„Es gibt sehr viel Spielraum zwischen wirtschaftlichem Arbeiten und Gier“ – Wie stellt man sein Unternehmen umweltfreundlich um? Im Interview mit Julia Leifert

Wenn es um das Thema Nachhaltigkeit geht, dann glauben wir alle, ganz gut aufgeklärt zu sein. Die Bösen der Branche haben wir längst identifiziert, die Konsequenzen und der Umwelt schadenden Hintergründe sind längst entlarvt – und die Frage, wieso es längst nicht viel mehr umweltfreundliche Unternehmen gibt, haben wir uns ebenfalls bereits mehrmals gestellt. Ich will das Thema an dieser Stelle auch keineswegs in eine einfache, kleine Schublade schieben, von wegen „Das ist doch alles nicht so schwer“. Vielleicht sollten wir auch endlich mal hier für Aufklärung sorgen: Denn das Führen eines nachhaltigen und umweltfreundlichen Unternehmen ist nicht unbedingt der leichteste Weg. Es bedarf einer hartnäckigen, kompromisslosen Einstellung gepaart mit einem umweltfreundlichen Gewissen, wenn man es schaffen möchte.

Das weiß die Designerin Julia Leifert von ihrem gleichnamigen Label besser als die meisten. Vor mehr als fünf Jahren hat sie mit ihrem veganen und nachhaltigen Label Philomena Zanetti in der Mode angefangen (zu ihrem ersten Interview auf Journelles). Wie es ihr und ihrer Marke in den vergangenen Jahren so ergangen ist, vor welchen Herausforderungen sie nach wie vor steht und wie man sein Unternehmen Schritt für Schritt nachhaltiger gestalten kann, erzählt uns Julia in einem Interview.

Liebe Julia, vor vier Jahren haben wir dich hier auf Journelles das erste Mal interviewt, damals hieß dein Label noch Philomena Zanetti.

Stimmt, ich hatte das Label nach meiner Urgroßmutter benannt. Als Kind habe ich in den Ferien gemeinsam mit meiner Schwester bei meiner Großmutter viel Zeit verbracht und oft tagelang auf dem Dachboden gespielt. Dort gab es viele Schätze und ganze Truhen voller wunderschöner Roben von meiner Urgroßmutter, die so kunstvoll und aus hochwertigsten Materialien handgearbeitet waren, dass mich das unglaublich faszinierte. So etwas findet man heute praktisch nicht mehr.

Hast du deshalb ein nachhaltiges Label gegründet?

Damals gab es die heutige Bezeichnung „Nachhaltigkeit“ in dem Zusammenhang noch nicht, aber meine Familie legt seit jeher großen Wert auf den ressourcenschonenden Umgang mit der Natur und Umwelt. Das hat mich stark geprägt.

Mode ist so viel mehr als Bekleidung. Sie drückt unser Inneres aus, zeigt, wer wir sind, unsere Sicht auf die Dinge und unsere Werte. Es stört mich, dass das Handwerk nicht mehr geschätzt wird – und das in einer Industrie, in der so vieles von Hand gemacht wird. Es gibt Jahrhunderte alte Traditionen und Handwerkstechniken, die aussterben. Es geht nur noch um Konsum, Umsätze und Zahlen; nicht selten werden dabei Mensch und Natur vergessen, ausgebeutet und versklavt. Das hat im Laufe der Zeit absurde Ausmaße angenommen, nicht nur in Fast Fashion, dass ich mich als Konsumentin damit nicht mehr ruhigen Gewissens identifizieren konnte. Daher habe ich mein Label gegründet.

Credit: Diane Betties

Dabei hast du nicht mal Modedesign studiert.

Ja, ich hatte nicht den Hauch einer Ahnung, wie man ein Modeunternehmen aufbaut. Ich wusste nicht, worauf ich mich einlasse. Ich hatte lediglich die Vision, in der Branche etwas zu verändern und Mode wieder zu dem zu machen, was sie für mich in meiner Kindheit war.

Und das machst du nun erfolgreich mit deinem Label unter dem Namen Julia Leifert.

In den letzten Jahren hat sich Vieles ereignet und alles unglaublich schnell entwickelt. Ich und die Brand sind erwachsener geworden. Mein Label ist ein wichtiger Teil in meinem Leben, Teil meiner Geschichte. In meinen Designs, aber auch in allem anderen, was ich tue, steckt sehr viel Liebe, Leidenschaft und auch immer ein Stück meiner Persönlichkeit. Es war daher an der Zeit, das klar zum Ausdruck zu bringen: Das bin ich, das ist das, wofür ich stehe. Die Verwendung meines eigenen Namens ist ein Schritt nach vorn, um meine Werte und den Glauben an Nachhaltigkeit aufzuzeigen.

Wie bist du dorthin gekommen, wo du jetzt bist?

Natürlich mit endlos vielen durchgearbeiteten Nächten, tollen Menschen und einer Familie, die seit Beginn an mich glauben, einigen unverhofften Zufällen, etwas Glück und viel Durchhaltevermögen. Denn die Dinge laufen nicht immer so, wie geplant.

Dein Label ist nachhaltig, vegan und produziert fair. Hast du es dir damit nicht besonders schwer gemacht?

Stimmt, ich kann auf konventionelle Lösungen nicht zurückgreifen. Zu Beginn war eine der größten Herausforderungen überhaupt ökologische und gleichzeitig hochwertige Materialien zu finden. Es gab fast keine Stoffe, die meinen Anforderungen an Ästhetik und ökologische Voraussetzungen entsprachen. Biobaumwolle und Leinen waren fast die einzigen nachhaltigen Materialien, die bekannt waren. Aber allein daraus entsteht in der Regel noch lange keine spannende Kollektion.

Das hat sich in den letzten Jahren zum Glück stark verändert.

Mittlerweile ist es einfacher geworden, hochwertige und ethische Materialien zu bekommen. Allerdings verwende ich kein Polyester, da es aus Erdöl gewonnen wird und in der Natur nicht abgebaut werden kann. Auch Viskose fällt weg, da die Herstellung der Fasern nicht umweltverträglich ist. Gleiches gilt für Beimischungen von Elasthan. Wenn man sich nur mal die Care-Labels im eigenen Kleiderschrank anguckt, wird deutlich, wie dies die Materialauswahl wieder extrem stark schrumpfen lässt. Dann verarbeite ich weder Leder noch Pelz oder Materialien für die Tiere ausgebeutet oder verletzt wurden. Ich habe seit 2017 das „PETA-Approved Vegan“-Zertifikat.

Es gibt aber auch Designs, die streng genommen nicht vegan sind.

Das ist richtig. Einige Entwürfe sind aus biologischer Ahimsa-Seide oder biologischer und tiergerechter, im Falle von Merino außerdem Mulesing-frei gewonnener, Wolle gefertigt.

Welche Herausforderungen gab oder gibt es noch?

Viele Lieferanten konnten meine Fragen nach Herkunft, Zusammensetzung oder nach den Arbeitsbedingungen nicht beantworten. Diese Fragen hatte man bis dahin kaum gestellt. Es war fast unmöglich, etwas auf Anhieb zu erfahren. Ich musste ganze Zulieferketten abtelefonieren, bis ich mehr wusste.

Schwierig war es auch mit den Produzenten. Ich habe mich bewusst für eine regionale Produktion zum Erhalt ansässiger Manufakturen entschieden. Eine Zeit lang war es extrem schwer, Betriebe in der Region zu finden, da die Abwanderung der Modeindustrie nach Asien viele kleine und mittelständische, hochqualifizierte Manufakturen zum Aufgegeben gezwungen hat.

Eine weitere Herausforderung sind Farben und Drucke. Ich hatte zu Beginn überhaupt keine Drucke. Heute ist es noch immer nicht einfach, mit nicht toxischen und wasserschonenden Farben zu drucken und die gleichen Farbergebnisse zu erzielen wie bei konventioneller Methode.

Wahnsinn, das klingt kompliziert. Wolltest du nicht mal einfach alles hinschmeißen?

Nicht nur einmal (lacht). Zum Beispiel als meine Hauptproduktion drei Wochen vor der Fashion Week völlig überraschend Insolvenz anmeldete und von heute auf morgen den Betrieb einstellte.

Und dann?

Ich bin ganz schön ins Schwitzen geraten. Ich war mitten in der Planung meiner zweiten Show. Die Einladungen waren verschickt, die Presse informiert, Models gebucht, aber es gab keine Kollektion. Nichts war fertig. Ich dachte nur: Das schaffe ich nie! Am Ende musste ich die Sache selbst in die Hand nehmen. Zusammen mit meinen damaligen Projektleitern haben wir einige ehemalige Mitarbeiter und Freelancer mobilisiert und die Kollektion weiter entwickelt. Da wir keine Räume hatten mussten wir uns abwechselnd in Privatwohnungen für Fittings und Besprechungen treffen. Eine sehr aufregende, aber auch schöne Erfahrung. Zum Schluss hat alles auf den letzten Drücker geklappt. Scherzhaft heißt diese Saison seither intern auch „Küchenkollektion“.

Du arbeitest inzwischen noch nachhaltiger als zu Beginn. Wie ist denn der Stand?

Holistische Nachhaltigkeit ist die DNA meines Unternehmens. Das beschränkt sich nicht auf ein einzelnes Material, einen Prozess oder ein bestimmtes Produkt. Ich achte auf die Materialzusammensetzung, die Herkunft der Rohstoffe und die Bedingungen während des Verarbeitungsprozesses der Rohstoffe. Fast 90 Prozent meiner Materialien sind zertifiziert. Ich habe enge Beziehungen zu meinen Lieferanten. Die Materialien kommen fast vollständig aus dem europäischen Raum, was die Transportwege und Emissionen zudem erheblich minimiert. Meine Produzenten liegen in einem Umkreis von 150 Kilometer um Berlin herum. Die NäherInnen werden überdurchschnittlich bezahlt. Ich produziere in limitierter Auflage oder auf Bestellung, sodass hier keine Überschussware anfällt.

In welchem Bereich fällt es dir besonders leicht, nachhaltig zu handeln, und wo nicht?

Ich habe inzwischen ein sehr gutes Netzwerk für schöne, nachhaltige und hochwertige Materialien und tolle Produktionen, so dass ich hier sehr gut aufgestellt bin, auch in kurzer Zeit tolle Produkte liefern zu können.

Eine große Herausforderung ist hingegen der entstehende Müll im Zusammenhang mit dem Onlinehandel. Durch die großen Onlinehändler sind wir es gewohnt, alles nach Belieben hin und her zu senden, ohne uns über die Folgen und den Verpackungsmüll Gedanken zu machen. Meine Versandverpackungen sind plastikfrei, möglichst umweltschonend und recycelbar, aber das ist trotzdem nicht die optimale Lösung. Ich suche gerade nach Alternativen, doch wir stehen noch am Anfang.

Welche Fragen muss sich ein Unternehmen stellen, wenn es nachhaltig arbeiten möchte?

Es kommt immer darauf an, wie das Unternehmen für sich „Nachhaltigkeit“ definiert.

Wie definierst du sie?

Ein Unternehmen, das seine internen und externen Ressourcen nach besten Wissen und Gewissen fair und effizient nutzt, ohne jemanden auszubeuten oder zu schaden. Der Begriff ist weit gefasst, hat viele unterschiedliche Facetten und daher gibt es in allen Bereichen verschiedene Herangehensweisen.

Zum Beispiel bei der Auswahl der Materialien: Will ich chemische Materialien verwenden, ja oder nein? Ist Recycling ein Thema? Die meisten Stoffe sind bisher noch nicht oder mit Qualitätsverlust recycelbar. Ist mir Tierschutz wichtig? Die meisten Edelhaare kommen nicht aus Europa und viele Hersteller wie China, Indien oder die Mongolei haben ein anders Verständnis von Tierschutz. Welche Alternativen gibt es? Polyester? Oder doch lieber Baumwolle? Wie sieht es mit dem hohen Wasserverbrauch bei der Herstellung aus? Wo möchte ich produzieren? Selbst „Made in Germany“ oder Europa heißt noch lange nicht, dass die Mitarbeiter faire Löhne erhalten und auf ausreichend Arbeitnehmerschutz geachtet wird.

Bestes Beispiel Prato: Eine Region in Italien, in der schlimme Zustände in Produktionsbetrieben dokumentiert wurden. Es gibt viele Betriebe, die mit ihren fairen Leistungen werben oder Zertifikate vorlegen, aber es reicht nicht, darauf zu vertrauen. Reisen und die Betriebe besuchen – und das regelmäßig – ist oberstes Gebot.

Was kannst du Unternehmen, die nachhaltiger agieren wollen, als ersten Schritt empfehlen?

Es geht in erster Linie um die Einstellung. Und dann kann man im nächsten Schritt die internen Prozesse genauer anschauen und überlegen, wo kleine Veränderungen möglich sind, die ohne großen Aufwand optimiert und verändert werden können. Das ist effektiver, als anzufangen, alles wild auf den Kopf zu stellen. Es gibt viele Möglichkeiten etwas zu überarbeiten, was über kurz oder lang positive Auswirkungen hat. Auch ich stelle ständig fest, was ich anders machen oder verbessern könnte.

Und konkret?

Schon Alltägliches spielt mit rein. Wie ist beispielsweise das Office ausgestattet: Gibt es Plastikbecher am Kaffeeautomaten und wird der Müll getrennt? Schafft man ein Bewusstsein, ergibt sich vieles von alleine, weil mehr automatisch hinterfragt wird. Wichtig ist es, auch andere mit einzubeziehen und Ideen gemeinsam wachsen zu lassen.

Welche typischen Barrieren innerhalb des Unternehmens gibt es deiner Erfahrung nach in Bezug auf die Umsetzung?

Oft habe ich festgestellt, dass gut gemeinte Ansätze zu radikal waren und dann nicht durchgehalten werden konnten, da eine gewachsene Unternehmensstruktur nicht auf einmal um 180 Grad wandelbar ist. Die richtige und umfassende Kommunikation ist ein wichtiges und nicht zu unterschätzendes Thema, um alle mit ins Boot zu holen.

Was ist das größte Hindernis dabei?

Das noch immer vorherrschende Unverständnis aufgrund verschiedener Vorurteile. Beispielsweise gibt es das Vorurteil, dass nachhaltige Mode automatisch nach „öko“ aussieht, dass die Qualität noch immer so schlecht wie in den 70ern oder viel zu teuer sei. Die Vorurteile gehen bis hin zu der Aussage, das Nachhaltigkeit und alle Bemühungen eh Unsinn seien. Das teilweise betriebene Greenwashing vereinzelter Unternehmen hilft natürlich auch nur bedingt, mit Vorurteilen aufzuräumen.

Stimmt, Kritiker sind bei Nachhaltigkeitskampagnen schnell mit dem Vorwurf des Greenwashing bei der Hand. Wie lässt sich dieser Vorwurf verhindern?

Die Kritik ist nicht ganz unberechtigt. Wie überall gibt es jene, die gerne den Nutzen ziehen möchten, ohne den Einsatz zu zeigen. Das Prinzip ist nicht neu. Es sind beide Seiten gefragt. Die Kritiker dürfen nicht pauschal alles als Greenwashing abtun, sondern müssen gezielt Fragen stellen und sich nicht mit Oberflächlichem abspeisen oder gar blenden lassen. Und die Unternehmen müssen transparent sein, sich der Kritik stellen, die Fragen beantworten und Informationen geben. Nur so kann Vertrauen entstehen.

Woran lässt sich Nachhaltigkeit in einem Unternehmen messen?

Das können beispielsweise Zahlen sein: Wenn sich ein Unternehmen zum Beispiel vorgenommen hat, bis Jahresende 10 Prozent seiner Emissionen im Bereich X zu verringern. Schriftlich festgehaltene und vor allem realistische Ziele sind wichtig, um die Erreichung oder Anpassung überprüfen zu können.

Es gibt noch immer das Argument, dass nachhaltige Mode in der Produktion zu teuer sei. Hast du Einbußen im Gewinn, weil du nachhaltig, fair und vegan produzierst?

Natürlich haben wir hier ein anderes Lohnniveau als in Asien oder Afrika. Ebenso andere Lohnneben-, Energie- und Grundkosten. Meine Materialien sind auch oft teurer, dementsprechend ist die Herstellung um einiges kostenintensiver als bei anderen Brands.

Hinzu kommt, dass ich keine großen Stückzahlen produzieren lasse. Dadurch ist meine Marge deutlich kleiner, denn ich verkaufe meine Designs nicht teurer als andere Designer-Marken. Selbstverständlich ist auch mein Unternehmen keine Non-Profit-Organisation, sondern wirtschaftlich orientiert. Ich möchte davon leben können und auch weiteren Menschen die Möglichkeit geben, davon zu leben. Aber es gibt sehr viel Spielraum zwischen wirtschaftlichem Arbeiten und Gier. Es ist immer eine Frage der Priorität.

Was planst du in den nächsten zwei Jahren, um eine nachhaltige Entwicklung zu unterstützen?

Es bedarf noch Aufklärungsarbeit in den Köpfen. Ich hoffe, dass ich dazu einen Teil durch meine Arbeit beitragen kann. Ich sehe die Marke Julia Leifert ein bisschen als Botschafter dafür, dass Nachhaltigkeit und Design eine Einheit bilden können, ohne dass eines der beiden Themen zu kurz kommt.

Ich hoffe, wir können langfristig die Denkweise in Bezug auf „Nachhaltigkeit in der Mode“ ändern. Wir müssen uns fragen, was Nachhaltigkeit für jeden von uns bedeutet: im Allgemeinen und persönlich. Einerseits muss es für den Kunden einfacher werden, geeignete Alternativen von herkömmlichen Marken zu finden und andererseits müssen wir als Kunden unsere Konsumgewohnheiten überdenken und Qualität und Handwerkskunst wieder schätzen.

Vielen lieben Dank für das spannende und aufschlussreiche Interview, liebe Julia!

Alle Bilder via PR

Kommentare

  1. Wunderbares Interview! Besonder: „Aber es gibt sehr viel Spielraum zwischen wirtschaftlichem Arbeiten und Gier. Es ist immer eine Frage der Priorität.“ Da stimme ich voll und ganz zu. Ich erinnere mich noch daran, wie ich Julia vor ein paar Jahren in Berlin im Café in Mitte traf. Damals stand das Label gerade am Anfang und von Nachhaltigkeit war in der Mode lange nicht die Rede. Ich bin so happy zu lesen, dass sie nicht aufgegeben hat und ihr Ziel weiterverfolgt. <3 LG, Kathi

  2. Stephanie sagte am

    Mega Interview! Vielen Dank für die spannenden Einblicke und danke an Julia für die hammer Pionierarbeit, die sie leistet. Es ist echt so: immer eine Frage der Priorität 🙏🏻

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