InstaLove: Meine Woche auf Santorini

Angesichts all der Kommentare auf meinen Social-Media-Accounts darf ich wohl getrost behaupten, euch mit meinen Bildern aus Santorini eine gehörige Portion Fernweh verpasst zu haben. Kein Wunder, denn auch meine Premiere auf der griechischen Insel mit feinster Postkartenkulisse war eine echte Offenbarung: Es ist wirklich so hübsch dort, dass einem beinahe der Mund offen stehen bleibt, wenn man von den Klippen der Vulkaninsel runter auf das dunkelblaue Meer, den Vulkan und die pittoresken weissen Häuser schaut, die in den Berg rein gebaut wurden. Es folgt ein Reise-Guide, vorher erzähle ich euch aber noch in meinem wöchentlichen Instagram-Tagebuch die Geschichte hinter den Bildern – und was mich in der Nebensaison nach Griechenland verschlagen hat.

Montag ging es quasi mitten in der Nacht nach Athen und da die Flüge recht schwierig lagen, haben wir einfach einen Tag in der Hauptstadt verbracht. Auch das war eine Premiere für mich, weshalb wir in kürzester Zeit rund um und natürlich auf die Akropolis gelaufen sind, ordentlich Tzatziki gegessen und hübsche kleine Gassen erkundet haben. Athen hat eine gehörige Portion Charme, daher empfehle ich unbedingt einen Besuch – und sei es nur bei einem Stopover.

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(Top von Edited)

Die ersten drei Tage auf Santorini waren privat und somit programmfrei – wir sind einmal über die ganze Vulkaninsel mit einem Scooter gedüst, haben Oia, den Red Beach oder Thira erkundet und natürlich ziemlich gut gegessen. Besonders schön zu beobachten: Asiatische Touristen und Brautpaare, die zuhauf auf die Insel pilgern, um ihre Hochzeitsfotos in bestmöglicher Kulisse zu fotografieren – ein Spektakel, besonders beim Sonnenuntergang!

 

Das Wochenende stand ganz im Zeichen der Einladung: Die italienische Lingerie-Marke Intimissimi hatte zur Kollektionspräsentation der #IntimissimiLovesSantorini geladen – kein Wunder, dass die neuen Entwürfe von dieser wunderschönen Insel inspiriert sind und in zarter Spitze, Weiß und Blau daher kommen.

Mein neuer Pyjama!

Intimissimi hat für ein angenehmes Rahmenprogramm gesorgt: DIY-Workshop, Kochkurs, Wine Tasting – mit lauter schönen Influencern aus aller Welt glich das Wochenende einer kleinen Dessous-Party. Ich sollte an dieser Stelle vielleicht erwähnen, dass ich wahrscheinlich das einzige „Nicht-Model“ war… Mehr dazu seht ihr auf Instagram!

Kommentare

  1. Hallöchen nach Berlin,

    die Bilder sind natürlich ein Träumchen und Griechenland stand auch immmer wieder mal auf meiner Travel-Bucket-List. Mich würde aber natürlich auch brennend interessieren, wie es offside der Postkarten-Idylle wirklich ist, sprich, Griechenland-Krise, Flüchtlings-Krise… man hört so viel in den Nachrichten. Was hast Du davon mitbekommen? Für mich ein relevantes Thema, wenn ich überlege in ein Krisengebeuteltes Land zu Reisen bzw. einen Guide darüber lese. Merci.

    Liebe Grüße aus Frankfurt
    Anna

    • Melanie sagte am

      Hallo Anna,

      Ich war vor zwei Wochen auch in Griechenland.
      Ich war auch erst in Athen, dann ging es weiter zur Wunder wunderschönen Insel Santorini & wir haben noch einen Abstecher zu den Inseln Paros & Naxos gemacht.
      Mein Fazit:
      Wunderschöne Orte, noch toller wie im Bilderbuch!
      Zauberhafte Menschen die nicht gastfreundlicher sein könnten?
      Trotz „Krise“ sind die Menschen glücklich und beklagen sich nicht.
      Und was die Flüchtlingskrise angeht bekommt man dort sowieso überhaupt nichts mit. Wenn dann nur an den Grenzgebieten.
      Ich kann also jedem der die Sonne, das Meer und tolles Essen liebt, Griechenland nur aus Herz legen??.
      Ich war dieses Jahr definitiv nicht das letze mal dort. Es gibt noch so viele Inseln die ich erkundigen möchte ?

      Liebe Grüße aus Düsseldorf
      Melanie

      • Kristiane sagte am

        „Und was die Flüchtlingskrise angeht bekommt man dort sowieso überhaupt nichts mit.“

        Na dann ist ja alles gut und der Urlaub gerettet. (Obacht: Sarkasmus)

    • Hi Anna,

      Griechenland ist das Land der Gastfreundlichkeit – und den wichtigsten Wirtschaftszweig stellt der Tourismus dar. Ich war vergangenes Jahr zum Höhepunkt der Krise in Griechenland, meinen Bericht findest du hier.

      In Athen herrscht, das hat mich überrascht, Normalität. Die Einkaufsstraßen sind voll, die Einheimischen gehen einkaufen, die Bilder von Demonstrationen aus dem Fernsehen gehören der Vergangenheit an. Zumindest im Augenblick. Gerade ein krisengebeuteltes Land ist doch eine Reise wert, sofern das Auswärtige Amt nicht davon abrät oder es sich um ein Kriegsgebiet handelt, finde ich. Und was die Flüchtlingskrise angeht, inwiefern meinst du das? Die ist bei uns doch auch so real und nah. Glücklicherweise: Denn ich möchte nicht, dass wir einfach die Augen davor verschliessen und so tun, als wäre nichts passiert.

  2. Oh wow die Bilder sehen so toll aus! 🙂 Ich bin zwar gerade erst aus NYC zurück, aber ich könnte direkt in den Flieger steigen.
    Die Kollektionsteile sehen sehr schön aus. Vor allem der süße Pyjama.

    Liebe Grüße, Bella

  3. Kerstin sagte am

    Beim Anschauen der Bilder auf Instagram habe ich mich schon auf diesen Post gefreut – schön, da noch ein bisschen mehr Hintergrund zu haben und es sieht einfach traumhaft aus! Ich finde es ziemlich verrückt, tatsächlich extra für (Hochzeits-)Fotos dorthin zu kommen, aber angesichts der Kulisse kann ich es fast verstehen 🙂
    Darf ich noch fragen, woher das schwarz-weiße Oberteil mit den roten Blumen vom 8. Bild ist?
    Viele Grüße, Kerstin

  4. Hallo Jessie,
    Erst dachte ich ja: Wau ein toller Event, das war bestimmt traumhaft! Dann hab ich mich über Deine Aussage, dass Du dort das einzige „Nicht-Model“ warst gewundert – bis ich den von Dir verlinkten Hashtag #intimissimilovessantorini gefolgt bin. Jetzt verstehe ich, was Du meinst. Diese ständig posenden und klapperdürren Mädchen mit ihren überbelichteten immer wieder gleichen Bildern sind ja wirklich deprimierend!
    Bitte verstehe mich nicht falsch! Ich finde Dich wunderschön und auch so natürlich mit den niedlichen Sommersprossen und Du sahst auch so toll aus in dem wunderschönen roten Kleid! Ich hab auch nicht den Eindruck, dass Deine Bilder sonderlich nachbearbeitet sind. Aber mir würde es echt die Laune vermiesen, wenn ich auf so eine Werbeveranstaltung eingeladen werde, meine Geschenke im Hotel auspacke, welche vermutlich zu einem Großteil in Größe 34 geschickt werden, und zu knapp sind und dann auch noch das gepose der offenbar immer dünner werdenden Bloggerinnen mir da anzuschauen (ich meine jetzt, die Teile würden mir vermutlich nicht passen, das war jetzt nicht auf Dich bezogen). Aber dann verzichte ich lieber auf so eine Reise oder bezahle sie selbst, denn das würde mich nur runterziehen! Respekt an Dich, ich käme damit nicht klar. Denen, die sich so inszenieren, folge ich auch nicht.
    Sind die denn alle so? Auf anderen Blogs scheint das ja auch ein Thema zu sein, siehe:
    http://www.franziska-elea.de/2016/04/24/bin-ich-zu-dick-meine-zweifel
    http://www.weareinlovewith.com/2014/02/schone-kranke-bloggerwelt.html
    Ich habe mir jedenfalls vorgenommen, von diesem Label nichts zu kaufen. Das war eher eine Anti-Werbung für das Label.
    Liebe Grüße und bleib so wie Du bist
    Emilia

    • Hallo Emilia,

      ich blogge seit bald 10 Jahren – das ist mein Alltag und deprimiert mich nicht.

      Insbesondere, weil ich weiss, dass
      es niemandem etwas nützt, sich ausschliesslich auf sein Aussehen reduzieren zu lassen. Jedes Jahr kommen zahlreiche wunderschöne junge tolle Instagram-Hühner nach – was
      machen die in 5 Jahren? Deshalb bin ich so stolz auf Journelles, das schon immer mehr war als ein austauschbares Outfit-Blog.

  5. Hahaha, du hast recht, diese Gepose von den blasierten Mädels ist ja wirklich grauenhaft. Da hätte ich auch keine Lust mich einzureien und dazuzugehören.
    Die sehen alle nicht so aus, als könnte man mit ihnen Spaß haben. Das Orga-Team von Intimissimi hingegen sieht eher nett und unterhaltsam aus.
    In der Tat eine interessante Frage: wie hälst du das aus als „Normalo“ zwischen all den Mager-Duckface-Mädchen? Gehen dir diese nicht total auf den Geist? Sind diese Veranstaltungen für deinen Mann nicht der Horror oder hat er das Glück und kann dann im Hotel bleiben? Ich weiß man muss häufig professionell sein … auch in deinem Job… und dann heißt es sicherlich „Augen zu und durch“, dennoch hätte ich keine Lust auf eine Party mit solchen Leuten. Auf Santorini allerdings schon ;).
    Lea

    • Na, so hab ich das nicht gesagt. Es ist eben ein anderer Fokus und mein Job besteht nicht darin, ausschliesslich vor der Kamera zu stehen und neue Looks für Instagram zu knipsen. Aber: der Erfolg und das Interesse an dieser Art von Lifestyle geben den Girls ja recht. Insofern: Leben und leben lassen. Und dabei halt des öfteren mal staunen.

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