JOURgarderobe: Closet Diary mit Katharina Wenzel-Vollenbroich von ARTPIQ

Wir haben heute das Vergnügen, ein wahres Organisations-Talent vorstellen zu dürfen, denn Katharina Wenzel-Vollenbroich ist sozusagen eine Double-Full-Timerin. Angefangen hat alles mit der Liebe zur Kunst, die die 25-jährige einmal quer durch den Globus getrieben hat: Nach dem Masterstudium in London hat die gebürtige Düsseldorferin drei Jahre in New York gearbeitet. Mit der Gründung ihres Unternehmens ARTPIQ ist sie nun sesshaft in ihrer Heimatstadt geworden und ermöglicht aufstrebenden Künstlern und Absolventen von Kunsthochschulen eine Plattform, sich mit Kunstsammlern und Investoren zu connecten.

Zum einen werden die Künstler bei der Vermarktung ihrer Kunstwerke unterstützt, zum anderen versucht ARTPIQ die nötigen finanziellen Mittel mithilfe von Crowdfunding-Kampagnen zu sammeln, damit neue Ideen umgesetzt werden können. Sammler und Investoren haben somit die Möglichkeit, neue und originelle Kunst von talentierten Künstlern zu entdecken, zu sammeln und in diese zu investieren. Klingt super spannend? Finden wir wir auch!

Das wars aber natürlich noch nicht: Die liebe Katharina ist nämlich mal vor sieben Monaten Mama von ihrem Sohn Hector geworden, der trotz der vielen To-do’s, immer an oberster Stelle steht. Der Kleine kann überall mit hin und ist stets an ihrer Seite, wenn es zu Meetings, Ausstellungen, Sport, Mittag- und Abendessen geht. Ganz nach dem Motto: Früh übt sich, wer, in diesem Fall, ein Künstler werden will.

Gute Neuigkeiten: Was Hector kann, können wir auch und daher haben auch wir heute das Vergnügen, die junge Unternehmerin eine Woche lang zu begleiten. Los gehts mit Katharinas 7 Tagen, 7 Looks:

Katharina Wenzel-Vollenbroich auf Instagram: @goodilicious_

MONTAG

Mein Montag heißt Admin. Denn so wie jeden Morgen checke ich als allererstes das Backend unserer Website, um zu sehen, wie viele neue Bestellungen und Anfragen wir bekommen haben. Anschließend beantworte ich meine Emails und plane meine Woche: Meetings, Events, Instagram-Posts, etc.

Da ich Montags meistens von zu Hause arbeite, trage ich einen gemütlichen und unspektakulären Cashmere-Pullover. Das einzige, was ich für die Arbeit brauche, ist mein MacBook, mein Notizbuch und einen vernünftigen Stift.

Nach der Arbeit gibt’s dann noch ein persönliches Highlight: Baby-Spa mit meinem Sohn Hector. Hier kann der kleine Mann sich mal so richtig austoben! Hierfür greife ich zu meinem liebsten Leo-Mantel und meinen braunen Overknee-Boots.

Pullover: H&M (ähnlich hier), Hose: Zara (ähnlich hier), Schuhe: Jimmy Choo (ähnlich hier)

DIENSTAG

Dienstag ist Zeit für Kunst. Meistens treffe ich neue Künstler und kundschafte die neuesten Ausstellungen und Kunst-Events aus.

Diese Woche habe ich drei Künstler-Interviews, eins hier vor Ort in Düsseldorf und zwei weitere via Facetime. Mir ist es wichtig, die Künstler kennenzulernen und ihre Motivation, Inspiration und Ziele zu verstehen. Die Treffen und Calls sind die Highlights meiner Woche, denn für mich gibt es kaum etwas Besseres, als Kunst mit den Augen des Künstlers selbst zu betrachten. Ich bin immer wieder beeindruckt von der Kreativität der Künstler, ihrer Geschichte und Leidenschaft! In jedem Kunstwerk steckt weit mehr als oft auf den ersten Blick zu erahnen ist.

Wenn ich ein Treffen vor Ort habe, verbinde ich diese häufig mit einem anschließenden Galerie- oder Ausstellungsbesuch. Da ich natürlich einen guten und professionellen Eindruck machen möchte, kleide ich mich gerne förmlich – ein schlichter, schwarzer Rock und ein schwarzer Pullover. Dazu ein Vintage-Tuch von Dior, schlichte Boots und eine kleine, feine Tasche – so fühle ich mich wohl!

Pullover: Uniqlo, Rock: Zara (ähnlich hier), Schuhe: Jimmy Choo (ähnlich hier), Tasche: Chloé (ähnlich hier), Tuch: Dior (ähnlich hier)

MITTWOCH

Mittwoch ist Pilates-Tag. Ich starte mit einer Stunde Reformer Pilates oder Yoga. Meine Liebe zum Yoga habe ich auf Maui während meiner Weltreise entdeckt. Hier durfte ich über mehrere Monate eine Yoga-Ausbildung absolvieren. Seit Hectors Geburt mache ich allerdings meistens Reformer Pilates, da ich hier besser an meiner Rückbildung arbeiten kann. Ich liebe Sport und versuche mindestens drei bis vier mal pro Woche Sport zu treiben, da ich hier abschalten und mich richtig auspowern kann.

Zum Sport trage ich am liebsten eine enganliegende Sporthose und ein bequemes Top. Hier trage ich eine meiner liebsten Kombinationen von Nike.

Jacke: Adidas (ähnlich hier), Top: Nike, Hose: Nike, Schuhe: Asics (ähnlich hier)

DONNERSTAG

Donnerstag ist Smoothie-Tag. Da ich häufig viele Calls und Meetings habe, bleibt oft nicht viel Zeit für zum Essen, daher bereite ich mir schon morgens einen Smoothie für alle Fälle vor. Mein Favorit ist mit Banane, Spinat, Mandelmus, Chiasamen, Proteinpulver und Reismilch. Super lecker!

Vor kurzem haben wir unser erstes Investment bekommen, daher bereiten wir aktuell unsere erste größere Marketingkampagne vor. Hierfür gibt es immer jede Menge Ideen zu besprechen und zu planen.

Da ich immer viele neue Leute treffe, trage ich meistens eher klassische Sachen, die für vielfältige Anlässe passend sind – schlichte schwarze Schuhe und eine schwarze Leggings gehen immer. In meine kleine rote Alma Tasche von Louis Vuitton bekomme ich alles rein, was ich unterwegs benötige. Falls es etwas kühler werden sollte, nehme ich noch eine schwarze Jacke von Acne mit.

Jacke: Acne Studios, Leggings: Falke (ähnlich hier), Schuhe: Givenchy (ähnlich hier), Tasche: Louis Vuitton

FREITAG

Heute kümmere ich mich um den Newsletter: Künstler werden vorgestellt, ein Überblick über die Highlights der Kunstwelt wird konzipiert und unser Blick auf das aktuelle Geschehen in der Kunst wird geteilt. Zudem haben wir unser Team-Meeting, indem wir einmal alle To Dos durchgehen und besprechen, was gut und schlecht gelaufen ist, um einen Plan für die nächste Woche machen zu können. Um 17:00 Uhr ist es dann soweit und der Newsletter geht raus. Danach heißt es endlich TGIF und wir verabschieden uns ins Wochenende!

Abends habe ich Date-Night mit meinen zwei Liebsten. Hier mache ich mich natürlich chic und wähle einen coolen Rock, meinen Perlenpulli, Boots mit Absatz und meine Wildleder-Tote – frei nach dem Motto „Dress to impress“.

Pullover: Zara (ähnlich hier), Rock: Zara (ähnlich hier), Schuhe: Aquazzura (ähnlich hier), Tasche: Yves Saint Laurent

SAMSTAG

Samstag ist Family & Friends Time. Morgens gehen wir fast immer Brunchen und treffen uns mir Freunden oder Familie. Diese Zeit ist mitunter die schönste für mich, da mein Mann unter der Woche meistens verreist ist. 

Anschließend gehen wir noch schnell einkaufen und erledigen alles, zu dem wir unter der Woche leider nicht gekommen sind. Abends treffen wir uns entweder mit Freunden oder bleiben einfach zu Hause, kochen zusammen und lassen den Tag ausklingen.

Heute trage ich eine gemütliche Jeans, einen grauen Rollkragenpulli, eine Jacke von Marni, schwarze Loafer und meine Gucci Utility Belt Bag, damit ich die Hände frei habe und meinen kleinen Engel auf dem Arm haben kann.

Jacke: Marni (ähnlich hier), Pullover: Zara (ähnlich hier), Jeans: Levi’s, Schuhe: Gucci, Tasche: Gucci

SONNTAG

Heute ist Chill-Out-Tag. Sonntags kann ich endlich etwas länger schlafen, da mein Mann und Hector morgens immer gemeinsam spielen. Nach dem Frühstück gehen wir eine Runde spazieren, während der Kleine in Ruhe ein kleines Schläfchen an der frischen Luft machen kann. Sonntage sind bei uns eher ruhig und gemütlich: Mein Mann schaut meistens etwas Sport und liest Zeitung. Ich nutze den Sonntag ganz bewusst, um meine Woche ausklingen zu lassen und mich gezielt auf die neue Woche vorzubereiten. 

Heute trage ich einen einfachen schwarzen Pullover, eine Faux-Lederhose und gemütliche Ballerinas.

Jacke: Sandro (ähnlich hier), Pullover: Joseph, Hose: H&M (ähnlich hier), Schuhe: Chanel, Tasche: Yves Saint Laurent

Kommentare

  1. yildiz@journelles.des_herkommer@yahoo.de

    Wahnsinn. Das alles inkl. Style und Sport mit einem so kleinen Baby – noch dazu unter der Woche alleine. Respekt! Ganz viel Erfolg und Kraft und möglichst viel Schlaf wünsche ich 🙂

  2. yildiz@journelles.deamelie.heller@web.de

    Ihr Lieben,

    Völlig unabhängig von Katharinas coolem Style finde ich dieses CD schwierig. Es liest sich, als wäre es ein Klacks mit einem 4 Monate alten Baby an der Seite (ohne Babysitter o.ähnl.) Calls durchzuführen, pünktlich und konzentriert an Meetings teilzunehmen und jeden Termin ohne Probleme wahr zu nehmen. Und nebenbei noch 4 Mal die Woche Sport zu machen.
    Hätte ich gelesen, als hier Kind 1 4 Monate alt war, ich wär stumpf in Tränen ausgebrochen, war doch meine Herausforderung es schon, einmal am Tag zu Duschen und einmal die Woche pünktlich zum Pekip zu erscheinen.
    Vielleicht hat sie wirklich so viel Glück, aber das ist alles andere als selbstverständlich (im Gegensatz dazu, wie es hier dargestellt wird).

    • yildiz@journelles.deczech.maid@gmx.de

      Für mich klingt das nicht nach einem Vollzeit-Job, was mit einem Baby auch tatsächlich kaum möglich sein kann, wenn man beidem gerecht werden will. Ein paar Stunden Arbeit jeden Tag, die dazu noch aus Ausstellungsbesuchen und Treffen mit Künstlern bestehen, lassen sich aber auch mit einem so kleinen Baby sicher gut realisieren.

    • yildiz@journelles.desara.hesterberg@iubh.de

      Erst einmal: ich finde dieses CD wundervoll; weiblich-elegant, diesen Stil mag ich sehr!

      Klar kommt beim Lesen schnell der Gedanke, dass sich das mit Baby so sehr easy-peasy anhört. Man darf aber auch nicht vergessen, dass es hier um den MODISCHEN Aspekt ihrer Woche geht und nicht um das Motto „Wie bewältige ich meinen Alltag mit Baby?“. Wer weiß denn, was nicht vielleicht alles im Hintergrund organisatorisch abläuft (Babysitter, Kindermädchen, Haushälterin, etc.)? Nur weil sie in ihrem Text nicht darüber spricht, heißt es doch nicht, dass es nicht stattfindet?! Ich verstehe die Kritik nicht. Kommt man heute nur noch authentisch rüber, wenn man sich mit Augenringen, ungewaschenen Haaren und vollen Windeln fotografiert? Ich verurteile das nicht! Ein Leben mit Baby IST stressig, ja. Aber es kann / muss doch auch eine andere Seite geben und wenn sie das finanziell und organisatorisch so hinbekommt, ist das doch wundervoll. Deswegen muss man das ja nicht gleich auf sein eigenes Leben beziehen und frustriert sein. Finde ich zumindest.
      Liebe Grüße

      • yildiz@journelles.dea_sti@gmx-topmail.de

        Na ja, es geht im Text schon viel um Job & Alltag, das kann man also durchaus kommentieren ? Man sieht hier ganz gut, was das aktuelle Ideal ist: arbeiten und Kind, super aussehen und immer gut drauf sein! Die Outfits finde ich persönlich übrigens auch sehr schön.

  3. yildiz@journelles.demielski@gmx.de

    Das Freitags- und Samstags-Outfit gefällt mir am allerbesten aber dein Stil ist allgemein sehr cool. Und dein Job hört sich spitze an! Gratulation!

  4. yildiz@journelles.debilbopuppy@gmx.de

    Warum sollte das nicht klappen? Voraussetzung ist natürlich ein gewisses Finanzpolster und der Wille, es zu tun.
    Da hat man eben Haushälterin, Nanny oder Au-Pair.
    Meine Mutter hatte nach Studium und Promotion auch keinen Bock auf Kinder, Küche und Kirche und wir hatten Haushälterin.
    Wir sind übrigens zu dritt, alle 2 Jahre auseinander.
    Nach dem Mittagsschlaf war Mama dann da und vorher haben wir sie ehrlich gesagt auch nicht vermisst. Das war eben so. Sie war zufrieden, weil ihre Welt nicht nur aus Windeln, Zähnen&Co bestand und wir hatten unsere Ruhe;-).
    Viele Wege führen nach Rom. Ich finde diesen Weg gut.

    • yildiz@journelles.deamelie.heller@web.de

      Absolut!
      Nur leider liest man hier nix von Nanny, Au Pair oder ähnlich. Das hätte ich mir sehr gewünscht.
      Sondern nur, dass Hector immer an ihrer Seite ist.

    • yildiz@journelles.deA_STI@GMX-TOPMAIL.DE

      Genau diese Unterstützung wird aber leider in solchen wie-schafft-sie-das-nur-Artikeln nicht erwähnt 😉 schade eigentlich, denn genau das ist doch das Spannende: wie organisieren Berufstätige ELTERN ihren Alltag, auf welche Hilfen greifen sie zurück…

      • yildiz@journelles.desara.hesterberg@iubh.de

        nein, das interessiert mich als Leserin eines MODEblogs in diesem Moment leider nicht, sorry.

        • yildiz@journelles.deA_sti@gmx-topmail.de

          dich vielleicht nicht, dann einfach nicht lesen ? Der Alltag der vorgestellten Personen interessiert die Mehrzahl der Leserinnen anscheinend schon, sonst würde der Post ja nur aus Bilder bestehen…

          • yildiz@journelles.desara.hesterberg@iubh.de

            Liebe Asti,
            keine Sorge, deinem Rat, die Dinge nicht zu lesen die mich nicht interessieren, komme ich ohnehin nach – so mache ich es seit Ewigkeiten, denn es wäre schon etwas lästig alles zu kommentieren, das mich nicht interessiert.. Ich würde mich allerdings auch nicht darüber beschweren, wenn im Text MEHR auf das Thema „wie bewälte ich meinen Alltag mit Baby“ eingegangen würde. Das ist der Unterschied zwischen uns beiden, leben und leben lassen 😉 Nicht allein der Fakt, dass man Mutter ist, muss mich aber dazu zwingen das auch in jeder Lebenslage zu thematisieren. Hier geht es um Mode. Ist doch klar, dass man sich bei so einer Fotostrecke von der besten Seite präsentieren will. Würdest du doch sicherlich auch, oder?
            Liebe Grüße

          • yildiz@journelles.deA_sti@gmx-topmail.de

            Das Thema Alltag und Baby wurde hier nun mal thematisiert, trotz Modefokus des Beitrags. Aber nun mal ausschließlich in die Richtung alles easy.
            Von der besten Seite kann man sich auch präsentieren, wenn man nicht im Text den Anschein erweckt, als würde man alles ganz leicht alleine schaffen.

        • yildiz@journelles.deczech.maid@gmx.de

          Ich bin selbst Mutter, brauche aber solche Infos ebenfalls nicht, wenn ich mir ein CD auf Journelles ansehe. Allerdings verstehe ich schon die Verwunderung, da ja hier eingangs extra darauf hingewiesen wird, dass es sich um eine Doppelt-Performerin handelt. Das ist ein bisschen wie bei der Frau, deren Kleidergröße jenseits einer 34 war und die mit vielen Worten als Cury Model angeteasert wurde. In den meisten Fällen sprechen doch die Outfits für sich, diese ewige Einordnung in irgendwelche Schubladen ist mitunter irritierend.

    • yildiz@journelles.deTinaklar@gmail.com

      Liebe Sabina, und wieviele Kinder hast du schon?!? ;))))
      Ein Kind ist im Übrigen auch eine hochemotionale Angelegenheit. Insbesondere das erste Kind. Die meisten Menschen die ich kenne, tun sich gerade in den ersten Wochen/Monaten sehr schwer es einfach mal so einem Au-Pair, Nanny etc. zu überlassen! Auch wenn es in Frankreich üblich sein mag nach 3 Monaten wieder Full-time arbeiten zu gehen, ist es das hier in D zum Glück nicht! Dein Kommentar deutet auf aubsolute Unwissenheit hin. Kinder und Arbeiten schließen sich natürlich nicht aus u es ist in ewiger Spagat u ewiges Thema, gerade wo heute Frauen immer unabhängiger werden. Aber glaub mir bitte, in den ersten Monaten, in denen deine ganz große Liebe geboren wurde, möchtest du dir eigentlich keine Gedanken machen, wie du diese gleich wieder „weg organisierst“. Alles Gute für dich und deine zukünftigen Kinder.

  5. yildiz@journelles.desina.wallesch@gmx.de

    Beeindruckende Powerfrau! Und das alles mit gerade mal 25 Jahren.
    Diese Style Berichte sind doch immer nur ein kurzer Abriss einer Woche.
    Die ‚Alltags-Geschichten‘ drum herum dienen doch nur dazu, die Outfits entsprechend zu unterstreichen.
    Wahnsinn, wie hier immer alles zerpflückt wird.

  6. yildiz@journelles.dejanine_307@web.de

    Ich finde es schade, dass man egal was man als Frau macht, ob erfolgreich ist oder nicht, mit Kind oder ohne IMMER auf Kritik stößt. Warum kann man sich nicht einfach mit jemandem freuen, der es schafft das alles unter einen Hut zu bringen und sich traut etwas allein auf die Beine zu stellen?
    Hier geht es um die Woche aus modischer Perspektive, nicht mehr und nicht weniger. Und nur, weil keine Unterstützung erwähnt wird heißt das ja noch lange nicht, dass es keine gibt.
    Ich finde eine Encouragement-Kultur würde viel mehr Positives schaffen, als dieses andauernde Kritisieren… Weiter so Katharina!

    • yildiz@journelles.debulbopuppy@gmx.de

      Eben. Und ein Kind impliziert nicht, dass man- sorry hier eine Frau;-)- ihren Style und ihr vorheriges Leben aufgeben muss. Anpassen sicherlich, aber nicht aufgeben.

    • yildiz@journelles.decarolinkerosin89@gmail.com
      Carolin sagte am

      Ist doch gar keine Kritik von Amelie, finde es aber eine durchaus legitime Anmerkung, die zur Diskussion gestellt werden kann. Aber hier ist beim Lesen des CD für mich relativ schnell klar gewesen, das ein wealthy Background da ist und dann ist eben vieles (Kinderbetreuung etc) einfacher. Deshalb als „Normalo-Mutter“ nicht von so etwas verrückt machen lassen! Wir hatten letztens gerade eine Diskussion, ob es möglich ist, im ersten Jahr zu Hause nebenbei zu promovieren – da gab es auch ganz unterschiedliche Meinungen; von „Mit meinem Kind wäre das nie gegangen“ bis zu „Locker, meins war total pflegeleicht.“ Man sollte sich nicht an anderen messen, sondern versuchen, nur darauf zu hören, was für sich und sein Kind das Beste ist.

  7. yildiz@journelles.dekatinka@ingenhoven.de
    Katinka sagte am

    Ich bin auch Mutter von 2 Kindern und habe schnell wieder versucht mich wie vorher zu kleiden, so viel wie möglich Sport zu machen und zu unternehmen. Nach dem ersten Kind habe ich auch schnell wieder einige Stunden gearbeitet. Das Closet Diary gefällt mir ganz gut, wobei natürlich klar ist, dass mit einem Baby nicht alles so einfach ist wie dargestellt. Aber es geht ja eher um die Kleidung und zu welchen Anlässen sie getragen wird, als darum wer wann auf das Kind aufpasst. Ich kann verstehen, dass einige aufzeigen, dass hier ein unrealistisches Bild einer Neu-Mama präsentiert wird, aber würde sich nicht jede von uns so positiv wie möglich darstellen?

  8. yildiz@journelles.dekatharinarietzler@hotmail.com

    Also, ich finde ich es gut, dass hier so kritisch, kontrovers und auf hohem Niveau diskutiert wird. Das spricht eigentlich nur für die Leserschaft!

    Ja, dieses CD sagt uns viel über Rollenvorstellungen und Ideale, und über das Problem von Authentizität in Blogs. Doch wenn wir denen, die sich mehr sozialen Realismus wünschen, sagen, dass sie dann keine Modeblogs lesen sollen, dann bewegen wir uns doch wieder weg von einer demokratischen und hin zu einer sehr elitären Modekultur? Nur so ein Gedanke …

    • yildiz@journelles.decarolinkerosin89@gmail.com
      Carolin sagte am

      Sehe ich genauso! Super auf den Punkt gebracht! Und was kann sich ein Modeblog mehr wünschen, als dass auch gesellschaftlich relevante Themen abseits von Fashion kontrovers und vernünftig diskutiert werden?

  9. yildiz@journelles.denatassa.siouzouli@hotmail.com
    natascha sagte am

    …noch eine Sache, die vielleicht interessant sein dürfte: manchmal ist es schön, wenn man auch Künstlerinnen und Freundinnen erwähnt, satt nur Künstler und Freunde…

    • yildiz@journelles.destuff@apartment79.de

      Die Künsterinnen und Freundinnen sind vielleicht so schlau und gefestigt, dass sie sich in Künstler und Freunde eingeschlossen fühlen, wie es sprachlich so üblich ist.

  10. yildiz@journelles.deSUNNYIMNETZ@GMAIL.com

    oh, ein beauty/hair(!!) diary oder best of von ihr würde mich sehr interessieren =)

  11. yildiz@journelles.desue1605@hotmail.de

    Hat Katharina ihr CD in Sibirien gemacht?? Zumindest in Süddeutschland mussten wir in den letzten Wochen weder dicke Jacken, noch Overknees oder Pelzkragen (Montag nach der Arbeit) tragen…. Give me some Inspo für den Sommer plz 😉

  12. yildiz@journelles.depauline.E@gmx.de
    Pauline sagte am

    Warum müssen sich Frauen/Mütter eigentlich ständig mit Anderen vergleichen und dies oft noch zum eigenen Nachteil und ohne ausreichend über die Vergleichsperson informiert zu sein?
    Vielleicht hatte Katharina schon vor dem Baby ein Tempo in ihrem Alltag drauf, das manch andere in die Knie gezwungen hätte? Vielleicht hätte so manch kritisch-zweifelnde Kommentatorin da schon gesagt: das ist unmöglich zu schaffen?
    Letztendlich sollte man von sich und seiner Situation ob nun mit oder ohne Kind nicht von sich auf andere schließen und versuchen, solche negativen Vergleiche zu vermeiden. Die führen nur zur Unzufriedenheit.

  13. yildiz@journelles.detheresa.paetow@gmail.com
    Theresa sagte am

    Also erstmal, was für schöne Looks und was für eine wunderschöne Frau!
    Meine Tochter ist drei Monate alt und ich könnte mir momentan nicht vorstellen mehr als Haushalt und Baby unter einen Hut zu bekommen. Aber muss ich mich deshalb schlecht fühlen weil das jemand ander hinbekommt und dabei auch noch so aussieht? Nein. Wird das irgendwo in dem Text suggeriert? Nein.
    Auch weil die Bilder ja nur Momentaufnahme sind und sie bestimmt auch manchmal gerade fertig ist mit allem, los will und dann spuckt das Baby alles voll. Und selbst wenn nicht, warum kann man sich nicht für jemand anderes freuen?

  14. yildiz@journelles.decaroline.schimpeler@gmail.com
    Caroline sagte am

    Hm, eigentlich kommentiere ich nicht und bin als stille Leserin dankbar für die Mädels, die hier viel von sich preisgeben. Nun breche ich mit meiner Einstellung und äußere ein paar Gedanken. Noch vor ein paar Monaten – bevor ich meine nun 10 Monate alte Tochter bekam – wäre mir der KiWa nicht aufgefallen. Nun springt mir der Bugaboo natürlich direkt ins Auge.

    Und schon ergreife ich Partei für diese Mami. Leute, sie lässt euch eingeschränkt an ihrem Alltag teilhaben, nennt den Namen ihres Kindes und zeigt welche Klamotten sie trägt. Habt doch einfach ein wenig Respekt, und lasst sie machen. Vielleicht schafft sie das ja auch alles so. Vielleicht ohne Nanny, ohne Putzfrau, ohne Au Pair. Vielleicht sitzt sie aber auch manchmal da und weint vor Anstrengung. Wer weiß das schon – und spielt es für ein Closet Diary eine Rolle? Ich denke nicht.

    Seit ich Mami bin, hat sich mein privater Insta-Account geändert. Früher gab es foodporn-Céline-Acne-Altbauwohnung-Pics. Nun gibt es #jetztmalehrlich Fotos – von unserer unaufgeräumten Wohnung, meinen Schatten unter den Augen und der Schmutzwäsche. Oder den Keksen, die ich nicht backen kann. Ich mag sowas. Ich mag auch sowas lesen und sehen. Aber dieses Format bedient nunmal nicht die Anforderung #jetztmalehrlich, sondern Kleidung und damit einen oberflächlichen Bereich. Auch ich liebe Kleidung und lese dieses Format daher wirklich gern – denn es ist oftmals inspirierend und eben nicht die reale Welt.

  15. yildiz@journelles.demarta@streber24.de

    Vorschlag: Besseres Timing/langfristige Planung der CD, damit wir nicht im tiefsten Winter Wickelröcke und Sandaletten und im Mai bei Außentemperaturen um die 30°C Felljacken und Overknees sehen müssen…

    • yildiz@journelles.deyildiz@journelles.de

      Liebe Marta, vielen Dank für deinen Vorschlag. Allerdings lässt sich das leider in der Form nicht so realisieren. Wir sind nun mal auch abhängig von den Materialien der Kandidatinnen. Und da kann es eben auch mal sein, dass Deadlines nicht eingehalten werden können oder Materialien bearbeitet werden müssen. Damit kein Leerlauf vorkommt, müssen wir dementsprechend mit Vorlauf arbeiten. Zudem wäre es doch schade, wenn wir die Closet Diaries nicht mehr veröffentlichen würden, oder?

      Ich hoffe, du kannst die Looks trotzdem als Inspiration ansehen, unabhängig von der Jahreszeit.

      Liebe Grüße, Yildiz

  16. yildiz@journelles.dekatha84@gmx.net
    Katharina sagte am

    Ernsthaft: Echtpelz. Und das nachdem ihr freudig verkündet hattet, das Gucci Echtpelz aus dem Sortiment nimmt. Aber bei Marni ist es dann ok. Echtpelz ist und bleibt der Inbegriff von Grausamkeit und Ignoranz, das hat einfach nichts, gar nichts mit Stil zu tun. Im Gegenteil, wer sich damit „schmückt“, dem fehlt es an Stilgefühl und offensichtlich auch an Ethik und Moral.
    Sowieso wären hier Outfits mit mehr Second Hand Teilen wesentlich interessanter und auch zeitgemäßer als die obige Aneinanderreihung von Zara, H&M (Fast Fashion) Chloé, Louis Vuitton, Gucci usw.(Luxusmode). Das wars dann hier für mich, unglaublich schade:-(

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