Closet Diary mit Bestsellerautorin Susanne Kaloff

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Dürfen wir vorstellen: Bestsellerautorin Susanne Kaloff! Seit zwanzig Jahren schreibt sie für sämtliche Lifestyle-Magazine. Seit neun Jahren ist sie wöchentliche GRAZIA-Kolumnistin. Mehrere veröffentlichte Bücher reihen sich ein. Das letzte, „Angst ist nichts für Feiglinge“, ist auf dem Höhepunkt der Corona-Krise im März 2020 erschienen. Man könnte es Universal Timing nennen – oder einfach einen guten Riecher für das, was in der Luft liegt.

Mit Trends hat sie nur ungerne was am Hut. Sie kauft mit wenigen Ausnahmen fast alle Kleider Vintage und Secondhand. Nicht nur, weil es nachhaltiger ist: Sie ist schlicht süchtig nach dem Kick, etwas zu finden, was nicht in zehnfacher Ausführung nebeneinander auf der Stange im Laden hängt. Was kann man noch sagen? Nicht viel, so lassen wir lieber Susanne selbst das machen, was sie als ausgezeichnete Autorin am besten kann: schreiben! Heute über ihre sieben Tage, sieben Looks – noch zu Quarantäne-Zeiten, als die ersten Lockerungen aufkamen und der erste Friseurtermin und Restaurantbesuch wieder im Kalender standen.

Susanne Kaloff (@susekaloff) auf Instagram:

MONTAG

Seit Wochen habe ich diesem Tag entgegengefiebert, mir ausgemalt, wie es sein würde, endlich wieder unter der Haube zu sein. Es ging mir bei der Friseur-Sehnsucht gar nicht so um meine Optik, mehr darum, einen Termin zu haben, den ich in meinen Kalender eintragen und mir vormachen kann, ich sei total busy.

Als es soweit ist, bin ich trotz aller Zeit der Welt wieder mal zu spät dran. Selbst, wenn ich um fünf Uhr dreißig (manchmal) aufstehe, wird es eng, weil ich stundenlang mit dem Eichhörnchen auf meinem Balkon quatsche und beim Matcha über Blödsinn sinniere, bevor mein Motor anspringt.

Nach einem Eimer grünem Tee springe ich wie auf Speed in die Dusche, stehe nackt und nass vorm Chaos aka Kleiderschrank und fische intuitiv etwas raus, was am Ende mehr aus Versehen ein Look wird wie aus einem Woody Allen Film: Ungebügelte, zu große Bundfaltenhose, zu großes Herrenhemd, abgewetzte Canvas Boots und meine It-Bag der Stunde, das Abo-Geschenk des The New Yorker.

Schnell die 70s Jacke aus einem Kibbuz aus Israel drüber werfen und mit wehenden Fahnen zum Date mit Ersan bei Martin Max rasen. Ersan ist einer der wenigen Männer, die jedes Wort verstehen, selbst, wenn ich schweige. Außerdem macht er die besten Paintings der Welt (jedenfalls meiner). Das einzige, was unsere langjährige Beziehung einen Hauch trübt, ist mein Spleen, die Haare nicht mehr schneiden zu lassen. Im Kundalini Yoga schneidet man diese nicht, sie sind sowas wie Antennen für Intuition, naja, das führt hier jetzt echt zu weit, aber ich lasse mir die Spitzen aus spirituellen Gründen nur sehr ungerne kappen. Diesmal darf Ersan ein paar Zentimeter abschneiden. Keinen blassen Schimmer, was heute in mich gefahren ist. Ich fürchte zu viel Liebe.

Jacke: Vintage über Etsy (ähnlich hier), Hemd: Altes Herrenhemd (ähnlich hier), Hose: Retold Vintage in London (ähnlich hier), Gürtel: Mulberry über Rebelle (ähnlich hier), Stiefel: Second-Hand (ähnlich hier), Tasche: Abo-Geschenk des The New Yorker (ähnlich hier)

DIENSTAG

Das Tolle an der Arbeit als freie Autorin ist, dass man tun und lassen kann, was man will. Das Tragische, dass man tun und lassen kann, was man will. Ich bin wie ein Kind mit antiautoritären Eltern, oder wie eine Comicfigur von den Peanuts, bei denen nie Eltern mitmachen, man immer nur mal kurz ihre Stimme aus dem Off hört. Meine Stimme aus dem Off ist mein schlechtes Gewissen, das mich ermahnt, mich am frisch gesträhnten Schopf und das Leben bei den Hörnern zu packen.

Für mich gibt es weder Wochentage noch Tageszeiten, ich stehe auf, wenn ich nicht mehr müde bin, gehe ins Bett, wenn ich nicht mehr stehen kann, schreibe sonntags im Schneidersitz ganze Bücher, frühstücke Oliven am Laptop, wenn andere in die Mittagspause gehen, mache Yoga im Pyjama. Manchmal beiße ich in einen Apfel und vergesse, wo ich ihn abgelegt habe, manchmal vergesse ich zu duschen.

Man muss das literarisch sehen, sich als freischaffende Künstlerin betrachten. Haha, das klingt auch besser als Messy. Oft werde ich gefragt, ob ich eine Struktur habe, eine seriöse Schreibroutine à la Thomas Mann, Rituale, um den Alltag zu ordnen. Ach ja, früher hatte ich solche Korsetts, und manchmal gibt es heute noch Phasen, in denen ich äußere Ordnung für innere Ordnung brauche. Dazu gehören auch Looks, die den Anschein erwecken, ich hätte mich und alles um mich herum kolossal im Griff.

Aber spätestens seit der Krise fand ich raus, dass ich nicht streng mit mir sein muss, dass es okay ist, Chaos zu sein, mich gehen zu lassen, weil ich mich auf mich verlassen kann. Dass es auch mal in Ordnung ist, 72 Stunden in Klamotten mit hohem Stretchanteil zu verbringen.

Ich weiß, dass ich liefere, wenn ich liefern muss, kann mir zu hundert Prozent vertrauen. In jeder Hinsicht. Deshalb erlaube ich mir heute den kompletten Tag auf dem Schafsfell zu hocken, Tee zu trinken, die Hände und Hüften zu kreisen, stundenlang Yoga mit Guru Jagat auf RA MA TV zu praktizieren, für die „Intelligence Meditation“11 Minuten Mittel- und Zeigefinger in die Luft zu strecken statt 8000 Zeichen zu tippen. Die haue ich dann morgen raus. Zum Dinner (Erdnussflips und alkoholfreies Bier) im Bett kommt meine neue Affäre: The Affair! Beste, beste Serie, von der ich seit Wochen nicht die Finger lassen kann. Gucke acht Folgen hintereinander, ohne ein einziges Mal zu atmen. Sat Nam.

Cardigan: Golden is Golden Cardigan by Family Affairs (ähnlich hier), Top: Hey Honey, Hose: Hey Honey, Tantra-Kette: Eka Mai Yoga (ähnlich hier), Haarspange: Minimarket Hamburg (ähnlich hier)

MITTWOCH

Tage, an denen ich Schuhe mit Absatz in der Wohnung trage, können nur zwei Hintergründe haben: Männerbesuch oder Interviews. Für ersteres ist es noch zu früh am Morgen. Heute schon um 6 Uhr 50 live auf Sendung mit einem Radiosender, es geht um mein neues Buch Angst ist nichts für Feiglinge. Das handelt nicht nur von meinen eigenen Panikattacken, unter denen ich viele Jahre litt, sondern vor allem von Mut. Und dem Weg aus dem inneren Fahrstuhl heraus.

Ich bereite mich auf solche Interviews, seien es Fernsehauftritte, Podcast oder eben Radiosendungen, nie vor. Obwohl es vieles gibt, was ich fürchte, macht es mir keine Angst, frei zu sprechen und ich selbst zu sein. Wenn man nur man selbst ist, braucht man keine Pressemitteilung, keine druckfertigen Sätze, kein Konzept, das man runterbetet.

Diese Haltung hat etwas extrem Erleichterndes, was keine Generalprobe bedarf. Sagen, was ist, und sein, wer man ist. Punkt. Was allerdings dabei gut tut, ist, sich gut zu fühlen, bevor man den Mund aufmacht. Für solche Gelegenheiten schätze ich Mode sehr und empfehle auf keinen Fall einen Grauschleier überzuziehen!

Besser ein Kleid wie eine Wolke wählen, etwas Zartes, in dem man sich dennoch so zäh fühlt wie Jeanne D’Arc. Meins ist dieses Isabel Marant Modell, das ich letztes Jahr im Sale bei Anita Hass gekauft habe. Ich trage in den letzten Jahren sehr viel Weiß, Creme und Beige, das hängt auch mit dem Kundalini-Yogi- Dasein zusammen: Weiß soll die Aura um einen halben Meter erweitern. Uuuh, okay, zurück zu den Fakten: Die Chanel Booties ziehe ich gerne mit nackten Beine an, Strumpfhosen haben oft so etwas Kleinkariertes. Die Stiefel zählen zu meinen besten Funden auf Vestiaire Collective.

Früher dachte ich immer, Igitt, gebrauchte Schuhe, aber umso älter ich werde, umso salopper werde ich. Tant pis, dann hat sie eine kleine Französin eben vor mir durch sämtliche Quartiers Paris geschleppt, das Leben ist kurz, kostbar und nun mal keine Chanel Boutique.

Kleid: Isabel Marant, Booties: Chanel über Vestiaire Collective (ähnlich hier), Lesebrille: Chanel (ähnlich hier), Ohrringe: Hola Amor und Margova (ähnlich hier), Ringe: Tiffany & Co und Dodo (ähnlich hier)

DONNERSTAG

Ich habe eine große Schwäche für schöne Füße und das Rotlichtmilieu. Zwischen diesen beiden Passionen gibt es keinen direkten Zusammenhang, außer jenem, dass mein Pediküre Termin auf Sankt Pauli ist. Ich liebe es, bei gleisendem Sonnenschein über die Reeperbahn zu radeln, vorbei an Dildos und einem Stundenhotel, an dessen Tür ein Schild hängt mit der Aufschrift: 70 Mark für 2 Personen. Mark! Man kann auch mit 3 Personen übernachten, aber dann wird’s teurer, lese ich. So so. Die Währung, die hier herrscht, heißt Sex, aber um diese Tageszeit interessiere ich mich ausschließlich für Kester Black. Den organischen Nagellack gibt es neuerdings nämlich bei Schöne Fulda, zu ihr gehe ich seit vielen Jahren, weil sie es einfach genial wie keine kann!

Es gibt keinen besseren Moment für weiße Jeans als immer, ich trage sie im Winter wie im Sommer. Die neue ist von Closed, sitzt wie ne Eins und erinnert mich an die Fotoserie von Romy Schneider, die ihre Freundin Helga Kneidl 1973 in Paris von ihr geschossen hat. Auf diesen Fotos trägt sie eine weiße Jeans mit Schlag. Die Chanel Tasche stammt übrigens aus dem Jahr, als mein Sohn geboren wurde: 1997. Ich habe sie auf Rebelle entdeckt und mir zum fünfzigsten Geburtstag selbst geschenkt.

Später dachte ich, du bist doch bekloppt, eine weiße Tasche aus Tweed, aber heute habe ich sie unerschrocken in den Fahrradkorb gepfeffert und mir gesagt: Du musst die Dinge schonungslos benutzen, dafür sind sie da. Der flotte Dreier muss warten, bin noch um die Ecke bei Playground Coffee mit meiner Freundin Hanna verabredet, wir saufen vierzig Kaffee und reden ohne Punkt und Komma. Themenschwerpunkt: Ballett, und ob man in Zeiten wie diesen ein Basttäschchen für 130 Euro kaufen darf. Ergebnis: Man darf.

Jacke: Sugarhigh Lovestoned (ähnlich hier), Shirt: Closed, Hose: Closed, Tasche: Vintage Chanel von Rebelle (ähnlich hier), Sandalen: 15 Euro Ledersandalen von der griechischen Insel Hydra (ähnlich hier), Sonnenbrille: YSL von Rebelle (ähnlich hier)

FREITAG

Diese Tasche, Himmel, das war ein Ritt. Hab sie auf Etsy entdeckt, sie ist aus der Tom Ford für Gucci Ära, hat 100 Euro und meine Nerven gekostet. Der Vorbesitzerin, eine freundliche ältere Französin, unterlief ein Fehler in meiner Anschrift, die kleine Samttasche war wochenlang perdu auf dem Postweg, wir verloren kurz beide die Nerven, bis sie auf Umwegen wieder zu ihr zurück nach Paris kehrte. Dort nahm sie, Safety First, meine Freundin Hanna (ähnlich Mode gaga wie ich) in einem Hotel für mich entgegen. Solche Stories liebe ich, Action, Abenteuer, Legenden, statt einfach stumpf in der Mittagspause in einer Fast Fashion Kette was zu shoppen.

Mein historisches Fashion-Highlight sind allerdings die Bamboo Strappy Sandals, auch von Gucci. Sie stammen aus der Farewell Kollektion von Tom Ford, also seiner letzten für Gucci Spring/Summer 2004. Ein unglaublicher Fund auf eBay Kleinanzeigen, sie werden unter Sammlern für 1300 Dollar gehandelt, ich hab’ 90 Euro bezahlt. Ach ja, eBay Kleinanzeigen ist immer mal wieder eine Goldgrube: Die perfekt sitzende Rouje Jeans ist auch von dort, habe sie einer Frau abgekauft, der sie nicht stand. Win win. In der Mitte des Körpers trage ich heute meine Altersvorsorge, eine Yves Saint Laurent Korsage aus der Russian Collection von 1976.

Sie gehört eigentlich ins Museum, habe sie bisher nur einmal getragen, zuhause für einen Instagram Post. Bisschen schade drum, dachte ich heute, und hab mich direkt verabredet.

Mein Date heute Abend heißt Sandra, wir gehen zusammen in mein Lieblingsrestaurant Carmagnole in der Schanze. Das erste Mal Ausgehen seit diesen verrückten Zeiten, die hinter uns liegen, fühlt sich herrlich beschwipst an. Auf dem Weg dorthin überlege ich, wie mich diese verändert haben. Die Antwort schießt mir wie Champagner in den Kopf: Ich gehöre nun zu den Frauen, die mit High Heels Fahrrad fahren. So, so gut so!

Korsage: Vintage YSL über Vintage von Werth (ähnlich hier), Jeans: Rouje über eBay Kleinanzeigen (ähnlich hier), Schuhe: Vintage Gucci (ähnlich hier), Tasche: Vintage Gucci (ähnlich hier)

SAMSTAG

Apropos einen am Sträußchen haben: Indische Blockprint Kleider aus den Seventies sind neben Yoga, Rommé spielen und Haare gegen den Strich bürsten mein Hobby. Besitze einige davon, die sich alle ähneln, aber dann wiederum hat jedes seinen ganz eigenen Charme. Dieses zum Beispiel hat diesen ungewöhnlichen Sergeant Pepper Stehkragen mit so kleinen stoffbezogenen Knöpfen. Diese Kleider haben noch was Besonderes, was man nicht sieht: Sie riechen nach Indien. Egal, wie oft man sie wäscht.

Manchmal, wenn es mir nicht so gut geht, grabe ich mein Gesicht in den Stoff und atme den Duft von der weiten Welt tief ein. Sie fehlt mir ein wenig, die weite Welt. Statt eines Trips nach Mumbai, mache ich einen Ausflug in mein Lieblingscafé Johanna, ich mag dort einfach alles: Den Venusberg, auf dem es liegt, Sarah, die Besitzerin, den ayurvedischen Frühstücksbrei, den Kaffee, die Brioches, den Antistress-Tee, die Bänke vor der Tür, auf denen ich schon so oft in der Sonne saß und grundlos glücklich war.

Samstage sind sonderbare Tage für Singles, es scheint dann, als würden alle Menschen Pärchen sein, die wie siamesische Zwillinge shoppen gehen und Eier im Glas essen. Manchmal macht mich das stutzig, manchmal traurig, manchmal wütend.

Heute macht es mir von all dem nichts, weil ich mit mir in bester Gesellschaft bin. Man muss das tun, sich selbst an die Hand nehmen, ausführen, ins Café gehen, dort einfach nur sitzen, staunen, denken. Wirklich. Auch drauf verzichten, so zu tun, als würde man arbeiten, den Laptop daheimlassen, nicht mal ein Buch mitnehmen. Es mit sich alleine aushalten, mehr noch: Es genießen. Bestes Match zum Kleid: das YSL Täschchen (auch aus der Russian Collection, bin etwas obsessed), in das nicht mehr reinpasst als der Haustürschlüssel und ein zwanzig Euro Schein. Mein Handy habe ich zu Hause vergessen. Es war Kalkül.

Kleid: Vintage über Etsy (ähnlich hier), Booties: Isabel Marant, Tasche: Vintage Yves Saint Laurent über Etsy (ähnlich hier), Ohrringe: Ein Souvenir aus Athen von Drops Jewellery (ähnlich hier)

SONNTAG

Was nur meine engsten Freunde wissen: 1. Ich habe eine Orchidee auf dem Hintern tätowiert. 2. Ich bin Spaghettieis Expertin. Natürlich nur Vanille, die Sahne unten muss bissfest gefroren sein, viel Erdbeersauce, weiße Schokoladen Streusel, am liebsten in der Tüte, bloß kein Firlefanz. Passend zum Gelato Look habe ich meine neuen Nike Cortez angezogen, bin gar nicht so ein Sneaker Fan, aber dieses Forrest Gump Modell hatte ich schon mal in den Achtzigern.

Es muss in der Periode gewesen sein, als ich mein erstes Tattoo stechen lies. Eigentlich sollte es eine Lilie werden, aber der Tätowierer in Frankfurt war nicht so ein Flora Fuchs. Verrückt, wie viele Erinnerungen an Mode hängen, nicht? Wie viele Momente in Kleidung gespeichert sind. Bei der Acne Strickjacke muss ich an den Tag im Mai vor zwei Jahren denken, als ich in Berlin war zu einem Yoga Workshop. Sie hing im Fenster bei Garments Vintage in der Linienstraße. Ich trug einen Turban (Kundalini Style) und fürchtete die ganze Zeit einem ehemaligen Lover in Mitte in die Arme zu laufen, und dass er mich womöglich nicht mal erkennen würde. Falls doch aber sicher annehmen würde, ich sei nun in einer Sekte oder hätte zumindest einen nassen Hut auf.

Das Kleid unter der Strickjacke ist von Rouje Paris. Ich kaufe echt selten Neuware, aber Jeanne Damas macht das ziemlich gut mit ihrem Savoir Vivre Marketing, da war ich machtlos. Allerdings auch etwas tüddelig mit den französischen Größen, weshalb das erste in einer Zwergengröße eintraf, ich es umtauschte, das zweite immer noch am Bauch spannte, ich es an eine Bekannte verkaufte, das dritte schließlich zu weit war und in der Änderungsschneiderei landete. Ziemlich viel Geld, Zeit und Energie versenkt, aber Hey, man kann nicht immer alles richtigmachen. Keinen Fehler macht man hingegen mit einem Besuch bei Planten un Blomen, hier spiele ich gerne Central Park, wann immer mein I-Love-New York-Herz blutet. Gibt hier sogar ein Tropengewächshaus mit Orchideen. Vielleicht sind es auch Lilien.

Strickjacke: Acne, Kleid: Rouje (ähnlich hier), Sneaker: Nike Cortez, Scrunchie: 032c (ähnlich hier), Clutch: Holiday über Bonvoyage Interieur Hamburg (ähnlich hier)

Alle Bilder von Brita Sönnichsen

Kommentare

  1. Ich starte seit vielen Jahren jeden Montag mit einem Closet Diary. Dieses hier war mit Abstand eines der liebsten…
    Die Mischung aus Stil, Humor und Echtheit ist einfach unschlagbar!
    Suse Kaloff…große Liebe <3

  2. Ms Kaloff, I absolutely adore you! You are trully my spirit animal :). Was für eine wunderschöne Frau! Große Begeisterung.

  3. Suse ist einfach fantastisch und herzig. Am schönsten fand ich folgenden Satz: „Ich weiß, dass ich liefere, wenn ich liefern muss, kann mir zu hundert Prozent vertrauen. In jeder Hinsicht.“ – sich selbst vertrauen. Toll.

    Ach ja, die Outfits sind ja auch erste Sahne. Ist klar.

  4. Nüchtern betrachtet war dieses Closet Diary herrlich berauschend! Liebe Susanne, Du bist der Wahnsinn und Quell der Inspiration für mich! Danke!

  5. Immer wieder nur Liebe für diese Dame & die Mischung aus Modegefühl, Authentizität und Laissez-faire. Schon beim Lesen des Textes fühle ich mich etwas leichter.

  6. Natalie sagte am

    Grandios! Wirklich toll! Ich weiß gar nicht was ich besser finde, den Modestil oder die tiefgründigen Gedanken dahinter mit denen sich wohl jede Frau in gewisser Weise identifizieren kann.

  7. ❤️ everything about Suse!!! Ich würde am Liebsten jd Tag von ihr lesen!!! Wunderschöne Frau – innen und aussen. Werde immer so neugierig auf Kundalini und fang gleich an mir die Haare zu bürsten! You rock!

  8. Liebe Frau Kaloff,
    ein großartiges Closet Diary! Und das nicht nur wegen Closet, sondern weil ich einen Menschen gesehen habe, der eins mit sich ist ohne immer eins zu sein.
    Der sich, sein Leben und sein wunderbares Talent mit Humor und Reflektion nimmt und wirklich er selbst ist. Es war herrlich zu lesen und das Beste: Ich weiß zu vielen meiner Kleidungsstücke auch die Geschichte und werde immer belächelt- ab heute sage ich: Das kann Susanne Kaloff auch! ;9
    Vielen Dank für dieses kurzweilige und ich tiefgründige Diary.
    Ich habe jede Zeile genossen, ach was, eingesogen.
    Nicole

  9. Bestes closet Diary seit langem. Sowohl modisch, als auch vom Schreibstil als auch von der Klugheit der Gedanken.
    Danke !

  10. Halte mich SEIT JAHREN fern von den Kommentarspalten der (digitalen) Welt. Heute MUSS ich: Große❤️❤️❤️für Wort & Bild! Danke, Suse!
    su

  11. Marina Schramm sagte am

    So wunderbar und ehrliches raushauen von Befindlichkeiten in die eine und andere Richtung. Mag es sehr liebe Suse Kaloff! 🥳

  12. Liebe Suse, vielen Dank für die Inspiration!
    Habe gestern zwei Lebenstunden mit der Suche nach „Indischen Blockprint Kleidern“ äußert sinnvoll verbracht!
    Jetzt muss ich nur noch wissen, um welches Modell es sich genau bei dieser genialen Closed-Schlagjeans handelt; das verlinkte weckt nicht so richtig die Romy in mir…

  13. Monika sands sagte am

    Suse, I love this. Ich wünsche mir du wärst bei mir und könntest mich einkleiden. You are beautiful, inside and out. Deine stolze „alt Tant“

  14. Manuela sagte am

    Liebe Suse! Was für ein inspirierender Text. Das hat mir definitv den Morgen verschönert! Ach was … davon werde ich das ganze kommende Wochenende zehren. Danke!

  15. Sands monIka sagte am

    Hallo Suse, tolle closet diary!! Ich wünsche mir, dass du hier bist und mich modisch beraten kannst. I am so proud of my niece. Tante aus Amerika

  16. Tina Artz sagte am

    Liebe Suse,
    so ein tolles Closet Diary. Herzerfrischend – die Styles und der wunderbare Text. Ganz herzlichen Dank

  17. ENDLICH!!! Susanne‘s Closet Diary…was habe ich überrascht gestrahlt, als ich den Namen las. 🙂 Hunderte Grazia-Kolumnen, ihr erstes Buch und viele andere Beiträge/Interviews/Podcasts hab ich gelesen/gesehen/gehört, manche ausgeschnitten und aufgehoben. Als großer Fan muss ich sagen: ich liebe dieses Closet Diary und ihren feinen Spürsinn, ihr Innen auch im Außen zu tragen. Danke, Suse…einfach herrlich und inspirierend. 🙂

  18. Diana witt sagte am

    Alles ist schon gesagt aber bitte auch mit meinem Senf: das mit Abstand beste Diary was ich je hier las!
    Warum?
    Individualität Spiritualität Authentizität. Humor Esprit
    Kann Frau nicht kaufen- hat sie oder nicht.
    Folge ?
    Ich bin ein neuer Fan von Susanne.
    Danke !!!

  19. STefanie sagte am

    Wie schön. Eine Frau, die nicht auf allen Bildern gleich kuckt, sich selbst nicht so ernst nimmt und dafür um so mehr von innen strahlt. Gefällt mir gut. Weil.

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