instaLove: Anne vom Tiny Store in Berlin im instagram-Portrait

Unter den Müttern der Hauptstadt ist sie bekannt: Die freie Journalistin Anne Postrach hat unter anderem für das Luna Magazin geschrieben, als Redakteurin bei Stylebook gearbeitet und nebenbei ein Blog für Kindermode und Kinderdesign gepflegt, bevor sie im Dezember 2013 TINY, einen Concept-Store für Kids in der Schröderstraße in Berlin, gründete. Mamas mit gutem Geschmack sind goldrichtig bei Anne!

Im instagram-Portrait verrät sie uns, wie sie auf die Idee für ihren Store gekommen ist, was ihn so besonders macht und wem sie auf instagram am liebsten folgt!

Das ist Anne in ihrem Store:

instagram-Name: annepostrach vom tinystore_berlin

Follower: 1625

Erster Bildupload: Oktober 2013

Wieso hast du mit instagram angefangen und wie viel Platz nimmt es nun in deinem Leben ein?

Instagram macht Spaß, gibt schnelles Feedback, inspiriert, erreicht immer die Richtigen und ist ein wichtiger Teil meiner Arbeit. Damit kommuniziere ich über die Berliner Grenzen hinaus und lerne gleichzeitig meine Kunden kennen. Ich glaube, die Leute wollen sehen was bei mir im Laden so passiert, welche neuen Teile es gibt, wie man was kombiniert und dass ein Mensch mit Herz und Haaren hinter der Storefront steckt. Und das zeige ich gern. Sehr gern sogar.

Wem folgst du am liebsten?

Vor einem halben Jahr hast du den TINY Store eröffnet. Was erwartet einen in deinem Laden und wie bist du überhaupt auf die Idee gekommen, einen Concept-Store für Kindersachen zu eröffnen?

Bei mir gibt’s  Klamotten für Kinder von 0-10 Jahren, Spielzeuge, Bücher, Accessoires… – und das alles mit einer schönen Form, guter Qualität und einer Prise Style. Ich finde nämlich, dass Kinder einen größeren Coolnessfaktor haben als es viele erwarten oder es ihnen zutrauen. Damit wir uns richtig verstehen: Ich meine ‚cool‘ natürlich im Sinne von „coole Socke“ und nicht von ‚trendy‘! Sie sind irre schlau, unvoreingenommen, entspannt und witzig. Und manche von ihnen haben eben Eltern, die auf gutes Design stehen. Für diese Konstellation – und ihre Tanten, Onkels, Schwestern, Omas, Opas ect. – habe ich den Laden eröffnet. Und ein bisschen auch nur für mich. Haha.

Was hast du vorher beruflich gemacht?

Ich war Redakteurin und habe über Mode-, Lifestyle-, Design- und Peoplethemen geschrieben. Am liebsten aber über Kidsfashion. Das war schon immer da.

Welche Herausforderungen haben sich dir bei der Eröffnung gestellt?

Bei der Eröffnung selbst? Meinen Kopf zu behalten, nicht durchzudrehen, alles zu überblicken und nicht vor Freude oder Angst zu heulen. In der Phase vor der Eröffnung: Meinen Kopf zu behalten, nicht durchzudrehen, alles zu überblicken und nicht dauernd vor Freude oder Angst zu heulen.

Was unterscheidet deinen von anderen Kinderläden in Berlin?

Ich bin der einzige mit einem instagram-Account… und ich führe teilweise andere Marken, bin super frisch, ziemlich jung und habe mehr Holz und Luft als viele andere.

Was machst du, wenn du mal nicht in deinem Laden bist?

Ich versuche meine neue Wohnung weiter einzurichten, treffe meine Freunde auf zu viel Kaffee (oder Wein), düse zu meinen Eltern aufs Land oder wandere durch die Stadt. Klassisch.

Hier kommen Annes TOP10 Lieblingsbilder auf instagram:

„Gibt’s das auch in groß?“ – eine oft gestellte Frage. Vor allem bei diesem Pulli. Ich kann’s verstehen.

Olivia hat mir Blumen zum Halbjährigen mitgebracht. Ich war irre gerührt, weil wir uns eher virtuell kennen. Da ist eine reale Geste ’ne Menge wert.

Ich habe eine Malecke für die Kiddos, die von einigen Stammkundenkindern schon als zweites Zuhause gilt. Schuhe aus, auf die Knie setzen, malen. BEST!

Wenn Freunde mich besuchen freue ich mich. Wenn sie mit mir zusammen Quatsch machen noch mehr! Außerdem stehe ich auf Farbverläufe und Schattenwürfe. Das ist also eindeutig ein Lieblingsbild.

Mein Store wächst stetig und dieses Bild habe ich gemacht nachdem Jonathan (mein Schreiner) ein neues Regal angebracht hat und ich unsere Tiny.Editions.Poster made by my lovely friend Nadine Göpfert darauf gestellt habe. Letztere kann man übrigens bei mir kaufen.

Ich kann während meiner Arbeitszeit draußen sitzen! Das ist Luxus pur!

Endlich! Ich habe eigene Tiny-Tüten. In diesem Moment bin ich vor Stolz fast geplatzt.

Klingt doof, aber manchmal wachsen mir meine Produkte sehr ans Herz und da bin ich froh, wenn sie mit lieben Menschen mitgehen (oder fahren). In diesem Fall war es Ted, der von Katja mitgenommen wurde.

Ich dekoriere regelmäßig um. Das Schaufenster, die Tische, Regale, Stangen – immer mal neu. Bei diesem Arrangement sieht man vielleicht am besten, dass ich wenig Wert auf geschlechtsspezifisches Kleiden von Kindern halte und finde, dass Schwarz auch mal geht. Los traut euch!

Zwei meiner liebsten Girls im Laden ein paar Tage vor der Eröffnung. Wir haben Bäume gebastelt für die Weihnachtsfesterdeko. Ohne meine Freunde wäre ich verloren und die Vorbereitungsphase nur halb so lustig gewesen.

Kommentare

  1. Wenn man bei Instagram mehr als ein Herz pro Foto vergeben könnte, Anne würde regelmäßig 10 * von mir bekommen. Ihre Bildsprache ist wirklich unglaublich schön.

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