Closet Diary mit Amelie Kahl x Uniqlo

In Kooperation mit Uniqlo.

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Amelie ist 28 Jahre alt und Mitbegründerin des Online-Magazins amazed. Seit 2013 produziert sie mit Antonia Wille und Milena Heißerer Artikel rund um die Themen Mode und Beauty sowie die Popkultur, Feminismus und Politik. Das Dreiergespann ist der Meinung, dass sich gut gekleidete Frauen (und Männer), die ein ausgeprägtes Interesse für Mode haben, ebenso gut für Politik und das aktuelle Weltgeschehen interessieren sollten.

Seit 2008 ist Amelie bereits in der Blogsphäre unterwegs. Vor zwei Jahren ist sie von München nach Berlin gezogen. Mittlerweile liebt sie es, in der Hauptstadt zu wohnen. Neben ihrer Arbeit für amazed arbeitet sie außerdem als Werbetexterin und freie Journalistin. Amelie hat ein ausgeprägtes Händchen für Vintage-Mode und shoppt deshalb fast nur noch in den zahlreichen Secondhand-Boutiquen, die sich praktischerweise direkt vor ihrer Haustüre befinden. Wenn man in Berlin etwas kann, dann ist das Vintage-Shopping, findet sie.

Obwohl sie in Neukölln wohnt, fährt sie gerne nach Charlottenburg, um dort auf der Kantstraße authentisch chinesisch essen zu gehen. Im Frühling und Sommer geht es für sie auch schonmal nach Schöneberg in den Thai Park, denn sie liebt gute, asiatische Küche (primär chinesisch, vietnamesisch, japanisch, koreanisch). Deshalb freut sie sich besonders, ihre Food-Liebe in Berlin so richtig ausleben zu können. Außerdem macht sie natürlich (!) Yoga, meditiert regelmäßig und versucht, einen Ausgleich zum pulsierenden Leben Berlins zu finden.

Für unser Closet Diary hat Amelie die schönsten Denim-Styles von Uniqlo mit den Lieblingslooks aus ihrer eigenen Garderobe kombiniert. Bei so viel Inspiration und modischer Leidenschaft freuen wir uns doch gleich doppelt, einen Blick auf die Highlights und coolsten Vintage-Fundstücke der Bloggerin zu werfen.

Amelie Kahl (@ameliekahl) auf Instagram:

MONTAG

Der größte Vorteil am Freelance-Dasein ist, dass man sich seine Termine weitgehend frei einteilen kann. Man kann als Freiberuflerin in Jobs untergehen. Oder man lernt, strukturiert zu arbeiten und auch mal „Nein“ zu sagen. Deshalb versuche ich, montags keine Termine anzunehmen. Montag ist mein Schreibtag. Dann mache ich Homeoffice und haue an meinem Schreibtisch in die Tasten. Dabei versuche ich mich so wenig wie möglich ablenken zu lassen. Auf amazed veröffentlichen wir pro Person jeweils vier Artikel in der Woche, von denen ich meistens am Montag schon mindestens zwei schreibe. Anschließend erledige ich noch einen anderen Freelance-Auftrag, falls einer ansteht.

Heute aber nicht, da habe ich die letzten Sonnenstunden in Mitte genossen und mir einen Americano am Nachmittag mit einer Freundin gegönnt. Ich liebe es, im Museumsviertel zwischendrin zur Mittagszeit oder am Nachmittag nach getaner Arbeit spazieren zu gehen. Dafür trage ich eine Mom-Jeans in 7/8 Länge von Uniqlo. Sie macht ein schmales Bein und gemeinsam mit einem weißen Rollkragen Pullover und meinem bodenlangen Vintage-Mantel ist sie der perfekte Begleiter für meinen Mittagsausflug.

Am Abend tanke ich auf, um genug Energie für die Woche zu haben. Es ist mir sehr wichtig, eine Balance im Leben zu finden und mich nicht zu übernehmen. Deshalb ist mir mein Montagabend heilig. Hier mache ich ausschließlich etwas für mich selbst. Mein Handy ist ab 20 Uhr im Flugmodus. Ich gehe dann zum Yoga, meditiere anschließend zu Hause, koche mir etwas Leckeres, lese ein Buch und gehe früh schlafen.

Schal: Vintage (ähnlich hier), Mantel: Vintage (ähnlich hier), Rollkragenpullover: Uniqlo (ähnlich hier), Mom Jeans in 7/8 Länge: Uniqlo, Tasche: Prada „Nylon“ (ähnlich hier), Loafers: Flattered (ähnlich hier)

DIENSTAG

Dienstag stehen Meetings auf dem Programm. Heute geht es um 9 Uhr ins Büro. Ich arbeite aus einem Shared Office Space, das ich mir mit ein paar Freunden teile. Neulich meinte ein Bürokollege von mir, dass das Meeting von mir eben das wahrscheinlich längste Meeting war, das er je erlebt hat. Das kann schon passieren, wenn Antonia, Milena, Jowa und ich skypen oder auf Slack miteinander schreiben. Die drei sitzen in München und seit ich in Berlin wohne, haben sich unsere Meetings auf den Bildschirm verlagert. Wir diskutieren über Themen, die wir auf amazed behandeln wollen, besprechen das aktuelle Weltgeschehen und überlegen, welche Themen zu uns passen könnten.

Die Diskussionen mit den Dreien sind immer bereichernd. Ich habe schon viel von den Lieben gelernt. Es ist beflügelnd, mit so unterschiedlichen und intelligenten Frauen über Gott und die Welt zu sprechen und zu diskutieren. Danach besprechen Milena, Antonia und ich noch E-Mails und mögliche Kooperationen. Wir werten außerdem die Zahlen der Woche aus, vergleichen die Klickzahlen auf unsere Artikel und versuchen, uns stetig zu verbessern. So ein Meeting-Tag kann, ganz wie der Name schon sagt, auch schnell mal einen Tag dauern.

Am Abend besuche ich direkt im Anschluss den Blanko Club. Das ist ein Creative Writing Kurs, den ich mit zwei Freundinnen ins Leben gerufen habe und bei dem sich regelmäßig Journalistinnen und Texterinnen treffen und gemeinsam kreativ werden, ohne (wie normalerweise) einem Leistungsdruck gerecht werden zu müssen. Für Tage, an denen ich vor 23 Uhr nicht nach Hause komme, greife ich gerne zu Zweiteilern. Die sind bequem sind, funktionieren für alle Anlässe und ich muss über die Kombination in der Früh nicht lange nachdenken. Ich liebe das dunkle Denim der Mom Jeans in 7/8 Länge in Kombination mit der kastig geschnittenen Jeansjacke in derselben Farbe. Zweiteiler gehen einfach immer!

Jeansjacke: Uniqlo U, Steppjacke: Uniqlo, Rollkragenpullover: Uniqlo (ähnlich hier), Mom Jeans in 7/8 Länge: Uniqlo, Tasche: Gucci (ähnlich hier), Loafer: Gucci (ähnlich hier), Sonnenbrille: Yun (ähnlich hier)

MITTWOCH

Heute trage ich mein Lieblingsoutfit der Woche. Es erinnert mich etwas an Prinzessin Diana aus den späten 80er-Jahren. Gerade auch wegen der Boyfriend Jeans von Uniqlo U, in deren Style ich mich total verknallt habe. Sie ist der Inbegriff des typischen 80er-Vibes.

Dazu die Steppjacke von Uniqlo in Kombination mit der kleinen Vintage Baguette Bag hat etwas Englisches, ja, fast schon Spießiges. Es wirkt, als würde ich ein Pferderennen besuchen wollen. Stattdessen habe ich zwei Meetings mit Kunden in Mitte. Einmal zum Mittagessen (es gab Linsensuppe), einmal zum Kaffee und zu einer Zimtschnecke.

Am Abend geht es zu einer Lesung und Buchparty von Paulina Czienskowski, die ihren Debütroman „Taubenleben“ feiert. Ich habe das Buch in einem Rutsch verschlungen und kann es übrigens allen empfehlen, die gerade auf der Suche nach gutem Lesestoff sind.

 

 

Schal: Vintage (ähnlich hier), Steppjacke: Uniqlo, Rollkragenpullover: Uniqlo (ähnlich hier), Boyfriend Jeans: Uniqlo U,  Tasche: Louis Vuitton (ähnlich hier), Stiefeletten: Stuart Weitzman (ähnlich hier), Gürtel: Vintage (ähnlich hier),

 

DONNERSTAG

Okay, der gestrige Abend ging etwas länger als geplant. Deshalb habe ich beschlossen, eine Stunde länger schlafen zu dürfen. Da ist er wieder, der Vorteil des Freelancer-Daseins: Ich kann mir meine Arbeitszeiten weitgehend frei einteilen. Deshalb geht es für mich erst gegen 11 Uhr mit dem Schreiben im Büro los. Davor frühstücke ich entspannt mit meinem Freund ein Croissant und strecke bei einem gemeinsamen Spaziergang am Morgen mein Gesicht in die Sonne, die heute fast (!) scheint. Für Berliner Verhältnisse ist ein heller Tag wie dieser eher eine Seltenheit.

Das feiere ich gebührend mit einem ebenso hellen Outfit. Einer eierschalenfarbenen Boyfriend Jeans von Uniqlo U, die ich am Tag zuvor schon in der Farbe Pistazie getragen habe, sowie einem warmen Cardigan aus Kaschmir von Uniqlo und meiner Lieblingslederjacke, die ich in einer Vintage-Boutique gekauft habe. Am Abend gehe ich mit meinem Freund und ein paar anderen Freunden ins Kino, um den unaufgeregten Tag genauso entspannt und schön zu beenden. Ich liebe Filme und gehe regelmäßig ins Kino. Diesmal wartete ein Film auf uns, den ich schon lange sehen wollte: „Little Women“ von Greta Gerwig.

 

 

Lederjacke: Jil Sander (ähnlich hier), Kaschmir-Cardigan: Uniqlo, Rollkragenpullover: Uniqlo (ähnlich hier), Boyfriend Jeans: Uniqlo U, Tasche: Fendi (ähnlich hier), Schuhe: Clarks (ähnlich hier)

 

FREITAG

Nach einem entspannten Donnerstag starte ich energetisch in den Freitag: Mit einer Morningflow-Stunde im Yoga-Studio Yellow Yoga. Danach gehe ich ins Büro. Mein Outfit für heute: Der Millenial-Style. Die zerrissene Schlaghose in 7/8 Länge in Kombination mit den großen Kreolen und einem Vintage-Ledermantel, den ich vor einem Jahr gekauft habe, gibt mir ein Gefühl von Reese Witherspoon in den frühen 2000er-Jahren.

Die Jeans macht ein schmales und schönes Bein und der High Waisted Schnitt sitzt perfekt. Genau das Richtige für einen Freitag, den ich am Abend mit der Richert Beil Fashionshow ausklingen lasse. Die Show hat Kristina Hellhake organisiert, die bereits zwei Mal im Closet Diary zu sehen war. Danach treffe ich eine gute Freundin auf ein Glas Wein. Oder zwei.

Ledermantel: Vintage (ähnlich hier), Rollkragenpullover: Uniqlo (ähnlich hier), Schlaghose in 7/8 Länge: Uniqlo, Tasche: Prada (ähnlich hier), Ankle Boots: Stuart Weitzman (ähnlich hier), Kreolen: (ähnlich hier)

 

SAMSTAG

Nach einem langen Freitagabend schlafe ich erst einmal aus und lassen den Tag so langsam wie möglich beginnen. Genauso entspannt wie mein Tag ist auch mein Outfit. Draußen ist es regnerisch, also spazieren mein Freund und ich nur kurz zur Croissanterie, um dort die besten Croissants der Stadt zu essen. Wenn ich könnte, würde ich mich den ganzen Tag nur von Croissants ernähren.

Danach werden die Dinge erledigt, für die wir beide die letzten Tage wenig Zeit hatten: Einkaufen gehen, die Wohnung putzen, zu viele Kaffees trinken (wobei wir das auch unter der Woche gut können), baden gehen, lesen, faul sein. Gerade an regnerischen Tagen wie diesen fühlt es sich besonders gut an, das Haus so wenig wie möglich zu verlassen. Am Abend gehen wir dann auf einen Geburtstag einer gemeinsamen Freundin, die für ihren 30. eine Bar gemietet hat.

Lederblazer: Vintage (ähnlich hier), Kaschmir-Cardigan: Uniqlo, T-Shirt: Uniqlo U, Skinny Jeans: Uniqlo, Tasche: Fendi (ähnlich hier), Stiefel: Proenza Schouler (ähnlich hier)

 

SONNTAG

Sonntag ist Demotag! Zumindest heute, am 8. März. Es ist Frauenkampftag und als Feministin und Mitbegründerin eines feministischen Onlinemagazins ist es natürlich meine Pflicht, auf die Straße zu gehen. Ich treffe mich mit Freundinnen und Freunden am Leopoldplatz im Wedding und marschiere mit ihnen von dort aus bis zum Alexanderplatz. Feminismus heißt Solidarität, gleiche Rechte für alle und setzt sich insbesondere für die FLINT* (Cis-Frauen, Lesben, Intersexuelle Personen, Non-Binäre Personen, Trans Personen) und LGBTQ* (Lesben, Gays, Bisexuelle Personen, Trans Personen, Queere, Genderqueere) Bewegungen ein, sowie für die Rechte von People of Color. Ich liebe es, dass der 8. März seit letztem Jahr ein offiziell anerkannter Feiertag in Berlin ist und dass er von nun an ein wichtiger Tag für die oben erwähnten Bewegungen ist, die für Menschenrechte kämpfen.

Mantel: Uniqlo, Oversize-Jacke: Uniqlo, T-Shirt: Uniqlo, Cocoon Jeans: Uniqlo U,  Tasche: Fendi (ähnlich hier), Sneaker: Asics (ähnlich hier)

 

Einleitung von Katharina Hogenkamp

Bilder via Amelie Kahl

Kommentare

  1. Uniqlo, Uniqlo, Uniqlo – leider liest sich das eher wie eine wenig charmante Werbeanzeige als ein Closet Diary. Selbst wenn täglich die Marke getragen wird und da Zusammenarbeit vorliegt, in diesem Kontext wünsche ich mir doch anderes zu sehen… und der Effekt ist gegenteilig: Auf Uniqlo habe ich jetzt erstmal so überhaupt keine Lust!

  2. Ich muss leider Marie zustimmen. Ihre Looks gefallen mir seit Berlin nicht mehr, sieht zu sehr nach Hauptstadt aus. ABER Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden 😉
    Die anderen beiden Kommentare verstehe ich nicht recht. Die Überschrift „Amelie Kahl x Uniqlo“ macht doch schon klar, dass es eine Zusammenarbeit ist, Amelie die Sachen von Uniqlo gestellt bekommen hat, um sie hier zu präsentieren. Eine Werbeanzeige quasi. Dass sie als „wenig charmant“ empfunden wird, verstehe ich. Ist schon sehr Haudrauf.

  3. Liebe Amelie, liebes Team-Journelles,
    ich finde, das Closet Diary ist super schön umgesetzt! Warum immer meckern, wenn es auch freundlich geht? Meiner Meinung nach ist es vollkommen in Ordnung, dass Uniqlo hier als Werbekunde auftaucht, es ist immerhin alles ordnungsgemäß als Werbung kommuniziert. Man erfährt sehr viel über Amelie´s Alltag und ich finde es toll, dass die beworbenen Teile hauptsächlich mit Vintage-Pieces kombiniert werden.
    Liebe Grüße,
    Anna

    • Magdalena sagte am

      Ich finde das auch eine der wenigen sehr organischen Werbeeinbettungen! (Fine UNIQLO grds toll, weiß oft nur nicht wie ichs kombinieren soll, daher für mich genau passend.)
      Lieben Gruß aus Wien 🙂

  4. Mir gefällt Amelies Stil unglaublich gut, vor allen Dingen weiß ich jetzt endlich mal wie man die Basics von Uniqlo schön kombiniert. Auch ihre wunderschönen alten Taschen passen gut zu den Looks. Liebe Grüße aus dem sonnigen München, Ingrid

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