JOURgarderobe: Closet Diary mit Christina Papadopoulou, Fotografin

An diesem Montag haben wir für euch ein Closet Diary der etwas anderen Art

Die Closet Diaries sind meine Herzensangelegenheit auf Journelles. Die Organisation ist zwar manchmal nervenaufreibend, es gehen hunderte Emails hin und her, aber trotzdem gehört es einfach zu den schönsten Aufgaben, tolle Frauen und außergewöhnlichen Stil zu casten und kennenzulernen.

Bei den 7 Tagen und 7 Looks gibt es von uns auch gar nicht viele Vorgaben, jede Kandidatin kann ihre Fotos so und den Text so gestalten, wie es ihr gefällt. Dabei herauskommen ganz individuelle Closet Diaries, so wie bei Christina.

Die 26-Jährige, deren Wurzeln in Griechenland liegen, kam vor zwei Jahren nach Berlin. Vorher arbeitete sie bei Maison Margiela auf der Maximilianstrasse in München und absolvierte nebenbei die ersten Kurse in Fotografie.

In Berlin verwirklichte sie sich dann und arbeitet seitdem als freie Künstlerin an eigenen Videoinstallationen, experimentiert mit Licht, malt, meditiert und schreibt.

Ihr wollt ihre Arbeit sehen? Dann schaut doch mal im „Club der polnischen Versager“ vorbei.

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MONTAG

Ich arbeite eigentlich fast immer und täglich gerne – von Zuhause aus. Montags lasse ich mich von Film, Design, Architektur und vor allem von Musik inspirieren. Ich arbeite stundenlang an eigenen Bildern, visuellen Konzepten und lebe meinen kreativen Prozess als freie Künstlerin aus.

Hier sieht man mich an meinem Lieblingsfenster sitzen und rauchen. Ich schaue oft hinaus und genieße den Ausblick. Im Hintergrund läuft immer Musik.

 

Mantel: Vintage (ähnlich hier), Schuhe: Chanel (ähnlich hier)

DIENSTAG

Hier bin ich auf dem Weg zum Copyshop in meiner Straße. Dort lasse ich meine Fotocollagen drucken und spaziere dafür die Karl-Marx-Allee entlang.

Hoodie: Pressure Paris (ähnlich hier), Hose: MM6 Maison Margiela, Schuhe: Maison Margiela (ähnlich hier), Tasche: Maison Margiela (ähnlich hier)

MITTWOCH

Hier bin ich Zuhause am Emailen. Als Freiberufler muss ich das Managen und Organisieren meiner Projekte für eigene Ausstellungen und Konzepten täglich selbst in die Hand nehmen. Danach geht es auf ein Event mit Freunden. Cheers.

Blazer: H&M (ähnlich hier), T-Shirt: Pressure Paris (ähnlich hier), Hose: Christian Aujard Paris (ähnlich hier) und Schuhe: Zara (ähnlich hier)

DONNERSTAG

Ich treffe mich gerne auch mal mit kreativen Freiberuflern zum Austausch.

Am Abend geht es zum Essen ins Soho House aufs Dach oder in eine meiner Lieblingsbars in Kreuzberg.

 

Jacke: Dries Van Noten (ähnlich hier), T-Shirt: Asos (ähnlich hier), Hose: Zara (ähnlich hier), Schuhe Maison Margiela (ähnlich hier) und Ohrringe: Mango

FREITAG

Nach einem anstrengenden Shooting bin ich hier auf dem Weg zum Essen mit Freunden.

 

Pullover: Monki (ähnlich hier), Hosenrock: Cos (ähnlich hier), Schuhe: No Name (ähnlich hier) und Tasche: Maison Margiela (ähnlich hier)

SAMSTAG

Hier seht ihr mich an meinen Video-Installationen arbeiten. Oft höre ich dabei Musik. Ich filtere mir das heraus, was mir besonders gefällt und lasse es dann in meine Fotos oder Videos einfließen.

Eine kurze Info:

Das ist das einzige selbstgeschossene Foto von mir aus dieser Serie. Alle anderen Fotos sind von Arnela und Julia geknipst.

T-Shirt: Cos (ähnlich hier), Weste: Cos (ähnlich hier), Hose: Cos (ähnlich hier) und Schuhe: Adidas (ähnlich hier)

SONNTAG

Auch bei gutem Wetter – gerne mal auch sonntags gegen Mittag – gehe ich ins Berghain. Und im Rucksack sind auch extra flache Schuhe.

 

T-Shirt: Vintage (ähnlich hier), Rock: Topshop, Schuhe: Sergio Rossi, Rucksack: Vintage (ähnlich hier) und Brille: Vintage (ähnlich hier)

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4 Antworten auf „JOURgarderobe: Closet Diary mit Christina Papadopoulou, Fotografin“

Lustig, auf die Idee, ein Rennrad-Trikot als Partytop zu verwenden, so wie es Christina am Sonntag machte, wäre ich nie gekommen (wenn es überhaupt eines ist, sieht für mich zumindest sehr danach aus). Sieht aber fantastisch aus an ihr und ist für einmal was echt anderes, aussergewöhnliches!

Coole Frau, die stilistisch ihr eigenes Ding macht!
Auch bei ihr schön zu sehen, dass ihre Garderobe querbeet gemischt ist: Luxus, günstig, Second-Hand. Das hat Klasse.

Mal wieder ein tolles Closet Diary. Schöne Bilder und Texte – kurz und knackig.
Ich denke auch jedes Mal wie viel Spaß diese Rubrik euch machen muss 🙂

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Journelles ist das grösste unabhängige Mode-Blogazine in Deutschland und wurde 2012 von Jessie Weiß gegründet. Die 34-jährige Unternehmerin legte 2007 den Grundstein für die Modeblogosphäre mit dem Netz-Urgestein LesMads und arbeitet seither als Journalistin, Moderatorin und Kreativdirektorin.