Dienstagsdinge KW11: Über die kleinen und großen Dinge im Leben

Mit dieser Ausgabe der Dienstagsdinge komme ich problemlos von der Beachparty in den Nachtclub, bin rund um die Uhr perfekt gepflegt und geschminkt und habe ein wunderbar dekoriertes Heim, das auf mich wartet. In einer Woche kann man anscheinend zehn Pieces finden, die einem zum großen Glück verhelfen! Hach, wenn alles so einfach wäre wie die wöchentliche Neuentdeckung von Labels und Items, die unser Leben erfüllter machen sollen.

Spaß beiseite! Diese Teilen dürfen sein, müssen aber nicht (dürfen aber, ne!):

1. Schmuck von Cyril Studio

Oh, noch ein tolles Schmucklabel aus New York, bei dem mein Herz Freudensprünge macht! Die Idee der Designerin Leila du Mond ist es, Schmuck zu fertigen, der Licht einfängt, reflektiert und zu einem Kunstobjekt werden lässt. Dafür verwendet sie organische Materialien und minimalistische Formen. Neben Ketten, Ringen und Armreifen gibt es auch Haarnadeln und Broschen. Schmuckstücke für die Ewigkeit, wenn mich einer nach meiner Meinung fragen sollte!

2. Sandalen von Marni

Neben Dries van Noten ist Marni ein weiteres Label, in dem ich mich von Kopf bis Fuß kleiden würde. Besonders die extravaganten Schuhe lassen mich regelmäßig in Ohnmacht fallen. So geschehen bei dem nebenstehenden Modell. Einmal Marni in die Suchmaschine bei Mytheresa & Co. eingetippt und schon spitzt sich die Situation zu. Eins weiß ich jetzt: Sandalen des italienischen Modehauses sollen es in diesem Sommer sein!

3. Label Love: Saloni London

Ein Label, das mir bis jetzt scheinbar durch die Lappen gegangen ist? Saloni London! Nachdem ich am Wochenende mehrere Influencer und Blogger am bunten Holifest teilnehmen sah, war mir klar, das kann kein Zufall sein. Ich recherchierte kurz und entdeckte, dass das ebenso farbenfrohe Brand dahinter stand. Eigentlich ist es noch viel zu früh für luftige, schulterfreie Kleider. Aber so einen kleinen Ausblick auf mögliche Sommer-Looks schadet doch Niemandem, oder?

4. Coming soon: Ensemble von Black Velvet Circus

Es ist kein Geheimnis, dass ich ein Fan von nachhaltiger Mode bin und dennoch gibt es neben allerhand Secondhand-Teilen, nur wenige Pieces, die unter fairen Bedingungen gefertigt sind. Umso mehr schätze ich die kleine aber feine Kollektion der Hamburger Designerin Tanja Glissmann. Hier stimmen nicht nur Design, Material und Verarbeitung, sondern auch die Wertvorstellungen zum Thema Konsum.

Sale? Gibt es nicht. Die Revolution ist nah und ganz vorne mit dabei: Black Velvet Circus. Ich zähle die Tage,bis dieses Ensemble erhältlich ist, damit es hoffentlich eines Tages von meinen Enkelkindern aus einer Truhe mit alten Klamotten von ihrer ambitionierten Mode-Omi herausgefischt werden kann.

5. Keramik von Yiyi Mendoza

Ich würde meine Mutter als professionelle Sammlerin von Haushaltswaren bezeichnen. Wahrscheinlich habe ich deswegen ein Faible für Keramik und vor allem für Töpfe und Vasen. Wenn ich nicht selbst mit Ton hantiere und wahrscheinlich so glücklich wie eine 4-Jährige mit ihrer Knete ist, suche ich immer wieder nach Inspiration. Gut, dass ich letztens über die Künstlerin Yiyi Mendoza gestolpert bin, die die Welt mit Vasen, Schälchen, Tassen und Schmuck bereichert.

6. Glossier launcht Lidstar

Nach dem Parfum „Glossier You“ gibt es jetzt einen Lidschatten der amerikanischen Beauty-Marke. Klar, dass dieser den Ruf genießt, in seiner Handhabung durchweg praktisch zu sein und so gut aussieht, dass man nicht darum herum kommt. Ganze zwölf Stunden sollen die Farben auf den Augenlidern halten. Gut, dass ich bald wieder in London bin und vorab ein kleines Päckchen ordern kann. Die Lidschattenpalletten in meinem Badschrank sind allesamt verstaubt. Es wird Zeit für frischen Wind. Jetzt bleibt nur noch die Frage, welche Farbe es sein soll.

7. Prints von Edith W Young

Eine Zeit lang war ich verrückt nach Prints jeder Art. Die Wände meiner Wohnung wollten gut verziert sein, also bestellte ich mir mehrere Prints von Camilla Engstrom. Das war so mit das Einzige, was mir zu dem Zeitpunkt gefiel und ich mir leisten konnte. Den richtigen Zugang zur Kunstgeschichte liefert jetzt Fotografin Edith W Young, die Pantone Paletten auf der Basis verschiedener Kunstwerke anfertigt. Wer ihre Prints schon zu Hause hängen hat? Leandra (Medine) Cohen zum Beispiel. Ich wünsche mir eins vom Osterhasen.

8. Party Pants

Das Party-Material schlechthin? Pailletten. Was früher meistens in Form eines Kleides an Silvester getragen wurde, geht jetzt als Disco Pants durch und wird, gepaart mit Basics und Turnschuhen, zum bequemsten und auffälligsten Outfit zugleich. Wer sich die momentanen Modelle von Ganni & Co. nicht leisten kann, versucht sein Glück am besten im Secondhand-Laden. Mein Wochenendprogramm steht jetzt auf jeden Fall: Party Pants suchen, kaufen und ausführen!

9. Mini Bags von The Volon

Eine Handtasche, mit der sich jetzt jeder schmücken möchte? Die Mini Bags von The Volon sind quadratisch, praktisch und gut. Ob zum Umhängen oder als Clutch mit Schlaufe. Die bunten Farben sorgen für gute Laune und den unnötigen Ballast muss man wohl oder übel daheim lassen. Mehr Verkaufsargumente benötigt es nicht.

10. Customized Beauty: The Buff

Customized Face Oil online bestellen? Zunächst tauchen drei große Fragezeichen in meinem Kopf auf. Dann lichtet sich das Ganze relativ schnell. Für den Preis von 42 Dollar kann man sich bei The Buff auf Basis eines Fragebogens sein persönliches Gesichtsöl und Body Oil zusammenstellen lassen. Alles rein natürlich und preislich total im Rahmen. Wer probiert es als Erstes? Ich bin gerade dabei, jegliche Beauty Produkte in meiner Vorratskammer aufzubrauchen und versuche Verführungen wie dieser zu widerstehen.

Kommentare

  1. management@journelles.demartina.galfe@t-online.de
    Martina sagte am

    Dein Moodboard hat eine tolle Auswahl getroffen. Vielen Dank!

  2. management@journelles.defarinamichelle@me.com
    Michelle sagte am

    Könntet ihr bei dieser Art von Aneinanderreihung von Text und Bild vielleicht darauf achten, dass immer erst Bild und dann Text (oder umgekehrt) ist? Das ist total verwirrend und schon seit längerem so. Und gerade bei neuen und unbekannten Labels zu verstehen zu welchem Punkt (dadrüber oder dadrüber) der Text gehört, ist ein bisschen schwierig. 🙂

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