht nicht!

Burberry zeigte ihre aktuelle Kollektion für den Herbst, die dann auch direkt in deren Stores erhältlich ist. Was hätte ich da zuschlagen wollen. Die Preise sind allerdings nicht budgetfreundlich. Deshalb inspiriert mich der Karo-Mix und ich schaue, was ich ähnliches im Kleiderschrank hängen habe.

Das N°21 Kleid mit meiner neuen Acne Bluse ist nämlich mindestens genauso ein Hingucker. Dazu kombiniere ich Cowboyboots mit Nieten. Fertig ist der erste Fashion-Week-Look. Der wandert genau so in den Koffer! Ich bin dann mal weg, wir sehen uns in Milano!

Jacke: Acne Studios (ähnlich hier), Kleid: N°21 (ähnlich hier), Bluse: Acne Studios (ähnlich hier oder hier), Schuhe: Isabel Marant

Kommentare

  1. Hallo. Ich muss es nun einfach mal sagen….eure (hier in diesem Fall nun deine) Vorstellungen von einem „budget-freundlichen“ Outfit, deckt sich irgendwie nicht mir meinen. Ein Kleid von mehr als 1.000 EUR, Stiefeletten für annähernd 600 EUR – das ist für mich jenseits von budgetfreundlich (und ich verdiene glücklicherweise nicht schlecht). Allerdings bestreite ich meinen Lebensunterhalt alleine – d.h. Miete, Auto und der übliche Kram müssen bezahlt werden, ab und an mal eine Städtetour und ein Urlaub, Essen mit Freunden, mal ein neues Möbel wollen bezahlt werden. Vielleicht geht´s nur mir so und ich bin auf eurer Seite einfach falsch. Mir fehlen bezahlbare (und hier meine ich auch bezahlbare) Alternativen zu euren Looks, wie sie bei anderen oft Seiten üblich sind.Mich würde wirklich interessieren, ob nur ich das so empfinde – sind eure Posts doch oft Inspiration.
    Dein Look heute bzw. die Zusammenstellung der Kleidungsstücke ist bestimmt Geschmackssache (meiner diesesmal leider nicht), jedoch finde ich die Einzelteile wirklich schön. Ich wünsche dir und euch das Beste.

    • Hi Susa & Sabine, ich glaube ‚budgetfreundlich‘ bezog sich hier eher auf die Tatsache, dass man nichts neues shoppt, sondern guckt was man bereits im Schrank hat, um Looks umzusetzen, die einem gefallen haben. Und ich verstehe die Kritik zwar (auch ich bin weit davon entfernt mir ein dieser Teilen einfach so zu kaufen), aber andererseits ist es doch kein Problem sich inspirieren zu lassen und sich dann selbst auf die Suche nach Alternativen im Rahmen des eigenen Budgets zu machen. Oder funktioniert das für euch nur/besser mit direktem Link? Das wurde an anderer Stelle im Übrigen auch kritisiert, weil es dann meist fast fashion ist und es nur um Konsum ginge. Ich glaube die Devise muss lauten: Alles kann nichts muss 😉 Liebe Grüße, Julia

    • Nina M. sagte am

      Ich sehe es ähnlich wie Susa.
      Was Jessie und Co. für Mode ausgeben, ist deren Sache. Leider haben aber in der letzten Zeit manche Aussagen in Artikeln erkennen lassen, dass der Bezug zu Normalverdienerinnen (sprich: der Mehrheit der Frauen) nicht mehr so gegeben ist. Etwa, wenn Kerstin ein einfarbiges weißes T-shirt für 100 Euro als „günstiges Basic“ bezeichnet, oder Jessie von einem Schnäppchen spricht, wenn sie ein auf +/- 600 Euro reduziertes Sommerkleid gekauft hat (ich meine auch das Stella-Mc-Cartney-Kleid).
      Offenbar geht es doch nicht so wenigen Leserinnen hier so, dass ihnen die Bodenhaftung fehlt.
      Was schade ist, denn es gibt ja immer wieder Texte von Jessie und den anderen, in denen ganz viel Sympathie durchblitzt.

  2. Das was sie im Kleiderschrank bereits hängen hat, ist aber auch nicht gerade „budgetfreundlich“ 🙂
    Ich lese euren Blog totel gerne und schon lange, weil ich immer aktuell und gut informiert werde über einen bunten Straus an Themen. Es ist bestimmt eine Berufskrankheit, gelle!? Aber ein klitzekleiner, sagen wir mal „Kritik“-Punkt: Man kann bestimmt als Leserin den Eindruck bekommen, dass die Journelles-Redakteurinnen in anderen Sphären schweben als die durchschnittlich verdienende Frau und so ein bisschen den Blick dafür verlieren oder verloren haben, was die Wünsche und Möglichkeiten der Leserinnen sein könnten. Bodenständig, Augenhöhe und so. 😉 Für mich ist das okay, mich stört und beeinflusst das nicht, mir fällt es nur auf… die Luxushotels (Venedig), die Designerkleider für einen ordentlichen dreistelligen Betrag (Stella McCartney-Wallewalle-Kleid), der gesamte Lifestyle. Aber von meiner Seite aus: allet juut. Jeder wie er es mag.

  3. Hallo, mein Budget sprengt das auch. Allerdings gehört Kerstin der Laden, d.h. sie bekommt die Teile ja zum Einkaufspreis und ist doch auch die beste Werbung für ihren Shop!
    Und auch die anderen Ladies hier bezahlen bestimmt nicht immer für alles den vollen Preis, wie die Leserinnen es müssten. Ich nehme es als Inspiration, nicht mehr und nicht weniger!
    LG und schönes Wochenende

    • Carolin sagte am

      Genau das ist der Punkt. Kerstins Posts wirken für mich leider oftmals wie schlichte Werbung für die – zumindest für mich – unerschwinglichen Klamotten in ihrem Shop. Ich finde sie total sympathisch, aber bei ihren Outfitposts fehlt mir schon lange der Mehrwert. Vllt sollten stattdessen auch mal Marie oder Marlene freitags ein Outfit einzeln zeigen, die beiden kaufen zumindest etwas budgetfreundlicher ein. Man kann von Kerstin ja nichts verlangen (Outfit unter 500 Euro etc), was nicht ihrem Stil und Kleiderschrank entspricht.

    • So mache ich das auch. Ich bin Mitte 20 und Sozialpädagogin, da sind Investitionen in Teile der großen Designer schwer. Aber es gibt ja etwas zwischen Zara und Gucci, das findet man hier auch. Tolle Marken in einem Segment, welches bezahlbar ist und wo die Qualität stimmt. Sandro, Baum und Pferdegarten etc. und die Trends setzen ja bekanntlich auch nicht nur die großen Häuser.
      Aber ich kann durchaus nachvollziehen, dass langjährigen Leserinnen das hier in der letzten Zeit nicht mehr so gefällt. Und es wird oft konstruktive Kritik geäußert finde ich (natürlich oft auch einfach nur doof gemeckert). Die Zielgruppe von Journelles bewegt sich in den Spähren, die gezeigt werden. Sinngemäß schrieb es Jessie oder Marie neulich mal so in einem Kommentar. Klar, verständlich. Aber den Kommentaren nach in der letzten Zeit gehört ein großer Teil nicht dazu (der Rest gehört einfach zu den stillen Lesern vielleicht). Ich würde mir wünschen, dass da eventuell auch etwas drauf eingegangen wird im Rahmen des Konzeptes von Journelles. Das geht doch sicher oder? Mode ist ja nicht nur Designermode. Ich finde es immer schade zu lesen, dass Leserinnen die Lust verlieren und Jahre lang dabei waren.
      Liebe Grüße und ein schönes Wochenende!

  4. Ich nehme es ebenfalls als Inspiration aber würde mich tatsächlich auch über erschwinglichere Outfits freuen! Vielleicht 1-2 Mal im Monat? Oder einfach Kerstins Lieblinge unter 500€ 1x im Monat?

  5. Ich finde Kerstins Outfits immer super. Leisten kann ich sie mir als Studentin zwar auch nicht, aber ich empfinde sie definitiv nicht als Werbung ohne Mehrwert. Im Gegenteil – Kerstins Stil ist in meinen Augen einzigartig und daher eine tolle Inspiration 🙂

  6. Ich finde Kerstins Outfits auch in den meisten Fällen sehr schön und inspirierend. Du hast einen tollen Stil! Aber auch mir fehlt insgesamt ein wenig der Mix zwischen tollen Designerteilen und bezahlbaren aktuellen Highstreet Fashion Stücken. Leider hat es sich mehr in in die eher hochpreisigen Sphären geschiftet, was einfach schade ist, da es doch auch immer wieder tolle Teile bei Zara&Co. gibt. Ich finde, der Mix machts 🙂 so in die Richtung: H&M Kleid, Gucci Tasche und Schuhe von Arket oder so… Und ihr stellt bei Trends (bspw. Midiröcken o.ä. Beiträgen) ja auch immer Teile von Mango bis Matchesfashion vor aber das wirkt manchmal ein wenig random als „müsstet“ Ihr die günstigen Teile mit rein nehmen, kaufen und vorstellen tut sie Jessie die dann aber meist nicht.

  7. Hallo!
    Ich muss sagen, dass ich Kerstin abnehme, dass es ihre Kleidung ist (die sie sicher günstiger im eigenen Laden shoppen kann) und sie die auch so trägt. Warum soll sie jetzt der Aufforderung folgen und zu H&M gehen und das Outfit so nachkaufen und hier auf die Wünsche eingehen (,damit die Beschwerden aufhören)? Das ist doch unserer Job: Streifenbluse finde ich bei H&M, Karokleid kann ich bei Asos sicher finden, Cowbyboots bei Görtz, Bomberjacken haben doch die meisten schon im Schrank.
    Ich kann mir das meiste auch nicht leisten, aber es ist Inspiration, was so als nächstes in Mode kommt. Und ein Informationsmedium. Bitte, bitte kauft kein Billigshirt, das einmal für einen Look getragen wird, damit es für immer im Schrank verschwindet.
    Dazu muss man auch sagen, dass die billigen Marken sehr viel von den Designern kopieren (das wäre doch auch mal ein netter Artikel, die witzigsten Kopien raus zu suchen). Also jetzt einfach mal warten was H&M und Co nächstes Frühjahr so von den Schauen geklaut hat und dann könnt ihr in Ruhe den Look eins zu eins nachshoppen.
    Bis dahin ein wunderschönes Wochenende!

  8. Oh mein Gott, Leute! Kann man das nicht einfach mal als Inspiration sehen? Braucht ihr denn immer den direkten Link zum Nachshoppen???
    Ich finde Kerstins Outfits immer ganz wunderbar, weil sie immer ihren eigenen Stil widerspiegeln und man sieht, dass es nicht aufgesetzt oder verkleidet ist. Und daß sie natürlich Dinge aus ihren Laden trägt, ist doch ganz normal. Es würde mich eher stutzig machen, wenn das nicht so wäre.
    Das heißt jetzt nicht, daß man hier immer alles total toll finden muss und keine Kritik äußern darf, wie es dann ja auch gerne mal ausgelegt wird. Aber die Art der Kritik und der mitschwingende Neid und die Gehässigkeit sind hier (allgemein auf Journelles) manchmal echt daneben.

    • Nina m. sagte am

      Ich finde, dass die Kritik auf Journelles überwiegend sachlich gehalten ist.
      Wenn Kritik sachlich und konstruktiv formuliert ist, kann das Journelles-Team daraus letztlich sicher mehr für die Ausrichtung seiner eigenen Arbeit ziehen als durch „Oh wie toll“-Kommentare. Selbst wenn das dann in der Erkenntnis besteht, dass man trotz der Kritik genau so weitermachen möchte wie bisher auch.
      Problematisch ist es in meinen Augen eher, wenn Personen sich überwiegend kritisch äußern. Dann sollten diejenigen vielleicht wirklich überlegen, ob das Angebot hier für sie passt oder nicht – und entsprechende Konsequenzen ziehen.
      Das gilt auch für mich. Ich finde die meisten aus dem Journelles-Team sympathisch, sehe mich aber definitiv nicht als Teil der hier wohl angepeilten Zielgruppe der Luxus-Konsumentinnen.
      Von daher wird es eher darauf rauslaufen, dass ich hier deutlich seltener reinlese.
      Liebe Grüße!

  9. Liebe Leserinnen,
    modebegeisterte Mädels, wie das gesamte journelles Team und auch viele der Leserinnen verlieren wohl sicher den Blick für die Normalität in den Augen derer, die der Mode nicht ganz so leidenschaftlich verfallen sind. Aber es soll uns doch gegönnt sein zu sparen, zu kaufen oder einfach nur zu träumen? Ich finde die Inspirationen hier wunderbar und bin durchaus in der Lage gezeigtes auf meinen Geldbeutel anzupassen. Wer das nicht kann darf dann wohl auch nicht in einer InStyle oder sonst irgendwo schmökern. Es ist und bleibt Mode, es gibt bei aller Leidenschaft hierfür sicher wichtigere Dinge im Leben. In diesem Sinne liebe Kritikerinnen, nehmt es gelassen ? Herzliche Grüße Maria

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