Closet Diary mit Nadja Ali, Gründerin

Schwupps, schon ist das Wochenende rum und unsere Augen freuen sich auf eine neue Closet-Diary-Ausgabe. Heute mit dabei: Nadja Ali.

Aufgewachsen in Aalen in Süddeutschland hatte sie schon immer das Verlangen, die große weite Welt zu sehen. Nach einer Station in Los Angeles lebt sie nun seit sieben Jahren in Berlin und hat vor kurzer Zeit die Karrieremesse KOAconference gegründet.

Nadja kennen wir (noch) nicht persönlich. Bei Veranstaltungen lief sie uns aber immer mal wieder über den Weg und ist uns vor allem durch ihre offene Art aufgefallen. Bei Vorträgen stellt sie als eine der wenigen Fragen, beteiligt sich an Diskussionen und ist an den unterschiedlichsten Themen interessiert. Allein aus diesem Grund mussten wir Nadja für ein Closet Diary zu Journelles holen. Gesagt, getan!

Und weil Nadja für uns fleißig in die Tasten gehauen hat, übergeben wir ihr nun das Wort: Viel Spaß mit ihren 7 Days, 7 Looks – das erste Mal mit Bewegtbild und einer extra Playlist!

Nadja Ali (@n_jayjay) auf Instagram:

Hey Leute, ich hoffe, es geht euch allen gut! Ich freue mich sehr, mich heute vorstellen zu dürfen. Denn ich finde die Rubrik super cool!

In Berlin wird man manchmal schief angeschaut, wenn man aus einer Kleinstadt kommt. Ich bin stolz darauf und sehr dankbar für meine wunderschöne Kindheit. Ich bin mitten in der schönen Natur mit einer sehr engen Verbindung zu meiner Familie aufgewachsen. Meine Eltern sind mein absolutes Vorbild. Schon von klein auf habe ich es geliebt, mich mit den “Erwachsenen” zu unterhalten. Ich bin umgeben von viel Wissen, Gelassenheit, Harmonie und Ordnung aufgewachsen. Und der Rebel in me hat das Ganze gerne komplett auf den Kopf gestellt und für sich neu definiert.

Ich weiß es, sehr zu schätzen, mit so vielen Freiheiten aufgewachsen zu sein. Ich habe angefangen, Jura zu studieren und habe dann zu Communication Design gewechselt. Das konzeptorientierte Ausbildungsspektrum erstreckte sich dabei von Print- und Webgestaltung über Interaction Design und Interfacedesign, Editorial Design, Corporate Design, Fotografie, Audiovisuelle Medien bis zu Informationsvisualisierung. Was mich daran sehr angesprochen hat, war es, viele Bereiche zu vereinen. Meine absolute Leidenschaft ist es in kreative Welten einzutauchen.

Ich liebe Musik, Kunst, Mode und alles rund um Design und freue mich, meine Interessen hier mit euch zu teilen. Die letzten Jahre habe ich die verschiedensten Projekte begleitet und die KOAconference mit gegründet. Dank der Unterstützung unserer Partner haben wir einen Raum kreiert, der Menschen zusammenbringt, um sie zu inspirieren, empowern und zu connecten. Ich bin dankbar für all die Learnings der letzten Jahre. Das Größte war jedoch auf mein Bauchgefühl zu vertrauen.

Musik ist für mich eine riesige Quelle der Inspiration und eine meiner absoluten Leidenschaften. Bevor ich mich in meinem Kleiderschrank befinde, darf eins nicht fehlen: Musik.

Good morning sunshines! Mein Tag beginnt, indem ich von selbst um 6:30 Uhr aufwache. Obwohl das jetzt schon seit knapp einem Jahr passiert, kann ich es immer noch nicht fassen. Ich war die 25 Jahre zuvor der totale Nachtmensch. Anyway, ich bin gerade super glücklich, weil der komplette Himmel pink ist. Der Himmel fasziniert mich. In Berlin heißt es leider gerade nicht immer blauer Himmel und Sonnenschein. Ich freue mich, dass mein Closet Diary mit einer vollen Ladung Sunshine beginnt.

Wenn ich jeden Montagmorgen für den Rest meines Leben mit demselben Song beginnen müsste, dann wäre das definitiv Young Folks von Peter Bjorn and John. Ich liebe diesen Song.

Ich habe eine besondere Beziehung zu meinen Klamotten. Wenn ich ein Teil in die Hand nehme, kommt mir immer eine schöne Erinnerung in den Kopf. Ich bin froh, dass ich mich im letzten Jahr von materiellen Dingen lösen konnte. Don’t get me wrong – es ist super, sich Dinge zu leisten, daran wächst man. Jedoch habe ich für mich entschieden, dass ich mein Leben davon nicht bestimmen lassen möchte. Mode war schon immer meine große Leidenschaft. Mittlerweile investiere ich lieber in Qualität als in Quantität. Ich beschäftige mich gerne mit der Philosophie der einzelnen Modehäuser und den Gedanken des Designers hinter der Kollektionen. Durch das, was wir anziehen, kommunizieren wir ohne zu sprechen. Ich liebe es Outfits zu kreieren, in denen ich mich wohl fühle und mir selbst treu bin. Diese Woche startet heute mit einer Kombi meiner absoluten Lieblingspieces und treuen Begleitern.

Heute habe ich ein paar Meetings und bin dann mit Freunden abends im Soho House zum Dinner verabredet. Der Blazer ist aus der Balmain x H&M Kollektion. Mittlerweile muss ich schmunzeln, wenn ich daran denke, dass mein Freund und ich dafür um 8 Uhr morgens gefühlt 40 Mal die H&M Seite refreshed haben, um ihn zu ergattern. Team work makes the dream work! Hat sich auf jeden Fall gelohnt, denn wer mich kennt, hat mich 100% schon mal in dem Blazer gesehen. Ich liebe die Message des Balmain-Designers Olivier Rousteing.

Weiter gehts mit den Lieblingsteilen. Die Boots habe ich schon ewig. Es ist tricky einen Ankle Boot zu finden, der die Silhouette perfekt unterstreicht. Absatz, Form und vor allem die Höhe des Schaftes kann einen riesigen Unterschied machen. Meine Freunde nennen das den Scanner-Blick. Bei dem Schuh ist das gelungen. Der Look gefällt mir so schon ziemlich gut.

Was nicht fehlen darf: Sunnies. Ich liebe die edgy Celine-Brille, die ich in New York super günstig Vintage geschossen hab. Apropos Edge. Meine damalige Entscheidung die schwarze Celine Edge nicht zu kaufen, ist immer noch etwas, das ich verarbeite. Falls hier jemand seine abgeben möchte oder sie irgendwo findet – please let me know!

Ihr merkt, Sonnenbrillen sind voll mein Ding. Anders als Taschen. Ich bewege mich gerne frei. Lippenstift von Charlotte Tilbury, EC-Karte und Handy + AirPods and I’m good to go.

Heute habe ich jedoch einige Meetings. Ich bevorzuge es, meine Notizen und Gedanken in Notizbüchern festzuhalten. Das kommt also heute auf jeden Fall mit sowie Nüsse, Wasser und ein Buch. An solchen langen Tagen ist es wichtig, auf meine Gesundheit zu achten und mir zwischendurch etwas Zeit für mich selbst zu nehmen. Die Prada-Tasche habe ich mir vor ein paar Jahren von meiner Mutter geliehen. Ich hatte als Kind nie Tempos dabei, weil ich wusste, meine Mutter hat welche in ihrer Tasche. Ich fühle mich immer so grown up, wenn ich diese Tasche trage und jetzt selbst Tempos dabei habe. Haha!

Blazer: Balmain x H&M, T-Shirt: Vintage (ähnlich hier), Jeans: Rag & Bone, Boots: Zara (ähnlich hier), Tasche: Prada (ähnliches Modell hier), Sonnenbrille: Celine (ähnliches Modell hier)

Gestern Abend war super lustig und total abgefahren. Heute starten wir mit einem besonderen Song. Die Parcels sind die nächsten Beatles, Leute! Ich feiere den Song der australischen Band jetzt schon über sechs Monate und er verfolgt mich durch die ganze Welt. Air France hatte ihn auch als Welcome Song im Flugzeug. Und jetzt kommt das Abgefahrene: Ich habe gestern noch meiner Mutter eine SMS geschickt mit dem Musikvideo des Songs (Generation MTV) und dann stellt mir gestern Abend einer meiner besten Freunde den Bandmanager der Parcels vor, die jetzt nach Berlin gezogen sind. Ich muss selbst lachen, wenn ich an meine Reaktion in dem Moment denke – Excitement Level 100. Auf jeden Fall darf ich hoffentlich ganz bald die Parcels live im Studio besuchen.

Heute arbeite ich den Nachmittag über von Zuhause aus. Der Song ist omnipräsent und meine Nachbarn freuen sich. Ich liebe es, dass ich die Möglichkeit habe, jobtechnisch eine Balance aus Homeoffice und persönlichen Meetings jede Woche aufs Neue für mich zu kreieren. Ich habe für mich rausgefunden, dass ich es am meisten mag, mehrere Projekte parallel und aus verschiedenen Bereichen umzusetzen.

Kreatives Arbeiten braucht Raum, Fokus und Selbstdisziplin. Um neue Ideen zu entwickeln, brauche ich eine Umgebung, die das fördert. My home is my sanctuary. Ich bin umgeben von Dingen, die mich glücklich machen und inspirieren.

Heute habe ich das Gefühl alles ist möglich. Mit diesem Gedanken ziehe ich mich an. Ich liebe das Label Local Authority. Ich habe einen der beiden Designer in Malibu kennengelernt und war sofort von seiner „California-Surfer-Good-Vibes-Only“-Mentalität fasziniert. Das weiße Shirt habe ich bei Maxfield in Malibu gekauft. Heaven for all fashion lovers! 😉

Dazu kombiniere ich eine Anzugshose von Saint Laurent sowie meine liebsten Pumps ebenfalls von Saint Laurent. Heute arbeite ich an meinem eigenen Passionsprojekt: Attitude. Die Website habe ich 2016 als mein Bachelor-Arbeit begonnen, daraus wurde dann ein Modeblog und gerade habe ich total Lust wieder mehr Projekte in den Bereichen Design, Mode und Musik umzusetzen und die Seite wieder aufblühen zu lassen. Ich habe total Spaß dabei, durch Magazine und Bücher nach Inspiration zu stöbern. Helmut Newton ist einer meiner absoluten Lieblingsfotografen und war neben Jürgen Teller die Inspiration meiner Bachelor-Arbeit.

Auf dem Poster neben mir seht ihr die erste Frau, die Newton im Hosenanzug von Yves Saint Laurent für die Vogue fotografiert hat. Empowered women empower women. Ich fühle mich genauso „effortlessly badass“ wie das Model auf dem Bild neben mir und bin zufrieden mit meiner persönlichen Interpretation dieses Looks. Ich habe so viele Ideen für coole Outfits und verbringe den Abend mit meinem besten Freund die restlichen Tage meines Closet Diarys zu planen. Are you ready?

T-Shirt: Local Authority (einfaches T-Shirt hier), Hose: Saint Laurent (ähnliches Modell hier), Schuhe: Saint Laurent, Halskette: Chanel

MITTWOCH

Song: Stimulous – Vandelux

Ich liebe diesen Song, den mir ein Freund in New York gezeigt hat. Heute morgen bin ich auf dieses Zitat von Coco Chanel gestoßen: „Mode ist nichts, was nur in der Kleidung existiert. Mode ist in der Luft, auf der Straße. Mode hat etwas mit Ideen zu tun, mit der Art wie wir leben, mit dem, was passiert.”

In meinem Leben passiert gerade einiges. Seitdem ich 25 bin, hat es gefühlt im Kopf geklickt. Ich sehe die Welt auf einmal anders – bewusster. Hier beim Closet Diary mitzumachen, hat mich total motiviert, mich wieder mehr mit meinem eigenen Look zu beschäftigen. Meine Freundin Victoria hat meinen Look in einem Instagram-Post von Lala Berlin mal als Urban Sophistication beschrieben. Das trifft es für mich gut. Schon immer bestand mein Kleiderschrank aus einem Mix aus klassischen Stücken und besonderen It-Pieces. Ich hatte mit 13 meine ersten limitierten Sneaker und habe früher auch gerne selbst Löcher in Jeans geschnitten, Shirts bedruckt etc. Es war auf jeden Fall nie langweilig mit mir …

Früher wollte ich Modedesignerin werden und ich habe das Gefühl, dass ich irgendwann meine eigenen Kleidungsstücke entwerfen werde. Bis dahin: Recherche und ausprobieren. Felix und ich haben gestern so viel Spaß gehabt, diesen Look zu kreieren. Ich mag die prägnanten und kastigen Formen, die viele Designer gerade zeigen. Ich habe meine ripped Jeans an und gemeinsam suchen wir, inspiriert von der aktuellen Balenciaga Kollektion, nach etwas ähnlichem in meinem Kleiderschrank. Oh yes – Felix ist mein Held! Der graue Blazer von meinem Freund hat bei mir den gleichen Effekt. Der Hüftgürtel gibt dem Ganzen einen persönlichen Twist. Die Boots von Zara unterstützen den urbanen Look. Cat-Eye Sonnenbrille dazu. It’s a good day to have a good day!

Blazer: von meinem Freund (ähnlich hier), Jeans: J Brand (ähnlich hier), Boots: Zara (ähnlich hier), Gürtel: Vintage, Halskette: Chanel, Sonnenbrille: Mango (ähnlich hier)

Heute habe ich ein Shooting geplant. Ich fotografiere und filme leidenschaftlich, stehe jedoch auch mal ganz gerne auf der anderen Seite der Kamera. Ich habe es immer geliebt, Augenblicke festzuhalten. Ich nehme mir gerne immer mal wieder Zeit und schaue durch die Fotos der letzten Jahre. So fühle ich mich mit mir connected und bin total motiviert noch mehr meiner Ideen zu verwirklichen und weiterhin unvergessliche Momente einzufangen.

Meine Freundin Verena und ich haben ausgemacht, dass wir uns die lustigen Videos und Fotos gemeinsam in zehn Jahren wieder anschauen. Darauf freue ich mich jetzt schon. Wie ihr merkt, trage ich gerne T-Shirts. Das Baumwoll-Shirt von Saint Laurent ist super angenehm zu tragen. Ich mag den Vintage-Look und die Farbe. Dazu DIE klassische weiße Hose, die ich vor vielen Jahren mit meinen Eltern zusammen bei Zara ausgesucht und kann gar nicht mehr sagen, wie oft wir auf gemeinsame Abenteuer gegangen sind. Ich hatte sie zu meiner Graduation an, auf meinem ersten Vogue-Online-Feature, zu meinem Geburtstag, zu beiden KOAconferences, the list goes on and on and on. Ein richtiger Oldie but Goldie.

Ich mag, wie die Farben des Outfits mit der Location meines Lieblings-Interiorstores Dopo Domani harmonieren. Die spitzen Lackstiefel runden diesen bequemen Look für mich perfekt ab. Als Communication Designer liebe ich es, einen rundum Vibe/Spirit zu kreieren. Wir hören den Song, sind in dieser mega Location und haben Spaß, Content zu produzieren. Was für ein cooler Tag. Hört euch den Song an, Leute!

T-Shirt: Saint Laurent, Hose: Zara (ähnlich hier), Schuhe: Zara (ähnlich hier), Halskette: Chanel

Ich bin ein absoluter Sonnenmensch, weshalb Los Angeles meine absolute Lieblingsstadt ist. Dadurch, dass mein Freund und ich, Familie und Freunde dort haben, können wir zum Glück oft dort sein. Weshalb ich euch das erzähle? Vielleicht kennt ihr das Gefühl von eurem Lieblingsort – ihr fühlt euch at peace. Life is good. Und ihr habt bei den einfachsten Dingen eine tolle Zeit. Ich hatte das große Glück schon viel in meinem Leben zu reisen und an verschiedenen Orten zu leben. In Los Angeles fühle ich mich am wohlsten.

Mittlerweile fühle ich mich jeden Tag gut, egal wo ich gerade bin. Happiness ist eine Entscheidung. Es ist nur eine größere Herausforderung bei dem Wetter hier, vor allem helfen mir dabei meine täglichen Rituale. Mediation ist seit einem Jahr fester Bestandteil meines Morgens. Bis ich mich im Kleiderschrank finde, kann schon einige Zeit vergehen. Ich mache jeden Morgen frische Bowls für meinen Freund und mich, darauf folgt Yoga, Journal schreiben, lesen, Mails.

Das letzte Jahr war sehr herausfordernd für mich. Unsere KOAconference ist auf 800 Teilnehmerinnen gewachsen und ich bin so stolz auf den Spirit, den ich an diesem Tag mit meinem Team kreiert habe. Mein Wunsch war es, einen Ort zu schaffen, an dem Menschen zusammenkommen und sich gegenseitig inspirieren, austauschen und supporten. Wir alle haben herausfordernde Momente im Leben.

Dieser schwarze Mantel ist ein Piece, in das ich mich absolut geborgen fühle. Die Erinnerungen, die ich damit verbinde, motivieren mich an schwierigen Tagen. Ich liebe den Gedanken, jeden Tag zu nutzen. Ich habe schon immer viel Sport gemacht: Basketball, Tennis, Leichtathletik, reiten und tanzen. Dahin möchte ich wieder. Ich bin dankbar, dass ich gesund bin und freue mich, dass ich heute schon beim Yoga war und meinem Körper mit dem Juice etwas Gutes getan habe. Ich habe heute einiges zu erledigen und renne den ganzen Tag in meiner Leggings, den Sneakern, einem Crop Top und dem H&M-Hoodie durch Berlin. Sonnenbrille, Autoschlüssel, let’s go!

Mantel: Drykorn (ähnlich hier), Hoodie: H&M, Top: Brandy Melville (ähnlich hier), Leggings: Under Armour (ähnlich hier), Sneakers: Filling Pieces, Sonnenbrille: Celine (ähnliches Modell hier), Halskette: Chanel

Ich liebe Wochenenden. Ich verbringe gerne Zeit mit meinem Freund und unseren Freunden. An diesem Samstag bekocht uns unser guter Freund Jasper und danach zieht die Crew mal wieder los. Wir waren im Januar mit Freunden in Kapstadt und hatten die beste Zeit zusammen! Südafrika hat einen ganz besonderen Platz in meinem Herzen und die Leute dort wissen auf jeden Fall, das Leben zu genießen und zu feiern.

Ich bin motiviert und greife zu einem ganz besonderen Teil in meinem Schrank. Die Bowie Jacke ist von Catherine Fulmer, einer mega coolen Designerin aus LA.. Dazu das Hollywood-Shirt von Local Authority, eine Jeans und meine absoluten Lieblingsschuhe, die Ceinture Ankle Boots von Balenciaga. Super für’s Dinner, super für einen kleinen Rave 😉

Ich liebe es, tanzen zu gehen und Spaß mit Freunden zu haben. Groovy ist das Motto des Abends für mich. Ich bin ein großer Liebhaber der Pop Kultur und wünschte Mark Ronson oder Peggy Gou würden auflegen – oder ich selbst: “Tomorrow belongs to those who can hear it coming” – David Bowie.

Bomberjacke: Catherine Fulmer, T-Shirt: Local Authority (ähnliches Modell hier), Jeans: Rag & Bone, Boots: Balenciaga, Sonnenbrille: Mango (ähnlich hier)

SONNTAG

Song: Inspired – Miley Cyrus

SUNDAY FUNDAY. Der Sonntag war schon immer mein Lieblingstag. Ich habe diese Woche so viele Ideen und Gedanken gehabt, dass ich Sonntags gerne komplett offline verbringe. Um ehrlich zu sein, habe ich mein Handy in diesem Jahr so wenig wie möglich benutzt und Instagram für eine Zeit gelöscht. Ich habe einfach gelebt und das kann ich jedem nur empfehlen. Wie bereits am Anfang erwähnt, inspiriert der Himmel mich sehr. In letzter Zeit konnte ich viel Zeit an einem meiner Lieblingsorte verbringen – up in the sky. Ich liebe es dort oben zu sein und beim Flug einfach in die leere Weite hinauszuschauen.

I N S P I R A T I O N . Ich habe immer das starke Bedürfnis, Dinge rund abzuschließen. Hier kommt also der finale Lieblingslook für diese Woche: Airport Edition. In dieser Jacke könnte ich wohnen. Noch so ein cooles Geschenk von meinem Freund. Wir beide schätzen gutes Design. Ich habe nur ein weißes Shirt drunter und einen Pulli in der Tasche. Meine Arme werden gerade von Shearling umarmt. Bequemer gehts kaum. Happy wife happy life.

Dazu trage ich die coole fließende Hose von Drykorn. Meine Vans sind meine Reise-Buddies. Diese Schuhe könnten Bücher schreiben. Baseball Cap, Sonnenbrille – ready for take-off. Ich freue mich auf ein neues Abenteuer. Am meisten freut es mich andere Menschen und andere Kulturen kennenzulernen. Ich liebe es neue Dinge zu lernen und den Geschichten der Menschen zu lauschen.

Wenn ich nicht verreise, finde ich diese offene Atmosphäre im Kabbalah Centre in Schöneberg. Ich bin fasziniert von dem Drive, den die Menschen dort haben, ein positives Leben zu kreieren. Ich habe so viel über mich selbst gelernt, seitdem ich mich mit Menschen austausche, die anders denken und sich dabei treu sind. Wie Goethe schon sagte: “Denn es muss von Herzen geben, was auf Herzen wirken soll.”

Ich hoffe, ihr hattet beim Lesen das ein oder andere Lächeln auf den Lippen. Vielen Dank an Journelles, dass ich mich hier heute vorstellen konnte. Ich freue mich immer auf Menschen zu treffen, die passioniert sind. Wenn ihr Fragen habt oder einfach Hallo sagen wollt, schreibt mir gerne!

Wie Miley in ihrem Song sagt “I hope you feel inspired.”

Peace.

Sherling-Jacke: Sandro (ähnlich hier), T-Shirt: Rag & Bone (ähnlich hier), Hose: Drykorn (ähnlich hier), Sneakers: Vans, Tasche: Prada (ähnlich hier), Sonnenbrille: Mango (ähnlich hier)

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Kommentare

  1. Coole Looks, sehr sympathische Frau 🙂 Eine kleine Sache hätte ich mir anders gewünscht: Statt „Sonnenbrille, Autoschlüssel, los“ wäre „Sonnenbrille, Fahrrad, los“ besser gewesen. Gerade in Berlin ist die Luft in den letzten Jahren super schlecht geworden. Weniger Autos bitte!

  2. Ach wie erfrischend (besonders an einem Montagmorgen). Selten so ein durchdachtes, liebevolles und stilsicheres Closet Diary gelesen. Bin ab heute großer Nadja-Fan!

  3. Die Outfits sind tragbar, nichts wirklich besonderes aber ganz nett. Der Text dazu allerdings nahezu unerträglich. Oder auch pretentious af wie die Autorin bestimmt sagen würde.

    • Sie scheint eine sehr positive Person zu sein, die mit sich und ihrem Leben absolut im Reinen ist, weswegen ich mir einen hämischen Kommentar zur Textqualität verkneife. Denn nicht nur Happiness ist eine Entscheidung, sondern auch Kindness.

    • Nina M. sagte am

      Habe ich auch so empfunden; wirkte auf mich sehr angestrengt und unsympathisch und lenkte mich leider auch von den Outfits ab.

    • Das ging mir genau so – bei der Menge an Anglizismen (- und ich bin definitiv nicht frei davon sie teilweise auch zu verwenden) wäre eher ein komplett englischer Text angenehmer zu lesen gewesen. Das ganze ließ sich außerdem ziemlich wie ein „humble brag“, besonders in Kombination mit den Fotos – leider finde ich es gar nicht inspierend sondern eher ziemlich „basic“.

  4. Tolle Looks und eine mindestens genau so tolle Frau. Vor allem weil Mode meines Erachtens eins sein sollte: tragbar! Was nützen mir Closet Diaries die mehr nach Karneval in Köln und verkleiden ausschauen als alles andere? Und auch die Kritik bezüglich der Texte lese ich hier so oft: Letztendlich geht es doch um die Looks und die Stories dahinter und nicht darum Germanistikstudenten mit einwandfreier Grammatik glücklich zu machen oder?
    Lg Mel

  5. Christiane sagte am

    Mega schön, habe zu jedem Tag, den von Nadja ausgewählten Song gehört, dazu die liebevoll geschriebenen, erfrischenden Texte gelesen. Die Outfits werden von einer tollen, jungen Frau getragen, die voller Energie und Lebenslust, ihre Träume verwirklicht. Viel Glück liebe Nadja.

  6. Theresa sagte am

    Ganz schöne Sachen, aber ich konnte den Text leider nicht zu Ende lesen.
    Mich stört ein Rechtschreib- oder Zeichensetzungsfehler sonst nicht aber hier hat letzteres wirklich überhand genommen. Dazu kommen noch die ganzen englischen Einschübe, dadurch sehr anstrengend zu lesen.

  7. Super Closet Diary! Endlich mal tragbare Looks für jeden Tag. Nadja wirkt sehr sympathisch und ehrgeizig, tolle Eigenschaften für eine junge Frau! 🙂
    Zum Text: Geht es hier nicht in erster Linie um die Looks? Jeder hat doch einen anderen Schreibstil und eine andere „Sprache“. Ja die Zeichenfehler haben mich auch etwas gestört, aber niemand ist perfekt 😉

  8. Überhaupt nicht mein Stil aber sehr coole stimmige Looks, die Freude machen. Toll finde ich die Bewegtbild Sequenzen 🙂 Die Texte lese ich immer weniger bis gar nicht…

  9. Hach… Ich wünschte, ich würde bei vollen Tagen mit Meetings und so auch mit Wasser und ein paar Nüssen klarkommen. Oder dass mein Freund mit mir auf der Suche nach irgendwas die H&M Seite refreshed… Oder dass ich so ein bißchen umhershoote und in der Vogue blättere… Ist das der sagenumwobene Social Media Neid? Ich weiß es nicht. Jedenfalls denke ich bei solchen Texten immer, irgendwas hab ich falsch gemacht. Bei den Bildern nicht.

  10. Denglisher Text und viel Schwarz in den Outfits – OMG! Hätte ich gesagt – aber hier ist es cool und leicht und fröhlich und die Sonne strahlt aus Text und Bildern! Vielen Dank, ein schöner Start in die Woche!

  11. Adriano Vetzer sagte am

    Um heutzutage die Gedanken anderer Menschen zu lesen bedarf es nicht mehr als einen Blick ins Internet zu werfen. Wir sind es also gewohnt permanent private, subjektive Meinungen und Ansichten mitzubekommen die nur all zu vergänglich sind weil sie für den Moment des Schreibens geschaffen wurden.
    Nadja Ali’s Closet Diary liest sich wie ein dialektisches Werk das für den Moment und trotzdem für die Ewigkeit geschrieben ist. Ein Ausschnitt einer Geschichte, so authentisch wohltuend, wie es viele nicht durch anstrengendstes antichambrieren mit der eigenen Gegenwart auf das Papier bringen könnten. Ich schätze mich glücklich zufällig ihr Diary gelesen zu haben und bedanke mich für die visuelle und geistige Inspiration.

  12. Sibylle sagte am

    Love it <3 Super Looks und ich liebe die Idee mit der Playlist und den Bewegtbildern. Danke für die Inspiration, Nadja!

  13. Es wirkt auf mich sehr ästhetisch und leger. Überhaupt nicht mein Geschmack und trotzdem mag ich sie gerne anschauen. Bitte, wie kommt man von Aalen nach LA? Darüber hätte ich gerne mehr erfahren 🙂

  14. Charlotte sagte am

    Was für ein toller Outfit Diary! Macht Spaß zu lesen, super dynamisch und hat mich motiviert meinen Kleiderschrank nochmal anders zu betrachten und womöglich zu gestalten. Danke!

  15. Sie scheint angekommen zu sein und ja, die Looks finde ich toll!
    Was meine Freude leider trübt: die übermäßig Koma-Verwendung und die abgehackten Sätze.
    Dadurch wird einem der Lesespaß genommen bzw. wurde er zumindest mir genommen.
    Letztendlich habe ich mir nach dem Beitrag vom Montag nur noch die Outfit-Fotos angesehen.

  16. Vielen Dank für dieses abwechslungsreiche Closet Diary! Wir Deutschen konzentrieren uns, wie durch diverse Kommentare auch hier wieder bewiesen, gerne auf das Negative, auf die Probleme. Wir brauchen viel mehr Nadja‘s wenn ihr mich fragt. Danke für die Inspiration xx

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