Editor’s Letter im Februar: Von Abschieden und neuen Kapiteln

Wenn mich die letzten Jahre meiner Selbstständigkeit eines gelehrt haben, dann ist es wohl das ständige Auf und Ab der Branche, dass nie etwas in Stein gemeißelt ist, sich so vieles verändert, die Fluktuation hoch bleibt und es einfach keine Universallösung für die Schnelllebigkeit gibt.

Man passt sich halt an, schwoft so mit, packt jeden Tag seine Motivation zusammen und legt aufs Neue los – und das ist gleichzeitig das Tollste daran. Es gibt niemals Stillstand und sehr viel Abwechslung. Nur ja nicht stehen bleiben oder in Routinen verfallen! Übrigens auch ein Grund mehr, jeden Monat einen persönlichen Editor’s Letter zu schreiben, damit man die Gedanken, die nicht in eine spezielle Klammer passen oder themenübergreifend sind, zusammen gefasst werden können. Letzten Monat habe ich von meinen Jahresplänen und (keinen) Vorsätzen berichtet, im Februar möchte ich mit steten Veränderungen beschäftigen. Im Team, in meiner Gedankenwelt, im Wachstum.

Mein Modeblogazine Journelles gibt es seit fünfeinhalb Jahren, seit bald elf Jahren blogge ich, seit bald ebenso langer Zeit habe ich mit Dienstleistern, Praktikanten, freien Autoren und festangestellten Mitarbeitern zusammen gearbeitet. Aus einer One-Woman-Show wurde ein Unternehmen, wir entwickeln uns ständig weiter, bleiben manchmal stehen, machen Fehler, lernen draus, sammeln Erfahrungen, können uns mit tollen Themen und Reisen beschäftigen, müssen aber exakt dieselben langweiligen Aufgaben eines Start-Ups oder Unternehmens erledigen: Buchhaltung, Steuern, Abrechnungen, Management, Personal, Fortbildungen, Technik, Büro-Organisation.

Auch wenn der Leser davon nie etwas mitbekommt: Den Großteil meiner Zeit beschäftige ich mich ausschließlich mit der Administration meines Unternehmens. Die Selbstständigkeit ist Fluch und Segen zugleich, ich kann alles genau so lenken, wie ich es haben möchte, muss aber auch in den sauren Apfel beißen, alles zusammen zu halten und zu organisieren.

Entscheidungen treffen zu dürfen: yay.

Entscheidungen treffen zu müssen: aua.

Da lebt es sich als Arbeitnehmer mitunter leichter, weiß  ich aus meiner Zeit als Festangestellte.

 

 

 

Was beim Wachstum nicht ausbleibt, ist die Vergrößerung. Langsam und behutsam habe ich über die Jahre ein Büro und ein Team aufgebaut, Verantwortung abgegeben, erst spät den Schritt Richtung Festanstellung gewagt – immer die Finanzen im Blick. Schliesslich hat man nicht nur personelle Verantwortung, sondern vor allem eine finanzielle. Man wächst aber mit seinen Aufgaben – und ich habe gelernt, mir selber mehr zu vertrauen und auf mein Bauchgefühl zu hören.

Denn das ist entscheidend für Erfolg oder Misserfolg, nimmt schon früh Warnzeichen oder Unstimmigkeiten wahr und bewahrheitete sich am Ende immer – man muss nur die Endgegner, den Kopf und den Verstand, ab und an umgehen, um sich wieder gänzlich dem Bauch anzunehmen.

Bauchgefühl benötigt man in jedem Falle auch für Mitarbeiter und Vorstellungsgespräche, aber ich verstehe inzwischen auch, wofür es HR-Manager und Personaler gibt – nichts ist entscheidender über den Erfolg einer guten Zusammenarbeit als die richtige Person für sein Unternehmen zu finden (und das gilt natürlich auch umgekehrt). Egal, mit wem ich mich darüber unterhalte – oftmals sind es ganz andere Branchen als meine:

Gute und vor allem fachlich gut ausgebildete sowie zum Unternehmen passende Mitarbeiter zu finden ist unendlich schwer. Mal ganz abgesehen davon, diese zu halten, einen gemeinsamen Weg einzuschlagen und dieselben Ziele zu verfolgen. Wir reden hier immerhin von Menschen und Individuen.

Im #teamjournelles hat sich über die Jahre nicht nur Zuwachs eingestellt, liebe Autoren haben sich weiter entwickelt, wollten etwas anderes machen oder haben sich umorientiert. Auch Marie, die gerade von der Uni kam und ihre erste Festanstellung bei Journelles bekommen hat, wollte nach einem Jahr lieber frei arbeiten. Das ist total schade, da sie eine tolle Mitarbeiterin war, aber natürlich wünsche ich ihr für die berufliche Zukunft nur das Beste! Ihre Artikel findet ihr hier in der Übersicht, Aktuelles natürlich weiterhin auf ihrem Instagram-Account.

Auch das gehört zu meinem Job dazu: Mit den (personellen) Veränderungen zu leben, diese einzukalkulieren und besser zu planen. Ehrlicherweise, auch das bestätigen mir alle Unternehmer: Es ist völlig normal.

Das ständige Auf und Ab in dieser Branche bringt unausweichlich Veränderungen mit sich – wenn sie auch mal mehr, mal weniger spürbar sind. Man muss nur lernen, damit besser zu leben und sich daran zu gewöhnen. Aber wie sagt man so schön: Wenn sich eine Tür schließt, öffnet sich eine neue.

Für die Projekte, die 2018 auf dem Journelles-Plan stehen, bedeutet es vor allem Positives. Wir gehen neue Wege, probieren etwas vollständig Neues aus und entwickeln uns konstant weiter. Der Journelles Marché, unsere im Sommer lancierende Offline-Plattform, kann also nur von der steten Veränderung profitieren. So bleiben wir in Bewegung und nehmen euch einmal mehr mit auf die Reise ins Unbekannte. Ich freue mich drauf!

xo,

Jessie

 

Kommentare

  1. Spannende Gedanken, sehr nachvollziehbar

    Alles Gute für Marie – vielleicht gibt es ja noch einen Journelles-Goodbye-Artikel von ihr? Irgendwie hat man als Leser ja dich das Gefühl, euch „zu kennen“ 🙂

  2. Carolin sagte am

    Gut geschrieben, liebe Jessie. Ich kann deine Zerrissenheit voll nachvollziehen. Alles, was hinter den Kulissen läuft, bekommt man als Leser logischerweise kaum mit. Hut ab, wie du das stemmst – auch mit der kleinen Family und so. Ich komme auch nach Jahren immer noch gern auf Journelles vorbei. Und Marie wünsche ich natürlich auch alles Gute und freue mich, andernorts von ihr zu lesen!

  3. Ich finde das leider nicht sehr glaubhaft geschrieben… sorry
    Wenn es mit Marie schon länger geplant gewesen wäre und wenn alles so cool und harmonisch abgelaufen wäre, dann hättet ihr doch einen Abschiedsartikel von Marie veröffentlichen können..
    So wie es bei Hanni zb war
    Finde es frech den Leser so auf den Arm zu nehmen.
    Und das entfolgen, da musste ich ja schmunzeln, das hatte ich auch gleich bemerkt… ist doch seltsam.
    Warum sollte man sich nicht mehr folgen, nur weil man so nicht mehr zusammen arbeitet..
    stranger things

    MARIE <3

    • Jessie sagte am

      Liebe Jule, dir steht frei zu denken, was du magst. Marie hat das Arbeitsverhältnis bereits im vergangenen Jahr im August gekündigt, uns aber noch für den Übergang frei unterstützt.
      Aber bei aller Liebe: Wieso glaubst du, dass dir als Leser uneingeschränkte Transparenz aktueller Arbeitsverhältnisse- oder Verträge zuteil kommen muss? Weil es sich um ein subjektives Blogazine handelt und du unsere Gesichter kennst?

      • Ich glaube nicht, dass meine Vorposterin Vertragdetails haben wollte. Aber seien wir doch mal ehrlich: Es gab erst vor kurzem Jahresrück- und -ausblicke. Hätte man da nicht mal in einem (Neben-)Satz fallen lassen können/sollen, dass Marie sich verändern will, die letzten Stunden bei Journelles angebrochen sind etc.?

        Der Bruch war einfach hart vom letzten Jourlook, wo sie noch dabei war zum: Adios. Dieses sang- und klanglose verschwinden von Teammitgliedern muss man natürlich nicht kommentieren, als Leser darf man sich sehr wohl aber darüber wundern.

  4. Da sagst du was Jessie! Ich dachte immer, dass Selbständigkeit hauptsächlich Mut und Kreativität bedeutet. Dass hinter einem eigenen Unternehmen vor allem Buchhaltung, Bürokratie, rechtliche Grundsätze und Normen (die eingehalten werden müssen) Personalfragen und -konflikte stecken, muss ich jetzt schmerzlicherweise feststellen, als ich in die elterliche Unternehmensberatung eingestiegen bin. Sich das Ganze überhaupt erstmal anzueignen (das erklärt einem ja auch niemand vorher!) dauert eine Ewigkeit. Hut ab vor deiner Arbeit, Du machst das super! Liebe Grüße aus Kettwig, Sara

  5. Sabine sagte am

    Wird es noch einen Abschiedsartikel geben? War das nicht sonst immer der Fall? Das war jetzt gefühlt so sang- und klanglos. Macht ihr doch sonst nicht, wenn jemand im Guten geht. Oder habe ich den Artikel nur nicht mitbekommen?

    • Marlene sagte am

      Irgendwie klingt doch in dem Text an, dass sich Jessis Bauchgefühl bei Marie getäuscht hat, oder? Vielleicht hat Marie beim Einstellungsgespräch glaubwürdig versichert, dass sie eine langfristige Zusammenarbeit ansterbt. Jessi glaubte ihr und gab ihr die Chance. Letztendlich hat Marie Journelles dann aber doch nur als Sprungbrett genutzt.
      Wäre sie ehrlich gewesen, hätte Jessi jemand anderem diese tolle, langfrisitge Stelle geben können und müsste sich jetzt nicht wieder auf die Suche machen.

      • Ja, vielleicht hat Marie aber auch ihr Talent fürs einarmige Jonglieren entdeckt und beschlossen, sich einem Wanderzirkus anzuschließen … Was sollen denn immer diese Spekulationen?

  6. Ich bin auch Selbstständige – immer in Bewegung zu bleiben, zur richtigen Zeit neue Impulse setzen zu können und flexibel auf veränderte Umstände zu regieren, sind essenziell, um beruflich erfolgreich zu bleiben. Du machst einen großartigen Job, Jessie, und hast mit Journelles ein ganz spezielles Format geschaffen – Chapeau!
    Ich persönlich finde übrigens, es war genau der richtige Zeitpunkt, um eine anders nuancierte Stimme ins Redaktionsteam zu holen (Lisa). Marie hat zweifelsohne einen tollen Job gemacht, allerdings wurde sie mir persönlich redaktionell irgendwann zu dominant, gefühlt jeder zweite Artikel stammte aus ihrer Feder (zumindest in meiner Wahrnehmung). Aus diesem Grund wurde Journelles für mich zunehmend uninteressant (mag daran liegen, dass ich über 40 bin und mich Maries Artikel irgendwie nie „abholen“ konnten). Bei einem Blogazine wie Journelles macht’s die gute Mischung. Nicht jeder Artikel muss mich ansprechen, aber wenn’s nur noch 30% tun, ist das für mich zu wenig, um dranzubleiben. Jetzt bin ich sehr gespannt auf alles Kommende.
    Ich wünsche auch Marie alles Gute für die Zukunft! Toll, dass sie neue Weichen gestellt hat. Sie wird ihren Weg machen, das steht fest.

  7. Carmen sagte am

    Ich finde es erschreckend, dass hier bereits unterschwellige Vorwürfe Jessie gegenüber zu lesen sind und dass sich einige Leute tatsächlich die Zeit nehmen um zu schauen, wer wem auf Instagram entfolgt ist.
    Es gibt immer zwei Seiten von einer Story und wer diese nicht kennt, hat kein Recht, sich in irgendeiner Art und Weise einzumischen oder Partei zu ergreifen.
    Auch ich finde es sehr schade, dass Marie Journelles verlässt, bin mir aber sicher, dass sie ihre eigenen Wege gehen wird und dass die Zeit hier für sie im Endeffekt ein gutes Sprungbrett war, bei dem sie wertvolle Erfahrungen sammeln und wichtige Kontakte knüpfen konnte.

    Ich wünsche euch allen alles Gute und hoffe, dass ihr alle das Beste aus der neuen Situation macht.

  8. Es tut mir so leid für euch, dass ihr die Dinge, die (zurecht!) hinter den Kulissen geschehen, im Vordergrund darlegen und irgendwie zum Abschuss freigeben müsst!
    Dass so gar nichts mehr privat sein darf, ist echt ein cross to bear.

    • sehe ich genauso! wo sind wir denn eigentlich hingekommen? bin ich online nur erfolgreich wenn ich mich für alles und jeden rechtfertigen muss? vielleicht hilfts wenn man einfach einen schritt zurückmacht und sieht dass hier ganz normale menschen am werk sind. da passieren fehler, fehlentscheidungen, veränderungen – die ganze palette eben. das niveau mancher kommentare ist einfach erschreckend. das geht mir als völlig unbeteiligten ja schon nah! deshalb liebe jessie und allen anderen von journelles – macht einfach weiter so und stellt hier auf durchzug!

  9. Judith sagte am

    Erstaunlich mit welcher Selbstverständlichkeit manche Leute hier Informationen einfordern, die uns als Leser nur wirklich nichts angehen. Journelles ist ein Blogazine, aber eben auch ein Unternehmen und auch dort werden bestimmte Sachen unter Verschluss gehalten, aus gutem Grund. Wir wissen nicht, was vorgefallen ist und es geht uns in dem Sinn auch nichts an. Bestimmt wird es Gründe dafür geben, dass es keinen Abschiedsartikel von Marie gibt. Jessie jetzt vorzuwerfen, sie sei nicht ehrlich finde ich ziemlich unangebracht.

  10. Christiane sagte am

    Schade, dass es keinen Abschiedsartikel von Marie gab, sicher ist es ihr nicht leicht gefallen, Journelles zu verlassen. Ich fand ihre Artikel immer ganz großartig und individuell. Ich habe mir immer gedacht, man ist das Mädel fleißig…., aber vielleicht liegt es daran, dass ich dieses Jahr 50 Jahre werde und Deutschlehrerin bin. Alles Gute, liebe Marie! Natürlich auch viel Kraft für meine Lieblings-Bloggerin Jessie.

  11. Die größte Kritik kommt hier vermutlich von den LeserInnen, die noch am Anfang ihres Berufsleben stehen – oder schon längst drin sind, aber noch nicht verinnerlicht haben, dass Arbeitsverhältnisse nun mal keine emotionalen Treueschwüre auf Lebenszeit sind, sondern beiderseitig kündbar und in erster Linie geschäftlich. Business halt. Man kann auch mit den besten Freundinnen zusammen arbeiten, Schwestern usw. – Arbeit ist letztendlich erst mal nur Arbeit. Professionelle Haltung ist, solche Prozesse intern mit den Beteiligten zu klären. Kunden/Leser oder wie man sie nennen mag, bleiben bei so etwas draußen. Auch das ist Business. Alles andere wäre unprofessionell.Danke Jessie für den schönen Editor’s Letter und Danke an Marie für ihren Content während ihrer Mitarbeit hier. Freue mich, Maries weiteren Weg verfolgen zu können und freue mich ebenso auf die neuen Impulse bei Journelles!

  12. Marie war wirklich sehr fleißig, soweit man das als Aussenstehende beurteilen kann. Klar, dass man da nach einem Jahr weiter kommen will, auch finanziell. Andererseits auch verständlich, dass man als Selbständige seinen Mitarbeitern keine Riesensummen zahlen kann. Es gibt für alle Seiten gute Gründe und nachvollziehbare Entscheidungen.

  13. Kristin sagte am

    Liebe Jessie,

    schön, dass du uns einen kleinen Blick hinter die Kulissen gewährst, auch wenn diese mit Steuern und Organisation gefüllt ist. Immer wieder erschreckend, wie zeitraubend die Sachen sind, die hinterher keiner sieht, wo man „nichts in der Hand“ hat.

    Zur Marie-Situation: teilweise finde ich die Kommentare auch sehr anmaßend und die Spekulationen schießen weit übers Ziel hinaus. Allerdings verstehe ich, woher sie kommen. Natürlich ist das hier kein persönlicher Blog, sondern ein Blogazine, aber machen wir uns nichts vor. Wir nehmen euch als Autoren natürlich trotzdem viel persönlicher wahr als jemanden, der zb für die Vogue schreibt. Man lernt jemanden kennen, verfolgt seine Entwicklung und nimmt ja über Instagram auch ein klein bisschen am Leben Teil. Das gestattet niemandem das Recht, persönliche Details, Vertragsabsprachen oder sonst was zu erfahren, erklärt aber, warum so eine plötzliche Veränderung (und das war es für den Leser, auch wenn ihr schon lange Bescheid wusstet) so hinterfragt wird.
    Ich muss gestehen, dass ich mich über die Art und weiße, wie dies gestern im Outfit-Post herausgekommen ist gewundert habe, zumal ihr Medienprofis seid und mit sowas rechnen konntet. Mir persönlich (und ich glaube den meisten Lesern auch) hätte es völlig gereicht, wenn Marie in ihrem letzten Jahresrückblick oder im letzten Journelles-Outfit-Post darauf hingewiesen hätte, dass sie sich beruflich umorientieren möchte. Reicht ja vollkommen aus. Klar kann man es ohne Ankündigung machen, aber ich glaube das ein „Abschluss“ für alle Beteiligten schöner gewesen wäre. Das alles rechtfertigt aber dennoch nicht die teils super spekulierenden Kommentare…

  14. Gerade wenn ihr Abschied „lange“ geplant war bzw. sie nur noch übergangsweise mit dabei war wäre es nett gewesen, dass früher zu wissen bzw. anzukündigen und ihr einen Artikel zu widmen bzw. sie selbst einen Abschiedsartikel schreiben zu lassen…..

    • KatInka sagte am

      Nur weil Marie gegangen ist , wird jetzt Jessie angefeindet ??? Sorry , aber für einen Arbeitgeber / Unternehmer ist es eine Katastrophe , wenn ein Mitarbeiter nach weniger als einem Jahr geht! Man hat als Arbeitgeber doch eine gewisse Zeit investiert den Mitarbeiter einzuarbeiten , aufzubauen etc … Also aus der Sicht eines Arbeitgebers ist es alles andere als erfreulich und zufriedenstellend ! Und nun Jessie das vorzuwerfen ??? Es wurde doch ganz klar kommuniziert , dass Marie gekündigt hat ! Aber so what : Reisende soll man nicht aufhalten !
      Und ich würde an Jessies Stelle , da auch nicht grosse Abschiedsposts schreiben lassen …
      Jessie nicht verzweifeln, leider hat man manchmal die Arschkarte als Arbeitgeber … Es geht leider noch schlimmer , wenn man noch den Arbeitnehmern teure Fortbildungen bezahlt, diese dann auch noch alle mitgenommen werden und danach plötzlich kündigen ?…
      Aber in eurer Branche sind es natürlich die ganzen Kontakte , die man natürlich durch Journelles (Jessie ) generiert …
      Anyway , jeder ist ersetzbar außer der Chef (in) …

      • Ich habe Jessie in keinster Weise angefeindet. Ich habe nur deutlich gemacht, dass es überraschend war… mehr nicht und jeder profitiert wohl von Kontakten die macht gemacht hat während man irgendwo gearbeitet hat. Bei Vitamin B Verbindungen beschwert sich auch keiner….

        • Katinka sagte am

          Ich habe auch nicht geschrieben , dass Du Jessie angefeindet hast , liebe Mary!
          Der Post bezieht sich vielmehr auf die Nachrichten davor.
          Das man in jeder Branche
          Kontakte sammelt
          sogar in einer Bäckerei , ist mir auch klar… und das Marie die Kontakte generiert hat oder wie auch nicht, ist für Jessie bestimmt das kleinste Übel . Viel schlimmer ist doch die Zeit / Einarbeitung / Kosten/ eventuelle Fortbildungen , die man als Arbeitgeber in einen Mitarbeiter investiert , der dann einen aber nach so kurzer Zeit verlässt -1 Jahr ist doch nix!

          Daher erschließt sich mir auch nicht so ganz , warum Jessie (überspitzt gesagt) einer Mitarbeiterin , die kaum ein Jahr da war, ein „Abschiedskonzert“ organisieren soll ?? WHO CARES…

  15. Marisa sagte am

    Liebe Jessie, ich beobachte Deine Arbeit seit vielen Jahren und bewundere Deine Ausdauer und den Mut so ein Projekt auf die Beine zu stellen wie Du es seit vielen Jahren machst. Für jede Unternehmerin ist klar wie viel Einsatz es braucht, auf allen Ebenen, um eine solches Unternehmen so erfolgreich zu führen. Chapeau!

  16. Puh, selbstständig sein, hat es schon in sich. Etwas aufzubauen und am Leben zu halten, ist nochmal eine ganz andere Nummer. Wie ihr Journelles in die Zukunft transportiert angesichts all des Social Media Influencer Hypes ist sicher eine Herausforderung. Wie Journelles langsam älter wird ist spannend und toll, dass es euch noch gibt.

    Ich bin sowohl selbstständig, als auch Bloggerin, und habe als Festangestellte auch Personalentscheidungen getroffen. Das hat mir immer sehr viel Spaß gemacht, aber es waren auch manchmal skurille Begegnungen dabei. Ich habe auch irgend wann den Weg von der Festanstellung in die Selbstständigkeit gewagt. Da war ich Mitte 30. Später hätte ich das wohl nicht mehr so gewagt. Es ist halt immer ein Wagnis. Das ist ja Teil des Reizes…Interessant, dass sich Vieles wieder von Online zu Offline entwickelt….bleibt spannend. LG Sabina

  17. Franziska sagte am

    Ich fand Marie war eine nette Ergänzung hier auf Journelles, aber ich werde auch ohne sie hier weiterlesen. Marie kann man ja auf Instagram verfolgen, vielleicht äußert sie sich ja auch noch zu ihrem Abgang. Finde es allerdings seltsam, dass sie sich direkt nach der Verkündung mit einer anderen Exautorin von Journelles, die offenbar im schlechten gegangen ist, demonstrativ „verbündet“. Wirkt irgendwie ein bisschen kalkuliert, aber vielleicht täusche ich mich auch.

  18. Ulrike sagte am

    Super ehrlich geschrieben ! Danke für so einen tollen Artikel. Ich kenne es und genauso ist es. Ich liebe es und bin oft genervt. Aber ich liebe es. Noch ein Punkt, den ich oft anstrengend finde, dass viele Leute, sich das so anders vorstellen. Dass Dinge zeitintensiv sind und nicht verstehen, dass man mal keine Zeit hat, und obwohl man es selbst normal findet, dann durch so ‚ ach bist Du immer noch bei dem Projekt, du hast aber auch Stress ‚ ja Mann, ich sag doch auch nicht ‚ du bist ja n Langweiler, hast ja immer Zeit. ‚
    Aber die guten echten Freunde verstehen das und den Rest ‚ auf Wiedersehn, auf Wiedersehn ‚

  19. Hi, Jess!
    Vielen Dank für diesen ehrlichen Einblick hinter die Kulissen! Wir als Leser können es teilweise nicht wirklich einschätzen und wahrnehmen, was für ein Aufwand das ganze ist! Es wirkt immer ganz anders als es ist! Mann verfolgt euch online und denkt sich einem zu kennen und alles zu wissen. Ich blogge auch fast seit 8 Jahren und hätte mir jemand damals gesagt, dass in der heutigen Forbes Liste 30 under 30 ein Drittel davon aus Influencer und Instagramer bestehen wird, hätte ich den ausgelacht! Erstaunlich wie sich alles entwickelt hat, da frag ich mich immer wieder, ob ich was verpasst habe und doch anders hätte machen sollen? Letztes habe ich darüber auf dem Blog geschrieben und mich gefragt wieso ich mein Hobby nicht zum Beruf gemacht habe, wie die meisten?!
    LG Kostantina

  20. In der modernen Arbeitswelt wechseln Mitarbeiter/innen nunmal häufiger den Job. Von daher kann ich den Wirbel um eine Kündigung nicht nachvollziehen. Letztlich haben wir „Leserinnen“ nur einen kleinen Einblick in jene Welt, was hinter den Kulissen vorgeht wissen wir doch nicht. Die Blogger Welt ist nicht nur „hell rosa bunt gestreift“ und voller „Harmonie, Blumen und Zuneigung“, sondern ebenso wie in anderen Bereichen von Konkurrenz, Neid, Finanzen, Wandel etc. geprägt. Von daher wünsche ich dem Team weiterhin alles Gute und viel Kraft und Mut für den Kurs… .

  21. Bin ich jetzt die einzige, die im Kommentar nicht über Abschiede und „Merkrwürdigkeiten“ schreiben will?
    Nein, ich bin einfach immer ein optimistischer Mensch und liebe das Neue. Liebe Jessie, liebes Team Journelles: mich interessiert der Journals Marché – das klingt so spannend. Was ist es, wann kommt es – ich bin so neugierig 🙂

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