JOURgarderobe: Closet Diary mit Tabea Brockamp, Talent Manager bei Cover PR

Happy Feiertag! Braucht ihr modische Inspiration? Dann schaut euch doch mal die 7 Looks der Woche von Tabea an!

Tabea ist wohl eine der Personen, die mich auf Instagram jeden Tag überraschen: Mailand, München, Berlin, Hamburg – so wie andere Menschen jeden Tag einen neuen Schlüppi aus der Schublade ziehen, so wechselt Tabea die Orte. Warum, fragt ihr euch jetzt? Für uns!

Denn Tabea arbeitet bei Cover Communications, der Agentur, die neben Journelles auch noch Blogger wie Masha Sedgwick, Styleshiver oder Bikinis & Passports in Sachen Vermarktung unterstützt – da ist sie natürlich ständig unterwegs: auf Events, trifft Kunden und hat jede Menge Meetings.  Und füllt nebenbei auch noch ihren Instagram-Account fleißig mit #ootds.

Und genau von denen bekommt ihr jetzt ganze 7 Stück! Denn Tabea hat uns eine Woche lang in ihren Alltag mitbekommen und herausgekommen ist nicht nur ganz viel Inspiration, sondern auch ein interessantes Behind the Scenes der Bloggerwelt.

Los geht’s:

MONTAG

Nach dem ersten Kaffee und dem Blick auf das Wetter für die kommende Woche, ist der typische Monday Blues schnell überwunden und ich freue mich auf die kommende Woche.

Was für die einen der Casual-Friday ist, ist für mich der Comfy-Monday. Bei uns beginnen die Montage in der Agentur meistens mit einem Update Meeting. Den Rest des Tages verbringe ich ebenfalls im Office und versuche Herr über die E-Mails zu werden.

Da ich an Montagen meist den ganzen Tag im Büro sitze, greife ich dann auch schnell zu meiner liebsten und gleichzeitig bequemsten Mom Jeans von BDG, darüber eine simple weiße Bluse von Topshop, gepaart mit einem Paar weißer Sneaker von Veja. Den rosafarbenen Longline Blazer liebe ich für den kommenden Frühling und Sommer, denn egal ob elegant und sportlich, das Teil geht irgendwie immer und zu allem. Da ich eigentlich kein großer Fan von zu vielen Accessoires bin, habe ich mich für meinen liebsten Gürtel, meine Prada Tasche und ein bisschen 80er-Jahre Vibe in Form einer großen Pilotenbrille entschieden.

Am Abend passiert in der Regel nicht mehr viel, es sei denn, ich schaffe es zum wöchentlichem Teamtraining mit Svjetlana.

Blazer: ähnlich hier, Bluse: Topshop, Jeans: Urban Outfitters, Gürtel: Gucci, Schuhe: Veja, Tasche: Prada (ähnlich hier)

DIENSTAG

Nach dem gestrigen Office-Tag stehen heute Meetings an. Da muss es also genauso bequem wie am Montag sein, aber auch ein Tick eleganter und gerne auch gewagter.

Da ich den ganzen Tag auf Trab bin, durften meine heiß und innig geliebten Stan Smith dran glauben, die mich dank dem kleinen Plateau auch noch ein Stück größer wirken lassen. Dazu eine blaue Cap (Bad Hair Day sagt Hi), eine Netzstrumpfhose und eine meiner neuesten Errungenschaften: die Statement Ohrringe von Zara. Als Kontrast zur Cap und den plakativen Ohrringen, habe ich mich für ein schwarzes Kleid mit Stehkragen und dem 2017-Trend Volants entschieden. Die kleine Tasche von Prada ist momentan meine Lieblingstasche. Das Modell mit Kettengurt passt einfach zu jedem Outfit und hat die perfekte Göße, damit ich mich wirklich auf das Wichtigste in Sachen Inhalt beschränken muss und nicht mein ganzer Hausstand mitgenommen wird – ein typisches Frauensyndrom eben. Am Abend geht es noch nach München zu einem Event mit Viktoria Rader.

Kleid: H&M, Schuhe: Stan Smith, Tasche: Prada (ähnlich hier), Ohrringe: Zara , Cap: New Era

MITTWOCH

So wie der Tag gestern praktisch geendet hat, beginnt er heute auch wieder: Meetings gemeinsam mit Masha stehen auf der Agenda. Zwar sind die immer sehr stressig, gerade weil sich in der Zeit die E-Mails türmen, aber genau das liebe ich auch an meinem Job. Mein Outfit für heute habe ich bereits am Abend zuvor rausgesucht, um den typischen Oh-mein-Gott-ich-habe-nichts-zum-Anziehen-Moment am Morgen zu vermeiden. Die gestrige Blau- Schwarz-Kombination hat mir so gut gefallen, dass ich dem Farbschema treu geblieben bin. Der Rock mit dem frontalen Reißverschluss ist eines meiner Lieblingsstücke, denn er sitzt wirklich wie angegossen. Das Shirt mit dem Aufdruck habe ich von Dondup und die Schuhe in Brokatoptik gehören zu meiner letzten Shopping Ausbeute von Zara (wie ihr merkt, bin ich definitiv ein Zara-Fan) und dank des Blockabsatzes überstehe selbst ich als alteingesessener Turnschuh-Fan den ganzen Tag ohne jegliche Probleme.

Jacke: ähnlich hier, Shirt: Dondup (ähnlich hier), Rock: ähnlich hier, Schuhe: Zara (ähnlich hier)

 

DONNERSTAG

Die grüne Lederhose von Turnover ist momentan mein absolutes Lieblingsteil, gepaart mit den silbernen Stiefeletten, die einfach unfassbar bequem sind. Dieses Outfit ist für mich ein typisches Meeting-Outfit – aber auch im Büro darf die Hose nicht fehlen. Diesen Donnerstag verbringe ich im Office mit vielen E-Mails, aber auch mit viel Sonne und den besten Kollegen – bei uns heißt es immer „Cover Family“. Die Hose ist für mich der Eyecatcher, sodass der Rest des Outfits ruhig etwas schlichter sein kann. Heute habe ich mich für eine weiße Bluse mit Knotendetail von Zara entschieden und natürlich darf auch mein kleiner Taschenbegleiter nicht fehlen. Am Abend geht es mit den Mädels zum Italiener – viel Auswahl gibt es neben deutscher Hausmannskost in Landsberg leider nicht.

Bluse: Zara (ähnlich hier), Hose: Turnover (ähnlich hier), Tasche: Prada (ähnlich hier), Schuhe: Zara (ähnlich hier)

 

FREITAG

HAPPY FIRDAY! Das Wetter heute ist typisches Aprilwetter, denn während erst die Sonne scheint, schüttet es in der nächsten Sekunde wie aus Kübeln. Die Wechselhaftigkeit macht sich deshalb auch in meinem Outfit bemerkbar. Die silbernen Stiefeletten und der Kasten-Blazer in Karo-Optik – beides mal wieder von Zara, haben mich sofort an Balenciaga erinnert und bei dem dekonstruierten Jeansrock in der hellen Waschung, sprang mir das momentane Trendlabel Vetements in den Sinn. Um dann aber nicht zu viele Trendteile in einem Outfit unterzubringen, habe ich mich für einen schlichten dunkelgrauen Rollkragenpullover entschieden, der den anderen Stücken genug Platz gibt.

Auch wenn der heutige Tag eigentlich unter dem Motto TGIF stehen sollte und meine Freunde schon Pläne schmieden, in welchen Club sie heute Abend gehen wollen, entscheide ich mich nach einer anstrengenden Woche lieber für die Couch und einigen Folgen „Suits“.

Blazer: Zara (ähnlich hier), Pullover: ähnlich hier, Rock: ähnlich hier, Schuhe: Zara (ähnlich hier), Ring: Pandora

 

 

SAMSTAG

Neben meiner Sportroutine, an die ich mich morgen wieder trauen werde, habe ich tatsächlich auch das Bummeln in der Stadt und anschließendes Shoppen ein wenig hinten anstellen müssen. Das ändert sich allerdings heute, denn eine ausgiebige Tour mit meiner Freundin Rebecca durch die Läden in Augsburg steht an, das im Gegensatz zu Landsberg einem Modemekka ähnelt – Zara und Benesch sind für mich ein Traum. Outfittechnisch muss ich mich wohlfühlen, sodass ich die Sachen für das Anprobieren in den Kabinen schnell aus- und anziehen kann.

Dementsprechend trage ich heute einen schwarzen Overall von Silence + Noise. Darüber habe ich eine Oversized- Jeansjacke von July Bee gewählt und ein paar schwarze Stiefeletten von Alexander Wang, die dank des kleinen Cut-Outs im Blockabsatz auf den zweiten Blick ein echter Hingucker sind. Da ich ungern unzählige Tüten mit mir rumschleppe, gibt es dazu meine große Shopping-Bag, in die ich meine ganzen Einkäufe ohne große Platzbedenken reinpacken kann. Zum Abschluss einer erfolgreichen Shopping-Tour, gibt es noch den allerbesten Mohnkuchen im Picnic.

Jacke: July Bee (ähnlich hier), Overall: ähnlich hier, Schuhe: Alexander Wang, Tasche: Prada

SONNTAG

Easy like Sunday Morning – im wahrsten Sinne des Wortes. Sonntag heißt für mich Entspannung in vollen Zügen und genauso gelassen ist auch mein heutiges Outfit. Ohne viel zu überlegen und etlichem Umziehen, habe ich mich für locker und leger entschieden.

Nach meinem morgendlichen Sportprogramm, das ich schon viel zu lange vernachlässigt habe, gab es einen ausgiebigen und ganz typischen Sonntagsbrunch mit meiner Freundin in Augsburg im Picnic. Danach ein anschließender Spaziergang, um die Sonne noch einmal zu genießen, bevor sie sich dann möglicherweise erst in einem halben Jahr wieder blicken lässt.

Den Mädelstag habe ich auch gleich mal mit meinem „Support the Girls“-Shirt von Dorothee Schumacher und Glamour zelebriert, dessen Botschaft ich heutzutage super wichtig finde: Wir Frauen sollten uns gegenseitig unterstützen und uns dafür loben, was wir den ganzen Tag schaffen und auf die Beine stellen, anstatt uns mit gegenseitigen Lästereien und überflüssigem Neid runterzumachen. Dazu habe ich eine helle Skinny Jeans von Topshop und hellblaue Mules kombiniert. Als Eyecatcher habe ich das luftige Kleid in Knallpink von Mango gewählt. Meinen richtigen Morgen- bzw. Bademantel habe ich mir dann aber erst einige Stunden später angezogen. Für den Rest des Tages heißt es Netflix & Chill.

T-Shirt: Dorothee Schumacher (ähnlich hier), Kleid: Mango, Jeans: Topshop, Schuhe: Zara (ähnlich hier), Tasche: Prada (ähnlich hier)

Von Marie

Der erste Satz, wenn mich Leute kennenlernen ist: „Das ist aber selten.“ Ja, ich bin ein seltenes Exemplar: Berliner Eltern, Berliner Blut, Berliner Göre. Tatsächlich bin ich so sehr mit der Hauptstadt verbunden, dass ich meinem Kiez in Schöneberg seit über 20 Jahren die Treue halte und noch nie von hier weggezogen bin – und auch nicht dran denke. Und obwohl wir Schöneberger zwar sehr viel von Bio-Supermärkten und esoterischen Edelsteinläden halten, gibt es hier auch das ganz große Mode-Paradies: das KaDeWe. Der Tempel des Shoppings und der Ersatzkindergarten für meine Eltern, sozusagen das Småland bei Ikea für mich (andere Kinder haben dort ihren ersten Wutanfall, ich schmiss mich in voller Rage im Atrium des KaDeWe auf den Boden und weigerte mich zu gehen). Kein Wunder also, dass Mode und ich nie wirklich Berührungsängste hatten.

Spätestens seit der Oberstufe, in der ich – dank Blair Waldorfs Inspiration aus Gossip Girl (ja, das war meine Serie zusammen mit Gilmore Girls) – die Schule nie ohne Haarreif, Fascinator oder eine gemusterte Strumpfhose betrat, hatte auch mein Umfeld begriffen: Marie macht was mit Mode. Und weil ich damit in meinem katholischen "Elite-Gymnasium" so ziemlich die Einzige war, suchte ich meine Verbündeten 2011 woanders: im Internet. Auf meinem Blog Style by Marie. Und so begann meine modische Laufbahn.

Noch mehr Gleichgesinnte und vor allem Freunde fand ich auf der Akademie für Mode & Design in Berlin, bei der ich 2013 meine Ausbildung in Modejournalismus und Medienkommunikation startete. Was für mich seit der 1. Klasse klar war, nämlich das Schreiben mein Ding ist, wurde jetzt zu meinem Beruf: Journalistin. (Denn ja Oma, es gibt noch etwas anderes als Modedesignerin). Dank meines Blogs und einem Praktikum bei der Harper’s Bazaar Germany in der Online-Redaktion blieb ich auch dem Internet und dem Online-Journalismus treu. Und ratet mal, wo ich jetzt bin: Genau, bei Journelles, dem Blogazine, was alle meine Leidenschaften verbindet: Bloggen, Schreiben, online sein – zusammen mit euch!

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6 Antworten auf „JOURgarderobe: Closet Diary mit Tabea Brockamp, Talent Manager bei Cover PR“

Wunderbar diese junge Dame. Das Closet Dairy hat mich wirklich absolut überzeugt. Soviel Leichtigkeit steckt in ihren Outfits und absolut sympathisch die Bilder. Adden und scrollen ist jetzt meine Devise 😉 Liebe Grüße Jen

Super Closet Diary mit einer wahnsinnig fotogenen und stilsicheren Frau. Tabeas Stil ist genau mein Ding! Vielen Dank für die Inspirationen, und schon wieder ein neuer Follower auf ig: MICH. 🙂

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Journelles ist das grösste unabhängige Mode-Blogazine in Deutschland und wurde 2012 von Jessie Weiß gegründet. Die 34-jährige Unternehmerin legte 2007 den Grundstein für die Modeblogosphäre mit dem Netz-Urgestein LesMads und arbeitet seither als Journalistin, Moderatorin und Kreativdirektorin.