JOURgarderobe: Zuhause bei Lena Terlutter

Zuhause bei Lena Terlutter Boutique Belgique (29)

Vier Stores koordinieren, eine kleine Tochter versorgen, das Blog mit News füttern und nebenbei als Stylistin und Model arbeiten: Lena Terlutter ist eine Powerfrau. Wie sie das alles unter einen Hut bekommt, haben wir bereits in unserem Karriere-Interview geklärt. Nun wollten wir wissen: Wo und wie lebt die 31-Jährige? Ihr traumhaftes Loft zeigt sie uns heute exklusiv in einer neuen JOURgarderobe-Homestory!

Wie lange wohnst du schon hier und wie bist du an die Wohnung gekommen?

Wir wohnen hier seit August 2013. Die Wohnung war bei Immobilienscout24 inseriert. Es gab unheimlich viele Interessenten aber – wie das Glück so will – haben wir sie bekommen. Früher hat hier Alfred Biolek gewohnt und gekocht. Das Tollste ist, dass es im Prinzip ein „Haus im Haus“ ist. Wir haben vier Etagen auf 250 qm. Typischer Altbau gepaart mit einer modernen Loftetage mit offener Küche – es ist ein Traum! Da mein Mann und ich auch von zuhause aus arbeiten und hier unsere Büros haben, war es für uns entsprechend wichtig viel Platz und eine Trennung von Büro und Wohnen zu haben. Durch die Größe und die Aufteilung gelingt das in dieser Wohnung optimal.

Foto: amandaberens.de
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Wie würdest du den Stil der Wohnung beschreiben? Bist du dir immer einig mit deinem Mann?

Der Stil der Wohnung ist minimalistisch. Ich mag nur weiße Möbel und ich liebe ansprechende Beleuchtung – indirektes Licht in Verbindung mit einzelnen Steh- und Hängeleuchten. Damit kann man einzelne Lieblingsstücke bestens in Szene setzen. Wir haben sehr große Räume mit großen Fenstern, einen alten, authentischen Holzdielenboden und 6 Meter hohe Steinmauer-Wände in der Loftetage. Das wirkt schon für sich – da braucht man nur ganz wenige, tolle Möbel und schöne Kunst, um ein gemütliches und trotzdem modernes Raumgefühl zu erschaffen. Mein Mann lässt mir da Gott sei Dank freie Hand. Das ist nicht sein Interessensgebiet. Glücklicherweise findet er aber, dass ich unser Zuhause perfekt eingerichtet habe!

Welches ist dein Lieblingsort in der Wohnung?

Natürlich mein begehbarer Kleiderschrank! Bei der Besichtigung habe ich direkt zu meinem Mann gesagt: „Egal was passiert, DAS ist mein Zimmer. Du kannst alle anderen haben!“ Der Raum ist ein typisches „Klischee-Altbau Zimmer“ mit hohen Decken, Stuck und Flügeltüren, offenen Einbauschränken – komplett in weiß – und einem alten Kamin in der Mitte des Zimmers. Durch die hohen Fenster habe ich immer Sonne und wunderschönes Licht. Außerdem liebe ich unsere Dachterasse mit Blick auf den Kölner Dom.

Foto: amandaberens.de
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Woher hast du den tollen weissen Holztisch?

Der Tisch ist von Rooms. Er ist mein absolutes Lieblingsstück. Bei Rooms gibt es überhaupt viele schöne, schwere und massive Holztische. Dieser Tisch hatte es mir sofort angetan. Wir hatten ihn schon in unserer alten Altbauwohnung. Er ist für Wohnungen mit hohen Decken perfekt. Es können bis zu 15 Leute daran Platz nehmen und man kann ihn auch noch mit zwei Holzplatten vergrößern. Das ist absolut praktisch, wenn man mal viele Leute zum Essen eingeladen hat.

Foto: amandaberens.de
Foto: amandaberens.de

Und woher sind die beiden Drucke mit der Marmor-Musterung?

Die sind von Vontrueba. Unser bester Freund Sebastian hat sie uns geschenkt. Ich finde, sie passen perfekt in unsere Wohnung. Ich liebe Art-Prints. Jetzt hab ich super schöne neue von Artelimited.com bestellt. Die machen auch großartige Sachen, vor allem in Richtung Fashion.

Trennst du den Einkauf für deine Läden und den für dein Zuhause? Oder landen viele der Produkte, die du im Laden verkaufst, auch in deiner Wohnung?

Ich muss gestehen, dass ich fast alles, was wir in meinem Fashion & Interior Store BB Loves verkaufen, auch selber zuhause habe. Ich liebe skandinavische Wohnaccessoires, gehe aber sehr sparsam damit um. In unserem Badezimmer ist momentan zum Beispiel alles Roségold, weil wir diese schönen Becher und Vasen von Bloomingville im Store haben. Aber auch Kissen, Geschirr, Tabletts, Prints im Rahmen, und, und, und landen früher oder später in unserer Wohnung.

Foto: amandaberens.de
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Hast du Sachen in der Wohnung selbst entworfen?

Entworfen nicht direkt, aber selbst gemacht, ja. Wir haben die Couch und ein paar Tische DIY-mäßig gebaut, also Euro-Paletten weiß lackiert, gestapelt, Rollen darunter montiert. Für die Tische haben wir eine Glasplatte darauf gelegt und für das Sofa eine riesige Schaumstoffmatratze mit Überzug anfertigen lassen und auf die Paletten gelegt. Außerdem habe ich einige Tische und Kommoden weiß lackiert – unsere Freunde machen schon ständig Witze über meinen Weiß-Tick.

Wie ist dein Kleiderschrank sortiert?

Der einzige Ort wo strenge Regeln in unserem Haus herrschen ist mein Ankleidezimmer:

  1. Ich sortiere nach Sommer und Winter.
  2. Ich sortiere nach Farben.
  3. Ich sortiere nach Warengruppen, d.h. an einer Kleiderstange hängen z.B nur Basics, also alle Lieblingsbasics in allen Farben und Stoffen (Seidentops/ T-Shirts ), an einer anderen Stange hängen nur Lederhosen, an der nächsten nur Strickpullis etc.

Wenn man sich kein System für seinen Kleiderschrank ausdenkt, dreht man durch. Aber auch ich habe trotzdem manchmal das Gefühl nichts zum Anziehen zu haben. Da sind wir Frauen halt alle gleich!

Deine TOP3-Einrichtungsadressen in Köln? Und welche Onlineshops kannst du empfehlen?

Online Shops sind nicht mein Ding, aber meine Lieblingsadressen in Köln sind:

  1. TOENDEL
  2. KARTELL
  3. Lambert

Ach ja und Stoll ist auch super, vor allem trifft man in all den genannten Shops kompetente und nette Menschen, mit denen man gerne zusammen arbeitet und sich beraten lässt.

Vielen Dank für das Interview, liebe Lena! Hier sind die wunderbaren Bilder:

 

Zuhause bei Lena Terlutter_Journelles_45

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Foto: amandaberens.de
Zuhause bei Lena Terlutter_Journelles_44

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Zuhause bei Lena Terlutter_Journelles_43

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Zuhause bei Lena Terlutter_Journelles_42

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Zuhause bei Lena Terlutter_Journelles_41

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Zuhause bei Lena Terlutter_Journelles_40

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Zuhause bei Lena Terlutter_Journelles_39

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Zuhause bei Lena Terlutter_Journelles_38

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Zuhause bei Lena Terlutter_Journelles_37

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Zuhause bei Lena Terlutter_Journelles_36

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Zuhause bei Lena Terlutter_Journelles_35

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Zuhause bei Lena Terlutter_Journelles_34

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Zuhause bei Lena Terlutter_Journelles_33

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Zuhause bei Lena Terlutter_Journelles_32

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Zuhause bei Lena Terlutter_Journelles_27

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Zuhause bei Lena Terlutter_Journelles_20

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Zuhause bei Lena Terlutter Boutique Belgique (29)

JOURgarderobe_Lena Terlutter_Journelles (29)

Foto: amandaberens.de

Kommentare

  1. Och, das ist mir zu weiß udn schick und geleckt. Natürlich mit Stil! Aber irgendwie nicht meins… Die Wohnung an sich ist natürlich der Wahnsinn! Ein modernes Schloss. Darum wohl auch eher zum Träumen als zum Drin-Wohnen.

  2. Alles weiss, wie originell.
    Und ein Eames Chair. Und ein bißchen Roségold. Und ein Fell auf dem Boden etc. etc.
    Ich würde mir mal wirklich originelle Wohnungen wünschen – mt neuen Ideen …

  3. Alles unglaublich geschmackvoll und schön und perfekt. Aber irgendwie so wahnsinnig perfekt, dass es mich fast ein bisschen gruselt. Irgendwie leblos – wie aus einer Vogue- und ThePerfectLife-Bildstrecke.
    Der kleine Hund putzt sich hoffentlich brav die Pfötchen ab, bevor er von weissen Sofas auf weisse Decken über weisse Kissen aufs weisse Fell hopst.

  4. Habe ich das richtig verstanden, dass die Bilder nicht von euch sind? Wenn ja, wieso?
    Weil sie halt schon „da waren“?
    Finde das schade, da sie so… wie soll ich das formulieren… geleckt sind.
    Auch finde ich es etwas übertrieben, dass sie gefühlt auf jedem zweiten Bild ist, nur damit man sieht, dass hier und da das neueste It Piece ist.
    Ich möchte nicht neidisch klingen, weil ich das wirklich nicht bin :D
    Die Wohnung ist natürlich ein Traum, auch wenn es mir zu viel weiss ist.
    Liebst <3

    • Hey Anna, die Bilder habe ich nicht selber gemacht, weil ich leider nicht so oft in Köln bin. Weil ich aber Lena und ihren Stil mag und gern hinter die Kulissen schaue, habe ich sie um Fotos gebeten!

    • HAHAHA…Ich glaube die beiden Damen teilen sich die kölsche Krone!
      Zumindest kann man bei beiden wöchentlich dabei zuschauen wie neue Chanel, Valentino und YSL Taschen und Schuhe gekauft werden…Gääähn…

  5. Charlotte sagte am

    Ich kann mich da nur anschließen – eine Traumwohnung!!! Vor allem das mit den Europaletten merk ich mir…

  6. Super Bericht!!
    Lena du bist für jede Frau eine große kreative Inspiration.
    Weiter so.. Heute mein Tag leicht versüßt danke !!!!
    Kuss Lauren…

  7. Tolle Wohnung, einfach traumhaft. Kein Mensch braucht unordentliche Wohnungen zur Inspiration :) Ich würde auch aufräumen, wenn Photos gemacht würden. Und „normal“ braucht niemand, dass hat ja die Mehrheit selbst zuhause ;)

    • Von unordentlich redet ja keiner – nur von ein bißchen persönlichem Stil.
      Eine Ansammlung von Einrichtungs-„It-pieces“ in weiss finde ich einfach totlangweilig.

  8. eine gekonnte akkumulation von allem was kleidungs-und einrichtungstechnisch trend ist bzw. war….doch ohne persönlichen bruch, der den wahrhaft eignen stil ausmacht. das mit den europaletten scheint eine ausnahme zu sein, doch dieser trend beherrschte noch vor einem jahr die interior-blogs.

  9. Einerseits finde ich es bewundernswert, wie geschickt sie ihre Läden vermarktet und sich selbst zu deren Gesicht macht, andrerseits aber finde ich sie zu glatt, perfekt und mittlerweile einfach langweilig. Was bringt es, auf jedes zweite Instagram-Foto sämtliche Taschen im Wert eines Autos zu quetschen? In ihren Läden gibt’s die ja freilich nicht, daher frage ich mich, was sie uns damit sagen will? Nichts gegen Chaneltaschen, die find ich super, aber es wirkt so gehäuft halt schon prollig. Versteht mich nicht falsch, das soll auch kein Neid sein, ich arbeite selbst sehr viel und habe das Budget für schöne Dinge. Weiterhin habe ich den Eindruck, dass Kind und vor allem Hund bei ihr eher zu Accessoires „verkommen“. Dass der Hund ein artgerechtes Leben führt mit Garten und ausgedehnten Spaziergängen bezweifle ich, und ob man so kleine Kinder laufend in sämtlichen Netzwerken zeigen sollte, ebenfalls.

    • diese überzüchteten modehunde kriegen ja auch schnappatmung bei ausgedehnten Spaziergängen. ;(
      bei mir kommt kommt auch nur weiß ins haus….und das man überall nur noch dasselbe sieht ist ja ein echt ein allbekanntes problem. iwie sieht man auf blogs und instagram nur noch die selben taschen, Schuhe, Stühle…iwie uninspiriert alles.
      dafür finde ich jessie immer erfrischend und mit ihrem ganz eigenen Stil. sehr selten sowas…
      was heisst Artikel gefeatured? kann man hier Artikel kaufen????

    • Word!
      Es kommt einem so vor, als würde sie auf Instagram ein persönliches Battle mit Golestaneh führen. Wer hat den besseren #fashionstore, wer hat die besseren Kunden, wer mehr Chanel, Louis Vuitton, YSL oder Céline Taschen…High Fashion-Kindergarten par excellence!… :D Alles sehr übertrieben, aufgesetzt und showing-off!

      • beide Frauen sind unheimlich unsympathisch! Einfach nur behangen von Kopf bis Fuß mit schicki-micki Labels. Schrecklich dieser Profilierungszwang und schade wenn sich Leute nur dadurch definieren. Welcher Mensch braucht bitte 17 Chanel Taschen? Fern ab der Realität und als Mensch wirklich nicht inspirierend.

  10. Ist doch alles Geschmacksache und wieso sollte das Rad neu erfunden werden? Ich interessiere mich auch sehr für interior, liebe den skandinavischen Stil, eher wenige Farben und lasse mich von Blogs (wie solchen Artikeln inspirieren). Sicher hat man in meiner Wohnung auch schon alles irgendwo mal gesehen! Und? Sie ist schön! Modern! So what? :-)

    I

  11. Natürlich sind alle Bilder perfekt. Die Bilder sollen ja auch Werbung sein. Das selbe gilt auch für die Zurschaustellung von Statussymbolen. Nur so generiert man bei Instagram Aufmerksamkeit. Ist doch klar, dass Lena das nutzt. Sie will Werbung für ihre Läden machen und das macht sie, indem sie geschickt Begehrlichkeiten weckt. Natürlich verkauft sie keine Chaneltaschen, aber wegen der Taschen schauen sich Menschen ihre Bilder an und entdecken noch einen Rock an ihr oder ein Bild in ihrer Wohnung das sie in ihrem Laden kaufen können. Und ihr Konzept geht auch voll auf. Sie ist in den letzten Monaten unglaublich präsent geworden.
    PS: Ich glaube, dass es viel Arbeit ist alles immer so perfekt zu inszenieren und die Läden zu managen. Davor habe ich viel Respekt.

  12. Sogar der Hund sieht sorgfältig ausgesucht aus, als ob es nur Deko ist.
    Wo sind seine Spielsachen oder die der kleinen ? Oder dürfen die nur in ausgewählten Zimmern spielen, damit die Wohnung weiterhin so clean aussieht und ohne Seele ?
    Trotz allem sehr schöne Wohnung, aber für meinen Geschmack ohne Leben.

  13. Ist es irgendwie möglich herauszufinden, wo man den Klemmbrett-Kalender vom 5. Bild bekommen kann?
    Herzlichen Dank!

  14. Ich glaube, man müsste der Wohnungsinhaberin mal das neue Wohnbuch von Stefanie Luxat empfehlen. :-) Bis dato ist die Bude leider gähnend langweilig

  15. Zuhause bei ….stimmt so ja auch nicht. Denke, das ist ausschließlich das Ankleidezimmer. Küche, Bad, Wohnbereich fehlen ja komplett.

    • ganz ehrlich und ohne ironie: ich bin ein bisschen neidisch. das ist sooo schön und perfekt da. sie ist 31! wie soll ich sowas in 6 jahren hinbekommen??? *ratlos*

  16. Ich wollte mich an dieser Stelle noch verabschieden,
    journelles hat für mich komplett alles verloren, was einen lesenswerten blog ausmacht – solch seelenloses Portrait einer glattgebügelten Frau ist hier für mich ein Sinnbild dafür, was an Persönlichkeit und persönlicher Handschrift verloren gegangen ist.

  17. An Eindimensionalität und Langweiligkeit nicht zu überbieten: Fotos von arrangierten Chanel-Tüten..aha, ganz toll. Ich sortiere meine Kleidung nach Saison und Farbe…gähn. Meine Businessgespräche führe ich – natürlich – in Highheels, Lederkacke und umgehängter YSL-Tasche in bequemer Pose auf dem Tisch sitzend. Verstehe. Alle Möbel müssen weiß sein. Sehr praktisch, gemütlich und originell – vor allem bei der Abstimmung und Kombination eine große Herausforderung…Modern? Eher die „Fortsetzung des alten bürgerlichen Salons“ mit modernem Schnickschnack, der als pseudo-lässiges Arrangement, bei dem alles genau auf Optik und Wirkung kalkuliert ist, mehr Museumsfassade als Wohneinblick ist. Wenn Arbeit und Privates dergestalt zusammenfließen, ist das verständlich… Etwas mehr „Selbst“ wäre trotzdem wünschenswert.

  18. haha! ich seh da nichts besonderes, ausser viel geld und prestigeobjekte. schade, aus dem 250 qm loft hätte man sicher was ganz tolles machen können!

  19. wie schön wäre es gewesen, die Wohnung des Vormieters Biolek zu sehen! Der weint vermutlich beim Anblick von so wenig Seele. Schade drum.

  20. Jessie, ist dieser Artikel dein ernst?
    Ist diese Frau und Wohnung inspirierend für dich?
    Mit ihrem Kontostand hätte ich es cooler gelöst und nicht 0815 was die Scandinavian Blogs und Modepüppchen diktieren nachgeahmt. Gähn!

  21. Leute, das hier ist ein fashion-blog. Entspannt euch mal. Und die Rubrik heißt: JOURgarderobe, klar dass da der Focus auf den Fashion- und Lifestyleprodukten liegt und die Küche etc. völlig sekundär zu betrachten sind.

  22. Wie sehr mir doch gerade die schwedische Art gefällt, die wirklich jede einzelne Meinung einfach nicht wertet. Sondern diese einfach als anders betrachtet. In meinem Kurs sagt kein Professor jemals, dass etwas falsch ist, sondern eben nur ‚anders‘. Die Wohnung ist wunderschön und geschmackvoll. Jessie zeigt sie, um anderen die Möglichkeit zur Inspiration zu geben. Wem sie nicht gefällt oder wem sie zu unpersönlich ist, kann oben rechts das rote ‚X‘ klicken.

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