Closet Diary mit Desiree Kastull, Bloggerin

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Ciao ciao blue Monday, denn unser heutiges Closet Diary sorgt für eine ordentliche Portion Fernweh! Die liebe Desiree Kastull führt uns geradewegs in die Hauptstadt Südkoreas nach Seoul und teilt mit uns ihre schönsten Urlaubserinnerungen. Gemeinsam mit ihrer Zwillingsschwester Nisi, mit der sie seit 2008 auf ihrem Blog Teetharejade über Outfits, Beauty, Interior und Reisen schreibt, und Elisa Schenke (hier gehts zu Nisis und Elisas Closet Diaries) verbrachte die Bloggerin eine spannende Woche in der koreanischen Metropole.

Hinsichtlich ihres Stils verfolgt Desi ein Motto: Auf Altbewährtes setzen und kombiniert mit zeitgenössischem Design neu aufleben lassen. Ich verrate euch vorab: Es wird stilvoll!

Immer noch ganz hin und weg von ihrem künstlerischen Instagram-Account und ihren sieben inspirierenden Looks, möchten wir euch nun herzlich zu Desis wunderbarer Woche einladen!

PS: Zückt schon mal eure Notizblöcke, denn on top gibt es viele Food- und Beauty-Tipps in Seoul!

Desiree (@desifare) auf Instagram:

MONTAG

Blazer: Arket, Top: Arket, Hose: Dearstalker (ähnlich hier), Flipflops: Havaianas, Tasche: Prada, Sonnenbrille: Celine (ähnlich hier)

Als erstes ging es zu unserem Lieblings-Frühstücksspot: Gurumi Sando. Dort gibt es die leckersten japanischen Omelett-Sandwiches, die ich je gegessen habe. Insgesamt waren wir vier Mal dort, was definitiv für sich spricht! Meine Standardbestellung war das Omelett-Sandwich mit Käsefüllung und ein Iced Americano. Auf dem Tagesprogramm stand unter anderem das Dongdaemun Design Plaza. Dort haben wir die kleinen Designstores durchgestöbert, uns die kleinen Mini-Ausstellungen angeschaut und schlichtweg die Architektur von Zaha Hadid bestaunt.

Danach sind wir zum MMCA (National Museum of Modern and Contemporary Art) gefahren. Ich bin ja niemand, der sich stundenlang Ausstellungen im Museum anschaut, aber das MMCA hat genau die richtige Größe für einen kleinen „Kulturausflug“ am Nachmittag.

DIENSTAG

Der Dienstag war unser großer Shopping-Tag in Hongdae – das junge und „hippe“ Stadtviertel Seouls, wo sich auch unser Airbnb-Apartment befand. Hier gibt es coole Stores wie Ader Error und Åland. Besonders gut haben mir auch die Men Fashion Stores gefallen. In Hongdae gibt es außerdem einen Straßenabschnitt, wo Teenager die Choreographien von K-Pop Idols nachtanzen oder singen, wodurch man aus nächster Nähe einen tollen Einblick in diese Musikkultur erhält. Wir schnappten uns also einen Bubble Tea (meistens von Gong Cha oder Wanpo Tea Shop) und vertrieben uns so die Zeit mit Zuschauen.

Hemdkleid: Massimo Dutti (ähnlich hier), Sneakers: Adidas Originals, Shopper: Céline (ähnlich hier), Sonnenbrille: Celine (ähnlich hier)

MITTWOCH

Am warmen, aber verregneten Mittwoch bummelten wir durch Gangnam, genauer gesagt durch die Viertel Sinsa-Dong und Apgujeong. Dort findet man die Flagship Stores aller großen Designer und zahlreiche kleine Modeboutiquen.

Wovon Koreaner definitiv Ahnung haben, ist das Designen von Stores. So ausgefallen, so detailverliebt und so stylish – man denkt, man schaue sich gerade eine Kunstinstallation an oder ist in einem Showroom eines Interior-Designers gelandet. Selbst wenn man nicht vorhat, etwas zu kaufen, lohnt sich das „Schaufenster-Bummeln der besonderen Art“. Coole Spots in diesen Vierteln sind zum Beispiel Queenmama Market, Mr. Holmes Bakehouse, das Café Kitsuné oder der Store der Seoul-based Brand Low Classic.

Zum Abendessen gab es Chimaek – das ist die Kombination aus Korean Fried Chicken und Bier und die beliebteste Wahl, wenn es darum geht, auswärts essen zu gehen. Unser Favorit in Gangnam ist Samtong Chicken.

Jeansjacke: ähnlich hier, Hoodie: ähnlich hier, Radlershorts: Filippa K (ähnlich hier), Sneakers: Adidas Originals, Tasche: Prada, Cap: New Era (ähnlich hier)

DONNERSTAG

Den Donnerstag nutzten wir hauptsächlich fürs Shooten von Outfits. Wir haben auch ein kleines Video mit Elisa für ihr Burberry Her Intense Parfum-Projekt gedreht und freuen uns schon, wenn es online geht. Wir haben viel im Samcheongdong-Viertel fotografiert, welches einen Mix aus alten Hanok-Häusern und moderner Architektur bietet und somit zahlreiche Fotomotive liefert.

Die merkbar beliebteste Touristen-Attraktion ist, dass sich die ganze Familie Hanboks (die traditionelle koreanische Tracht) ausleiht, darin gekleidet die Altstadt erkundet und sich dabei fotografiert. Wir fühlten uns daher ganz wohl, viele Fotos von uns zu machen, da wir damit nicht die Einzigen waren 😉 Als Belohnung gönnten wir uns die leckeren Sandwiches von Egg Drop.

Jeansjacke ähnlich hier, Jeans: Reformation (ähnlich hier), Tasche: Loewe, Sneakers: Adidas Originals

FREITAG

Trenchcoat: Gentle Cover (Korean Brand, ähnlich hier), Boots: Jeffrey Campbell, Cap: Undercontrol (ähnlich hier)

Ein Trip nach Korea wäre ohne ein Korean Facial nicht komplett. Buchen kann man ganz einfach über trazy.com. Im Whoo Hui Spa waren wir bereits vor zwei Jahren einmal. Es hat uns so gut gefallen, dass wir wieder dorthin gingen. In zwei Stunden bekamen wir ein ausgiebiges Facial mit AquaPeeling und einer Schulter- und Rückenmassage.

Wir hatten ein großartiges Mittagessen im Japanischen Lokal „Bistro Toma“. Leider finde ich das Restaurant online wirklich nirgends! Aber sollte jemand in Seoul sein, muss er unbedingt in der Straße !World cup buk-ro 6-gil“ im Viertel Mapo-gu Ausschau halten – es lohnt sich!

SAMSTAG

Als Tourist in Seoul fallen einem eigentlich nur die Läden auf, die sich unmittelbar an der Straße befinden. Sprich: im Erdgeschoss. Es spielt sich jedoch noch so viel mehr in der Vertikalen ab, beispielsweise gibt es ein Co-Working Space im neunten Stock eines Hochhauses, viele Sky-Restaurants mit toller Aussicht oder Boutiquen wie Shop Amomento (ein wirklich sehr schöner Fashion Store) im vierten Stock eines Gebäudes, dessen Eingang sich ausgerechnet auf der Rückseite befindet. Es gibt ausserdem zahlreiche Underground Shopping Malls. Wir waren auf der Suche nach Buchhandlungen, die nationale Magazine verkaufen. Und das war gar nicht so einfach, wenn man nur da sucht, was sich in „Augenhöhe“ befindet. Letztendlich fanden wir die (unterirdische) Buchhandlung Kyobo in der Delight Square Shopping Mall in Hapjeong, wo ich mir das koreanische DAZED Magazin und die koreanische Elle gekauft habe.

Gegen Abend gingen wir zum Gwangjang Market, der übrigens kürzlich in einer Folge der Netflix Serie „Streetfood“ gefeatured wurde. Die genauen Stände, die in der Folge vorkommen, waren auch mit Netflix-Aushängeschildern versehen und dementsprechend gut besucht. Wir probierten bewusst das Essen von den Nachbarständen. Wir hatten zwar keinen Vergleich, aber die handgeschnittenen Nudeln Mandus (koreanische Teigtaschen) waren köstlich und bestimmt genau so gut wie von den Ständen, die das große Los gezogen hatten. Es gibt noch weitere Street-Food-Märkte, zum Beispiel Mangwon Market und Tongin Market.

Hemd: Seidensticker, Jeans: Stylenanda, Sneakers: Adidas Originals, Cap: Undercontrol (ähnlich hier)

SONNTAG

Den Sonntag-Vormittag verbrachten wir wieder mit dem Shooten von Outfits. Zum Mittagessen wollten wir in ein Tonkatsu-Restaurant und gingen dafür ins 명동왕돈까스 (Donggyo-dong, 201-1, Mapo-gu). Wer noch nie Tonkatsu gegessen hat – das ist ein extrem knusprig paniertes Schnitzel, das mit Weißkohlsalat, Reis und einer Miso-Suppe serviert wird – muss es unbedingt probieren!

Danach sind wir nach Myeongdong gefahren. Hier schlägt jedes Korean-Beauty-Herz höher! Das koreanische Äquivalent für Sephora wäre Olive Young und eignet sich perfekt zum Stöbern, denn hier findet man zahlreiche Beauty-Brands in einem Store. Weitere Beauty-Favoriten sind 3CE, Missha, COSRX, Klairs und Neogen. Bei 7 Eleven tobten wir uns noch in der Fertiggerichte-Abteilung aus und ließen den Abend entspannt mit ein paar Folgen „Sex and the City“ in unserem Airbnb ausklingen.

Blazer: Sketch (Korean Brand, ähnlich hier), Top: Arket, Jeans: Stylenanda, Sneakers: Converse, Tasche: Loewe

Einleitung von Kira Rosenkranz

Kommentare

  1. Stefanie sagte am

    Desi und auch ihre Zwillingsschwester Nisi zählen eindeutig zu 2 meiner Liebsten Blogger.
    Die Outfits sind immer Top! Das Outfit vom Donnerstag find ich am Besten.
    Deshalb freu‘ ich mich total, dass es endlich ein aktuelles Closet Diary von Desi gibt! Immer wenn ich Inspiration suche schau ich bei ihnen auf Instagram oder am Blog vorbei.
    Und jetzt will ich dank Desi auch noch nach Seoul und lecker koreanisch essen haha

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