Da war doch noch was… Body Challenge: Fitness Diary Woche 4, 5 und 6!

Mit großem Elan haben wir das Fitness Diary gestartet und drei Wochen lang fleißig durchgehalten. Dann kam unser Leben dazwischen. Angefangen hat alles mit der Fashion Week. Erst fiel die Tanzstunde am Dienstag ins Wasser, dann jeder gute Vorsatz morgens eine Runde Sport zu treiben – es blieb einfach keine Zeit. Inzwischen habe ich den Überblick verloren, wo Jessie gerade in der Welt rumfliegt, während ich hier im Büro die Stellung halte (ich versuche es!) aber fest steht: Wir haben noch nicht aufgegeben!

Lexi

Ich für meinen Teil habe trotz Dauer-Stress die vielleicht wichtigste Lektion kapiert: Die Lösung für mein Sport-Problem all die Jahre lautet „Mini-Steps“. Früher habe ich Sport ausfallen lassen, weil ich dachte, unter einer Stunde Schwitzen lohnt es sich sowieso nicht. Dabei ist bekannt, dass 2-3 die Woche 30 Minuten moderates Training viel effektiver sind, als ein Mal die Woche eine Stunde Power-Joggen. Nur in den Kopf muss es auch rein! Also mache ich jetzt jeden Tag früh morgens 20 bis 30 Minuten Yoga, zum Beispiel die „Tanzenden Krieger“ von meinem aktuellen Lieblingslehrer Valentin Alex, oder ich schmeiße eines dieser 10- bis 30-minütigen Workout-Videos auf Fitness Blender an. Dafür braucht man keine Geräte, nur eine Matte und die Gewissheit, dass der Nachbar unten drunter nicht da ist, wenn man Split Jumps macht. Meine absolute Hass-Übung sind Side Planks, aber immerhin weiß ich jetzt, wie ich den Hüftspeck wegbekomme. Aber ich mache nicht nur regelmäßig ein bisschen Sport, sondern esse auch jeden Tag ein kleines Stück Schokolade. Es ist wirklich ein Mini-Stück, einzeln abgepackt und mit über 60% Kakao-Anteil.

Was ich mir wirklich wünschen würde: das Lexi-Programm, also ein auf mich gemünztes Fitness- und Ernährungskonzept. Denn all diese vorgefertigten Fitness- und Trainings-Konzepte, die man jetzt überall runterladen kann, sind – zumindest was mich betrifft – zum Scheitern verurteilt. Einfach weil sie sich nicht nach mir und meinem Leben richten. Was ist, wenn ich es eine ganze Woche lang nicht schaffe zu trainieren? Oder wenn ich mich einfach nicht jeden Tag an die „Keine Kohlenhydrate, kein Zucker, kein Alkohol“-Regel halten kann? Ein schlechtes Gewissen ist auf Dauer keine gute Motivation. Im Gegenteil. Man wird einfach nur sauer und zwar auf sich selbst. Darauf habe ich keine Lust mehr! Wie sieht das bei euch aus – wie haltet ihr euch fit und sorgt dafür, dass ihr jeden Tag bewusst lebt?

Jessie

Wenn das Hotel kein Fitnessstudio hat und das Zimmer so groß ist:

Wie soll ich dann mein Kayla-Programm machen, hmm?? Mein Fazit der letzten Woche: Keine einzige Trainingseinheit. Obwohl mein Sportzeug in London und Prag eingepackt war. Ich setze jetzt auf das fitness-süchtige New York und hoffe, dass ich angesteckt werde von dem inflationären Fitness-Hype… Der Geist ist willig, ehrlich!

 

Kommentare

  1. Das mit dem schlechten Gewissen kenn ich nur zu Gut.. leider kann ich es nur selten abschalten.
    Ich habe mir angewöhnt einmal alle zwei Monate einen kleine Fitness- und Dehntest zu machen. Wie lange kann ich das „Brett“ halten, wie viele Burpees / Liegestützen / Squats schaffe ich, wie weit kommen meine Hände dem Boden näher beim Dehnen? Es motiviert mich jedes Mal wieder, wenn ich sehe, dass ich auch nach einem „schlechten“ Monat wieder 5-6 Burpees mehr schaffe bevor mir die Puste ausgeht. Beim Sport musste ich mir eingestehen dass ich auch nur mit Baby-Steps trotzdem was erreiche, es muss nicht immer das 5x Sport pro Woche sein. Ich will ja auch nicht den nächsten Marathon mitrennen sondern langfristig meine Lebenseinstellung und meine Beziehung zum Essen / Sport ändern. Wenn ich dann wieder einen Monat mit viel Sport habe und meinen Clean Eat Plan einhalten konnte, bin ich umso zufriedener.

  2. Haha, ja, das Problem mit den Vorsätzen und dem Leben kenn ich 😉
    Ich versuche auch, mich seit Anfang des Jahres gesünder zu ernähren und mehr Sport zu machen. Das mit dem Sport klappt auch ganz gut. 2x die Woche Fitness-Studio mit Ausdauer- und Krafttraining und 1x die Woche Yoga (alles am Abend). Außerdem laufe ich jeden morgen 20 Minuten zur Arbeit statt mit der U-Bahn zu fahren, was für einen klaren, wachen Kopf sorgt. Die abendlichen Sporteinheiten sind nicht immer einfach einzuhalten, weil natürlich immer mal das Leben dazwischen grätscht. Wenn das so ist, versuche ich aber, mir einen anderen Abend für Sport freizuhalten. Nach knapp 6 Wochen merk ich nämlich, dass mein Körper sich daran gewöhnt und den Sport einfach braucht 🙂
    Ernährungstechnisch versuche ich, mich so gesund wie möglich zu ernähren. Ist nicht immer möglich, aber Ausnahmen muss es geben. Lieber genussvoll kleine Portionen essen als mächtig zu schlemmen. Und bloß kein schlechtes Gewissen einreden! Dafür ist das Leben zu schade 🙂

    Viel Erfolg euch noch!

    Lieben Gruß aus München
    Valerie

  3. Ich kann dir nur empfehlen, solche Vorsätze nicht zu bissig und streng zu sehen. Meistens scheitert man daran, dass man sich zuviel vornimmt und dann enttäuscht von sich selbst ist.

    Kleine Vorsätze, die leicht zu realisieren sind (dank Apps etc.) wie 3 Liter Wasser trinken pro Tag und jeden Abend 1 Minute Planking und morgens 5 Minuten Pushups/Situps/Kniebeugen helfen schon enorm, um einen nicht zu überfordern. Das bekommt JEDER mit noch so dickem Terminplan hin und man hat schonmal einen Anfang. Angewöht hab ich mir auch: Kniebeugen beim Zähneputzen. Danach noch 2 Minuten Situps, sind ings. 5 Min Sport pro Tag. Alles im Bad und vor der Dusche morgens. BTW Schokolade ist vollkommen ok, auch 1-2 Stück pro Tag 🙂 Nur halt ein kleines und man schaut wo man die Kalorien wieder wegbekommt, da gibts superviele Möglichkeiten und ich denke die Grundeinstellung zum Thema Bewegung muss sich ändern. Achja Tod jeder Diät: der geliebte morgendliche Kaffee mit Milch. Steig auf Espresso oder einen starken Cappucino nur mit Schaum ohne Süßstoff/Zucker um. Das bringt soooooo viel. Viel Erfolg dir weiterhin!! Dranbleiben und Zettel aufhängen!! 🙂

    Tipp für kleine Hotelzimmer: Situps mit 90 Grad Beinen auf dem Bettrand. Oder: Beine aufs Bett, Hände auf den Boden > Pushups. Geht super 🙂

  4. Hallo Lexi, hallo Jessie! Ich finde ihr seid viel zu ehrgeizig gestartet! Wie wärs mit 5 min. Bodengymnastik Mo. – Fr.? Das geht überall und ist auf Dauer durchzuhalten. Wenn mal mehr Zeit ist, dann länger. Dazu mehr Wege zu Fuß und per Fahrrad. Am WE tanzen gehen oder in die Therme. Fertig????

  5. Hallo ihr 2,

    ich kann Euch sehr gut verstehen. Die Motivation ist da, aber wenn es innerhalb der ersten Wochen an der Umsetzung hapert, einfach weil zu viele andere Dinge anstehen, dann ist man schnell frustriert.

    Ich habe gerade an einem 6-wöchigen Kickstart Event inkl. gesunder Ernährung nach Paleo (Steinzeit Diät) und viel Training draußen im CityBootCamp teilgenommen. Das war hart, aber hat auch Spaß gemacht. Mein Tipp: Immer Verbündete suchen und auch gemeinsam trainieren, kochen usw.

    Hier unser Abschlußbericht nach anderthalb Monaten Kickstart, vielleicht motiviert es Euch ja! 😉

    http://www.kiss-and-tell.de/cbc-kickstart-finale/

    Liebe Grüße, Franzi

  6. Also diese Probleme-mit der Zeit und dem inneren Schweinehund- kennt wohl wirklich jeder. Aber meine Mama (Sportlehrerin und topfit und knackig für Ende 50) hat mir 2 gute Tipps gegeben: 1. Eine Sporteinheit (gerade an stressigen Tagen) sollte einfach nicht länger als 10 Minuten dauern. „Bevor es nervt, ist es schon wieder vorbei.“ (Meine Mama 🙂 ) Und 2. Man diskutiert nicht mehr mit sich selbst über diese Sporteinheit, die wird gemacht-no matter what- wie Zähneputzen. Damit fahr ich ganz gut. Und irgendwann merkt man, dass man sich mit Bewegung besser fühlt und baut es sehr selbstverständlich irgendwo ein, weil man sie einfach braucht. Essenstechnisch lass ich mich gerne auf tollen Blogs usw. zu gesunden Mahlzeiten inspirieren(z.B http://inthemakingbybelen.com/ ) und kaufe möglichst nur frische, bunte und ansprechende Lebensmittel (und hab möglichst nix Fieses zu Hause, sonst ess ichs auch :/ ) Und ab und zu mal was Fieses ist auch ok, dann macht man am nächsten Tag eben ein bisschen strenger und es gibt abends nur noch nen kleinen Salat.
    Und Perfektion ist wird eh überbewertet 🙂

  7. Könntest du mal ein Fazit zu dem Kayla Programm und den Übungen schreiben? Ich möchte das auch sehr gerne machen, aber würde gerne eine Meinung hören!

  8. Das mit dem schlechten Gewissen kenne ich, habe aber, was Ernährung betrifft, einen ganz anderen Plan. Ich habe zwar keine wirklichen Problemzonen, aber zuehmen will ich auch nicht. Meine erste Regel ist, dass ich mich vom schlechten Gewissen versuche zu verabschieden. Wenn ich Lust auf etwas habe, dann esse ich es eben. Das Verbieten macht die Verführung nur noch größer. Und dann esse ich wirklich nur, wenn ich Hunger habe und langsam. Ich finde, das macht schon viel aus. Mit Hunger genießt man alles mehr, mit langsamem Genuss noch viel mehr und man hat sowieso nicht Hunger auf Schokolade. Beim Sport habe ich mich bei Kursen angemeldet. Wenn man regelmäßig geht und die Leute einen kennen, macht das Druck, immer regelmäßig zu gehen. Und wenn ich mal nicht gehe – dann hat das schon einen Grund. Wenn ich keine Zeit habe, habe ich sie nicht, wenn ich krank bin, bin ich es. Einzige Ausnahme: sinnlos herumlungern, da muss dann die Selbstdisziplin ran. Puh. Also so ist es bei mir und ich komme langsam ganz gut damit klar. Ich glaube, dass einen die Medien (die bösen!) immer verklickern, man wäre nicht diszipliniert genug und aus diesem Grund schwach. Das finde ich schlichtweg falsch. Das Leben ist doch nicht NUR ein harter, innerer Kampf.

  9. Als Laie bleibt eigentlich nur der Gang ins Yogastudio. Diese Onlinesachen sind für relative Laien, die Ihr wohl auch seid, wie ich finde gefährlich. Selbst mache ich seit vielen Jahren Yoga und werde in einigen Assanas, die ich denke perfekt zu beherrschen, immer noch hier und da korrigiert. Dabei kann insbesondere bei Hohlkreuz, Bein-Kniehhaltungen, Nackenpositionen so viel falsch laufen, wenn man es öfter unkorrekt macht, was nur der externe Betrachter umfassend sieht. Also ein Studio ist für mich im Grundsatz unverzichtbar.

    Auf Reisen geht es dann bei mir immer zumindest im Hotelzimmer. Im Minimum Assanas im Sitzen, Kniebeugen, Umkehrhaltungen und Ashtanga-Liegestütz gehen einfach immer morgens 60min. Dann lieber das Frühstück ausfallen lassen. 🙂

  10. Schon verrückt, dass es mir manchmal (oder auch immer?;)) so schwer fällt, mich regelmäßig auszupowern, selbst wenn es nur 5 Minuten am Tag sind, auch wenn ich natürlich weiß, dass es so gut und wichtig ist und man sich hinterher 10 Mal besser fühlt. Sobald ich mal eine Trainingseinheit ausfallen lassen muss und ich nicht mehr in der getakteten Routine bin, geht’s sofort wieder bergab mit der Motivation. Fies! Aber wie sagt meine Trainerin so schön, „vom Streicheln und Füttern wird’s nicht besser!“ und wenn die erste Stunde nach ner längeren Sportpause erstmal geschafft ist, geht’s danach auch wieder leichter.Hoffen wir mal, dass der Frühling bald kommt, dann macht Laufen gehen auf jeden Fall wieder mehr Spaß!

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