Reisetagebuch: 3 Tage New York, New York

Während ich hier diese Zeilen tippe, sind drei Tage New York schon wieder an mir vorbei gerauscht und ich sitze in London, um die zweite Runde Fashion Week zu bestreiten. Auf dem Flug heute Nacht habe ich leider nicht schlafen können und bin nun seit 24 Stunden auf den Beinen – verzeiht mir also, falls mir hier gleich die Augen zufallen. Dabei hat New York mich mal wieder so gut es geht auf Trab gehalten, begeistert, sehnsüchtig gemacht… Das Tempo der Stadt ist beeindruckend und steckt an und jedes Mal nehme ich mir vor, diese Energie mit nach Hause zu nehmen.

In meinem kleinen NY Diary zeige ich euch den Big Apple durch meine Linse!

Einreisekontrollen, die 2,5 Stunden dauern, können nur mit folgenden Ausblicken wieder gut gemacht werden:

Das Standard Hotel im East Village ist entzückend, wer benötigt da noch den Fernseher? Im Morgengrauen aufwachen sieht so aus:

Beim Frühstück um 7 Uhr in der Früh ist die Stadt bereits hellwach. Das steckt an. Man spürt förmlich den Tatendrang!

Mein erster Termin ist die Show von J.Crew im Mercedes-Benz Tent am Lincoln Center. Hier ist der dazugehörige Review.

Anschliessend schaue ich mir Badgley Mischka an, Naomi Campbell winkt brav mit den Designern am Ende der Show, der Blick wird mir aber von Luftballons und tausenden Handys versperrt. Also laufe ich direkt runter zu meinem Hugo Boss Fitting am Columbus Circle und habe die Qual der Wahl:

Die „Romy Bag“ ist ein Klassiker und mein Favorit! Ich entscheide mich für Schwarz, weil das besser zum restlichen Look passt.

Am Nachmittag laufe ich durch Soho, treffe bekannte Gesichter und erledige dann die vernachlässigte Arbeit. Sechs Stunden Zeitunterschied treiben an!

Immer, wenn ich in den USA bin, lasse ich mir meine Haare in der Drybar föhnen. Ich liebe die Atmosphäre in dem Friseursalon und bekomme meine Mähne eh nie allein so hin. Vor Terminen ein Muss! In Berlin gibt’s das Konzept inzwischen auch, aber durchsetzen wird es sich vermutlich nicht. Woran es liegt? Für die Amerikaner gehört die gepflegte Friese einfach dazu, bei uns ist es schnuppe, wie man beim Termin erscheint. Zuhause nehme ich das Angebot ja doch nie wahr.

Getting ready:

Backstage bei der Show von Hugo Boss. Hier geht es zu meinem Bericht!

Shopping bei Acne (schönster Store!), Isabel Marant und einigen Interior-Perlen im District:

Eine Schande, dass es hier so viele gute Möbel-Stores gibt!
Highlining mit meiner Freundin Sophie:

Am Abend machen wir eine Modewochenpause und gehen in den Comedy Cellar, dem ein oder anderen bekannt aus Louis CK. Stilecht stehen wir für Tickets zwei Stunden an. Als es geschafft ist, treten fünf Stand-Up-Comedians auf, darunter Amy Schumer. Wir lachen uns schief und scheel – soooo genial!

Wenn man eines in New York besonders viel macht, dann ist das laufen. Ich Omi habe stets geschwollene Füsse, aber das ist schnuppe bei all den schönen Impressionen.


Eingekauft habe ich nicht wirklich, nur dieses Schmuckstück von Rag & Bone musste mit. Gefunden bei Barneys – auch Dakota Fanning sah sich zu dem Zeitpunkt gerade dort um.

Ein wirklich wichtiger Tipp zum Schluss: Den besten Cheesecake gibt es beim Little Cupcake Bakeshop in Nolita!

Auf bald, du inspirierende Stadt!

Kommentare

  1. Wow! Das hört sich an, als würdest du in der Geschwindigkeit eines Slapstickmovies durch den Tag laufen! Woher nimmst du bloß die Power? Wir in Wien haben auch gerade Fashion Week. Ich schaffe es gerade am Abend mir noch eine Show anzusehen und ein bisschen den Showroom auszuchecken, bevor es mich dringend nach Hause zieht. Also, neben dem normalen Job, der mich tagsüber auf Trab hält 😉

  2. @Chael: das ist vermutlich ihr normaler Job, durch die Welt fliegen,shoppen, Mode gucken, essen und Haare machen lassen. Ist doch geil, ich mit meinem Bürojob hab jedenfalls irgendetwas falsch gemacht 😉

  3. Kaum zu glauben, dass du bei dem Post übermüdet warst: du hast es trotzdem geschafft mich wieder voller New York- Sehnsucht dahin schmelzen zu lassen! Tollste Stadt!
    xx

    • Ich bin gerade dabei Visum für die USA zu erledigen. Kurz zusammengefasst, ohne gute Nerven geht da nix :-/ Va die ganzen Pre-Registration-Sachen, die von technischer Seite so ihre Macken haben …

  4. Liebe Jessie, Deine Hotelwahl in New York und London zeigt mal wieder, dass Du Dich auskennst. Welches Hotel würdest Du in Berlin empfehlen?

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