JOURgarderobe: Closet Diary mit Alexandra Kruse, Stylistin und Autorin

Closet Diary Alex Kruse

„The Magic of Alexandra Kruse“ steht auf ihrer Website und tatsächlich hat diese Frau etwas Mitreißendens, Ausgeflipptes und Magisches an sich, das wirklich schwer ist, eine treffende Beschreibung in Worte zu fassen. Nennen wir sie einfach, was sie ist: Stylistin und Autorin, Sternzeichen Krebs, Aszendent Skorpion, mit einer besonderen Heransgehensweise an das Leben und die Mode:

„Ich liebe die transformative Kraft der Mode, die Magie, die entsteht, wenn Kleid, Modell, Licht und Bild einfach perfekt sind. Oder endlich alle Buchstaben in der richtigen Reihenfolge sind“, antwortet Alex Kruse auf die Frage, was sie an ihrem Job besonders mag.

Ihre Schwerpunkte sind Styling für Werbekampangen und Privatkunden, ebenso wie das Verfassen von journalistischen Texten und Kolumnen. Zu ihren Auftraggebern zählen u.a. Nespresso, Swisscom, die Schweizer Frauenzeitschrift Annabelle, Vogue, die Lifestylebeilage der Neuen Zürcher Zeitung („Z Magazin“) oder sogar das Time Magazine. Man merkt: Ihr Portfolio ist so facettenreich wie Alex selbst.

Ihren Stil beschreibt sie als „eine wilde Mischung aus einer ehemaligen Fashion Editor Garderobe, Schlafanzügen, Lieblingsstücken und dem, was gerade auf der Wäscheleine hängt.“

Na, gespannt? Das sind 7 Tage, 7 Looks mit Alex Kruse:

MONTAG

Closet Diary Alex Kruse

Just another magic monday… Eine unglaubliche „Dienstreise“: Mein Freund ist DJ und Yogalehrer und hat auf einem crazy 40. Geburtstag einer Hedonisten-Clique aus sehr stilsicheren Franzosen aufgelegt. In Marrakesch. Alles in allem sahen die Girls aus wie aus „How to be Parisian“ ausgeschnitten. Ich habe mich auf meinem +1-Status ausgeruht und war zwischen den gestreift-monochromen Trio Bag Girls der eher knallbunte Vogel. Das einzige, was ich mit French Girls gemeinsam habe, ist die Einstellung, dass glückliche Mütter glückliche Kinder haben und es völlig ok ist, auch kleine Kinder mal ein paar Tage zu den Großeltern zu bringen. Mein Kleiderkonzept ist eine Mischung aus Zufall und Gelegenheit. Für einen Montag im Palais Namaskar, einem 5-Sterne-Wasser-Tempel kurz vor der Wüste, ist definitiv das Modell „Farbiges Nichts“ angesagt.

Der Kaftan von Camilla (wahnsinnig aufwendige Dinger, in Handarbeit mit Glitzersteinchen beklebt und Prints für die das Wort „Fantasie“ nicht mehr genug ist, keine Wunder, das Beyoncé auch Fan ist) ist eine Leihgabe meiner Freundin Fred, die mir vor der Abreise einfach eine schlichte Papiertüte mit fünf seidigen Fetzen im Stil von Talitha Getty in die Hand gedrückt hat. „Mehr brauchst du nicht“. So war es auch. Genau solche Freundinnen braucht man – mit großem Herz, echtem Stil und Großzügigkeit. Ich finde das Konzept, sich gegenseitig Kleider auszuleihen großartig, man muss wirklich nicht immer alles gleich besitzen. Was vermutlich auch berufsbedingt ist – als Stylistin bringt man ja das meiste brav wieder zurück. Ich verbringe den Tag mit meiner Lieblingsbeschäftigung: orakeln, schmusen und Instagram. Ab und zu fallen mir ein paar gute Sätze für meine Kolumne Magazine ein. Mehr aber auch nicht.

Kaftan: Camilla, Tuch: En Soie, Sandalen: Pierre Hardy, Bikini: Nina Ricci, Armbänder: Urlaubssouvenirs, Glücksbändchen und Cartier

DIENSTAG

Closet Diary Alex Kruse

Travelday! Hach, die Vorstellung, die Sonne ab sofort nur noch selten zu sehen, bedrückt mich und meinen Gute-Laune-Vitamin-D-Haushalt ein wenig. Zürich liegt im Herbst konsequent in einer Nebelwolke. Schweren Herzens mussten wir das Paradies auf Zeit wieder verlassen. The good news: Wir sind über Genf geflogen und ich habe den Stopover für ein klitzekleines bisschen Flughafen-Shopping genutzt, immerhin habe ich auf dem Bazar tatsächlich nichts gekauft und wir waren ja eingeladen. Da gab es doch ganz ZUFÄLLIG ein 70×70 Hermès-Tuch aus der Pegasus Pop Edition, das schon lange auf meiner Wunschliste stand. Da ich fast schon fatalistisch an die Existenz von Einhörnern glaube, musste ich das natürlich haben. Sieht auch ganz toll an meinem Sohn Kosmo aus.

Ich finde es recht blöd, wenn man Sachen „zu schade“ findet oder für immer im Schrank lässt. Ich vertrete knallhart das Konzept von „Everyday Luxus“: Lieber weniger, dafür tolle Sachen an denen man wirklich Freude hat, weil man sie braucht. Und teilt. Mein Reiseoutfit ist ein bisschen Pseudo Sporty Spice, aber super bequem, normalerweise gehe ich Dienstag zum Kundalini Yoga, das ist gut für Körper und Geist. Wir singen tatsächlich jede Menge Mantras und machen komische Bewegungen dazu. I like it und es macht irgendwas Gutes mit mir.

Neulich in Cannes habe ich Andie MacDowell zu einer bestimmten Creme interviewt, wir haben erst über meinen Rock (sie hat tatsächlich den selben!!! What?!?) und dann über die Magie des Kundalini Yoga gesprochen – zack, kam ein dickes Männchen rein und es hieß es „Alexandra, I’m sorry to inform you, your interview time is over„. Ooopsie, die Überschrift war dann eben „Yoga statt Botox“. Ich bin nicht gemacht für Dienst nach Vorschrift und offensichtlich auch nicht für fünfminütige PR-Interviews! Heute jedenfalls kein Yoga, wir verbringen Zeit mit unserem viereinhalbjährigen Sohn Kosmo, dem Dschungelbuch und freuen uns alle über unser Wiedersehen.

Meine Tasche, ein totaler Impulskauf, weil sie im Laden plötzlich soviel toller aussah, als in den Magazinen und man sehr viel darin unter bringen kann, macht Kosmo übrigens Sorgen, sie muss immer in den Schrank, weil sie aussieht wie ein Monster. Die Reaktion auf den Shopper ist generell priceless: Man glaubt nicht, wie viele Menschen tatsächlich denken, ich hätte die Löcher selber reingeschnitten!

Mantel: Band of Outsiders gekauft bei Vestibule, T- Shirt: Rodarte, Leggings: Lola Fred, Schuhe: Nike, Tasche: Louis Vuitton

MITTWOCH

Closet Diary Journelles Alex Kruse

„Mittwoch ist Mitte der Woche“, würde das Sams sagen. Mittwochs geht Kosmo seit kurzem in die Krippe, in der Schweiz ein recht kostspieliger Luxus. Ich bin meist die einzige im Schlafanzug, die anderen Mütter tragen konsequent Corporate World-taugliche Outfits und müssen sich immer total beeilen. Habe ich auch mal versucht, ging nicht wirklich gut.

Beides, sowohl Hosenanzüge als auch Beeilen sind nichts für meine Nerven. Ich habe irgendwann einfach akzeptiert, dass mein Sternzeichen heimlich Schildkröte ist, ich brauche einfach sehr viel Zeit, die weiße Wand anzuschauen, Kaffee zu trinken, die Vogue zu lesen, über meinen Texten zu brüten und den Mond zu studieren – schlicht in meiner Welt zu sein und zu akzeptieren, dass ich zwar sehr schnell rede, mich aber eher langsam bewege und Kreativität sowie mein Gemüt sehr zarte Pflänzchen sind.

Ich habe den ganzen Sommer stark darüber nachgedacht, wie man es schafft in einer Welt, die zunehmend ver-rückter wird, authentisch zu bleiben. Oder „real“, wie mein Freund sagt. Der selber so real ist, dass es manchmal schon weh tut. Vermutlich hat man deswegen Partnerschaften, um sich gegenseitig den Spiegel vorzuhalten. Und nach dem Frühstück ein spontanes Freudentänzchen zu machen. Jedenfalls: Hätte ich heute Morgen in den Spiegel geguckt, hätte ich eventuell gemerkt, dass ich tatsächlich ein bisschen nach Heilsarmee aussehe. Was OK ist. Ich habe einen Termin bei der renommierten NZZ und als ich das letzte Mal dort war, hatte ich ein Einhorn im Gesicht.

Seitdem ich selbstständig arbeite, liebe ich Sitzungen und Konferenzen – solange ich Zaungast bleibe. Wir besprechen eine Fotogeschichte, in der es um Skihelme und Lippenstifte geht. Danach treffe ich mich mit meiner Lieblingsschmuckfee Guya Merkle, die sich für nachhaltige Goldproduktion einsetzt und das tolle Schmucklabel Vieri gegründet hat. Meine Halskette ist von ihr, ich trage sie trotz hohem Diamantengehalt Tag und Nacht. Wir besprechen ein paar Ideen und die Lage der Welt im speziellen und Allgemeinen. Dann zur Maniküre – ebenfalls ein Luxus, aber ohne gute Nägel geht nichts. Dazu sehe ich sie zu oft.

Mantel: Boy by Band of Outsiders, Kleid: Gucci, Tasche: Bottega Veneta, Strümpfe: Falke, Schuhe: Jil Sander, Kette: Vieri

DONNERSTAG

Closet Diary Alex Kruse

Vernünftig angezogen bin ich heute eher durch Zufall, ich habe einen kleinen Auftritt im Schweizer Fernsehen, in dem ich in einem Kostümverleih einen Moderator Oktoberfest tauglich mache. „Everyday is different„, kann man da nur sagen. In unserem Leben sowieso, bloß keine Routine (was auch „Bloß keine Struktur“ zur Folge hat und manchmal anstrengend sein kann).

Das Kind ist Tag 2 in der Krippe und ich mache Home-Office. Meistens arbeite ich gleichzeitig an verschiedenen Geschichten, die zu meinen wöchentlichen Sachen kommen. Im Moment an einer Courtney Love Hommage aka Tiara-Geschichte. Die Kraft von Frauennetzwerke und Sisterhood sind meine Lieblingsthemen. Das habe ich in meinem Mädchen-, ähhh Modestudium an der AMD gelernt und spätestens bei Elle Girl so richtig kapiert. Mein Job bei Annabelle und die Chefredakteurin Lisa Feldmann waren dann das Fine-Tuning. So wie Kinder von Kindern lernen, lernen Frauen von Frauen, wenn man es denn zulässt. Dass es Elle Girl nicht mehr gibt (und generell keine kluge Zeitschrift für Mädchen nach Wendy und vor Vogue) –  finde ich bis heute ein Riesendrama, in unserem Wahlspruch #trustthegirls steckt so ziemlich alles.Wir haben bis heute Kontakt und helfen uns untereinander.

Die Jacke, mein absolutes Signature Piece (auf dem Rücken verkündet ein Pokemon „Training is over“) ist ein Geschenk der großartigen Dagmar Murkudis, die mir als erste die Elfen in ihrem Garten gezeigt hat. Heute zeige ich sie jedem, der mag. Auf meiner Liste ist ebenfalls ein Artikel für die Schweizer Ausgabe der Icon. Ich war damals in der Entwicklungsreadaktion des Titels und erinnere mich wie gestern, wie die Chefredakteurin Inga Griese nach einem besonders langen Tag an ihren großen, geheimnisvollen Schrank ging und mir eine superschöne Max Mara Handtasche überreichte. Geschenke und Anerkennung sind etwas Großartiges und tolle Leistungen müssen belohnt werden. Auch sich selber zu belohnen ist eine hohe Kunst! Zum Beispiel, in dem man sich erlaubt einen spontanen Nachmittag mit Herzkumpel im Hamam zu verbringen, auch wenn man dafür dann abends nochmal an den Computer muss.

Jacke: Geschenk, Bluse: En Soie, Lederhose: Fundstück für 80 Franken auf einem Flohmarkt („Macht die besten Beine“), Hut: Saint Laurent, Boots: Acne Studios

FREITAG

Closet Diary Journelles Alex Kruse

Freitag heißt ja nicht umsonst „Frei-tag“, wenn ich nicht gerade Kopf über Fuß in einer 24/7-Werbeproduktion stecke oder sonst ein Shooting habe, ist Freitag unser Familientag. Wir sind mit einem Kind gesegnet, das ebenso gerne schläft wie wir. Entweder werden wir mit einem absurden Keyboardkonzert („La Cucaracha“ im Demo-Modus) oder einem lauten Knall geweckt. Manchmal aber auch wachgestreichelt. Dann chillen wir maximal lange im Bett, bis es klingelt: entweder die Post, die uns neue Schätze bringt. Oder ein Kind aus Kosmos Gang, das draußen spielen möchte. Oft gehen wir auch auf den Wochenmarkt. Zu uns kommt man am besten Freitags mittags zum Essen, dann sind die Blumen frisch, alle ausgeschlafen und es gibt Herrlichkeiten.

David ist ein unglaublicher guter Koch, es gab noch nie dasselbe und seine Gerichte sind pure Küchenalchemie. In der Schwangerschaft habe ich mir immer „Avocado-Barz“ gewünscht, daraus wurde ein Gericht, welches meist aus zehn kleinen Schüsseln voller Köstlichkeiten besteht. Gutes Essen und gutes Wasser sind uns sehr wichtig – ich habe sogar einen Wasserfilter zum Preis einer sehr guten Tasche gekauft. Nach dem Essen gehen wir in den Park, der direkt hinter unserem Haus liegt, wir nennen ihn liebevoll Garten.

Das Experiment „Eigener Garten“ musste leider wieder abgebrochen werden – man unterschätzt, wie lange man für zwei Kilometer mit einem kleinen Kind braucht. Und wie viel Arbeit ein Garten ist. David malt Mandalas aus Kreide, ich schaue in die Sonne oder telefoniere. Kann ja niemand wissen, dass mein Freitag eigentlich Sonntag ist. Ohne iPhone wäre das Leben, das ich führe, wahrscheinlich nicht möglich. Danke, Steve Jobs! Am Abend unterrichtet David Yoga und ist danach meist irgendwo der DJ. Kosmo und ich machen dann Mama-Kosmo-Quatsch. Mein Parenting-Konzept ist tatsächlich mehr das einer fantastischen Oma mit Prinzessinnen-Allure, als das einer Mutter. Wir essen dann Popcorn und Schokolade zum Abendbrot, verkleiden uns als Piraten oder machen unter der Decke Kino. Ich finde es auch ganz normal, das Kosmo mich fragt, ob ich Gummibärchen zaubern kann. Kann ich nämlich!

Jacke: FCUK, Tuch: Fabric Frontline, Lederhose: Flohmarkt, Schuhe: Jil Sander (ich habe ECHT noch andere…)

SAMSTAG

Closet Diary Alex Kruse

Der Preis für einen DJ Freund ist, dass man oft Samstag- und Sonntagmorgen Kinderdienst hat. Was super ist. Kosmo und ich lassen Papa schlafen (meistens!) und machen einfach direkt weiter Quatsch mit Soße, Pipi Langstrumpf-Style. Leider setzen wir dabei oft das Bad unter Wasser (Vorteil ist, das dann mal wieder gewischt wird) oder verzieren die Küche mit Pfannkuchen, die unter der Decke oder auf Stühlen kleben. Kinder zu haben ist eine herrliche Angelegenheit und oft ein großer Spaß. Sie sind große Lehrer, was das Leben im „Jetzt“ angeht. Mir geht nichts mehr auf die Nerven als Mütterblog–Scripted-Reality, wohlgekleidete, saubere Kinder  mit Weichzeichner in pastellfarbenen Kinderzimmern, die aussehen, als wäre eben noch Mary Poppins am Start gewesen. #Not!

Kinder auf die Welt zu bringen ist eine blutige Sache, sie machen, was sie wollen und jede Menge Durcheinander. Pure Anarchie. Man kann viel Zeit damit verbringen für Ordnung zu sorgen, nur damit man sein Wohnzimmer Besucher und facebook-freundlich gestalten (meine Variante) oder es einfach lassen (seine Variante). Auch Freundschaften sind nicht mehr dieselben, seit ich mir nicht mehr die Nächte um die Ohren haue und besoffen von Theken knalle. Die Wahrheit ist: Seit Kosmo auf der Welt ist, hatte ich keinen einzigen, ernstzunehmenden Vollrausch mehr. Alles hat seinen Preis, Kinder den größten. Heute gehen wir zum Zirkus und genießen den Herbst. RASCHEL.

Der Komplettlook von Zara ist übrigens aus Zeiten vor „The True Cost“ – die Dokumentation ist definitiv ein Must-watch, ob man will oder nicht. Jeder sollte sich damit auseinandersetzen, woher das kommt, was uns am nächsten ist. Meine Samstagabende verbringe ich meistens auf dem Piratenschiff, ähm unserem Sofa – dank Netflix und FaceTime very entertaining. Oder ich lerne noch ein bisschen was über Astrologie und Hexenkunst, damit ich endlich Modehoroskope schreiben kann. Oder die Astro Vogue gründe.

Anzug: Zara (leider), Tasche: Goyard, Kette: Vieri, Schuhe: Navyboot, Kopftuch: Fabric Frontline

SONNTAG

Closet Diary Journelles Alex Kruse

Ich bin ein großer Freund des traditionellen Sonntagsausfluges. Und überhaupt wahrscheinlich spießiger, als man denkt. Was man heute ganz gut sehen kann: Wir besuchen die Schwiegereltern in Winterthur und ich habe – fast schon ein bisschen realsatiremäßig – Blüschen und Rock montiert. Sogar das Kind ist gewaschen, gekämmt und im sauberen Hemd. Von mir aus gerne mit Kaffeetrinken und Kuchenessen und Spazieren gehen.

Sonntag ist aber auch sentimentaler Heimweh-Tag. Ich lebe seit sieben Jahren in Zürich und bin vorher von Gütersloh nach Hamburg nach München nach Berlin nach Zürich gezogen, um schließlich hier in die Liebe meines jetzigen Lebens zu laufen – in der Woche, als ich meine Stelle als Moderedakteurin bei der Annabelle gekündigt habe. Der Job, für den ich jahrelang studiert, Kisten geschleppt und Extrameilen gemacht habe – getauscht gegen ein Leben, das so ist, wie ich es mir nie hätte vorstellen können.

Die Folge der Umzüge ist natürlich, dass mein Tribe sich geographisch gut verteilt. Ich versuche nach wie vor auch und gerade mit dem Kind viel unterwegs zu sein und möglichst oft Wochenende auf den Couchen meiner Girlfriends zu chillen und über Nebensächliches zu reden. Überhaupt sind wir viel unterwegs – die Welt ist zu schön, um immer nur an einem Ort zu sein. Und der Grund, warum ich auf gefühlten sieben Fotos sieben Mal dieselben Schuhe anhabe: die anderen sind beim Schuster! Reality, here you go! Und jetzt: Tatort und Eis im Bett.

Bluse: Each x Other, Blazer: von Mama, Rock: En Soie, Foulard: Hermès, Schuhe: Jil Sander, Tasche: Bottega Veneta

Kommentare

  1. Da war ich so lange bei der NZZ und habe nie die Ehre gehabt – tolle Frau, tolle Outfits, danke für den Tip. Werde ich ab jetzt näher verfolgen müssen…

  2. So schöne, ehrliche, charmante und wortgewandte Beiträge zu den jeweiligen Tagen. Besser als jedes Outfit: ein gut gekleideter Geist!

  3. Wow! Mir gefällt kein Outfit so richtig, aber ich liebe sie trotzdem alle. Dazu noch der passende Text und es wird hervorragend! Alexandra Kruse, du hast einen neuen Fan!

  4. Christina sagte am

    Ich bin hingerissen von soviel Lebensfreude, Originalität und mit welcher Offenheit sie über ihr kreatives Leben u ihren Alltag berichtet! Und mit welch Unbekümmertheit sie ihren nonkonformistischen Kleidungsstil präsentiert….

  5. Alexandra Kruse – ich bin verliebt in die wunderschöne Lebenseinstellung und die unschlagbaren Looks.
    Einer schöner als der Andere!
    Und das sie oft die gleichen Schuhe trägt, macht Alexandra noch sympathischer, weil sie Ihr Motto lebt – lieber wenige gute Teile, die dafür oft Tragen.
    #trustthegirls

  6. Wow! Für meinen Geschmack zu esoterisch und zu bunt, und dennoch die mit (riesigem) Abstand interessanteste und authentischste Persönlchkeit die mir hier auf Journelles (oder auf den anderen üblichen Kanälen) begegnet ist. Absolut großartige Art sich und die eigene Welt zum Ausdruck zu bringen, ohne dabei in die üblichen Klischees abzudriften (Keine IT-Bags, IT-Labels, Trends, usw.), herrlich echt statt glatt und instagramtauglich. Wo gibt es mehr von Dir, Aleksandra???

  7. danke, danke, danke…für’s genau SO sein! es tut sehr gut, mal nicht dieselbe celineacnemarantinstagramaufhübschung zu sehen…

  8. Anastasia sagte am

    Oh… ich bin hin und weg! Eine tolle, starke Frau, die wirklich was zu sagen hat. Endlich <3
    Danke dir, dass du uns ein bisschen in dein Leben gelassen, und nicht nur Fetzen präsentiert hast. Und es liest sich sehr schön, dein Leben und deine Ansichten. Hach!

  9. Toller individueller Stil. Das sieht man doch immer seltener, dass mal jemand mutig Mode trägt und nicht einfach das neuste von der Stange… Gefällt mir sehr gut. Vor allem der Sonntag ist wunderbar. Nur die Beige-/Gelbtöne im Mittwochsoutfit finde ich nicht so stimmig. Sieht ein wenig altbacken aus.

  10. Die Elle Girl fand ich auch fantastisch, die erste Ausgabe mit Kelly Osbourne und Mandy Moore auf dem Cover liegt sogar immer noch bei mir im Regal! #trustthegirls

  11. Oh Gott! Wie wundervoll bist du denn, liebe Aleksandra!? Mein Herz machte beim Lesen deiner herrlich witzigen, aber auch so schön authentischen und kreativen Weise von deinem Alltag zu berichten. Vor allem deine Einstellung gegenüber Kindererziehung ließen mir ein paar Freudentränen in die Augen treiben. Deine Ansichten sind so schön inspirierend, deine Worte so klug gewählt. Da werden deine Outfits fast zur Nebensache, obwohl sie deine Einzigartigkeit perfekt unterstreichen. Danke Journelles und mehr davon!

  12. *mein Herz machte natürlich einen riesigen Hüpfer. Vor lauter Überwältigung nicht mehr geschafft Sätze vollständig auszuführen.

  13. Toller Look am Dienstag. Hab mich direkt schockverliebt in die Nikes. Geniale Farbkombi! Was ist das für ein Modell? Gibt’s die noch? Wo??

  14. Ich kann mich meinen Vorrednerinnen nur anschließen, was für eine tolle Frau! Die Outfits finde ich in dem Fall fast nebensächlich so beeindruckt bin ich von dem was Alexandra zu sagen hat. Ich habe schon sehr lange nicht mehr so ehrliche, intelligente und unterhaltsame Texte gelesen und eine so inspirierende Frau erlebt. Vielen, vielen Dank dafür!

  15. Jennifer sagte am

    Alex, du machst mich stolz mit Tränen in den Augen!bin so froh, dass du meine Freundin bist, du bist einfach einzigartig fantastisch!Jen x

  16. Alex mein Herz, du schaust – wie immer – großartig aus. War ja schon immer dein Fan, bleib dein Fan und freu mich auf ein baldiges Wiedersehen. Cheers <3

  17. Tolle Frau und lustige Gedanken zum Leben. Ich musste beim Lesen lachen. Habe auch mal 3 Jahre in der Schweiz gelebt und gearbeitet. Ich liebe Frauen mit selbstkritischer, selbstironischer und entspannter Haltung in allen Lebenssituationen…. die Outfits sind deshalb cool, weil sie – zusammen mit dem Text – zeigen, wie sie Mode genießt. Als wär’s Schokolade! 😉 Love it!

  18. WOW! Die Outfits sind alle so toll farbenfroh und Alexandra strahlt super viel Lebensfreude aus. Sehr inspirierend und gute-Laune-machend :)))

  19. Einer der schönsten Posts auf dem Blog bisher für mich, da habt Ihr jemand sehr sympathisches ausgesucht mit ganz viel Herz. So kommt es zumindest rüber. Wirkt sehr authentisch und ehrlich. Gerne mehr solcher Frauen!

  20. OMG, ich bin immer noch ganz überwältig von euren tollen Kommentaren, Freudentränen und lieben Worten – you girls (and one boy..) made my WEEK – SO MUCH LOVE – hätte ich das gewusst, hätte ich mir wenigstens mal die Haare gekämmt, Vielen Vielen Dank – ich bin glücklich und froh, das es in diesem Universum noch mehr Platz für Girlpower, Einhörner und alltäglichen Wahnsinn gibt. Happy Mo(o)nday, alex

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