Fall Special 2016: Die schönsten Strickpullover

Draußen ist es kalt, also die beste Gelegenheit sich wieder einzukuscheln. Das klappt mit den schönsten Strickpullovern der Saison bestens.

Kaum sinken die Temperaturen unter zehn Grad Celsius, werden die Pullover aus den Schränken gefischt. Früher war die Abteilung Strick eher unglamourös, inzwischen gelten Pullis als Statement-Teile – man denke nur an die ikonischen Modelle von Céline, Isabel Marant oder Acne Studios, die jeder, der ein bisschen Ahnung von Mode hat, schon von Weitem erkennt.

Die wichtigsten Trends für Herbst/Winter 2016/2017 sind Mohair, Chunky Knits, bunte Ringel à la Gucci und wie letztes Jahr schon Fair Isle. Rollkragen, Oversized, Zopfstrickmuster – je mehr an so einem Pullover dran ist, desto besser.

Noch eine wichtige Tendenz: Volant-Ärmel oder Bindedetails, so wie bei diesem bereits fast überall ausverkauften Modell von J.W. Anderson.

 

 

Was die Preise anbelangt gibt es im Strickbereich erhebliche Unterschiede, was zumeist mit der Qualität der Wolle zusammenhängt. Merino- oder Kaschmirpullover gibt es für 30 oder 500 Euro – nach dem ersten Waschen weiß man, ob sich der Kauf gelohnt hat.

Ich persönliche würde eher auf einen Pullover aus Acrylwolle verzichten, 1. weil man darin stinkt und 2. weil man elektrische Haare bekommt. Meine Freundin Stefanie Holuba von der Boutique Orlando Berlin hat mich jedoch aufgeklärt, dass ein kleiner Chemiefaseranteil (5-10%) gar nicht schlecht ist, weil er Pilling reduziert und dazu beiträgt, dass der Pullover die Passform behält und nicht ausleiert.

Die folgenden Labels sollte man meiner Meinung nach in diesem Herbst unbedingt auf dem Schirm haben:

Closed für dicke Strickpullis aus Alpaka-Wolle und die schönsten Fair-Isle-Modelle. Gucci  und Dolce & Gabbana, falls man sehr viel Geld übrig hat oder Mode sammelt. Iris von Arnim für die nach wie vor luxuriösesten Kuschelpullover auf diesem Planeten, ebenso die Mohair-Jacken im Handstrick-Look von dem Berliner Label Maiami sowie die übergroßen Cardigans von I love Mr. Mittens aus Australien, die ihr u.a. bei April First kaufen könnt.

 

 

Nicht zu vergessen: Joseph! Eigentlich ist die britische Marke bekannt für feine Mäntel, aber in dieser Saison sind die Stricksachen wieder super stark. Bei den günstigeren Labels liegen Ganni, Edited und & Other Stories vorne, wobei man selbst bei H&M und Zara immer mehr „Premium“-Produkte findet, die aus 100% Wolle oder Kaschmir bestehen.

Das sind die schönsten Neuzugänge aus den Onlineshops:

(Fotos im Header: Ganni, Lala Berlin, Closed)

Von Alexa

Ich liebe schreiben, bloggen und schöne Dinge zu entwerfen, also mache ich all das.

Als Journalistin habe ich für Magazine und Zeitungen wie Business Punk, Fräulein, Gala, FTD/how to spend it, Instyle, Lufthansa Magazin, Stern, Tagesspiegel, Vanity Fair und zitty gearbeitet. Meine Online-Erfahrungen habe ich u.a. Stylebook und styleproofed gesammelt. Mein Blog heißt Alexa Peng, mein Schmuck-Label vonhey. Ich komme aus dem Rheinland und bin in einem Dorf am Waldesrand aufgewachsen, wo nur einmal in der Stunde ein Bus fuhr. Da muss man sich was einfallen lassen, um sich nicht zu langweilen. Meine Tante hatte in der Stadt eine Boutique und einen Schrank voller Kleider, Schuhe und Taschen, mit denen wir Kinder verkleiden spielen durften. Wir haben Modenschauen im Hobbykeller veranstaltet und die ganze Nachbarschaft eingeladen. Dass ich mal was mit Mode machen würde, war also klar. Nach dem Abi habe ich an der AMD in Hamburg Mode-Journalismus studiert und später an der UdK in Berlin einen Master of Arts in Kulturjournalismus gemacht. In Zukunft will ich mein Label weiteraufbauen, die Welt sehen und gute Geschichten schreiben.

(Foto: Sandra Semburg)

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Journelles ist das grösste unabhängige Mode-Blogazine in Deutschland und wurde 2012 von Jessie Weiß gegründet. Die 34-jährige Unternehmerin legte 2007 den Grundstein für die Modeblogosphäre mit dem Netz-Urgestein LesMads und arbeitet seither als Journalistin, Moderatorin und Kreativdirektorin.